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Stromausfall bei Toshiba und Western Digital: 6 Millionen TByte NAND-Flash vernichtet

PCGH-Redaktion

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Bei einem Stromausfall in Japan sollen bei Western Digital und Toshiba bis zu 6 Millionen TByte NAND-Flash vernichtet worden sein. Die Produktion, die seit Mitte des Monats stillsteht, könnte erst in zwei Wochen wieder Fahrt aufnehmen.

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Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Klar hat das für Endkunden deutliche Auswirkungen. Der mangelnde Speicher muß, gemäß der Marktwirtschaft, durch höhere Preise kompensiert werden, sodass irgendwo auf genau die Menge verzichtet wird. Sprich: entweder der Preis steigt oder fällt eben nicht so schnell, wie angemessen.
 

FrozenPie

Lötkolbengott/-göttin
Klar hat das für Endkunden deutliche Auswirkungen. Der mangelnde Speicher muß, gemäß der Marktwirtschaft, durch höhere Preise kompensiert werden, sodass irgendwo auf genau die Menge verzichtet wird. Sprich: entweder der Preis steigt oder fällt eben nicht so schnell, wie angemessen.
Ich meinte damit eher, dass es irgendwie sehr großer Zufall ist, dass, nach den ganzen Meldungen von in den Keller rauschenden Preisen bei NAND-Flash, plötzlich etwas passiert was zu einer Verknappung und zu höheren Preisen führt. Der Stromausfall betrug 13 Minuten und man kann mir nicht erzählen, dass dort keine USV in Kombination mit Generatoren inkl. Redundanzen für solche vorhanden waren, die das hätten überbrücken können (oder zumindest für ein Kontrolliertes herunterfahren hätten Sorgen können), denn das wäre mehr als nur Grob fahrlässig ;)
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Ich meinte damit eher, dass es irgendwie sehr großer Zufall ist, dass, nach den ganzen Meldungen von in den Keller rauschenden Preisen bei NAND-Flash, plötzlich etwas passiert was zu einer Verknappung und zu höheren Preisen führt. Der Stromausfall betrug 13 Minuten und man kann mir nicht erzählen, dass dort keine USV in Kombination mit Generatoren inkl. Redundanzen für solche vorhanden waren, die das hätten überbrücken können (oder zumindest für ein Kontrolliertes herunterfahren hätten Sorgen können), denn das wäre mehr als nur Grob fahrlässig ;)
Ich meinte eher den Artikel, da wurde es ja so dargestellt, als wäre das für den Endkunden nicht so schlimm.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Der Stromausfall betrug 13 Minuten und man kann mir nicht erzählen, dass dort keine USV in Kombination mit Generatoren inkl. Redundanzen für solche vorhanden waren, die das hätten überbrücken können (oder zumindest für ein Kontrolliertes herunterfahren hätten Sorgen können), denn das wäre mehr als nur Grob fahrlässig ;)
Stimmt. Eigentlich sollte man von so großen und professionellen Herstellern erwarten können, dass sie Notstromsysteme haben.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ehrlich gesagt, mein erster Gedanke war ebenfalls: "Na, so ein Zufall aber auch! Kaum gehen die Preise aufgrund starker Produktion runter, geschieht etwas, was die Produktion reduziert, ohne dass eine bewusste Entscheidung dahinter steht."

Rational betrachtet ist das selbstverständlich Unsinn. Zum einen trifft es nur einen, wenn auch einen großen Produzenten - ins Fäustchen würden sich also eher die Mitbewerber lachen, die selbst ohne Preiserhöhung gewinnbringend in die entstandene Bresche springen könnten. Ferner ist die verlorene Produktion durch Ausfall und Neukalibrierung nicht sooo groß, als dass es dramatische Auswirkungen auf die Endverbraucher-Preise haben könnte. Allenfalls reagiert die Börse irrational, aber selbst das hat sich mit Wiederaufnahme der Produktion erledigt.
 

Torsley

BIOS-Overclocker(in)
Stimmt. Eigentlich sollte man von so großen und professionellen Herstellern erwarten können, dass sie Notstromsysteme haben.
wobei die frage ist ob man notstrom in der größe die in einer fabrik gebraucht wird überhaupt so schnell an/zuschalten kann das der prozess nicht schon kaputt ist. ich weiß bei mir in der firma (hat nix mit IT zu tuhen) ist es schon das eine oder andere mal passiert das externe bauarbeiten im block eine der hauptstromleitungen mit nem bagger gekappt hat und so ein großteil der produktionsmaschinen im werk standen. und das für mehrere stunden. :ugly: und ja es ist auch eine weltfirma.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
wobei die frage ist ob man notstrom in der größe die in einer fabrik gebraucht wird überhaupt so schnell an/zuschalten kann das der prozess nicht schon kaputt ist. ich weiß bei mir in der firma (hat nix mit IT zu tuhen) ist es schon das eine oder andere mal passiert das externe bauarbeiten im block eine der hauptstromleitungen mit nem bagger gekappt hat und so ein großteil der produktionsmaschinen im werk standen. und das für mehrere stunden. :ugly: und ja es ist auch eine weltfirma.
Zumindest für die relevanten Bereiche in der Produktion.
 

T-MAXX

Software-Overclocker(in)
Bei so einer Produktion sollte das Augenmerk auf Sicherheit der Energie basieren. Eine USV bringt da zwar nichts, aber mindesttens 2 Notstromkreise sollte es schon geben. Tja das ist eben Pech.

Vor ein paar Tagen viel meine Haupt Backup HDD aus mit fast 8 TB Dateninhalt. Das wäre für mich ein absoluter Worst Case gewesen, aber ich habe immer noch eine 2. Sicherung angelegt. Da wären über 20 Jahre Datensammlungen privater Natur für immer verloren gewesen.:ugly:
 

INU.ID

Moderator
Teammitglied
wobei die frage ist ob man notstrom in der größe die in einer fabrik gebraucht wird überhaupt so schnell an/zuschalten kann das der prozess nicht schon kaputt ist.
Eigentlich wird bei einer Notstromversorgung, die keine Unterbrechung erlaubt, ja auch noch eine USV (also Akkus) zwischengeschaltet, um genau die (relativ kurze Zeit) überbrücken zu können, die die Motoren der Generatoren zum starten brauchen. Wenn man natürlich zu geizig für eine Backup-Stromversorgung ist, obwohl man eine derart sensible Produktion hat, dann darf man sich über die Konsequenzen auch nicht wundern.
 

amdahl

Volt-Modder(in)
Konsequenzen halten sich für die Verantworlichen wohl in Grenzen. Verluste -sofern es sie denn in diesem Umfang gab- werden einfach auf die Kunden abgewälzt. Die gesamte Industrie frohlockt angesichts schnell steigender Preise.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Eigentlich wird bei einer Notstromversorgung, die keine Unterbrechung erlaubt, ja auch noch eine USV (also Akkus) zwischengeschaltet, um genau die (relativ kurze Zeit) überbrücken zu können, die die Motoren der Generatoren zum starten brauchen. Wenn man natürlich zu geizig für eine Backup-Stromversorgung ist, obwohl man eine derart sensible Produktion hat, dann darf man sich über die Konsequenzen auch nicht wundern.
Anscheinend ist der Stromverbrauch einfach so groß, dass man das nicht einfach mal so mit ein paar Akkus abfangen kann. Zumindest nicht über Stunden.
Solch große Halbleiterfabriken benötigen riesige Mengen Energie, sodass eine Notstromversorgung nur wenige vor allem für die Sicherheit relevante Komponenten mit Strom versorgen kann. Die Fertigungsanlagen bleiben bei Stromausfall nicht nur stehen, sondern werden auch für einige Zeit unbrauchbar. Noch nicht fertiggestellte Wafer werden beschädigt, Anlagen müssen neu kalibriert werden.
Toshiba & Western Digital: 6 Mio. Terabyte weniger NAND-Flash durch Stromausfall - ComputerBase

Wobei ich da auch nicht so ganz an Zufall glaube.
 

INU.ID

Moderator
Teammitglied
Anscheinend ist der Stromverbrauch einfach so groß, dass man das nicht einfach mal so mit ein paar Akkus abfangen kann. Zumindest nicht über Stunden.
Wieso über Stunden? Ein (modernes) Notstromaggregat springt so schnell an wie dein Auto, und brauch dann noch einige Sekunden bis die Spannung reguliert ist. Nur diese Zeit muß eine USV überbrücken können (plus etwas Reserve natürlich). ;)

(Zeitmessung ab 1:02)
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Zuletzt bearbeitet:

Muxxer

Freizeitschrauber(in)
Hmm wird wohl bald noch n Erdbeben und ne Zunami kommen, dann wird des auch was mit der Pfeisstabilität wisa
 

sesharim

Komplett-PC-Aufrüster(in)
wie praktisch grade dann wenn die preise im keller sind da machen die durch den stromausfall glatt noch gewinn, wette die sind dagegen versichert und zuätzlich noch ein preis aufschlag mein mitleid hält sich in grenzen.

Ich kann mich noch dran erinnern im Duisburger hafen hatten sie vor einige jahren mal ein komplett ausfall weil ein kranfahrer ne leitung gekillt/ überkreuz gelegt hat. Die Schreinerei in der ich damals war hatte Totalschaden, Lampen fingen an zu qualmen der komplette Maschienenpark geröstet und die CNC Rechner rochen auch komisch :fresse:.

Die ganze Ausstattung hatte aber auch locker 15 jahre aufm Buckel . Das ende vom Lied war komplette Neuausstattung inklusive Verdienstausfall von der Versicherung quasi Jackpott im wert von einigen Millionen.
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)
6 Exabyte, nicht schlecht. Und das haben die dort alles in allem mit einmal "auf den Bändern"? Sicher doch...
Tät mich ja echt mal interessieren, wie lange ein Wafer vom ersten bis zum letzten Schritt in so ner Fab benötigt. 25 Jahre?
 

Holindarn

Freizeitschrauber(in)
Absolut unwahrscheinlich das die keine redundanten Notstromsysteme für einen simplen Ausfall haben, da ist was faul...
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)
das wiederum glaube ich nicht. solche energiemengen lassen sich garantiert nicht vorhalten, geschweige denn nahtlos zuschalten... vergesst das.
zumal: es müsste ja auch dafür gesorgt werden [können], dass die für den zeitraum x bis zur einsatzfähigkeit der notstromversorgung benötigte energie permanent im system bereit steht. und das auch noch unterbrechungsfrei. also nee... im leben nicht. ^^
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)
angenommen, alle anlagen einer der fabs haben eine leistung von 35kW (was ich eher für sehr, sehr untertrieben halte. ich hab bei mir an den anlagen absaugvorrichtungen und allein die haben pro stück 4kW, dazu kommen Heizanlagen für temperaturen bis 360°C und mehr sowie chiller zum wieder runter kühlen der kühlflüssigkeiten...) und laufen 24/7 - wovon auszugehen ist, dann macht das pro anlage 1.534,02 MWh/Jahr. Wenn ichs es jetz auf die schnelle richtig ausgerechnet habe, wären das knappe 3kWh/min. Wohlgemerkt bei einer Leistung von 35 kW. Ich würde da eher von weit ü 100kW ausgehen. Und jetzt her mit dem schnellen Speicher.

edit: ich hab aus versehen mit 5x35kW gerechnet - sind ja auch 5 fabs betroffen gewesen. macht es aber glaube ich nicht wirklich besser.

Zum rechnen hab ich mich hier bedient:
Industrie / Gewerbe: Stromkosten von Maschinen berechnen
 

AMG38

Freizeitschrauber(in)
Die Fab wird mit Sicherheit ein eigenes Umspannwerk mit mehreren Trafos haben. Im Falle eines Ausfalls der primärseitigen Spannungsversorgung der Trafos gibt es Notstromsysteme, welche mit Sicherheit auch in der Fab existent sind. Bei hohen Lasten müssen höhere Geschütze hochgefahren werden, die ein paar Sekunden brauchen um auf Nennbetrieb zu kommen.

Diese Zeit wird von der USV gebrückt. Die Spannung der USV Schiene liegt permanent an, dh die Versorgung ist permanent aktiv parallel zur Hauptversorgung, sodass es keinen Delay dazwischen gibt.

Um die reguläre Versorgung wieder aufzunehmen, muss die Primärseite wieder aktiv werden. Dazu muss das System, was die Trafos in der Fab versorgt, vom jeweiligen Umspannwerk des Netzbetreibers entweder von einer anderen Schiene versorgt werden (im Idealfall hat das EVU ein Ringnetz), oder die bisherige Schiene muss wieder zugeschaltet werden, was bei einem Fehlerfall (zb Erdschluss irgendwo im Netz) sehr lange dauern kann.

In Anbetracht der Relevanz solcher Fabriken gehe ich stark davon aus, dass an alles gedacht wurde. Alles andere wäre grob fahrlässig.
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)
Die Fab wird mit Sicherheit ein eigenes Umspannwerk mit mehreren Trafos haben. Im Falle eines Ausfalls der primärseitigen Spannungsversorgung der Trafos gibt es Notstromsysteme, welche mit Sicherheit auch in der Fab existent sind. Bei hohen Lasten müssen höhere Geschütze hochgefahren werden, die ein paar Sekunden brauchen um auf Nennbetrieb zu kommen.
Wenn sie das haben, dürften sie doch gar nicht ausgefallen sein, oder? Strom zu lange weg und dann auch noch der sprit für die notstromer alle? :hmm:

Diese Zeit wird von der USV gebrückt. Die Spannung der USV Schiene liegt permanent an, dh die Versorgung ist permanent aktiv parallel zur Hauptversorgung, sodass es keinen Delay dazwischen gibt.
Na so meinte ich es ja auch. Und so eine USV schafft es, die gesamte Fab für 15 sekunden (oder wie lange könnte das hochfahren der "höheren Geschütze" dauern?) am laufen zu halten? Wie speichert man die dafür nötige energie? Akkumulatoren? Kondensatoren?
 

AMG38

Freizeitschrauber(in)
Wenn sie das haben, dürften sie doch gar nicht ausgefallen sein, oder? Strom zu lange weg und dann auch noch der sprit für die notstromer alle? :hmm:



Na so meinte ich es ja auch. Und so eine USV schafft es, die gesamte Fab für 15 sekunden (oder wie lange könnte das hochfahren der "höheren Geschütze" dauern?) am laufen zu halten? Wie speichert man die dafür nötige energie? Akkumulatoren? Kondensatoren?
Es gibt fertige Systeme oder individuell konfigurierbare Systeme. Da kann man schon auf mehrere tausend Ah kommen. zb eine Stunde lang 1000A ziehen, oder 3000.

Der grobe Aufbau besteht aus Batteriepacks, die permanent geladen sind. Je nachdem was für eine Spannungsebene benötigt wird, schaltet man dementsprechend die Zellen zusammen.

Ist Wechselspannung von Nöten, gibt es dazwischen noch Wechselrichter. Nur so als grober Aufbau.
In Umspannwerken werden zb die die Leittechnik, Überwachung und Meldesysteme mit Gleichspannung versorgt. Dazu gibt es in der Anlage mindestens einen Gleichrichter, der aus 230V Ac(oder jenachdem was Standard in dem Land ist) eine DC Spannung in gewünschter Höhe macht und über einen Verteilerschrank alle nötigen Systeme versorgt.

Gleichzeitig gibt es einen Batterieraum, wo mehrere Zellen in Reihe geschaltet sind. Wenn das Werk zB mit 60V DC arbeitet, können dort 30x 2V Zellen verschaltet werden. Dieses Batteriesystem ist ebenfalls an den Vetrilerschrank bzw. am Gleichrichterschrank angebunden und wird dort über ein BMS überwacht bzw. dauerhaft auf voller Ladung gehalten.

Wenn jetzt die 230V AC ausfällt, sodass der Gleichrichter keine DC Spannung mehr erzeugen kann, werden alle Geräte Instant von der Batterie über den Vetrilerschrank versorgt. Gibt es noch Systeme, die zwangsweise AC Spannung brauchen, zB Computer, Notbeleuchtung auf AC usw, geht der Wechselrichter ebenfalls sofort in Betrieb. Das ganze geschieht ohne flackern.

Sind nun Lasten von xy kVA von Nöten, muss hier nun ein Notstromaggregat oder mehrere in Betrieb nehmen. Da gibt es Sytseme, die mehrere Minuten lang tausende Ampere liefern können.

Ich weiss jetzt natürlich nicht, wie viel Leistung so eine Fabrik für seine Produktion braucht. Im Grunde genommen ist alles machbar, nur wird es irgendwann äußerst aufwändig und teuer.

In Kraftwerken gibt es zB als Redundanz Rolls Royce Antriebe, wo im Stundentakt LKWs voller Diesel anfahren müssen
 

h_tobi

Lötkolbengott/-göttin
Wer´s glaubt....

Ich tippe da eher auf:

- Produktion kontrolliert stoppen...

- Stromausfall herbeiführen / melden...

- jammern...

Insgeheim freuen :cool:


Ein Bekannter arbeitet in einer Firma die Aggregate herstellen, Ihr glaubt gar nicht, was heutzutage möglich ist!
 

Terracresta

Software-Overclocker(in)
Wer´s glaubt....

Ich tippe da eher auf:

- Produktion kontrolliert stoppen...

- Stromausfall herbeiführen / melden...

- jammern...

Insgeheim freuen :cool:


Ein Bekannter arbeitet in einer Firma die Aggregate herstellen, Ihr glaubt gar nicht, was heutzutage möglich ist!
Dachte ich mir auch so. Ich traue ihnen zu, zur Preistreiberei sowas abzuziehen. Menschen sind erfinderisch, im Positiven, wie auch im (für alle anderen) Negativen.
 

Kronock

Schraubenverwechsler(in)
Wenn man aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, die Produktionsmengen nicht abstimmen darf, dann muss halt ein Fall von "höherer Gewalt", den man nicht *hust* beeinflussen kann, her.
 

Salticx

Schraubenverwechsler(in)
Da ein bekannter von mir bei einem chip-hersteller arbeitet, kann ich sagen, dass die kalibrierung mind. 21 tage bei denen dauert...
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Aus der Not eine Tugend machen...oder aber eben mal 4 Wochen länger, Zwölfe gerade sein lassen...na ja, dann können sie auch mal wieder ordentlich durchwischen... :D

mfg
 

KnaTTerMaxe

Schraubenverwechsler(in)
... nur mal so - es geht um FABRIKEN und nicht um irgendwelche Holzhütten mit ein paar Wafern drin denen der Strom wegbleibt. Die USV in so einer Firma stellt nur sicher das das Leitsystem ... die Rechner weiter laufen damit man überhaupt sieht was los ist, mehr geht gar nicht - wie soll man solch hohe Lasten Batteriemässig vorhalten. Den Rest könnte man mit Notstromaggregaten machen. Könnte ... Ich will mich nicht in Spekulationen verlieren über den Bedarf dort aber mit Sicherheit (viel, sehr viel) mehr als die angesprochenen 35 KW, das hat ja jede "Backstube" heutzutage bei den Discountern drin. Da gehts um MW - und das nicht wenige. Klima ... Luft reinhalten ... Produktionsprozess ... da wird ja nix mit dem Handwagen hin - und hergefahren ... alleine die Verwaltung ...
Bei uns in der Firma (Chemie - Ammoniakproduktion) wird im Schnitt eine Leistung von 50 MW "verbraten" , USV ist für das Leitsystem, Notstrom um die relevanten Ventile und Antriebe zu fahren damit die Anlagen in einen SICHEREN Betriebszustand fahren. Wir haben 3 (!) unabhängige (!) Netze (Hochspannungsleitung) -- sehr sehr teuer erkauft bei den Energieversorgern. Wenn eine Anlage echt ausfallen sollte kostet das Millionen um sie überhaupt wieder soweit zu bekommen das sie produziert.
Gewollt ist das dort sicher nicht, das was in der Produktion auf dem Tisch lag ist Schrott - sehr teurer Schrott. Das man nun auf diese Weise die Produktion "gedrosselt" hat ist eine andere Sache ...
 

Lichterflug

Software-Overclocker(in)
... nur mal so - es geht um FABRIKEN und nicht um irgendwelche Holzhütten mit ein paar Wafern drin denen der Strom wegbleibt.
Schön das es neben den ganzen Trollen hier im Forum auch noch Menschen gibt, die ein wenig Ahnung von der Materie, im speziellen USV-Anlagen haben.

Wie schon geschrieben, dienen die USV in erster Linie dazu, dass die Server im Notfall korrekt heruntergefahren werden können, statt eines hard downs der teils gravierende Folgen haben kann UND damit eine minimale Notstromversorgung erhalten bleibt bspw. für Fahrstühle in Kaufhäusern, Brandschutz usw. Der Fahrstuhl selbst bleibt zwar stehen, aber das Notruftelefon MUSS funktionieren.
 
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