AW: Sockel-1156-Panik - der große PCGH-Dauerstabilitätstest mit drei Foxconn-Sockel-Boards: Müssen Sie Angst um Ihre Hardware haben?
Hi!
jedenfalls werden die 1156 locker weiter produziert , als wäre nichts gewesen
Ich weiß ja nicht - ich sehe
das^^ abslout als Panikmache.
Denn: reagiert haben die Hersteller durchaus: die meisten neuen (also neu produzierten, nicht neu auf den Markt gebrachten!) Board's haben inzwischen Lotessockel - so stand's neulich in der PCGH-Print.
Also haben die Hersteller durchaus reagiert und produzieren nicht 'einfach munter' weiter.
Insoweit werte ich solchen Ausspruch schon als Panikmache.
Dazu kommt: der Test bei PCGH - mit teilweise doch erheblich übertakteten CPU's - hat ergeben, dass nicht einfach 'jedes' oder 'jedes 3.' 1156er Board abraucht.
Natürlich muss ich den Test insoweit etwas kritisch bewerten, als dass es sicher einen Unterschied macht, ob ein PCGH-Redakteur einen (seinen 500.sten?) Rechner zusammen schraubt oder ob ich oder ein anderer User das - vielleicht zum ersten Male - macht.
Der 'Normaluser' macht da nämlich eher was anders und/oder unbewusst verkehrt, was dann Folgen haben kann.
Auch müsste man mal sehen, ob eventuell - was ich zwar nicht weiß, aber auch nicht ausschließen kann - das Konzept von dem Sockel fehlerhaft ist.
Ist es vielleicht so, dass die Kontakte im Sockel bei dem 1156er enger stehen - als bsp. beim 1366er - und es daher leicht beim Einsetzen der CPU zum Verbiegen kommen kann und in der Folge Kurzschlüsse auftreten?
Anmerkung: meine Erfahrung als Elektroinstallateur zeigt, dass solche (montagebedingten) Kurzschlüsse durchaus noch nach Tagen oder Wochen auftreten können.
Was meiner Meinung nach teilweise verbessert werden sollte, ist das Verhalten der Mainboardhersteller/-Verkäufer im Schadensfall: hier wäre es meiner Meinung nach angezeigt, die betreffenden Teile - also Mainboard
und CPU - ohne weitere Diskussionen auszutausschen.
Nach dem Motto: 'im Zweifelsfalle für den Kunden'
Da hängt's meiner Meinung nach teilweise doch ein wenig.
Eines sollte man aber nicht vergessen: es sind wenige (wie viele überhaupt: ein paar Dutzend, hundert - weiß das überhaupt jemand?) von etlichen Hunderttausenden an Boards kaputt gegangen.
Und das sollte man über die
Gesamtzahl sehen: wenn bei einem Händler von 50 verkauften Board's fünf 'abrauchen', ergibt das noch lange keine Schadensquote von 10%!
Die nächste Frage wäre: wie ist die aktuelle Lage?
Sind denn von den neueren Board's - also Produktion ab 1/2010 oder so - schon welche 'abgeraucht'?
Ich bin der Meinung, dass zwar das grundsätzliche Konzept der Intel-Sockel verbesserungswürdig ist - diese Kontakte im Sockel haben mir nie gefallen - aber dennoch hier evtl. durchaus eine Kombination aus unglücklichen Umständen eine erhebliche Rolle spielen kann.
Vielleicht sind die 1156er-Sockel etwas weniger fehlertolerant als andere Sockel, was dann zu einer höheren Ausfallrate führen kann.
Aus abgebrochenen Beinen bei AMD-CPU's leitet aber auch niemand her, dass die Beine zu dünn wären, oder?
grüße
Jochen