Samsung SSD 960 Pro/Evo vorgestellt: M.2-Leistungswunder

Und das stellenweise an den unmöglichsten Stellen. :-_-:
Wenn ich ne M.2 einbauen wolte müsste ich die TitanX aus dem Slot nehmen was nur geht wenn ich die WaKü aufmache, also ein Riesenaufwand.

Warum die Boarddesigner nicht auf die Idee gekommen sind dass es extremer Käse ist den M2 Slot genau unter den ersten PCIe x16 zu klatschen den quasi jeder benutzt erschließt sich mir nicht.

Alleine wegen dem Umbauaufwand würde ich da schon lieber ne PCIe-SSD nehmen die ich einfach einstecken kann. :ka:

Das war damals einer der Gründe warum ich zum Asus X99-S gegriffen habe,weil ich keinen Bock hatte evtl den Wasserkreislauf zu öffnen.
Die 950 pro passte so super neben dem 24.pol Anschluss am Mainboard.

Obwohl ich heute nicht mehr zu diesem Bord greifen würde . Es ist das launischte und zickigste was ich jeh hatte. Aber man wächst mit der Aufgabe;-)
 
Habend die wirklich GAR KEINE Vorzüge beim Spielstand laden? Wohl nur wenn man dem Prozessor noch eine Schaufel Takt mitgibt oder?
Naja, dazu müssten halt sehr, sehr viele Tests durchgeführt werden. Zum Beispiel, in dem sich Magazine absprechen, was und wie man denn testen will. Daran scheitert die Branche ja aber schon bei Grafikkarten- oder CPU-Reviews. Ein großer Teil des Spieleangebots wurde auch noch nie von irgendeinem Magazin gebenched... :what:
...ambitioniertere Tests, wie zum Beispiel der Vergleich der Effizienz unterschiedlicher Architekturen, die RAM und VRAM-Nutzung, die Taktskalierungen oder eben die Ladezeiten stehen noch VIIEL weiter hinten an... :nene::heul:
 
Das war damals einer der Gründe warum ich zum Asus X99-S gegriffen habe,weil ich keinen Bock hatte evtl den Wasserkreislauf zu öffnen.
Ich hab mir da durchaus auch vorher Gedanken drüber gemacht. Das Problem ist wenn du ein ASUS-Board hast das nicht mal ab Werk stabil läuft und dann ein Gigabyte-Board hast das nach nem Jahr aus dem nichts stirbt (Details zu beiden Fällen in meinen Blogs) bleibt dir kaum mehr eine Wahl - und AsRock hatte da das bessere Paket gegenüber MSI für mich. Das AsRock läuft übrigens im Gegensatz zu seinen Vorgängern absolut tadellos - bin gespannt wie lange noch. :-D

Wie auch immer, aktuell kann ich einfach keine M2 einbauen weil mir der Aufwand zu groß ist. Aber ich brauchs auch nicht. Die 500 MB/s der 950Pro reichen mir problemlos aus bei meiner Arbeit - und Platzprobleme habe ich bei 2 TB SSD-Speicher auch noch keine (~600-700 GB frei).
 
Ah,
ein Verschörungstheoretiker. (...)
Wat it´n Verschwörungstheoretiker?
Auch so jemand, der sagt "Ein Konglumerat aus den unterschiedlichsten Parteien hat verhindert, dass MXM-Karten frei, zu realistischen Preisen und unkomplizierter Verwendung erhältlich sind", "Intel hält DualGraphics für den Desktop zurück, bis AMD das Feature bringt." oder "Dass AMD-APU-Notebooks nahezu immer dumm konfiguriert sind, ist Absicht!". Erfüllt typische Voraussetzungen von Verschwörungstheorien: Sind schwer belegbar, sind so formuliert als wäre schon klar, dass sie wahr sind und so weiter.

Dazu muss man dann die gesamten wahren Verschwörungstheorien im Hinterkopf haben...
Intel besticht OEMs, um AMD-CPUs aus der öffentlichen Wahrnehmung zu halten war korrekt.
Dann das Glühbirnenkartell
Einstellung praxistauglicher Elektroautos durch abstruseste Aktionen
Diverse Geheimdienstmorde
Vertuschte Anschläge, oft aus tatsächlich guten Gründen (Bsp.: http://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/harald_martenstein/adenauer.html)
Thema Bankencrashs

...und auch viele, die zwar plausibel (und teilweise sogar plausibler als wahre Verschwörungstheorien) klangen, haben sich dennoch als falsch herausgestellt: (dort gibt es dann aber auch wieder oft ganz böse Twists...)
Die großen traditionellen Automobilhersteller hatten doch nicht die Pläne für fertig entwickelte E-Autos auf aktuellem Stand in ihren den Schubladen (oder haben sie zu viel Angst vor Verschwörungstheorien?)
(von denen ich aber, wie man gerade merkt, bedeutend zu wenige im Hinterkopf habe :D )

Das alles macht die Bewertung der Thematik viel, viel, viel komplexer, als man sie vielleicht gerne hätte. Das ist natürlich besonders problematisch für die Verschwörungstheoretiker, die "gelungene" Verschwörungstheorien vertreten. Die schiere Menge an Unsinn, der um sie herum kreist, schwächt deren Position enorm. Und selbst wenn sie gut argumentiert sind, hilft das ja immer noch nichts...

Ich halte es immer so: Bullshit entkräften, zum Rest ein "Kann sein, kann aber auch nicht sein" fallen lassen.
 
Ich hab mir da durchaus auch vorher Gedanken drüber gemacht. Das Problem ist wenn du ein ASUS-Board hast das nicht mal ab Werk stabil läuft und dann ein Gigabyte-Board hast das nach nem Jahr aus dem nichts stirbt (Details zu beiden Fällen in meinen Blogs) bleibt dir kaum mehr eine Wahl - und AsRock hatte da das bessere Paket gegenüber MSI für mich. Das AsRock läuft übrigens im Gegensatz zu seinen Vorgängern absolut tadellos - bin gespannt wie lange noch. :-D

Wie auch immer, aktuell kann ich einfach keine M2 einbauen weil mir der Aufwand zu groß ist. Aber ich brauchs auch nicht. Die 500 MB/s der 950Pro reichen mir problemlos aus bei meiner Arbeit - und Platzprobleme habe ich bei 2 TB SSD-Speicher auch noch keine (~600-700 GB frei).

Geb dir da völlig recht einen Vorteil zur sata ssd ist merklich nicht vorhanden. Eigentlich wollte ich erst gar nicht auf die nvme umsteigen aber seid dem sie verbaut ist findet das Bord wenigsten das Windows Boot Laufwerk was bei sata mir den letzten Nerv geklaut hat weil der bootloader nicht mehr die Windows Daten von der 850 evo über den sata 3 Port laden wollte .
Hab in den ersten 3. Monaten also 3x windoof neu aufgespielt bis ich die Schnauze voll hatte und auf PCI express 4x umgestiegen bin .

Wie gesagt ist das Bord seid dem umstieg auf PCIe 4x etwas weniger zickig:-)
 
Diese Entwicklung darf man aber nicht nur von einer Seite aus betrachten, sonst macht man schnell eine Fehleinschätzung. Es ist ja nicht so dass nur die Speicherkapazität wächst und deren Preis sinkt. Leider steigt gleichzeitig der Speicherbedarf. Oder hätte jemand von euch vor 10 Jahren nicht die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen wenn man ihm erzählt hätte dass ein einzelnes Spiel 50GB Plattenplatz belegt.
Natürlich wirst du eine Person finden, die damals etwas länger nach gedacht hat und deshalb NICHT die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hätte. Genauso, wie wenn es Leute geben wird, die jetzt ihr Hirn anstrengen und sagen: Ein TiB für einen Zweistundenfilm für Endkonsumenten, das liegt durchaus im Bereich des Möglichen.
Filme werden uns noch lange, Spiele noch länger als Speicherplatzfresser begleiten. Diverse andere Speicherplatzfresser sind wir aber los geworden: Dokumente und bloßer Code schon länger, neuerdings auch Musik, es sei denn irgendjemand will in Zukunft wirklich 44.8-Soundsysteme verwenden und dabei nicht die Daten interpolieren, sondern jeweils genau angepasste Daten verwenden. Aber selbst dann wäre das alles nicht mit gigantischem Speicherbedarf verbunden.
 
Wat it´n Verschwörungstheoretiker?
Auch so jemand, der sagt "Ein Konglumerat aus den unterschiedlichsten Parteien hat verhindert, dass MXM-Karten frei, zu realistischen Preisen und unkomplizierter Verwendung erhältlich sind", "Intel hält DualGraphics für den Desktop zurück, bis AMD das Feature bringt." oder "Dass AMD-APU-Notebooks nahezu immer dumm konfiguriert sind, ist Absicht!". Erfüllt typische Voraussetzungen von Verschwörungstheorien: Sind schwer belegbar, sind so formuliert als wäre schon klar, dass sie wahr sind und so weiter.

Dazu muss man dann die gesamten wahren Verschwörungstheorien im Hinterkopf haben...
Intel besticht OEMs, um AMD-CPUs aus der öffentlichen Wahrnehmung zu halten war korrekt.
Dann das Glühbirnenkartell
Einstellung praxistauglicher Elektroautos durch abstruseste Aktionen
Diverse Geheimdienstmorde
Vertuschte Anschläge, oft aus tatsächlich guten Gründen (Bsp.: http://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/harald_martenstein/adenauer.html)
Thema Bankencrashs.

Vor allem erkennt man Verschwörungstheorien daran das eine kleine Gruppe von angeblichen Verschwörern einen hochkomplizierten Plan aufstellt und den durchzieht, ohne das auch nur irgendjemand (außer natürlich dem Verschwörungstheoretiker und seinen Anhängern) es aufällt. Bspw. die angebliche Sprengung der Twin Towers am elften September. Um solche Monster von Gebäuden zu sprengen müsste man Monate, vielleicht sogar Jahre im Voraus planen, wo die Ladungen platziert werden müssten. Und dann müssen sie aber noch in das Gebäude an die Stellen angebracht werden, ohne das es den Tausenden dort arbeitenden Menschen auffällt. Und natürlich sind die Theoretiker nicht gewillt irgendwelche Fakten gelten zu lassen. :)

Letztlich ist der Kern jeder Verschwörungstheorie der starke Wunsch zu glauben, das irgendwo irgendjemand kompetent ist in dem was er tut.
 
Das hätte dann den Nachteil das sich die Kosten für die Mechanik extrem verteuern würden.
Nope, da würde sich überhaupt nichts "extrem" verteuern. Warum auch.
InSachen Leistung stehen die HDDs auf verlorenem Posten, selbst mit zwei Köpfen und 20.000rpm könnten sie nicht gegen die SSDs anstinken.
Erstmal haben Festplatten grundsätzlich schon mehr als zwei Köpfe, ich sprach von den Armen (Aktuatoren). Zweitens kann man (wie ich in meinem vorigen Posting schon angemerkt habe) mit einer SSHD die schwächere Performance der klassischen HDD komplett umgehen - wenn der SSD-Speicher groß genug, und die HDD-Technik schnell genug ist. Und das wäre sie mMn schon mit zwei Aktuatoren.

Google fordert Paradigmenwechsel von Festplattenherstellern
hdd.jpg
 
Nope, da würde sich überhaupt nichts "extrem" verteuern. Warum auch.

Erstmal haben Festplatten grundsätzlich schon mehr als zwei Köpfe, ich sprach von den Armen (Aktuatoren). Zweitens kann man (wie ich in meinem vorigen Posting schon angemerkt habe) mit einer SSHD die schwächere Performance der klassischen HDD komplett umgehen - wenn der SSD-Speicher groß genug, und die HDD-Technik schnell genug ist. Und das wäre sie mMn schon mit zwei Aktuatoren.

Google fordert Paradigmenwechsel von Festplattenherstellern
Anhang anzeigen 916025
Das Paper klingt auf jeden Fall nachvollziehbar...
 
Pu244,

die ssds könnten heute schon die hdds mit p/l verhältnis verdrängen, nur die herstellen wollen es noch nicht, weil das gauner schweine sind.

und nicht nur im speichermarkt läuft das so, auch in vielen anderen bereichen, wie beim panels oder cpus/gpus usw läuft das selbe zu.

aber erst mal schön alles glauben was die hersteller sagen mit den herstellungskosten usw :daumen2:

weil logisch gesehen das ganze, egal was man verlangt für seine herstellungsprodukt, ist schon ein gewinn, aber nein die wollen ein großen haufen verdienen.


Beschäftige dich mal mit den Entwickler und Produktionsanlagen dann wirste vielleicht deine Meinung ändern. Zum Teil stimmt es was du schreibst, dass betrifft wohl Intel.

Heute hab ich ein ähnliches Kommentar bei Focus Online gelesen, zum Thema was das neue iphone 7 kostet in der Herstellung+Bauteile. Da meinte doch glatt einer Apple bezahlt unter 100 Dollar pro iphone 7 statt 280 Dollar. Das Display würde niemals 34 Dollar kosten da Apple ja gleich 15 Millionen davon abnimmt, oder der Prozessor A10 Fusion wäre mit 26 Dollar von TSMC auch zu teuer.
War wahrscheinlich so ein BWLer aus dem Automobilsektor wo man sich es erlauben kann, 100 verschiedene (nicht übertrieben) Zulieferer anzufragen. Bei dem SoC gibt es nur 2 oder höchstens 3 verschiende Hersteller die so schnell und und soviele Prozessoren in kürzester Zeit liefern können. TSMC und Samsung, und Intel wäre auch in der Lage. GlobalFoundries vielleicht auch aber nicht zu solchen Konditionen wie TSMC und Samsung. Welche Wahl hat Apple also? Keine große Auswahl, anderst hingegen bei irgendeinem feinem Blechteil im inneren des iphones. Da wären über 100 Firmen in der Lage solche Stückzahlen zu liefern. Dementsprechend kann man mehr den Preis drücken.
 
Habend die wirklich GAR KEINE Vorzüge beim Spielstand laden? Wohl nur wenn man dem Prozessor noch eine Schaufel Takt mitgibt oder?

Messbar hat das wohl sicher Vorteile, allerdings dürften die sich eher im Bereich von wenigen Sekunden bewegen, wenn überhaupt.

Ich jedenfalls merke die Geschwindigkeit meiner PCIe SSD im Alltag nicht.

Es gibt aber durchaus Anwendungen, in denen man einen Unterschied merken würde. Spontan einfallen würden mir hier z.B. Paging, sprich das Überlaufen des RAMs. Wenn man mit großen Datenmengen arbeitet, die nicht mehr komplett in den RAM passen und so die SSD als Cache herhalten muss, dürften sich massive Geschwindigkeitsvorteile ergeben. Nicht nur, weil die Datenübertragungsrate deutlich höher ist, sondern auch durch die niedrigeren Latenzen und die bessere Performance bei zufälligen Zugriffen.
 
HDDs wird es immer geben. Der GB/Euro Preis ist unschlagbar. Möglicherweise fliegen die HDDs aus den Gehäusen und werden nur noch als externe Platten genutzt.
 
Wenn man sagt, dass solche SSDs nichts für Gamer bringen. Liegt das einfach an der Programmierung? Also könnte man Spiele quasi so programmieren, dass dieses schneller Laden etwas bringt?

Ich meine, wenn man sich ein GTA V anschaut, welches mittlerweile 60+ GB verschlingt, dann kommen wir in den nächsten Jahren an die 100 GB für ein einzelnes Spiel.

Es wäre möglich, Spiele für schnellere Laufwerke zu optimieren, bei bisherigen SSD-Größen/-Preisen ist das aber unattraktiv. Ein hohe Datentransferrate führt nur dann zu kürzeren Ladezeiten, wenn auch viele Daten transferiert werden müssen. Statt 1 GB komprimierter Texturen zu Laden und von CPU und GPU entpacken zu lassen, müsste man 10-50 GB unkomprimierte Daten, am besten mit allem Mipmapstufen in vorberechneter Form in den Arbeitsspeicher kopieren. Bei ausreichend RAM würden schnellere Laufwerke dann die Ladezeit spürbar senken, aber die Installationsgrößen von Spielen würden auch drastisch ansteigen. (uneducated guess: Faktor 2 bis 10)
Wenn es gelingt, diese Datenmaßen so abzulegen, dass sequentielle Burstzugriffe möglich sind, könnten immerhin HDD-RAID-Verbünde profitieren. In 60 Sekunden Ladezeit könnten diese, trotz relativ langsamer Lesegeschwindigkeit ganze Spieleinstallationen in den Arbeitsspeicher kopieren und sie sind auch in Multi-TB-Größe bezahlbar.


Volle Zustimmung bis hier hin.

Was du hier nur übersiehst ist der Punkt, wie viele Plattformwechsel gerade bevorstehen. KabyLake Y und U werden gerade ausgeliefert, KabyLakeH folgt bald. (und dann kommen auch die 2XXer-Chipsätze, ergo neue Boards) Auf AMD-Seite kommen die BristolRidges und die SummitRidges.
Schon von den jetztigen 1151er-Boards besitzt etwa die Hälfte (knapp mehr als die Hälfte der 2016er) mindestens einen M.2-Mkey-Slot: Intel Sockel 1151 mit Storage: M.2/M-Key, Gelistet seit: ab 2015 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Für den Nachrüstmarkt trifft deine Einschätzung zu, ja, dort ist der Anteil gering. Aber eine gute Budget-M.2-NVMe-SSD könnte richtig bei den Neukäufern und vor allen Dingen auch den OEMs ankommen.

Meiner Erinnerung nach wurden dieses Jahr zwei vergleichsweise günstige Dual-Lane-NVME-Controller vorgestellt. Es sollten also bald spürbar günstigere low-end-PCI-Express-SSDs möglich sein. Der Materialaufwand wäre aber nicht geringer, als bei heutigen M.2-SATA-Modulen.


Und das stellenweise an den unmöglichsten Stellen. :-_-:
Wenn ich ne M.2 einbauen wolte müsste ich die TitanX aus dem Slot nehmen was nur geht wenn ich die WaKü aufmache, also ein Riesenaufwand.

Warum die Boarddesigner nicht auf die Idee gekommen sind dass es extremer Käse ist den M2 Slot genau unter den ersten PCIe x16 zu klatschen den quasi jeder benutzt erschließt sich mir nicht.

Alleine wegen dem Umbauaufwand würde ich da schon lieber ne PCIe-SSD nehmen die ich einfach einstecken kann. :ka:

Für Luftkühlungsnutzer ist ein Ausbau von Erweiterungskarten meist leichter als die Demontage des CPU-Kühlers oder des ganzen Mainboards. Eine Platzierung im meist frei zugänglichen Mainboard-Bereich unten rechts führt dagegen zu Platzkonflikten mit anderen Anschlüssen – und eigentlich besteht der wichtigste Vorteil von M.2-SSDs ja darin, dass sie flach genug sind um unter andere Hardware zu passen.


Nope, da würde sich überhaupt nichts "extrem" verteuern. Warum auch.

Erstmal haben Festplatten grundsätzlich schon mehr als zwei Köpfe, ich sprach von den Armen (Aktuatoren). Zweitens kann man (wie ich in meinem vorigen Posting schon angemerkt habe) mit einer SSHD die schwächere Performance der klassischen HDD komplett umgehen - wenn der SSD-Speicher groß genug, und die HDD-Technik schnell genug ist. Und das wäre sie mMn schon mit zwei Aktuatoren.

Google fordert Paradigmenwechsel von Festplattenherstellern
Anhang anzeigen 916025

Zwei getrennte Arme würden die Zugriffszeit zwar halbieren, aber SSDs sind noch einmal um den Faktor 100 flinker. Da sind SSHDs der sinnvollere Weg. Für höhere Transferraten wäre es wesentlich spannender, wenn mehrere Leseköpfe auf einem Arm gleichzeitig arbeiten könnten. Sieben-Platter-HDDs haben immerhin 14 Leseköpfe von denen jeder einzelne am Außenrand der Platte bis zu 200 MB/s erreichen kann. Statt 2,8 GB/s Gesamttransferrate erreicht das gesamte Laufwerk aber eben nur 200 MB/s in der Spitze.
 
Für Luftkühlungsnutzer ist ein Ausbau von Erweiterungskarten meist leichter als die Demontage des CPU-Kühlers oder des ganzen Mainboards. Eine Platzierung im meist frei zugänglichen Mainboard-Bereich unten rechts führt dagegen zu Platzkonflikten mit anderen Anschlüssen – und eigentlich besteht der wichtigste Vorteil von M.2-SSDs ja darin, dass sie flach genug sind um unter andere Hardware zu passen.
Da hab ich ja nichts dagegen - wenn der M.2-Slot bei meinem Board lediglich ein paar Millimeter tiefer sitzen würde (noch besser Position der BIOS-Steine und Batterie getauscht mit M.2-Slot) könnte man eine solche Steckkarte auch ohne GPU-Ausbau einsetzen.
Klar ist man als WaKü-Nutzer eine winzige Zielgruppe, persönlich würde ich aber die etwaigen Problemchen mit anderen Anschlüsen wenn man den Slot unten platziert als gering einschätzen, meine vergangenen Boards hatten da auch keine Probleme.

Sehr geil fand ich an der Stelle, dass iirc das ASUS-Board einen senkrechten M.2 Anschluss hatte. Sieht zwar seltsam aus wenn da ne Karte hochsteht aber der Slot ist super erreichbar, behindert keinerlei andere Komponenten und das viel bescholtene Überhitzungsproblem (das eigentlich nie auftritt^^) ist damit auch gedämpft. :D
 
Da hab ich ja nichts dagegen - wenn der M.2-Slot bei meinem Board lediglich ein paar Millimeter tiefer sitzen würde (noch besser Position der BIOS-Steine und Batterie getauscht mit M.2-Slot) könnte man eine solche Steckkarte auch ohne GPU-Ausbau einsetzen.
Klar ist man als WaKü-Nutzer eine winzige Zielgruppe, persönlich würde ich aber die etwaigen Problemchen mit anderen Anschlüsen wenn man den Slot unten platziert als gering einschätzen, meine vergangenen Boards hatten da auch keine Probleme.

Sehr geil fand ich an der Stelle, dass iirc das ASUS-Board einen senkrechten M.2 Anschluss hatte. Sieht zwar seltsam aus wenn da ne Karte hochsteht aber der Slot ist super erreichbar, behindert keinerlei andere Komponenten und das viel bescholtene Überhitzungsproblem (das eigentlich nie auftritt^^) ist damit auch gedämpft. :D

Das würde ich so Unterschreiben :daumen:
 
Zwei getrennte Arme würden die Zugriffszeit zwar halbieren, aber SSDs sind noch einmal um den Faktor 100 flinker. Da sind SSHDs der sinnvollere Weg.
Es geht ja eigentlich darum, im SSD-Pufferspeicher einer SSHD nur die Daten unterzubringen, die nötig sind, um eine Schreib- und/oder Leseanfrage soweit abzufangen, das die mechanische HDD im Hintergrund genug "Zeit" hat, die restlichen Daten (evtl. sogar tlw. Bypass am SSD-Cache vorbei/parallel direkt zum Bus) zu liefern/schreiben, ohne das es zu den Verzögerungen (bzgl. Zugriffszeit und Transferrate) einer klassischen HDD kommt. Das bedeutet, je schneller die mechanische HDD diese Daten liefern/schreiben kann, desto kleiner kann der SSD-Cache sein.

Nur mit SSD-Cache alleine ist das nicht möglich. So lange der mechanische Teil einer SSHD deutlich langsamer ist, wird es bei der Datenübertragung irgendwann immer dazu kommen, das der SSD-Cache komplett leer oder gefüllt ist, und man quasi wieder so eine Performance hat, als wäre gar kein SSD-Cache vorhanden.

Für höhere Transferraten wäre es wesentlich spannender, wenn mehrere Leseköpfe auf einem Arm gleichzeitig arbeiten könnten.
Zum einen das, wobei ich hier gar nicht weiß wie die Daten aktuell auf den Plattern verteilt/angeordnet sind. Aber ich könnte mir vorstellen das hier (nach wie vor?) Stumpf von oben nach unten gearbeitet wird. Zum anderen könnte man hier schon die Performance drastisch erhöhen, in dem man nicht nur parallel die Köpfe benutzt, sondern diese vor allem auch einzeln ansteuert. Damit wäre es dann, durch eine ausgleichende Aufteilung, auch endlich möglich, das die Transferrate einer HDD einen konstanten Wert erreicht. Also nicht mehr von (beim aktuellen 8TB PMR-Modell afaik so) von 220MB/s am äußeren Rand auf 150MB/s am inneren Rand der Platter einbricht, sondern stattdessen zb. konstant 185MB/s schafft.

So oder so, es hat sich bei den HDDs, mal von der gesteigerten Datendichte abgesehen, seit Jahrzehnten überhaupt nichts getan. Und das obwohl dort eigentlich noch sehr viel Potential liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Statt 1 GB komprimierter Texturen zu Laden und von CPU und GPU entpacken zu lassen, müsste man 10-50 GB unkomprimierte Daten, am besten mit allem Mipmapstufen in vorberechneter Form in den Arbeitsspeicher kopieren. Bei ausreichend RAM würden schnellere Laufwerke dann die Ladezeit spürbar senken, aber die Installationsgrößen von Spielen würden auch drastisch ansteigen. (uneducated guess: Faktor 2 bis 10)
Wenn es gelingt, diese Datenmaßen so abzulegen, dass sequentielle Burstzugriffe möglich sind, könnten immerhin HDD-RAID-Verbünde profitieren. In 60 Sekunden Ladezeit könnten diese, trotz relativ langsamer Lesegeschwindigkeit ganze Spieleinstallationen in den Arbeitsspeicher kopieren und sie sind auch in Multi-TB-Größe bezahlbar.
Komplett unkomprimierte Daten in den RAM zu laden macht keinen sinn, denn der RAM ist immer um ein vielfaches schneller als das schnellste angeschlossene Laufwerk (Aktuell etwa um Faktor 25), selbst bei einer mittelmässigen Komprimierung mit schneller Dekompression ist man dann beim Laden schneller als wenn man man die Daten unkomprimiert lädt.

Letzteres wird heute bereits gemacht, ansonsten könnte man die 1-5GB Daten für das Level von einer HDD gar nicht mehr in vernünftiger Zeit laden (es gibt leider immer einige Kleinzugriffe welche das ganze ausbremsen).
Das Problem liegt eher beim Geld: Bei Spielen kommt es auf die Performance nur während der Schlacht drauf an, der Rest wird in Benchmarks ja nicht verglichen -> wird kein Geld für Bereitgestelt.
Dabei könnte die meiste Heutige Software Daten vorladen, auch Spiele (zb. die Nächste Map, während noch das Spielresultat angezeigt wird). Dann spielt es auch kaum mehr eine Rolle wenn das Laden jetzt 30% langsamer ist, es geschieht nämlich im Hintergrund.

Bei 'Software' ist es teils noch extremer: Abgesehen von einigen 'Randentwicklungen' und Funktionen wird oftmals überhaupt nicht auf die Performance geachtet. Lieber zeigt man dem Benutzer einen Kreisel, damit er Sieht das die Software etwas macht(Fals man nicht sogar das GUI einfrieren lässt), anstelle das man sich überlegt ob man das nicht eventuell verbessern kann.

4-Kerner mögen im Desktop angekommen sein. Bei der Software wird aber weiterhin meist nur Ein Kern verwendet. Und da hilft dann das Schnellste Laufwerk nichts.

Meiner Erinnerung nach wurden dieses Jahr zwei vergleichsweise günstige Dual-Lane-NVME-Controller vorgestellt. Es sollten also bald spürbar günstigere low-end-PCI-Express-SSDs möglich sein. Der Materialaufwand wäre aber nicht geringer, als bei heutigen M.2-SATA-Modulen.
Ich weiss nicht ob 2 Lanes wirklich so ein guter zwischenwert sind, denn der unterschied von 1800 auf 3600 MBit/s macht auf dem Papier schon einiges her.
Wobei ich da als Power User auch nicht für den Normalbenutzer Reden kann.

Ich bereue es fast ne 950 pro gekauft zu haben, fast.
Die 960 Pro sieht echt interessant aus, insbesondere von der Rohleistung her.
 
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