Sicher durchs Internet mit Raspberry Pi. Woher Grundlagen?

ein_schelm

Freizeitschrauber(in)
Servus,

muss gestehen, das ich mich nie richtig mit dem Thema Netzwerk auseinandergesetzt hab.
Auf die Idee, mich doch damit zu beschäftigen, bin ich gekommen als mich die Werbung mal wieder auf meinem Android Gerät genervt hat. Tablet und Handy will ich nicht rooten - da dann die Garantie flöten geht. Eine Googlesuche brachte mich auf den Gedanken, meinen Internetverkehr über einen (Linux-Server?) Raspberry Pi zu lenken, der dann bestimmte Domains herausfiltert.

Doch wie fange ich mit diesem Projekt überhaupt an?

Im nächsten Schritt soll es auch darum gehen, sicherer im Internet unterwegs zu sein. Was ist mit dem Pi bzw. mit einem Linux-Server hier möglich?

Freue mich schon auf Tipps die mir helfen dieses Thema zu erfassen.
 
Hallo,

das ist jetzt sicher nicht die Antwort, die du dir vorgestellt hast, denn ich habe selber auch noch keine praktische Erfahrung mit dem Raspberry. Allerdings weiß ich, dass OpenWRT auf dem Raspberry läuft und das sollte das leisten, was du dir vorstellst.

Von daher wohl am einfachsten einerseits nach einer OpenWRT Anleitung und andererseits nach einer OpenWRT auf Raspberry Pi Anleitung suchen.

Einfach mal die ersten Google-Treffer:
OpenWRT - Raspberry Pi Firewall - Provider Schutz
Willkommen Endanwender! [OpenWrt Wiki]

Und als Einstieg: Raspberry Pi Guide - Projekte, How To's, Tipps, Zubehör

Grüße
 
Was ist mit dem Pi bzw. mit einem Linux-Server hier möglich?
Du könntest mit Squid einen Proxyserver aufsetzen, welcher bestimmte Inhalte, Adressen und Dateitypen filtern kann. Ich hatte vor Jahren mal sowas laufen, was dann ziemlich viel Werbung herausfilterte und auch Downloads auf Schadsoftware hin scannen konnte.
Allerdings ist die Einrichtung nicht ganz trivial, für die meisten lohnt es sich eher, den Browser über entsprechende Addons abzusichern. Für Firefox bietet sich hier NoScript an, für Chrome gibt es das (in meinen Augen ziemlich hässlich zu bedienende) NotScripts.

Bedenke aber, dass du einen PC mit mindestens 2 Netzwerkadaptern brauchst - der Pi bringt nur einen RJ45-Port mit. Zudem würde ich den Pi nicht das Scannen nach Schadsoftware erledigen lassen, da die Hardware nunmal recht schwach ist.

MfG Jimini
 
Zurück