Blog Selfmade: der erste CPU-Kühler - Worklog

Klutten

Lötkolbengott/-göttin
der erste CPU-Kühler im Eigenbau

Lehni war fleißig ...und das Endergebnis seht ihr hier. Der erste eigene CPU-Kühler in Form von CAD-Daten. Nachdem wir bisher nur unsere Boards und Grafikkarten unter Wasser gesetzt haben, folgt nun das große Finale und die Königsklasse schlechthin. Ich habe mich schon richtig in die Optik verliebt und bin schon gespannt, wie der Kühler real aussieht, wenn sich die typische Streifenoptik auf der Oberfläche spiegelt. Der Kühler ist momentan dafür vorgesehen, auf allen drei Intel-Sockeln seine Arbeit zu verrichten, weshalb wir uns bei der Befestigung für ein Langloch entschieden haben. Bekannterweise überschneiden sich ja die Bohrungen seit Einführung des S1156 und verhindern so oft den Einsatz auf verschiedenen Boards.

Wichtige Eckpunkte, die lehni bei der Konstruktion in den Vordergrund gestellt hat, waren:

  • Optische Anpassung an die bisherigen Kühler
  • Kein zentral gelegener Anschluss - das Ganze soll schließlich symmetrisch sein
  • Montage auf allen Sockeln mit einem zentralen Kühler
  • Kühler soll wahlweise auch um 90° gedreht eingebaut werden können
  • kein Verrutschen der Feder
  • Fräsbare Halterung
Das Ergebnis in schwarzem POM :D ...RESPEKT
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...die Variante mit weißem POM-Deckel und Carbon-Halterung
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...das Innenleben des Feinstruktur-Kühlers mit einer der Düsenplatten
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Nachdem die ersten Arbeiten in Form der oben stehenden Bilder abgeschlossen waren, ging es in die Halle zum testfräsen. Wir waren zunächst skeptisch, ob das wohl mit der engen und feinen Struktur klappen würde, aber lehni hat ein feines Händchen bei den Fräswerten bewiesen und das Baby butterweich in Form gebracht. :) Danach ging es dann gleich weiter mit den Düsenplatten, die wir mit dem CPU-Kühler testen wollen. Die Teile sind aus 1mm Messing gefertigt und wir werden sehen, wie die Unterschiede sind.

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Auch leitungsmäßig gibt es natürlich ein paar schnelle Testläufe.
Heatkiller 3.0 -> 58/62/63/65 °C -> Wasser 26,5 °C -> Delta 35,5 °C
LA-Kühler 1.0 -> 63/65/66/69 °C -> Wasser 26,4 °C -> Delta 39,3 °C
 

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Wir auch. Vor allem, ob es Unterschiede zwischen den Düsenplatten gibt. Von der Leistung her möchte ich keine Prognose wagen, aber die Bodenstruktur wird nicht fein genug sein, um einem Heatkiller Konkurrenz zu machen - aber das muss er ja auch nicht. Der Frästechnik sind da leider noch Grenzen gesetzt.

Lehni hat wirklich ganze Arbeit geleistet und ein super schickes Teil konstruiert.
 
Ich bin ein noob auf dem Gebiet WaKü. Worin liegt der Sinn dass die Strukturen im Kupferblock im rechten Winkel zu der Flussrichtung liegen? Oder lieg ich komplett daneben? Kannst du mich aufklären?
 
Also wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass sich das Wasser zentral über der Düsenplatte sammelt, dann nach unten in die Struktur wandert und von dort aus zu den Seiten wegläuft. Danach sammelt sich das Wasser außen in einem großen Kanal und verlässt den Kühler. Es wird also nichts direkt umgeleitet, sondern nur der geringe Platz im Kühler gut ausgenutzt.
 
Wir wollen es zumindest mal versuchen, auch wenn die negativen Eigenschaften von Plexiglas in der Praxis leider sehr groß sind. Besonders auffällig ist hier die Rissbildung im Dauereinsatz und daher die Gefahr eines Wasseraustritts. Bei umsichtigen Leuten kein Problem, wer seinen Rechner aber nur einmal im Jahr öffnet, da kann es auch mal in die Hose gehen.

Schauen wir mal. Zumindest bauen wir ein Oberteil, wenn das Plexi die Tage kommt. =)
 
Wie du in einem anderen Teil dieses Blogs sehen kannst, bauen wir gerade einige Kühler für einen Freund und sein Gigabyte-Board. Möglich ist da Vieles und macht auch Spaß, allerdings ist der Aufwand sehr hoch. Alleine für das Gigabyte-Board sitzen wir schon gut 4 Wochen und tüfteln was aus.
 
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