So skaliert GA102 am Beispiel der MSI RTX 3090 SUPRIM X die Leistung

Und das stimmt eben nicht. Dein Fehler ist das du die Karte nur über das Power Limit aber nicht gleichzeitig den Takt anpasst. So funktioniert das aber nicht. Das habe ich dir ja versucht mit meinem Post klarzumachen. Wenn du das Power Limit anpasst musst du auch händisch den Takt anpassen und nicht stumpf bei deinem geringen Taktoffset bleiben ;)
Hmm..., dann hast du dir aber wohl nicht die Grafik in meinem Eingangsposting angesehen. Die GPU ist um 120 und der VRAM um 600 übertaktet. Das ist die hier getesteten ultrastable limits. Wie erwähnt ist die Taktsteuerung bei Ampere sehr dynamisch. Selbst Igor hat mal erwähnt, dass auch er nicht ganz genau weiß was da eigentlich en Detail passiert.

Vielleicht ist ihm das egal? 50 Watt ist nichts. Meine läuft auch mit fast 400 Watt High End ist High End.
Genau, ist mir völlig egal.

Das mag sein, er vermittelt trotzdem ein falsches Bild weil er das Thema grundsätzlich falsch angegangen ist.
Wo habe ich Bilder vermittelt? Ich habe kommentarlos eine Messreihe veröffentlicht. Nicht mehr, nicht weniger, damit eben genau jeder für sich persönlich interpretieren kann wie er möchte. Und falsch angegangen habe ich für meinen Zweck nichts, denn ich quetsche die maximalen ingame Frames aus der Karte.

Es gibt kein Falsch, er hat einfach seine Ergebnisse gepostet ist doch seine Sache wie er es gemacht hat.
:daumen:
 
Nein, du quetscht bei maximalen Verbrauch das maximale raus. Sobald du das Power Limit limitierst und ansonsten nichts weiter anpasst bremst du die Karte ein. Was hast du denn genau getestet, dann kann ich dir den Fehler gerne anhand von Messreihen aufzeigen ;)
 
Vielleicht ist ihm das egal? 50 Watt ist nichts. Meine läuft auch mit fast 400 Watt High End ist High End.
Optimiert auf 300W und kaum langsamer ist kein high End mehr? Its even more High End.
Schau zB hier, eine optimierte 6900XT Karte, die knapp über 200W TGP verballert aber dennoch deutlich schneller ist als Stock Ref. 6900XT:

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Man kann schon länger beides haben und zwar schneller und deutlich sparsamer, stellt eine vernünftige Sweetspot Curve ein und staunt.
 
Nein, du quetscht bei maximalen Verbrauch das maximale raus.
Wenns noch so wäre wäre ja alles gut.

Der Punkt ist, dass man, wenn man eben die maximal mögliche leistung haben möchte, das Ziel eben nicht dadurch erreicht einfach alles auf Anschlag zu drehen.

Eine GPU die sozusagen "alles darf" wird in Spitzen die maximale Spannung reinpressen um maximal zu boosten. Durch diese extremen Spitzen muss die Karte aber als Ausgleich auch immer wieder etwas runter (weil es weit mehr gibt als nur das PowerLimit das man so marketingwirksam auf 450W schieben kann). Das alles passiert so schnell, dass man es mit nem Oszi messen kann, nicht aber mit Tools auslesen. Die Karte taktet die ganze Zeit irgendwo zwischen 2050 und 2150 MHz rum hin und her und springt wie wild im Verbrauch, das sieht dann so aus (Messinterwall 10 Mikrosekunden!):
1611404704026.png


Eine manuell auf Maximum getrimmte karte dagegen macht diese extremen Sprünge nicht und muss sie auch nicht nach unten ausgleichen. Ein gutes Sample vorausgesetzt kann man so beispielsweise 2,2 GHz dauerhaft stabil durchhalten und das mit Glück sogar noch bei "nur" ~400W. Eine solche Karte würde nicht nur weniger verbrauchen und den verschleß von Karte und Netzteil reduzieren sondern, wenn das das einzig wichtige Ziel ist, sogar schneller sein als die automatisch hochgeprügelte. Blöderweise oft nicht in den avg-FPS sondern in den 1% und 0,1% Perzentilen was der Standard-OCler ja nicht misst.

Die ganz oben genannte Methode mit der man die Karten besonders effizient betreiben kann funktioniert natürlich auch um die Karten am absoluten Maximum zu betreiben - und das manuelle Maximum liegt in aller Regel höher als das automatisch durch freies Powerlimit geboostete.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gemeinde.

Dass Ampere primär mit der ( Watt ) - Leistung skaliert hat sich ja schon herum gesprochen. Die folgenden Werte sollen anhand meiner MSI RTX 3090 SUPRIM X 24G helfen das zu veranschaulichen. Nicht als wissenschaftliche Studie zu verstehen.

Die Lüfterkurve war Stock/Bios und die Karte befand sich im freien Luftstrom. Bei 450 Watt läuft die GPU bei diesem Setup übrigens mit 0,93 Volt.

GPU-Boardpower in Watt - FPS - Temp - Lüfterdrehzahl

200 - 78 - 58 - 980

250 - 116 - 63 - 1.230

300 - 132 - 66 - 1.470

350 - 139 - 68 - 1.680

400 - 146 - 70 - 1.930

450 - 153 - 73 - 2160

Anhang anzeigen 1351847
Sind die Werte nicht völlig irrelevant? Bei einem anderen Game/Anwendung ist das Ergebnis ein komplett anderes.
 
Danke für das Angebot, die Messreihen liegen aber hier schon vor. ;)

Ergebnis: Du kannst Spannungskurven bauen bis der Arzt kommt, die maximal erreichbaren Frames steigen dadurch nicht. Es lässt sich am absoluten Limit etwas elektrische Leistung ersparen, allerdings zu Lasten der ingame Peak-Stabilität. Dös moag i net.
:bier:
 
So, ich habe mir gerade mal kurz die Arbeit gemacht und das ganze verglichen:
1611405655917.png


Hier siehst du noch die einzelnen Daten inkl. Verbrauch und den erreichen Taktraten:
Edit: Link erstmal entfernt. Der Cloud Upload hat nicht geklappt. Weiter unten sind Screenshots...

Das hier ist die genutzte Szene in Shadow of the Tomb Raider:
2 Shadow of the Tomb Raider - YouTube

Das sind die genutzten Settings:
1611405071796.png

1611405081902.png


Edit: Da der Cloud Upload aktuell nicht richtig geht sind hier Screenshots der Daten:
1611405694116.png

1611405703650.png

1611405715078.png
 
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Optimiert auf 300W und kaum langsamer ist kein high End mehr? Its even more High End.
Schau zB hier, eine optimierte 6900XT Karte, die knapp über 200W TGP verballert aber dennoch deutlich schneller ist als Stock Ref. 6900XT:

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Man kann schon länger beides haben und zwar schneller und deutlich sparsamer, stellt eine vernünftige Sweetspot Curve ein und staunt.
Kenne das spiel nicht also nicht wichtig. Ich traue den Nvidia Ingenieuren schon über den Weg. Seit wann geht es hier um eine Radeon Karte :-o 3000rpm sind sicher leise :lol:. Das ist nicht mal alltagstauglich im Entferntesten.
 
Eine GPU die sozusagen "alles darf" wird in Spitzen die maximale Spannung reinpressen um maximal zu boosten. Durch diese extremen Spitzen muss die Karte aber als Ausgleich auch immer wieder etwas runter (weil es weit mehr gibt als nur das PowerLimit das man so marketingwirksam auf 450W schieben kann). Das alles passiert so schnell, dass man es mit nem Oszi messen kann, nicht aber mit Tools auslesen. Die Karte taktet die ganze Zeit irgendwo zwischen 2050 und 2150 MHz rum hin und her.

Ein gutes Sample vorausgesetzt kann man so beispielsweise 2,2 GHz dauerhaft stabil durchhalten und das mit Glück sogar noch bei "nur" ~400W.
Es ist doch wirklich nicht so schwer: Es spielt für maximale ingame Frames und Peakstabilität überhaupt keine Rolle, ob die Karte konstant taktet oder weniger Verbraucht. Die Karte kann am Oskar von mir aus ein Zackenballett aufführen. Das Einzige was zählt ist, dass die ingame Frames maximal hoch sind und dabei auch bei Peaks stehen wie der Felsen von Gibraltar. Ich lade nachher mal noch was hoch...

Sind die Werte nicht völlig irrelevant? Bei einem anderen Game/Anwendung ist das Ergebnis ein komplett anderes.
Jepp, daher bitte nicht absolut betrachten, sondern relativ. Es geht um das Skalierungsverhalten.
 
Es ist doch wirklich nicht so schwer: Es spielt für maximale ingame Frames und Peakstabilität überhaupt keine Rolle, ob die Karte konstant taktet oder weniger Verbraucht. Die Karte kann am Oskar von mir aus ein Zackenballett aufführen. Das Einzige was zählt ist, dass die ingame Frames maximal hoch sind und dabei auch bei Peaks stehen wie der Felsen von Gibraltar. Ich lade nachher mal noch was hoch...
Wie gesagt, händisch optimiert erreichst du beim Undervolting deutlich bessere Werte als wenn du einfach nur stumpf das Power Limit erhöhst. So funktioniert das Ampere halt nicht ;)
Das siehst du auch wunderbar an meinem kurzen Test.
 
Kenne das spiel nicht also nicht wichtig. Ich traue den Nvidia Ingenieuren schon über den Weg. Seit wann geht es hier um eine Radeon Karte :-o 3000rpm sind sicher leise :lol:. Das ist nicht mal alltagstauglich im Entferntesten.
War am benchen da stört es mich nicht, beim Zocken mit den Settings ist die Karte unhörbar.
War doch nur um aufzuzeigen, dass sich Tuning lohnt.
 
Und jetzt stell mal über Voltagecurve 800-850mV und 1800 MHz fest ein... Da dürftest du geschätzt bei 250-300W für 69 fps landen...
Gestern war hier Vodafone-Kabel Totalausfall :motz:daher erst jetzt...

250-300 Watt für 69 FPS? Dann lasse ich auf jeden Fall die Finger davon, schließlich sind es jetzt 116 - 132 FPS :D
Spass beiseite, du bist in der Spalte verrutscht. Das tut dem Inhalt natürlich keinen Abbruch und mir ist auch klar, dass der Powerslider im Afterburner nicht das Optimum auslöst und dass eine für jede Minderleistung angepasste Kurve hier und da Verbesserungen bringt. Entscheidend dabei ist jedoch: Das Skalierungsverhalten wird sich dabei nicht im Verhältnis ändern sondern evtl. nur parallel verschieben. Und nur darum ging es mir. Zu zeigen wie dünn die Luft nach oben wird. Für noch mehr FPS müsste die Karte unter Wasser. So viel falsch gemacht haben kann ich, trotz meiner albernen CPU, mit meinem Setup nicht:


Wer so eine Karte zu den aktuellen Preisen kauft hat entweder zu viel Geld, was an der Waffel, oder wie ich, einfach keine andere Option. Meine aktuelle Anwendungskonfiguration braucht jedes letzte Frame um sicher über 60 FPS zu bleiben. Übrigens... die 3090 hat mein 1080ti SLI unter Wasser abgelöst. Geschätzt hat die 3090 im Vergleich nur knapp 15% Mehrleistung. Da war ich schon verwundert. Dass ich das 700 Watt SLI und das Wasser los bin entschädigt aber ausreichend. Diese 250 Watt-Ersparnis nenne ich lohnend. Das merkt man p. A. schon. Die 3080 die ich vorher probiert hatte, kam knapp nicht an das SLI heran.

Wer vor hat die Leistung der 3090 nicht absolut auszuschöpfen, ist mit einer 3080 oder einem AMD Pendant ganz sicher besser bedient.
 
Zuletzt bearbeitet:
PCGH hat in ihren Artikeln zur Optimierung von 3080 und 3090 Modellen gezeigt, dass stabile, etwas niedrigere Taktraten mehr Leistung zur Folge haben, als variable Taktraten im Powerlimit.
 
PCGH hat in ihren Artikeln zur Optimierung von 3080 und 3090 Modellen gezeigt, dass stabile, etwas niedrigere Taktraten mehr Leistung zur Folge haben, als variable Taktraten im Powerlimit.
Offensichtlich wird der Sinn meines Threads immer noch nicht verstanden. Dass bei gedrosselter ( Watt )-Leistung ein manuelles Anpassen der Kurven Optimierungspotential bietet ist doch unbestritten. Aber, zum wiederholten Male: Darum geht es hier nicht. Es geht, wie der Titel schon beschreibt, um die Skalierungseigenschaften von GA102, also um das Verhältnis zwischen Watt-Input und ingame FPS-Output.

Und zwar RELATIV und nicht ABSOLUT.

Das schrieb ich bereits weiter oben. : "Entscheidend dabei ist jedoch: Das Skalierungsverhalten wird sich dabei nicht im Verhältnis ändern sondern evtl. nur parallel verschieben".

Das bedeutet, dass selbst wenn man händisch sämtliche Kurvenpunkte optimiert, das das Verhältnis zwischen Input und Output in etwa bleibt. Optimiert, aber bleibt. Salopp formuliert: Je mehr Watt man hineinpumpt, je ineffizienter wird das Ganze. Den Sweetspot habe ich bei händisch kurvenoptimierten ca. 320 Watt gemessen.

Diese Ineffizienz etwas greifbarer zu machen war die Intention dieses Threads. So können auch User die nicht so tief abtauchen wollen anhand der o. g. überschaubaren Daten verstehen, dass es nur unter besonderen Umständen sinnig sein kann, sich wegen im Verhältnis weniger FPS mehr, einen hübschen Tausender zu ersparen.

Einfach nur das Power Limit einzugrenzen ist halt Blödsinn, das habe ich in meinem Beitrag (https://extreme.pcgameshardware.de/...0-suprim-x-die-leistung.599018/#post-10646598) auch schon aufgezeigt...
Ja, du hast dort gezeigt, wie man 90 FPS auf 83 bzw. 80 FPS herunteroptimieren kann.

Das schaffe ich auch wenn ich anstatt der 3090 eine 3080 nehme. Nochmal zum mitschreiben: Das absolute OC-FPS-Leistungslimit ist ausschließlich durch Erhöhung der Input- Watt-Leistung zu erreichen. Oder anders ausgedrückt: Wie immer sind die letzten Prozent vor 100, die teuersten.
 
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