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Server für Cloud im Netzwerk

Scenz

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Server für Cloud im Netzwerk

Hallo ihr lieben,

ich beantworte mal eben die Fragen und komm dann zum eigentlichen Thema:

1) Was soll das System genau machen?

Das System soll als Cloud Server eingesetzt werden.

2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?

Stromverbrauch ist relativ egal

3) Gibt es besondere Anforderungen an die Software?

Im Moment ist es geplant OwnCloud als Dropbox Alternative einzusetzen. Hierbei sollen ~ 150 Personen einen eigenen Account mit ~ 10GB erhalten.

4) Was ist der preisliche Rahmen?

Der Server sollte recht günstig sein, da das Buget für den EDV-Bereich knapp bemessen ist (leider). ~ 200€

5) Wie soll auf das System zugegriffen werden?

Auf den Server über SSH . Auf den ownCloud Dienst später über den Webbrowser oder den ownCloud Client (wie genau muss ich mich noch informieren)

6) Eigenbau oder Komplettsystem?

Hier wäre ein Komplett System sinvoller, da wir einen Serverschrank im Keller haben

7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?

Die Daten werden auf Festplatten gespeichert. Diese werden im Nachhinein angeschafft.

8) Wie ausfallsicher soll das System sein?

Das System sollte stabil laufen sobald es eingerichtet ist. Es soll am besten auch immer ein Backup gemacht werden, jedoch weiß ich noch nicht wie ich das realisiere.

9) Wie performant soll das System sein?


Muss keine Leistung im Überfluss vorhanden sein. Es sollten nur das Cloud Computing gut funktionieren.

So nun komm ich mal zum eigentlichen Thema:

Ich bin im Moment HiWi an einer Universität und es kam zur Diskussion, ob man Dropbox weiter nutzen dürfe zum wissenschaftlichen Arbeiten. Hier hatte sich mein Chef überlegt eine Cloud im hauseigenen Netzwerk aufzubauen, da aber leider immer mehr Mittel gekürzt werden, sollte dies relativ kostengünstig geschehen. Deswegen hatte ich mir Überlegt einen ältern Server zukaufen und zwar diesen:

IBM System X3650 7979 günstig gebraucht kaufen bei ITSCO!

Dieser sollte doch von der Leistung her genügen, oder?

Es gut vielleicht noch einige andere Vorschläge zu hören.

Dieses Projekt ist noch in der Planungsphase, deswegen kann es sein das ich nicht alle Fragen korrekt beantworten kann. Würde mich über jede konstruktive Äußerung freuen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Der Nachteil an dem Server und deinem Budget ist, dass du vermutlich weitere 500-1000€ in Festplatten investieren musst.

Würde da eher zu einer älteren Workstation greifen wo du normale Festplatten verbauen kannst.
 
AW: Server für Cloud im Netzwerk

Es geht ja nur um den Unterbau. Deswegen hatte ich auch geschrieben, dass die Festplatten im Nachhinein angeschafft werden.
 
AW: Server für Cloud im Netzwerk

8) Wie ausfallsicher soll das System sein?
Das System sollte stabil laufen sobald es eingerichtet ist

Ist geplant, das System möglichst ausfallsicher aufzubauen? Oder anders gefragt - wie dramatisch wäre es, wenn das System wegen eines Hardwareschadens o.ä. offline wäre?

Ich bin im Moment HiWi an einer Universität und es kam zur Diskussion, ob man Dropbox weiter nutzen dürfe zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Sehr gute Überlegung :daumen:
Genau das habe ich bei uns kürzlich auch angestoßen - allerdings sind wir in der glücklichen Lage, dass unser Uni-Rechenzentrum diverse Cloudservices anbietet.
Das System ist zwar günstig, aber letztendlich würdet ihr für Leistung bezahlen, die ihr nicht braucht. Ihr braucht keinen Xeon und ihr braucht keine 8GB RAM. Andererseits sind 200 € für so ein Vorhaben nicht wirklich viel. Von daher bezweifle ich, dass man mit einem Eigenbau unter 200 € bleibt.

Sollen die Daten produktiv genutzt werden oder ist es erstmal nur ein Experiment? Falls das System wichtige Daten der Studierenden beherbergen soll, werdet ihr das Budget ohnehin deutlich sprengen, da ihr euch dann über Redundanz und Backups Gedanken machen müsst. In unserem Rechenzentrum ist vor ein paar Jahren ein RAID6(!) im SAN gestorben, wodurch Userdaten aus rund 3 Monaten weg waren. Und in drei Monate fällt durchaus die eine oder andere Abschlussarbeit... :ugly:

MfG Jimini
 
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Willst du damit jetzt über das Internet darauf zugreifen können oder nur im eigenen Netzwerk auf der Uni?
 
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Es geht ja nur um den Unterbau. Deswegen hatte ich auch geschrieben, dass die Festplatten im Nachhinein angeschafft werden.

Hab ich überlesen, schande über mich :)
Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es etwas sinnfrei ist einen Unterbau für 200€ zu kaufen und dann in verhältnissmässig teure HDDs zu investieren.
Dann würde ich eher zwei günstigere Systeme mit normalen Festplatten nehmen und diese parallel betreiben.
Also auf das zweit System wechseln wenn das Erste ausfällt.
Wäre auch eine mögliche Lösung für deine Backup-Frage.

Ich bin nicht so der Server-Profi aber würde für mich mehr Sinn ergeben.
 
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Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es etwas sinnfrei ist einen Unterbau für 200€ zu kaufen und dann in verhältnissmässig teure HDDs zu investieren.
Dann würde ich eher zwei günstigere Systeme mit normalen Festplatten nehmen und diese parallel betreiben.
Falls du auf SAS anspielst - soweit ich weiß, ist es möglich, SATA-Festplatten an SAS-Ports anzuschließen (aber nicht umgekehrt).

MfG Jimini
 
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Der Server ist allemal ausreichend für eine Dropbox mit 150 Benutzern. Stellt Eure Uni denn keine Storragedienste zur Verfügung?

Ich würde auch so ein Teil für 150 Leute einsetzen, auch wenn die HDDs etwas teurer sind. 150 Leute x 10 GB = 1,5 TB, sagen wir also 2,5 TB in HDDs (wg. RAID). Ist jetzt auch nicht so teuer. Insbesondere, da man ja bekanntlich an einem SAS-Controller auch SATA-HDDs betreiben kann. Umgekehrt geht nicht. Also 5x 500 GB, mutige könnten hier HGST Travelstar Z7K500 EA einsetzen, rund 50 Euro pro Stück, dann gleich 10 nehmen (spare on site), ansonsten vielleicht WD VelociRaptor 600GB, WD6000BLHX, beide wohl für Dauerbetrieb geeignet.
 
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Erstmal soll nur im Netzwerk zugegriffen werden, dann auch über das Internet. Hier muss dann aber noch alles mit dem Rechenwerk abgeklärt werden. Der Plan wäre dann gewesen WD Red Festplatten zu nehmen, da diese ja für einen 24/7 Betrieb ausgelegt sind.

Wir haben an unserer Uni leider noch keinen Cloud Dienst oder der wäre sehr unbekannt :D
 
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Gibt's bei euch die Möglichkeit, virtuelle Maschinen durch ein Uni-Rechenzentrum betreiben zu lassen?

MfG Jimini
 
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Das könnte ich mal nachsehen, aber ich glaube nicht, da sonst mein Chef nicht mehrere Server im Keller betreiben würde.
 
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Ein Selbstbau wäre nicht so vorteilhaft, weil der Server in den Server Schrank gepackt werden soll
 
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Zum Thema Ausfallsicherheit: Normalerweise ist normale, gute Hardware kein Problem. Ich habe eigentlich noch nie erlebt, dass ein kleiner Server oder normaler PC wegen der Hardware ausfällt, in den allermeisten Fällen ist die Software Schuld.
Bei den Festplatten siehts ähnlich aus, die normalen, guten Platten sind eigentlich genauso in Ordnung für den Serverbetrieb. Wenn dann würde ich eher auf eine gute Absicherung durch RAIDs oder Backups setzen.
 
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Ich hatte auch überlegt bei diesem Server alle 6 Festplatten einzusetzen , sodass 3 für die Daten sind und die andren 3 laufend ein Backup machen
 
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Also, wenn der Kauf schon feststeht, warum fragst du dann uns?


Das Backup würde ich über eine externe Festplatte lösen.
 
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Mein Hauptinteresse war, ob die Leistung des Servers ausreicht um den Cloud Dienst ohne Probleme laufen zu lassen.
 
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Owncloud läuft auch ohne Probleme auf dem RPi.

Das System ist vollkommen oversized.
 
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