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Share-Online.biz ist offline: Razzia in Deutschland, Frankrich und den Niederlanden

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wahrscheinlich meinen sie auch wirklich das Portal, über das die SO Links geteilt wurden?
Denn auch bei SO sollte man nachdem es hochgenommen mit Leichtigkeit an die IPs kommen?

Selbst wenn SO vollständige IP-Logs hat, nützen die einem Wochen, Monate oder gar Jahre später ohne Vorratsdatenspeicherung nichts. Im Gegensatz zu p2p-Netzwerken gibt der Uploader bei OCH nur einmal Hinweise auf seine Identität und wenn man dann nicht zeitnah zugreift, hat man nur die strafrechtlich und wirtschaftlich vergleichsweise unbedeutenden Downloader am Haken.
 

takan

Software-Overclocker(in)
Selbst wenn SO vollständige IP-Logs hat, nützen die einem Wochen, Monate oder gar Jahre später ohne Vorratsdatenspeicherung nichts. Im Gegensatz zu p2p-Netzwerken gibt der Uploader bei OCH nur einmal Hinweise auf seine Identität und wenn man dann nicht zeitnah zugreift, hat man nur die strafrechtlich und wirtschaftlich vergleichsweise unbedeutenden Downloader am Haken.

in der tat ohne speicherung der ip wer wann wo online war nützt das einem nichts. nur wenn die daten mit anderen verknüpft sind wie paypal und co.



eine frage hätte ich, auf welcher rechtsgrundlade DOWNLOADEN strafbar ist. soweit ich weiß wird man nur wegen des teilens verurteilt und wird mit uploaden/teilen im topf vermischt.
wurde überhaupt jemand für das reine runterladen verurteilt? bei den usenet boards wurden ab der moderatoren stufe die leute hops genommen da sie mit in der verantwortung liegen. ist ja freiwillig solch eine mod arbeit.
ich denke die haben die ip's und sonstigen daten der topuploader und die die den meisten umsatz mit generierten und so. die sind geknödelt.:wall:

Ob die es jemals schaffen, das ganze per Repression zu unterbinden? Gibt doch unzählige andere Portale m.W.

Ich glaube Angebote im Stile von Netflix und Co. sind wohl effektiver bei der Eindämmung zweifelhafter Dienstleistungen in diesem Bereich...
Gibt ja bei einigen BlueRays einen Digital-Key dazu, wo man sich den Film sogar für die eigene Festplatte legal runterladen kann.

In dem Sinne finde ich es sehr schade, dass so Film-Angebote wie auf GoG von den Filmproduzenten noch gescheut wird wie der Teufel das Weihwasser.

ehm, wie die anderen sagten, die angebote der dienste zum runterladen gibts nimma.
bei bluerays kannste dir mit dem richtigen laufwerk direkt den video stream als mkv speichern. alternativ die daten iso mounten und per makemkv "kopieren" 4k blueray kopierschutz ist geknackt. seit langem, deswegen hdcp ist reinster schwachsinn.
also das ist kein rippen oder umwandeln, nur ziel/quell speichermedium ist der flaschenhals.:lol:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
in der tat ohne speicherung der ip wer wann wo online war nützt das einem nichts. nur wenn die daten mit anderen verknüpft sind wie paypal und co.



eine frage hätte ich, auf welcher rechtsgrundlade DOWNLOADEN strafbar ist. soweit ich weiß wird man nur wegen des teilens verurteilt und wird mit uploaden/teilen im topf vermischt.
wurde überhaupt jemand für das reine runterladen verurteilt? bei den usenet boards wurden ab der moderatoren stufe die leute hops genommen da sie mit in der verantwortung liegen. ist ja freiwillig solch eine mod arbeit.
ich denke die haben die ip's und sonstigen daten der topuploader und die die den meisten umsatz mit generierten und so. die sind geknödelt.:wall:

Die genauen Parapgraphen kenne ich nicht, aber prinzipiell fertigt man beim Download eine Kopie an und das ist illegal. Wenn der Zugang teilweise sogar verkauft wurde (stellenweise ist von "Vertrieb" der Uploads die Rede) käme noch Hehlerei hinzu. Gerichtsprozesse für Downloader sind mir aber schon lange keine mehr begegnet. Ich glaube zur Jahrtausenwende haben es Medien- und Musikindustrie mal bei einigen Leuten versucht, aber für einzelne Softwaretitel mit einem Streitwert im niedrigen zweistelligen Eurobereich ist der Aufwand vermutlich einfach zu hoch.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
eine frage hätte ich, auf welcher rechtsgrundlade DOWNLOADEN strafbar ist. soweit ich weiß wird man nur wegen des teilens verurteilt und wird mit uploaden/teilen im topf vermischt.

Der reine Download ist das Erstellen einer illegalen Kopie. Das greift, wenn du nach gängigem Wissen davon ausgehen musst, dass der Anbieter nicht das Recht hat, die Daten anzubieten. Wenn zum Beispiel topaktuelle Kinofilme oder Games irgendwo kostenlos auftauchen, geht der Gesetzgeber davon aus, dass auch sehr unbedarfte Gemüter erkennen, dass es sich nicht um eine legale Quelle handeln kann.

Andererseits gilt der Download strafrechtlich als Lappalie und und zivilrechtlich ist beim (reinen) Downloader auch maximal der Marktwert der einzelnen Kopie zu holen, daher wird das in der Regel nicht verfolgt. Bei Gelegenheiten wie diesen gehen oft zig reine Downloader als Beifang ins Netz, aber außer einem Schreck passiert da nichts.
 

Maverick3k

BIOS-Overclocker(in)
Warum nutzt man für seine "legalen" Daten eigentlich einen umständlichen OCH

Damit man nach außen rechtfertigen kann, warum man einen Account hat. Jeder der einen Filehoster dazu verwendet, Backups von privaten Dateien zu machen, gehört gesteinigt. Vor allem dann, wenn ein Filehoster extrem aktiv in der Warez Szene beliebt ist.

Auch witzig ist, wie sich bei Computerbase und hier die Nutzer wieder "outen" :ugly:

Und es haben schon 2 (oder 3) Rechtsanwälte gesagt, dass auch Download illegal ist. Wie kann man da ernsthaft immer noch versuchen das wegzuargumentieren. Download ist illegal. Punkt.

Viele werden wohl auch normale e-Mail-Adressen benutzt haben, spätestens die sind im Zweifel trackbar.
 

GreitZ

Freizeitschrauber(in)
Nunja, kostenlos sind die Downloads auch nicht, ich bezahle ja schließlich für meinen Account, das sollte ja wohl ausreichen.
Was diese Streaminganbieter verlangen ist eine frechheit. Noch dazu wo jedes Filmstudio meint seinen eigenen Stramingsender machen zu müssen, was sie noch uninteressanter macht.
Ich ließe mir gefallen 30 eus im Monat um alles zu sehen jederzeit das der Markt hergibt
 

Gouvi

Freizeitschrauber(in)
Damit man nach außen rechtfertigen kann, warum man einen Account hat. Jeder der einen Filehoster dazu verwendet, Backups von privaten Dateien zu machen, gehört gesteinigt. Vor allem dann, wenn ein Filehoster extrem aktiv in der Warez Szene beliebt ist.

Auch witzig ist, wie sich bei Computerbase und hier die Nutzer wieder "outen" :ugly:

Und es haben schon 2 (oder 3) Rechtsanwälte gesagt, dass auch Download illegal ist. Wie kann man da ernsthaft immer noch versuchen das wegzuargumentieren. Download ist illegal. Punkt.

Viele werden wohl auch normale e-Mail-Adressen benutzt haben, spätestens die sind im Zweifel trackbar.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Premium Account an sich niemals illegal war. Du kannst mit Lastschrift gezahlt haben und mit Klarnamen angemeldet sein als Premium Nutzer und niemand kann dich nur dafür belangen. Belangen kann man dich nur für den Beweis dass du mit IP X, zu zeit Y eine illegale Datei Z heruntergeladen hast. Und das steht und fällt mit dem was tatsächlich von den SO geloggt wurde. Keiner weiß das. Mehr als die Menge an Traffic zu loggen macht wenig Sinn, das würde Ihnen nichts nützen, die haben ja Interesse ihre zahlenden Kunden zu schützen. Im Endeffekt läufts dann, wenn ausreichend mitgeloggt wurde, darauf hinaus ob es sich für einen Anwalt lohnt. Bei Uploader sicherluch schon je nach Größenordnung. Bei Downloadern selten. Denn da können Sie nur den Wert des Downloads abmahnen und nicht einen pauschalen Multiplikator für Filesharing draufsetzen. Und für 200 € (z.B. wenn man 15-20 Filme nachweisbar geladen hat) lohnt der logistische Aufwand selten.
Passieren kann es natürlich trotzdem, niemand weiß das, es steht und fällt alles mit der Genauigkeit der Logs. Und dann auch nur die letzten Tage....
 

Maverick3k

BIOS-Overclocker(in)
Und? Premium Account nur mit Download? Da muss man nicht lange darüber nachdenken, warum man keinen Upload, aber ggf. Gigabyteweise Daten geladen hat. Insbesondere dann einen Premium Account zu haben, wenn der Download als freier Nutzer übelst langsam ist (100kb/s oder wieviel war das?) und auch nicht automatisiert ablaufen kann, wegen Captcha.
 

Gouvi

Freizeitschrauber(in)
Und? Premium Account nur mit Download? Da muss man nicht lange darüber nachdenken, warum man keinen Upload, aber ggf. Gigabyteweise Daten geladen hat. Insbesondere dann einen Premium Account zu haben, wenn der Download als freier Nutzer übelst langsam ist (100kb/s oder wieviel war das?) und auch nicht automatisiert ablaufen kann, wegen Captcha.

Was aber auch nichts Anderes als ein Indiz für die Ordnungswidrigkeit die vom Nutzer möglicherweise begangen wurde, aber kein Beweis ist. Und meines Wissens muss man hier in diesem Land immer noch etwas beweisen und nicht nur vermuten. Wäre das so einfach hätten wir ganz andere Probleme.
 

Muxxer

Freizeitschrauber(in)
G Suite: Apps fuer Zusammenarbeit und Produktivitaet
hab da die komplette Filmesammlung samt Musik druff und paar EA Games haha über nen Schweizer Account. (Die TB Begrenzung im Geschäfts Abo greift ned bzw. juckt es Google nischt.
Solang man da nix shared juckt Google das nen dreck was da druff is und meine 133TB sind gut aufbewahrt haha und zur Sicherheit
noch zwei clouddrives bei anderen Anbietern, Kosten im Jahr gesamt 190€ ud von überall zugriff drauf und wenn das SEK und GSG9 kommt werden se nix finden
also, außerdem Juckt es den staat sowieso ned was Downloader an geht und da nur down geloadet wird kann man durch Abmahnungen auch nur den Verkaufswert von ner Kinokarte einfordern.
Bei Uploadern sieht die Sache natürlich anderst aus aber sind meist ITler mit genug wissen um sich unsichtbar zu machen bis auf ein Paar gierige Faultierchen
Gelle

So jetzt schau ich erst ma Joker an auf meinem neuen 65" OLED hoffe der kommt besser als im Kino, kann man nebenzu nen BlueLable rein hauen und ne Tüte rauchen.
 

Lexx

Volt-Modder(in)
Leute, die sich vorher freiwillig Deutschpornos angeschaut haben, sollten sich nicht fortpflanzen, finde ich. :D
Keine Sorge, habe bereits 4 "Kinder"
(2 leben in Brazilien, 2 in Vorarlberg)
und bin vasektomiert.

Und überhaupt: was heisst "vorher".. vor was?

PS: ich mag Stroh. Hab "Grüne Erde"-Matratzen
aus dem Material (sind schön hart) und es erinnert mich an..

.. naja, sagem wir mal Deutschpornos.

Quatsch. Es passiert , dass was sich dier Regierungen in EU wünschen. Geburtenrate erhöht sich Schlagartig.
Wegen dem Bust oder der Zuwanderung?
Gibts nen Stromausphall?
 
Zuletzt bearbeitet:

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Das Providerprivileg regelt ganz klar, Share-Online ist nicht für die Dateien haftbar dir über den Dienst verschickt werden. So kann man sie also nicht drankriegen, kann jeder selbst im Telemediengesetz nachlesen.

Es bleibt "Beihilfe zur gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke" [...] "weil sie Portalseiten und Foren wie [...](Liste entfernter Seiten) durch Partnerprogramme und Provisionszahlungen unterstützt und finanziert haben sollen."
Daraus kann man den Leuten einen Strick drehen, aber keinen besonders dicken. Ironischerweise nennt die GVU auf Ihrer Seite im Folgenden die vollen Domainnamen von Piraterieseiten, sowas dürften wir uns hier nicht erlauben, sonst käme die GVU. Unerlaubte Werbung und so.

"Zwischen 2008 und 2017 sollen die Betreiber des Filehosters Umsätze von über 50 Millionen Euro generiert haben", was ungefähr dem entspricht, was Netflix in einem Monat in Deutschland macht. Das zeigt schon wohin die Reise geht für die Piraterie. Wenn das die größte deutsche Seite war, dann geht das in den Streaming-Wars der nahen Zukunft unter. Verglichen mit Milliarden Beträgen im Drogen Handel und beim Wirtschaftsbetrug wird OnlinePiraterie nicht den Fokus haben. Das kann man allein jetzt schon daran ablesen, dass die GVU selbst mitermitteln musste und die sind ein Verein.

"Den Rechteinhabern wurde das Vorgehen gegen die unerlaubt hochgeladenen Angebote durch den hauseigenen Link-Verschlüsselungsdienst Share-Links erschwert, zudem lag der Firmensitz offiziell in Belize."
Auch das ist ein Kommentar an dem man sieht wie persönlich das genommen wurde. Weder das eine noch das andere ist verboten, aber man empört sich drüber. Kann sein, dass der Staatsanwalt daraus seine Schlüsse zieht, aber ein Richter muss das noch lange nicht.


Gefährlich an der Situation ist, dass ohne richterlichen Beschluss eine Staatsanwaltschaft eine Firma aufgelöst hat. Das ist eine Praxis die kennen auch schon manche Journalisten. Da wird halt mal beschlagnahmt auch wenn es vor Gericht dann im Sand verläuft. Das Ziel ist nicht vor Gericht Recht zu bekommen, sondern den unliebsamen Betrieb stillzulegen. Hier im Falle der Piraterie könnte man geneigt sein, das ok zu finden, aber diese Praxis kann auch ganz schnell an die Substanz der Demokratie gehen, wenn sie anders eingesetzt wird vgl. Beschlagnahmung der Server der Piratenpartei.
 

sterreich

Software-Overclocker(in)
Wer seinen Premium-Account bei Share Online oder sein VPN mit Kreditkarte bezahlt hat, macht sich leicht auffindbar.
Dummheit soll auch weh tun :ugly:
Für sowas nimmt man Bargeld oder Gutscheine die mit selbigen gekauft wurden. Bspw. Paysafecard.

Aber was hat das mit dem VPN zu tun? Wenn man da einen nimmt der keine Logs erstellt können die einem original den Schuh aufblasen, selbst wenn man den mit KK zahlt.
Das ist ja der Sinn eines VPN. Man geht im ganzen Traffic der anderen Nutzer "unter". Die Rechteinhaber müssen ja die "Schuld" nachweisen. Nicht der Nutzer die Unschuld. Selbst mit den IP-Logs von Sharehoster, VPN und ISP sind das Indizienbeweise.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Angenommen der Hoster hätte tatsächlich ausufernde Logs darüber welcher Account wann welche Daten geladen hat (was ich wie gesagt stark anzweifle weils keinen grund gäbe sowas zu haben) UND der User wäre leicht auffindbar über seine Zahlungen.
Reicht das alleine für eine "Verurteilung" aus? Nur die Basis Serverlogs? Ist es nicht so, dass man zweifelsfrei nachweisen muss User A hat über IP xyz zum Zeitpunkt T die illegale Datei D geladen?

Weil letzteres dürfte auch ohne VPN bei der aktuellen Speicherungssituation nahezu unmöglich sein. Mein ISP behauptet beispielsweise er speichere die IPs ganze 48 Stunden lang. So schnell ist keine Behörde selbst wenn sies wollten.

Da müsste man theoretisch ja hingehen und bei Leuten die über ihre Zahldaten identifiziert sind UND in Serverlogs stehen haben zig GB runtergeladen Hausdurchsuchungen anordnen um nachzuweisen dass die Daten tatsächlich da sind. Und das halte ich trotz der sicherlich gegebenen theoretsichen Möglichkeit doch für äußerst unwahrscheinlich (für reine Downloader) einfach wegen der Verhältnismäßigkeit (schätze sowas gibts höchstens bei den Uploadern) - ich mag mich da aber irren, vielleicht gibts Juristen die das anders sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

fipS09

BIOS-Overclocker(in)
Reicht das alleine für eine "Verurteilung" aus? Nur die Basis Serverlogs? Ist es nicht so, dass man zweifelsfrei nachweisen muss User A hat über IP xyz zum Zeitpunkt T die illegale Datei D geladen?
Es wird schon daran scheitern die Datei D als illegal zu identifizieren. Dafür muss man erstmal im passenden Board die passenden Passwörter der RAR, 7z, whatever Dateien finden.
Jemand der dort nur runtergeladen hat muss sich mMn keine Sorgen machen, das dürfte technisch nicht nur nahezu unmöglich zu erkennen sein, sondern auch unglaublich unrentabel. Selbst wenn er dort mit Klarnamen registriert war, stellt das alleine noch kein Verbrechen da.
 

Sparanus

BIOS-Overclocker(in)
Einfach ärgerlich, für aktuelle Kinofilme kann ich ins Kino sehen, aber woher bekomme ich meine Comics aus den 60ern etc

Ich hab schon ewig nichts mehr heruntergeladen, was ich irgendwie legal konsumieren konnte ohne direkt die Suche nach Atlantis draus zu machen.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Einfach ärgerlich, für aktuelle Kinofilme kann ich ins Kino sehen, aber woher bekomme ich meine Comics aus den 60ern etc
Ich hab schon ewig nichts mehr heruntergeladen, was ich irgendwie legal konsumieren konnte ohne direkt die Suche nach Atlantis draus zu machen.

Bei mir sieht's genauso aus, ich nutze das für Inhalte, bei denen es unmöglich - nicht nur schwer oder teuer, sondern tatsächlich unmöglich - ist, sie in Deutschland (noch) zu bekommen.

Allerdings nutze ich Torrents und muss mich daher nicht ärgern. Quellen können nicht abgeklemmt werden, denn die sind dezentral. Und für jede stillgelegte Link-Börse tauchen zwei neue auf.
 

empy

Volt-Modder(in)
Nunja, kostenlos sind die Downloads auch nicht, ich bezahle ja schließlich für meinen Account, das sollte ja wohl ausreichen.

Wie meinst du das? Das klingt ein bisschen so, als könnte man nach der Logik argumentieren, dass das geklaute Handy, das du gekauft hast, auch was gekostet hat.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Es wird schon daran scheitern die Datei D als illegal zu identifizieren. Dafür muss man erstmal im passenden Board die passenden Passwörter der RAR, 7z, whatever Dateien finden.

Sehr viele dieser Daten waren schon seit Jahren nicht mehr passwortgeschützt und ganz ehrlich, wenn das Passwort in 90% der Fälle "share-online" lautet bringts wirklich absolut gar nix. :ugly:
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Sehr viele dieser Daten waren schon seit Jahren nicht mehr passwortgeschützt und ganz ehrlich, wenn das Passwort in 90% der Fälle "share-online" lautet bringts wirklich absolut gar nix. :ugly:

Dass Hauptziel der passwortgeschützten Archive war es nie, dass Rechteinhaber und Strafverfolger nicht dahinter kommen, was drin ist, sondern es geht darum, dass ...

1.) ... die Downloader gezwungen sind, den Uploader zur Kenntnis zu nehmen, und sei es nur über das Passwort. Quasi eine Art Tagging.

2.) ... Betreiber von Servern und Downloader gleichermaßen als mögliche Verteidigung anbringen können, gar nicht gewusst zu haben, was das Archiv enthält, schließlich wäre das ja chiffriert und passwortgeschützt. Nachzuweisen, dass jemand das Passwort kannte, ist viel schwerer als nachzuweisen, dass jemand etwas herunter- oder hochgeladen hat.

"Ja, Her Richter, ich wollte doch dieses Linux-ISO herunterladen und dann hatte ich plötzlich dieses Archiv, was ich gar nicht entpacken konnte und höre jetzt zum ersten Mal, dass da eigentlich ein aktueller Kinofilm drin war! Was für niederträchtige Menschen es doch gibt, arglose Anwender dermaßen zu täuschen ..." :D
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Ist das ein Coming-Out als Nutzer?

Ich habe seit geschätzten 10 Jahren einen Share-Online Account gehabt (und davor Rapidshare^^). Dieser diente mir dazu, Musik und Videos und Notenmaterial das wir mit unserer Band produziert haben unter den Bandmitgliedern zu teilen (also tatsächlich eine 100% legale Nutzung da ich Rechteinhaber aller Werke war, sprich selbst produzierte Musik und selbst geschriebene Noten). Seit ein, zwei Jahren hätte ich ihn nicht mehr gebrauicht weil die freie Dropbox-Version für unsere Zwecke mittlerweile ausreichend ist. Dass ich den SO-Account dennoch noch hatte lag daran, dass meine Frau ihn genutzt hat um Mitschnitte japanischer TV-Shows zu sehen die es nunmal sonst nirgends gibt bzw. man NHK hier nicht empfangen kann (meines Wissens nach). Und diese Dinge waren nie irgendwie passwortgeschützt oder sonstwas - da hatte einfach irgendn Japaner den TV-Recoder angeschmissen und den Mitschnitt hochgeladen. Ob das tatsächlich hart illegal war weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, ich gehe aber einfach davon aus, dass Mitschnitte des normalen japanischen Free-TV da unkritisch sind (waren). :ka:


Also um deine Frage direkt zu beantworten: Nein, ich bin kein böser Raubmordkopierer/Filmeverteiler oder sonstwas. Wir ham Prime und netflix. :D
 

Evil

Schraubenverwechsler(in)
Ist ja nicht so, dass nach dem Ende von Rapidshare, Netload, Megaupload keine Hoster nachgekommen wären. Share Online ist auch nicht über Nacht groß geworden, hat auch ein Weilchen gedauert, bis sie Uploaded überholt haben. Jetzt hat es halt nach längerer Zeit mal wieder einen OCH erwischt, der in Deutschland angesagt war - die Lücke wird ziemlich sicher wieder gefüllt werden, behauptet meine Glaskugel. Das amerikanische Netz hat sich nach dem Ende von fileserve und hotfile auch schnell wieder erholt und sich nach Alternativen umgesehen.

Die geklauten E-Paper der Hefte meines Arbeitgebers sind auch über X Mirror verteilt. Da verschwindet durch die Abschaltung von SO nicht ein einziges PDF.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Angenommen der Hoster hätte tatsächlich ausufernde Logs darüber welcher Account wann welche Daten geladen hat (was ich wie gesagt stark anzweifle weils keinen grund gäbe sowas zu haben) UND der User wäre leicht auffindbar über seine Zahlungen.
Reicht das alleine für eine "Verurteilung" aus? Nur die Basis Serverlogs? Ist es nicht so, dass man zweifelsfrei nachweisen muss User A hat über IP xyz zum Zeitpunkt T die illegale Datei D geladen?

Weil letzteres dürfte auch ohne VPN bei der aktuellen Speicherungssituation nahezu unmöglich sein. Mein ISP behauptet beispielsweise er speichere die IPs ganze 48 Stunden lang. So schnell ist keine Behörde selbst wenn sies wollten.

Da müsste man theoretisch ja hingehen und bei Leuten die über ihre Zahldaten identifiziert sind UND in Serverlogs stehen haben zig GB runtergeladen Hausdurchsuchungen anordnen um nachzuweisen dass die Daten tatsächlich da sind. Und das halte ich trotz der sicherlich gegebenen theoretsichen Möglichkeit doch für äußerst unwahrscheinlich (für reine Downloader) einfach wegen der Verhältnismäßigkeit (schätze sowas gibts höchstens bei den Uploadern) - ich mag mich da aber irren, vielleicht gibts Juristen die das anders sehen.

Es gibt zwar (österreichische) Urteile, in denen mit einem privaten, eigentlich nur einer Person zugänglichen Account begangene Straftaten straflos blieben, aber die Regel ist das nicht. Wenn "jemand" mit deinem geschützten Zugang illegale Down- oder Uploads getätigt hat, wird davon ausgegangen, dass du dieser jemand warst. Ähnlich wie Drogenbestellungen an deiner Adresse mit deiner Kreditkartennummer auf dich zurück geführt werden, obwohl ja jeder Shopbesitzer, bei dem du schon einmal bestellt hast, auch diese Informationen vorliegen hat und man erstmal nachweisen müsste, dass du sie auch diesmal selbst eingegeben hast.


Ich habe seit geschätzten 10 Jahren einen Share-Online Account gehabt (und davor Rapidshare^^). Dieser diente mir dazu, Musik und Videos und Notenmaterial das wir mit unserer Band produziert haben unter den Bandmitgliedern zu teilen (also tatsächlich eine 100% legale Nutzung da ich Rechteinhaber aller Werke war, sprich selbst produzierte Musik und selbst geschriebene Noten). Seit ein, zwei Jahren hätte ich ihn nicht mehr gebrauicht weil die freie Dropbox-Version für unsere Zwecke mittlerweile ausreichend ist. Dass ich den SO-Account dennoch noch hatte lag daran, dass meine Frau ihn genutzt hat um Mitschnitte japanischer TV-Shows zu sehen die es nunmal sonst nirgends gibt bzw. man NHK hier nicht empfangen kann (meines Wissens nach). Und diese Dinge waren nie irgendwie passwortgeschützt oder sonstwas - da hatte einfach irgendn Japaner den TV-Recoder angeschmissen und den Mitschnitt hochgeladen. Ob das tatsächlich hart illegal war weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, ich gehe aber einfach davon aus, dass Mitschnitte des normalen japanischen Free-TV da unkritisch sind (waren). :ka:


Also um deine Frage direkt zu beantworten: Nein, ich bin kein böser Raubmordkopierer/Filmeverteiler oder sonstwas. Wir ham Prime und netflix. :D

Wenn NHK dieses Shows nicht 100 Prozent in house produziert und global freigibt, sondern nur für die Ausstrahlung einkauft (in Deutschland bei geschätzt 101 Prozent der Sendungen der Fall), dann solltest du dir jetzt Punkte gemäß Absatz 4.5 der Forenregeln geben. :-)
Selbst wenn ein Fernsehsender die freie Aufzeichnung erlaubt (habt ihr das geprüft?) kann er das nur innerhalb des von ihm gekauften Lizenzrahmens machen. Bewegtbildlizenzen werden aber eigentlich immer landesweise gehandelt und wenn NHK nicht in Europa sendet, werden sie keine Lizenz für die Verbreitung in Deutschland erworben haben. Das übertragene Material hier zu Lande zugänglich zu machen stellt dann eine illegale Verbreitung dar, auch wenn jeder in Japan es umsonst sehen konnte.

Ein klassisches inner-EU-Beispiel (noch ;-)) war längere Zeit das britische Top Gear: BBC World hat es irgendwann nicht mehr gesendet, BBC4 war hier nie zu empfangen und der online-Stream nutzte geoblocking. Wer die Sendung in Deutschland sehen wollte, hatte also keine Chance dafür zu bezahlen und viele haben sich dann einfach via VPN illegal Zugang zur online-Variante verschafft. Die ist eigentlich britischen Rundfunkbeitragzahlern vorbehalten, für die Sendung zu Hause jederzeit frei (aber eben nicht umsonst) empfangbar war; die deutschen Schwarzseher verursachten aber gefühlt keinen Schaden, weil sie ja gar nicht zahlen durften.

10 Jahre später verkauft die BBC deutsche Sendelizenzen auch für das alte Material und diese wären wesentlich weniger wert, wenn seinerzeit jeder illegal mitgeguckt hätte. Das dürfte in noch stärkerem Maß für japanische Mangas gelten, die zunehmend mehr in Deutschland ausgestrahlt werden und im Gegensatz zu Top Gear nicht einmal veralten. Das deutsche Erstausstrahlungsrecht für eine Produktion aus den 90ern hat bei entsprechendem Interesse also weiterhin einen hohen finanziellen Wert, aber natürlich gibt es gar kein Interesse wenn jeder schon die Raubkopie vom Filehoster hat.
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)
BBC war Jahrzehnte lang per Satellit zu empfangen. Das hat sich erst geändert als von 4 oder 5 Jahren der Satellit gewechselt hat und der neue wirklich nur noch auf die Insel zielt und nicht auf ganz Europa mit. Die Realität der Übertragungstechnik und das Wunschdenken einer Lizenzierung pro einzelner Nationalstaat war schon immer schwammig. Ex-Pat mit gültiger TV Lizenz? Gibt es sowas?

Mit den großen Streamingdiensten wie Amazon und Netflix, ist die Lizenzierung pro Einzelmarkt auch am Absterben. CBS hat überhaupt keinen Bock mehr seine Verkäufer zu 600 Sendern in 150 Länder zu schicken und mit 1000 Anwälten Verträge zu schließen, damit Star Trek weltweit empfangbar ist. Oder noch schlimmer, TV Messe. Brrr. Da wird Star Trek lieber einmal Bulk an Netflix oder Amazon verkauft und die vermarkten das weltweit. Weniger Stress, weniger Verträge, schneller das Geld da, das bei dem Modell sogar schon in die Initial-Produktion mit einfließen kann.

Warner, Disney, Netflix, Amazon, das werden die großen vier. Die können den Content selber weltweit vertreiben. Der Rest wird bestenfalls über diese Sender mitverwertet oder hat ein kleines lokales Biotop im Heimatland, fernab jeglicher Mainstream-Relevanz. vgl. Dr. Who.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Satellit muss man erstmal haben uns eins garantiere ich dir: Niemand in Europa hat seine Antenne NHKs BSATs (110° O) gerichtet.

Was wird, wird sich zeigen. Was ist, ist aber ein nationalisierte Senderlandschaft in der global verfügbare Dienste nur einen kleinen Marktanteil haben. Der Durchschnittsdeutsche guckt immer noch über 2,5 Stunden normales Fernsehen pro Tag (!. Krank.) und eine gute (""gute"") Folge Tatort allein kann mehr Zuschauer erreichen als Netflix überhaupt Kunden in Deutschland hat. Wer als Content-Anbieter sowohl das Geld griechischer als auch deutscher Zuschauer haben möchte, der wird also wohl oder übel noch einige Jahre getrennte Lizenzen angepasst an Größe und Zahlungskraft real existierender Sendegebiete anbieten. Die Einnahmen werden die Personalkosten für einen weiteren Standardvertrag in der Regel deutlich überschreiten.
 
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