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SMR-Technik bei WD Red: Western Digital zahlt 2,7 Millionen USD Schadensersatz

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
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Western Digital hat sich außergerichtlich mit den Sammelklägern in den USA auf einen 2,7 Millionen USD schweren Schadensersatz geeinigt. Die Summe ist klein und die Geschädigten bekommen nicht viel pro Laufwerk. Gewinner sind vor allem die Anwälte, die den Löwenanteil der Summe einstreichen.

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hrIntelNvidia

Software-Overclocker(in)
2,7 Mio? :lol:

Die riesigen Summe, die vorher sogar evtl. zurück gestellt wurde, wird bei WD wohl ewig schmerzhaft in Erinnerung bleiben. Schmerzhaft vor lauter lachen... . Und der Lerneffekt daraus: Wir können so weiter machen...
 

owned139

BIOS-Overclocker(in)
Mir sind 2 WD Reds mit 3TB gestorben. Die erste wies nach fast einem Jahr Lesefehler auf und gab ungesunde Geräusche von sich. Teilweise wurde sie gar nicht mehr vom OS erkennt. Hatte sie zurückgeschickt und Ersatz von WD bekommen. Nach einem Jahr trat exakt der selbe Fehler wieder auf :D

Seitdem kaufe ich keine Reds mehr. Nie wieder. Die WD Gold rödelt seit fast 2 Jahren anstandslos und ohne Fehler absolut zuverlässig und schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:

JBfine

Kabelverknoter(in)
Als der SMR Skandal ganz frisch war, hatte ich kurz davor gerade vier Platten WD Red 6TB gekauft für mein selbstgebautes FreeNAS (jetzt TrueNAS) System. Hatte mich da noch gefreut, dass ich ein super Angebot geschossen habe. War dann natürlich mega frustriert, da ich dachte, durch die Nummer von WD jetzt ziemlich viel Geld in den Sand gesetzt zu haben. Denn FreeNAS benutzt ein spezielles Dateisystem, dass mit SMR Platten gar nicht funktioniert und heile Platten aufgrund der SMR Technik als defekt einstuft, weil sie nicht rechteitig antworten.

Hier allerdings mein Tipp an diejenigen, die es noch nicht wissen: Schreibt den WD Support an. Dort konnte ich als Garantiefall meine vier Festplatten (SMR) kostenlos gegen vier REDs 6TB mit CMR austauschen lassen. Natürlich war die ganze Aktion trotzdem bescheuert von WD, aber immerhin war ich am Ende halbwegs zufrieden und konnte mein System fertigstellen. Das nächste Mal gehts aber wieder zu Seagate.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Als der SMR Skandal ganz frisch war, hatte ich kurz davor gerade vier Platten WD Red 6TB gekauft für mein selbstgebautes FreeNAS (jetzt TrueNAS) System. Hatte mich da noch gefreut, dass ich ein super Angebot geschossen habe
Ganz frisch ist gut. Du meinst wann die Medien drauf aufgesprungen sind. Ich hab das SMR Thema schon lange vorher angemahnt (siehe letzter Abschnitt hier https://extreme.pcgameshardware.de/...-wie-kundenservice-funktioniert-nicht.577605/) aber wer liest schon Blogs :ka:
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Die Entschädigung ist relativ gering. Wobei ich es doch besser gefunden hätte, wenn die Sache mit einem Urteil geendet hätte. Aber immerhin werden die Hersteller das ganze wohl künftig deutlicher kennzeichnen.

Mir sind 2 WD Reds mit 3TB gestorben. Die erste wies nach fast einem Jahr Lesefehler auf und gab ungesunde Geräusche von sich. Teilweise wurde sie gar nicht mehr vom OS erkennt. Hatte sie zurückgeschickt und Ersatz von WD bekommen. Nach einem Jahr trat exakt der selbe Fehler wieder auf :D

Ich hatte vier 2TB und zwei 4TB HDDs von WD, da die Green Serie so schön leise war (macht sich gut in einem ansonsten passiven PC). Eine der 4TB HDDs war schon bei der Ankunft hin, die wurde dann gegen eine 5TB HDD getauscht. Nach gut 10 Jahren ist jetzt eine der 2TB HDDs kaputt gegangen, wenn gewisse Sektoren gelesen wurden, ist die Platte abgestürzt. Nacheinigen Neustarts konnte ich fast alle Daten auch ohne auf ein Backup zuzugreifen, auf eine andere Platte transferieren.

Insgesamt nicht auffälliger als bei Seagate.
 

h_tobi

Lötkolbengott/-göttin
War klar, dass der Verbraucher am Ende der Blöde ist! :nene:

Offensichtlicher Betrug lohnt sich nur für Anwälte, nicht für die Geschädigten, läuft ... :daumen2:

Auf jeden Fall kann man mit dem Portemonnaie seine Meinung kund tun. ;)
 

Downsampler

BIOS-Overclocker(in)
Das Dumme an der Geschichte ist nur, daß Seagate und WD vor 20 bis 25 Jahren eigentlich die Billiganbieter im Festplattensektor waren im Vergleich mit den damaligen Konkurrenzunternehmen. Nun sind nur noch diese beiden und Toshiba als Anbieter übrig geblieben. Richtiges Vertrauen in deren Podukte habe ich weiterhin NICHT.

Im 2.5" Sektor sieht es mittlerweile grauenhaft aus. Über 1 TB kann man nix mehr kaufen, weil SMR oder teuere Serverplatten von Seagate für 300 bis 400 Euro.

Brauchbare 2 TB 3.5" Platten mit 5 Jahren Garantie und ohne SMR kosten fast soviel wie eine 2.5" 2 TB Crucial MX 500 SSD mit 5 Jahren Garantie. Die langsamdrehenden Platten mit 5400 RPM gibt es garnicht mehr mit 5 Jahren Garantie.

Da schau ich doch garnicht mehr nach Festplatten, weil deren Nachteile einfach nicht mehr hinnehmbar sind für die aufgerufenen Preise.
 
Zuletzt bearbeitet:

BrollyLSSJ

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Für die tatsächlich Geschädigten bleibt von der Summe nicht viel Geld. Pro Festplatte sind es zwischen 4 und 7 US-Dollar; den Rest der Gesamtsumme verschlingen die Anwaltskosten, die die Mehrheit ausmachen.
Könnt Ihr da noch mal genau nachhaken? Für mich liest sich das im englischen Dokument so, dass die US Leute die 4 bis 7 USD bekommen, ohne einen Kaufnachweis zu liefern. Wenn die eine Rechnung einreichen, können die bis 85% des damaligen Kaufpreises bekommen.

Edith sagt: @owned139
HGST wurde vor Jahren von Western Digital aufgekauft. Samsung (HDD Sparte) und Maxtor sind bei Seagate verwurstet.
 

Downsampler

BIOS-Overclocker(in)
IBM -> Hitachi/HGST -> WD

Quantum -> Maxtor -> Seagate

Samsung -> Seagate

Der voranstehende wurde jeweils vom Nachfolgenden aufgekauft.

Die besten HDD´s gab es jeweils von Quantum, IBM danach von Hitachi/HGST.

Billiganbieter waren Maxtor, Samsung, WD, Seagate.

Die meisten Marken sind verschwunden und in den Billiganbietern aufgegangen. Was die im einzelnen mit den Marken/Fabriken gemacht haben, who knows.

HGST Platten gibt es momentan noch, doch sind die sehr teuer geworden. Diese waren eigentlich immer die besten Platten, was Haltbarkeit, Garantiezeiten, MTBF Angaben und die Geschwindigkeit angeht. Stromverbrauch und Lautstärke war meistens dort nicht so gut, man konnte es noch nachträglich einstellen über eine Software. Dort konnte man dann wählen, lautere Platte mit etwas höherem Stromverbrauch, dafür etwas schneller oder etwas langsamere Platte, dafür, je nach Platte, viel weniger Lautstärke und etwas weniger Stromverbrauch. Solche idiotischen sperenzchen von wegen SMR haben die noch nie verbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:

INU.ID

Moderator
Teammitglied
Dann sollte man jetzt den nächsten Hersteller verklagen. Sandisk zb. reduziert einfach mal heimlich den Cache um 50% (zb. bei der 2TB Ultra), obwohl bei den Händlern (zumindest vor ca. nem Jahr, als ich meine gekauft hatte) und im Preisvergleich überall mit 1GB geworben wurde. Und so wie es aussieht wurde auch die Technik (zumindest beim genannten Modell und zur genannten Zeit) auf QLC umgestellt. Und dann antwortet der Support auf Nachfrage noch "rotzfrech", solche Informationen würde man nicht an Endkunden weitergeben - weshalb ich meine SSD (2TB Ultra im Angebot für 115€ gekauft!) auch direkt wieder zurückgeschickt hatte. >:-|
 

latiose88

Freizeitschrauber(in)
Ok was da gibt es ja noch mehr Festplatten Hersteller,was ist denn mit Synolgy als hersteller?

Ich habe echt glück gehabt mir WD Red Pro gekauft zu haben und nicht WD Red weil ich da sicher bin kein SMR Technik gekauft zu haben. Dann muss man halt für gute Produkte mehr ausgeben ,dafür hat man dann länger ne Ruhe. Wie heißt es immer so schön wer BIllig kauf ,kauft zwei mal. Ich weis das die Preise schmerzen aber hilft halt nix.Man hat halt heutzutage kaum noch wirklich Optionen. Einst wollte ich zu Toshiba wegen den geringen Preisen. Da wusste ich nicht das da auch SMR drinnen gewesen wäre. ABer zum glück haben mir da die hohen Preise die Suppe versalzen gehabt und so mich zum umschwenken gebracht. Zum Glück gibt es kaum 16 TB intere Festplatten so konnte ich also kaum ne falsche Festplatte kaufen. Aber nachträgtlich mit stonierungen auf Amazon und so zu kämpfen gehabt wegen steigender Preise und weil sie nicht Lagernd waren. Das war ein krampf/Kampf aber am ende mit 400 € mehr an kosten noch mal davon gekommen. Tya so ist das halt,wenn man auf ner gewissen Größe angewiesen ist.Da ja alle Preise nach oben gestiegen waren,konnte ich nicht aus.Konnte nur das möglichst nächst günstigste mir holen. Mir war auch am ende schon egal gewesen ob Segate oder WD,hauptsache ich habe mein Raid zusammen bekommen. Da aber auch die Segate Festplatten stärker teurer geworden sind weil es da so viele gibt die diesen Hersteller bevorzugt kaufen,blieb mir da echt nix mehr anderes übrig.

Aber auch damals war Toshiba besser gewesen als jetzt. Wird wohl wegen der harten Konkurenz so gewesen sein. Da sie aber heutzutage kaum noch ne Konkurenz zu fürchten haben wird das in Zukunft wohl auch nicht mehr besser werden. Ist halt wie bei der CPU Sparte wo auch nur noch 2 hier im Desktop den Ton ansagen. So ist das halt wenn welche aussteigen in der Branche.
Werden wohl welche das Problem erkannt haben und frühzeitig ausgestiegen um den sinkenden Schiff zu entkommen.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
War klar, dass der Verbraucher am Ende der Blöde ist!
Wenn der Verbracher aus einem "für NAS geeignet" ein "garantiert CMR" interpretiert, ist es sein Problem. WD hat keine Angaben dazu gemacht..

M.W.n. hat WD damals bei allen auf SMR umgestellten Reds die Modellbezeichnung geändert. Genauso wie bei der 8TB Variante, die zwar CMR geblieben ist, aber auf Luftfüllung und 7200 UMin (=5400 Class) umgestellt wurde. Auch da war anhand der beworbenen Produkteigenschaften klar, dass WD am Laufwerk etwas geändert hat.

Auch eine SMR Platte kann man problemlos in einem NAS nutzen, auch mit ZFS. NAS und/oder ZFS heißt nicht, dass das System zwingend mit RAID 5/6 (oder einem vergleichbaren Z-RAID) laufen muss. Meine Seagate Archival V2 läuft seit Jahren problemlos im NAS, wenn auch nur mit BTRFS.

Dann sollte man jetzt den nächsten Hersteller verklagen. Sandisk zb. reduziert einfach mal heimlich den Cache um 50% (zb. bei der 2TB Ultra), obwohl bei den Händlern (zumindest vor ca. nem Jahr, als ich meine gekauft hatte) und im Preisvergleich überall mit 1GB geworben wurde.
Händler und Preisvergleiche sind in D also die valide Quelle für eine Produkteigenschaft? Ich frage mich auch immer noch, wo Preisvergleichsseiten den DRAM-Cache meiner WD Blue 3D 4TB her haben. Bei WD habe ich bisher keine Angabe dazu gefunden, was mir aber beim Kauf bekannt war und ich für meine Anwendung auch bewusst in Kauf genommen habe.

Wenn der Händler falsche Angaben macht, dann hast Du einen Anspruch gegen den Händler aber nicht gegen den Hersteller.
 

Maxxx80

Kabelverknoter(in)
Ich hab momentan 20 SMR Platten im Einsatz (wd Blue) , und 25 CMR.
Nun beim neu beschreiben wenn sie zuvor schon einmal voll beschrieben wurden sind sie wirklich langsam, das stimmt.
Ansonsten als Datengrab sind sie top. Sehr leise und kühl, geringer Stromverbrauch.
Aber gekennzeichnet müssen sie natürlich ordentlich sein, keine Frage!
 

INU.ID

Moderator
Teammitglied
Händler und Preisvergleiche sind in D also die valide Quelle für eine Produkteigenschaft?
Ganz genau.

Natürlich nicht immer mit 100%iger Zuverlässigkeit (Fehler können immer mal passieren), aber spätestens dann, wenn die Angaben ebenfalls genau so in sämtlichen Tests und Reviews stehen - eben weil sie bis zur (heimlichen) Änderung den Tatsachen entsprechen.

Und natürlich beziehe ich mich auf die beworbenen primären Eigenschaften. Wenn zb. kein SATA-Kabel der SSD beiliegt, es aber so beworben wurde, sind die technischen Eigenschaften des Produktes ja trotzdem noch identisch.

Nicht aber wenn der Cache nur noch 512MB statt bisher 1024MB groß ist, und/oder die Speicherzellen QLC statt wie bisher TLC/MLC sind.

Wenn der Händler falsche Angaben macht, dann hast Du einen Anspruch gegen den Händler aber nicht gegen den Hersteller.
Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.

Die Angaben des Händlers sind spätestens in dem Moment falsch, wenn der Hersteller heimlich eine Änderung vornimmt, diese aber nicht kommuniziert. Außerdem habe ich das Produkt an den Händler zurückgegeben, und nicht an den Hersteller. Aber ich kann dem Händler, aus dem genannten Grund, keinen Vorwurf machen.

Woher soll der Händler (bzw. Kunde) auch wissen, dass das Produkt plötzlich in 2 verschiedenen Versionen im Umlauf ist? Es muß die Aufgabe (Pflicht) des Herstellers sein, solche Informationen weiterzugeben.

Zumindest aber auf Nachfrage dem Kunden mitzuteilen. Und hier hat sich Sandisk geweigert, bzw. behauptet man würde solche Details nicht dem Endkunden mitteilen.:hop:



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