Wenn der Fotograf weder seine Kamera, noch die Grundlagen seines Handwerks versteht, dann bringt ihm die beste Kamera-Objektiv-Kombination nichts. Je komplexer die DSLR, desto verwirrter der DSLR-Neuling und desto mieser sind dann mitunter auch die Ergebnisse. Meiner Meinung nach ist für ein möglichst gutes Resultat (Foto) die Priorität in diesem Dreiergeflecht wie folgt: Fotograf (Wissen/Erfahrung/Kreativität) > Objektiv > Kamera.
Was die Speicherkarten angeht, die größte Speicherkarte bringt einem nichts, wenn sie während einer Fotosession ihren Geist aufgibt und man dann keinen Ersatz parat hat

. Mit 2 SanDisk Extreme SDHC UHS-I Class 10 8GB / 16GB macht man wirklich nichts falsch. Angesichts des geringen Preisunterschieds und des vorhandenen Budgets würde ich zur 16GB-Variante raten. Und noch was, Speicherkarten mit Transferraten jenseits von 30MB/s bringen einem bei einer Canon EOS 60D oder einer Pentax K-5 IIs keinen Vorteil, da diese Kameras im Gegensatz zu einer Nikon D5100, D7000 (aufwärts) oder Canon EOS 650D / 70D (aufwärts) nicht UHS-fähig sind. Die entsprechenden Datenmengen müssen natürlich auch erstmal erschaffen (RAW+JPG+Serienbild), die Puffer der DSLRs ausgereizt werden, um flotte Speicherkarten wie die Sandisk Extremes an ihre Grenzen zu bringen. Um in den "Genuss" der höheren Leseraten zu kommen, bedarf es natürlich auch eines USB3.0-Kartenlesers sowie eines PCs/Schlepptopfs etc. mit entsprechender Schnittstelle...
Genau so sehe ich das auch, besser gesagt sogar : Genau so habe ich das selbst erfahren müssen obwohl ich mit der digitalen Fotographie langsamer aufbauend angefangen habe.
@TE
Heutzutage würde ich mal behaupten sind 90% der verkauften DSLRs durch Ihren Käufer limitiert und nicht umgekehrt.
Die Frage nach was und wie ich fotografieren möchte ist wichtiger fast als womit.
Sich mit Optik im Allgemeinen auseinander zu setzen ist wichtiger und schwieriger als man es sich vorstellt.
Die ersten Bilder mit Tiefenunschärfe sind schnell und einfach gemacht, problematisch wird es dann, wenn man etwas in einer bestimmten Form ablichten will und dies nicht so funktioniert wie man es sich vorstellt.
Ich habe mir im übrigen für Reisen eine Canon S95 zugelegt. Technisch wohl so ziemlich jeder DSLR unterlegen. Dafür klein und relativ lichtstark. Selbst hiermit lassen sich beachtliche Bilder machen wenn man dann weiß wie. Im Automatikmodus kann auch eine DSLR selten überzeugen. Maximal mit viel Nachbearbeitung wenn man RAW abgelegt hat.
Die S95 kann auch RAW und hat alle wichtigen Einstellmöglichkeiten. Was ich für "Hantiererei" mit den DSLRs der anderen Touris gesehen habe erzählte genau die Geschichte die oben schon erwähnte: Limitierung = vor dem Sucher.
Die DSLR kann noch so teuer sein... wenn ich z.B. im Automatikmodus, freihändig und dazu noch in wackliger Haltung eine Szene bei Nacht aufnehmen will muss man kein Fachmann sein um zu wissen das das schief geht.
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Viel Bla bla um nix.... bzw. was ich eigentlich sagen will:
Evtl. wirklich vorher noch mal eingehend mit dem Thema Fotografie auseinander setzen bevor man den teuren Schritt wagt. Es gibt da eine tolle Seite zu wo alles erklärt wird. Eine Bridge Kamera kann den Übergang oder auch die Entscheidung ebenfalls bestätigen oder verwerfen.
Ich hatte vor meiner SONY DSLR auch eine Panasonic Bridge. Weiß net mehr wie die hieß. War immer gut bewertet und sah fast aus und hatte alle Funktionen einer günstigeren DSLR. Rate mal... meine Fotos wurden nicht besser....

Das was die Technik minimal besser konnte evtl. hat meine Unwissenheit wieder ins Negative gezogen.
SLR Fotografie ist ein sehr teures und zeitraubendes Thema. Ich persönlich kann einigermaßen (hier liegt die Betonung auch) Fotografieren habe aber aus diesen Gründen das Ganze etwas zurück gestellt.
