Samsung SSD 960 Pro/Evo vorgestellt: M.2-Leistungswunder

Nochmal: Warum sollte man es in UHD abgreifen, wenn man es sowieso auf FHD skaliert? ;) Die Übertragungskette zum zweiten PC ist verlustfrei (aka kein Qualitätsverlust). Skalieren kostet zudem auch wichtige Rechenzyklen.

Weil man so besseres Ausgangsmaterial für den Encoder auf dem 2en PC bereitstellt. Die Übertragungskette zum 2en PC IST ja die Capture Card, die in 4K arbeitet. Erst dann wird das runterskaliert. Die zusätzliche Last von paar % interessiert keinen, die Software macht das eh in einem Rutsch. Die Idee dahinter ist nicht die Leistung einzusparen, die Idee ist: den ersten PC entlasten, den zweiten aber bis auf Anschlag auslasten für maximale Qualität. Die Capture Card dient nur dazu, das Signal abzugreifen, sonst tut sie nix.
 
Nochmal: Warum sollte man es in UHD abgreifen, wenn man es sowieso auf FHD skaliert? ;) Die Übertragungskette zum zweiten PC ist verlustfrei (aka kein Qualitätsverlust). Skalieren kostet zudem auch wichtige Rechenzyklen.
Cryon1c versteht einfach etwas anderes unter "Streaming" und "Qualität"...
...falls du trotzdem weitermachen möchtest wäre es ganz nett das in einem anderen Thread zu erledigen.
 
Variante g) könnte schon heute Realität sein. In Notebooks integriert haben HDDs schließlich nichts mehr verloren, genauso wie ODDs. Viel zu einschränkend für das Design (Stabilität, Gewicht, interne Raumaufteilung, IO, ...) und die externen Varianten haben einfach zu viele Vorteile. (man braucht weniger, man kann diese extremer betreiben, man kann sie mit einem einfach Filz-Untersetzer nahezu lautlos machen, ...)
Damit hingegen Variante a) eintritt müsste es hingegen wirklich keinen Grund mehr dafür geben HDDs einzusetzen. Gar keinen. Das sehe ich noch in SEEEHR weiter Ferne.

Eine HDD im Laptop zu haben ist schon recht praktisch, so kann man sich viel Speicherplatz für wenig Geld zulegen. Das interne optische Laufwerk kann in der Tat durch ein externes ersetzt werden, man kann dann einen HDD Caddy einbauen und so ein zweite 2,5" Laufwerk einbauen. Externe HDDs sind zwar nett, sie müssen jedoch immer extra angesteckt werden, sind anfälliger und umständlicher als ihre internen Kollegen.

Pu244,

die hdds werden in wenigen jahren verschwinden müssen dank sdds usw.

also nix mit zukunft der hdds und bessere p/l verhältnis der hdds, den das werden auch ssds früher oder später haben und den markt erobern wie es auch die hdds getan haben.

Wenn man die Fakten betrachtet kommt man zu einem anderen Schluß:

SSDs werden umso billiger, je kleiner die Fertigungsgrößen sind. Im Moment sind wir bei 15nm TLC, ob man 7nm TLC erreichen kann steht noch in den Sternen. Damit würde man die Kapazität aber, selbst theoretisch, nur um den Faktor 4 steigern (praktisch wohl noch viel weniger), die Kosten aber nicht ganz vierteln können. Dann kann man die Kosten durch das Stapeln der Chips noch senken, allerdings wird das auch nicht bis in alle Ewigkeit gehen, immerhin müssen die Wafer ja noch hergestellt und belichtet werden, was der Großteil des Aufwands ist.

3,5" HDDs hingegen können ihre Kapazität mit SMR wohl noch auf 40TB steigern, mit HAMR sogar auf 100TB (eventuell mehr). Dann kann man auch die doppelstöckigen 5,25" HDDs wieder aus der Versenkung holen (hab noch eine solche 47GB SCSI Platte), damit ist dann noch viel mehr möglich.

Der Abgesang auf die HDDs wird schon seit über 40 Jahren gemacht und bisher haben sie alle Technologien (vom Tesafilm, über die Nanolochkarte, bis hin zum Hologramm), die sie ersetzen sollen, überlebt und es sieht auch jetzt nicht so schlecht aus.
 
Die thermische Drosselung kommt nur dann zum tragen wenn du
1.) mehrere 100 GB auf einmal sequentiell verschiebst UND
2.) das mit der maximalgeschwindigkeit der SSD tust, also weit über 1 GB/s

Nun sag mir wo das in der Praxis abseits von synthetischen Benchmarks in irgendwelchen Reviews auftritt. Alleine schon so ein schnelles Quelllaufwerk zu haben ist sehr serh selten, um da was zum überhitzen zu bringen müsstest du schon zwei solcher M2 SSDs haben und von einer zur anderen wild rumschieben.
Also bitte etwaige Reviews erstmal kritisch hinterfragen, mir ist in der Praxis kein einziger Fall bekannt wo eine solche SSD thermisch gedrosselt hätte einfach weil die dazu nötige Last nur künstlich erzeugt werden kann.

Wenn man tatsächlich warum auch immer damit Probleme haben sollte hilft auch ein 1€-Alukühlkörperchen zum aufkleben - dann drosselt nix mehr.
 
Die thermische Drosselung kommt nur dann zum tragen wenn du
1.) mehrere 100 GB auf einmal sequentiell verschiebst UND
2.) das mit der maximalgeschwindigkeit der SSD tust, also weit über 1 GB/s

Nun sag mir wo das in der Praxis abseits von synthetischen Benchmarks in irgendwelchen Reviews auftritt. Alleine schon so ein schnelles Quelllaufwerk zu haben ist sehr serh selten, um da was zum überhitzen zu bringen müsstest du schon zwei solcher M2 SSDs haben und von einer zur anderen wild rumschieben.
Also bitte etwaige Reviews erstmal kritisch hinterfragen, mir ist in der Praxis kein einziger Fall bekannt wo eine solche SSD thermisch gedrosselt hätte einfach weil die dazu nötige Last nur künstlich erzeugt werden kann.

Wenn man tatsächlich warum auch immer damit Probleme haben sollte hilft auch ein 1€-Alukühlkörperchen zum aufkleben - dann drosselt nix mehr.

Es geht bei den meisten wohl um das Prinzip: "wenn ich schon einmal haufenweise Geld für etwas ausgegeben habe, das ich nicht brauche, dann soll es gefälligst auch funktionieren", irgendwie kann ich es auch verstehen.
 
Es geht bei den meisten wohl um das Prinzip: "wenn ich schon einmal haufenweise Geld für etwas ausgegeben habe, das ich nicht brauche, dann soll es gefälligst auch funktionieren", irgendwie kann ich es auch verstehen.
Das sind wohl die Leute, die den TurboBoost verfluchen, wenn ihr Notebook es nicht schafft im passiven Modus den mobile Topmodell-i7 nicht dauerhaft auf höchsten Takt zu halten... :D
 
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe kommt zum thermischen Throttling noch das hier dazu:
Bei der Evo kommt Turbowrite zum Einsatz. Bei größeren Datenmengen wird die Leistung also naturgemäß einbrechen.
Da bin ich mal auf Tests gespannt.
 
Pu244,

die ssds könnten heute schon die hdds mit p/l verhältnis verdrängen, nur die herstellen wollen es noch nicht, weil das gauner schweine sind.

und nicht nur im speichermarkt läuft das so, auch in vielen anderen bereichen, wie beim panels oder cpus/gpus usw läuft das selbe zu.

aber erst mal schön alles glauben was die hersteller sagen mit den herstellungskosten usw :daumen2:

weil logisch gesehen das ganze, egal was man verlangt für seine herstellungsprodukt, ist schon ein gewinn, aber nein die wollen ein großen haufen verdienen.
 
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe kommt zum thermischen Throttling noch das hier dazu:

Das ist halt eine Frage der Sichtweise. Wenn man es betrachtet dass die SSDs 3GB/s schaffen und dann auf einmal nur noch 500MB/s (erfundene Werte) dann wird sie bei Dauerlast langsamer, das stimmt.

Eigentlich ists aber ja so, dass die SSDs nur 500 MB/s können und nur duch einen Trick (schneller SLC-Cache) kurzzeitig die 3 GB/s erreichen. Das Ding ist nur, dass das "kurzzeitig" hier so lange ist dass es 99% aller üblichen Aufgaben locker abdeckt.

Ob man es jetzt so sehen will dass "Leistung einbricht" oder eher ob "kurzzeitig Zusatzleistung da ist" ist Ansichtssache. ;)
 
Pu244,

die ssds könnten heute schon die hdds mit p/l verhältnis verdrängen, nur die herstellen wollen es noch nicht, weil das gauner schweine sind.

und nicht nur im speichermarkt, auch in vielen anderen bereichen, wie beim panels oder cpus/gpus usw läuft das selbe zu.

aber erst mal schön alles glauben was die hersteller sagen mit den herstellungskosten usw :daumen2:

weil logisch gesehen das ganze, egal was man verlangt für seine herstellungsprodukt, ist schon ein gewinn, aber nein die wollen ein grossen haufen verdienen.
Ah ja, und wieso sollten die akkumulierten optimalen momentanen Herstellungskosten (also nicht nur Material, sondern auch R&D usw.) etwa nur ein 1/9 des Verkaufspreis ausmachen? Woran machst du das Hieb- und Stichfest fest?

Edit: Mit dem 1/9 des Verkaufspreises würde man nur bei HDD-Niveau landen. Die können natürlich auch abzocken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah ja, und wieso sollten die akkumulierten optimalen momentanen Herstellungskosten (also nicht nur Material, sondern auch R&D usw.) etwa nur ein 1/9 des Verkaufspreis ausmachen?

Genau kann mans natürlich nur vermuten, die Preise für einzelne NAND-Chips sind jedoch (halb) öffentlich und erschrecken vielleicht den einen oder anderen.
Ein einzelner 64GB großer NAND-Chip kostet aktuell im Verkauf weniger als 3$. Die Selbstkosten dürften nochmal geringer sein. Oder anders gesagt wenn ich von 2$ Selbstkostenpreis ausgehe kostet der Speicher einer 1TB-SSD umgerechnet vielleicht 30 Euro. Mit Controller und Verpackung und PCB und und und vielleicht 50€. ;)

Alles darüber ist R&D-Aufschlag, Vertrieb und Gewinn.
 
Genau kann mans natürlich nur vermuten, die Preise für einzelne NAND-Chips sind jedoch (halb) öffentlich und erschrecken vielleicht den einen oder anderen.
Ein einzelner 64GB großer NAND-Chip kostet aktuell im Verkauf weniger als 3$. Die Selbstkosten dürften nochmal geringer sein. Oder anders gesagt wenn ich von 2$ Selbstkostenpreis ausgehe kostet der Speicher einer 1TB-SSD umgerechnet vielleicht 30 Euro. Mit Controller und Verpackung und PCB und und und vielleicht 50€. ;)

Alles darüber ist R&D-Aufschlag, Vertrieb und Gewinn.
Genau die Posten sind es doch aber auch, die in anderen Bereichen den Bärenanteil ausmachen. Auch AMD-Karten kosten doch auch nur einen Bruchteil ihres Preises in der Herstellung, trotzdem schwimmen Firmen wie AMD nicht in Geld.
Und wie sieht das gleiche bei HDDs aus ist die andere Frage...
...die ich nun auch im Edit des Posts angedeutet habe.
wiegesagt von geld kann man nie genug haben, den rest überlasse ich dir.
Du darfst jeden in welcher Industrie auch immer als Schwein darstellen, dagegen habe ich gar nichts und dagegen kann auch eigentlich niemand etwas begründet haben, der an Menschenrechte oder unsere Verfassung glaubt oder sie zumindest akzeptiert. Jedenfalls, solange du die vollständige Argumentationskette lieferst, wieso die und die Firma oder die und die Strukturen oder was auch immer schweinisch sein sollen. Solange du die nicht lieferst ist so etwas aber ziemlich dumm, dreist, unfähig, bescheuert, rufmordsähnlich... (such dir was aus)
 
OnTopic: Die HDD-Hersteller haben sicher kleinere Fehler gemacht, hätten sich noch früher bei Flash-Herstellern einkaufen können und schneller ihre Produktion an kleinen HDDs depriotisieren sollen. (kleine HDDs haben halt alle typischen Nachteile von HDDs, sind aber halt klein und haben ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis... :D) Kapitale Fehler sehe ich aber auch dort nicht.

Meiner Meinung nach haben sie sehr wohl gravierende Fehler gemacht. Die erste Festplatte der Welt (IBM 350) hatte, wenn ich mich nicht irre, zwei Arme mit Schreib- und Leseköpfen. Das blieb aber irgendwann auf der Strecke, so das Festplatten nur noch einen Arm hatten - und das bis heute, ca. 60 Jahre nach der IBM 350. Dabei könnte man mit mehreren Armen automatisch auch beide "Schwachstellen" klassischer HDDs bekämpfen; Zugriffszeit und Bandbreite. Kombiniert man eine solche HDD dann noch mit etwas SSD-Speicher (SSHD), würde der Vorteil aktueller SATA-SSDs noch weiter schmelzen. Auch wären Variationen möglich, zb. eine SSHD mit mehreren Armen und reduzierter Drehzahl, um sehr leise zu sein. Oder mit 10krpm/15krpm, um noch performanter zu sein. Was hat sich bei den HDDs in den letzten 15-30 Jahren getan? Im Prinzip nichts. Im Gegenteil, mit zb. SMR (Shingled-Magnetic-Recording) ist man aus Performance-Sicht sogar einen weiteren Schritt zurück gegangen.
 
Pu244,

die ssds könnten heute schon die hdds mit p/l verhältnis verdrängen, nur die herstellen wollen es noch nicht, weil das gauner schweine sind.

und nicht nur im speichermarkt läuft das so, auch in vielen anderen bereichen, wie beim panels oder cpus/gpus usw läuft das selbe zu.

aber erst mal schön alles glauben was die hersteller sagen mit den herstellungskosten usw :daumen2:

weil logisch gesehen das ganze, egal was man verlangt für seine herstellungsprodukt, ist schon ein gewinn, aber nein die wollen ein großen haufen verdienen.

Ah,
ein Verschörungstheoretiker. Unglücklicherweise hast du nicht bedacht das die Festplattenindustrie schon längst geheime HDDs mit mehreren Exabyts in der Schublade liegen hat. Allerdings bringen sie die nicht raus, da sie zuerst die Kundschaft melken wollen. Natürlich gibt es längst besseres, als die popligen Computer, die wir heute nutzen, das wird allerdings von "ihnen" unter Verschluß gehalten, zusammen mit dem Perpetuum Mobile, dem Plan für den Weltfrieden und dem Heilmittel gegen AIDS und Krebs.

Zurück zum Ernst:
Tatsache ist das Speicherchips an der Börse gehandelt werden, genauso wie die Unternehmen in Konkurrenz zueinander stehen und Gewinnorientiert sind. Das Erste was eine Firma machen würde, wenn das ganze wirklich so profitabel ist, wäre noch mehr Fabriken zu bauen und ihren eigenen Marktanteil zu steigern. Dies würde wiederum den Marktpreis in den Keller treiben, was zum Ruin der zuviel benötigten Fabriken führen würde. Ein Preiskartell könnte Abhilfe schaffen, ist jedoch leider Illegal und wird in den USA extrem hart bestraft.

Genau kann mans natürlich nur vermuten, die Preise für einzelne NAND-Chips sind jedoch (halb) öffentlich und erschrecken vielleicht den einen oder anderen.
Ein einzelner 64GB großer NAND-Chip kostet aktuell im Verkauf weniger als 3$. Die Selbstkosten dürften nochmal geringer sein. Oder anders gesagt wenn ich von 2$ Selbstkostenpreis ausgehe kostet der Speicher einer 1TB-SSD umgerechnet vielleicht 30 Euro. Mit Controller und Verpackung und PCB und und und vielleicht 50€. ;)

Alles darüber ist R&D-Aufschlag, Vertrieb und Gewinn.

Ich vermute du verwechselst 64 Gigabit (die Chips werden in Bit gehandelt) mit 64 Gigabyte, denn dann kommt der Preis eher hin.

Meiner Meinung nach haben sie sehr wohl gravierende Fehler gemacht. Die erste Festplatte der Welt (IBM 350) hatte, wenn ich mich nicht irre, zwei Arme mit Schreib- und Leseköpfen. Das blieb aber irgendwann auf der Strecke, so das Festplatten nur noch einen Arm hatten - und das bis heute, ca. 60 Jahre nach der IBM 350. Dabei könnte man mit mehreren Armen automatisch auch beide "Schwachstellen" klassischer HDDs bekämpfen; Zugriffszeit und Bandbreite. Kombiniert man eine solche HDD dann noch mit etwas SSD-Speicher (SSHD), würde der Vorteil aktueller SATA-SSDs noch weiter schmelzen. Auch wären Variationen möglich, zb. eine SSHD mit mehreren Armen und reduzierter Drehzahl, um sehr leise zu sein. Oder mit 10krpm/15krpm, um noch performanter zu sein. Was hat sich bei den HDDs in den letzten 15-30 Jahren getan? Im Prinzip nichts. Im Gegenteil, mit zb. SMR (Shingled-Magnetic-Recording) ist man aus Performance-Sicht sogar einen weiteren Schritt zurück gegangen.

Das hätte dann den Nachteil das sich die Kosten für die Mechanik extrem verteuern würden. InSachen Leistung stehen die HDDs auf verlorenem Posten, selbst mit zwei Köpfen und 20.000rpm könnten sie nicht gegen die SSDs anstinken. Die Platten mit 10.000 rpm oder mehr wurden alle eingestellt und das aus gutem Grund. Die Kernkompetenz der HDDs ist ihr extrem geringer Preis pro GB und darauf sollten sich die Hersteller konzentrieren, sonst könnte es bald wirklich mit ihnen aus sein.
 
Eine HDD im Laptop zu haben ist schon recht praktisch, so kann man sich viel Speicherplatz für wenig Geld zulegen. Das interne optische Laufwerk kann in der Tat durch ein externes ersetzt werden, man kann dann einen HDD Caddy einbauen und so ein zweite 2,5" Laufwerk einbauen. Externe HDDs sind zwar nett, sie müssen jedoch immer extra angesteckt werden, sind anfälliger und umständlicher als ihre internen Kollegen.(...)
Um das "fair" zu betrachten, musst du seeehr viele Schritte zurückmachen: Auch für die unanfällige Integration einer HDD in einen Laptop muss Geld aufgewand werden, nämlich für das generelle Design des Innenlebens, des Boardlayouts usw. usw. Für die dadurch entstehenden Kosten könnte man sich eine externe HDD wahrscheinlich in einer MilitaryDropTest-Variante oder vergleichbar gönnen. :D

Für SSDs decken M.2 in der SATA- und in der PCIe-Variante nahezu das gesamte Optionsspektrum ab, Preislich existieren (bei SSDs, die in beiden Varianten existieren) zwar Differenzen, sie gehen aber nicht in klare Richtungen. Einziger Haken: Die Weiternutzung von SSDs aus älteren Notebooks in aktuellen Notebooks wird erschwert, die kann man ja aber auch gleich mit dem Gerät zusammen verkaufen, in einen Desktop einbauen, an einen Desktop-User verkaufen oder ähnliches.
→ Die HDD-Optionen sind der Grund, wieso die 2,5-Zoll-Schächte noch in Notebooks existieren. Die wiederum schränken die Möglichkeiten beim Design der Konnektivität, beim Akku usw. ein.
Nutzer, die eine große Akku-Kapazität benötigen, müssen also unter Umständen WEGEN der internen HDD-Option eine externe Akkuerweiterung nutzen. Und das, auch wenn sie gar keine 2,5-Zoll-Platte verbauen wollen würden... :(
Dazu gibt es weniger Ports bei gleichem Designaufwand (oder genauso viele Ports mit mehr Designaufwand, gleiches Spiel wie sonst auch), womit sich auch das eine Teilargument des Extra Anstecken verabschiedet. Das nächste Teilargument, der erhöhte Arbeitsaufwand durch das Anstecken hebt sich durch die verwaltungstechnischen Vorteile z.B. auf Betriebssystemebene einer externen Lösung auf. Auch so Dinge wie völlige Kontrolle spielen da mit rein, wer den Laptop absolut lautlos haben will, der sollte halt nicht darauf angewiesen ob das OS den Wunsch erfüllen möchte, genauso beim mobilen Betrieb, denn bring einer internen HDD mal in dem Szenario bei keinen Strom zu brauchen. Sie trennen zu können ist da ein simpler Workaround.

Unter dem Strich stehen also...
Ansteckpflicht: Hebt sich durch Zeit- und Platzersparnisse an anderen Stellen weg. Auch Portanzahlneutral.
Anfälliger: Nur, wenn man sehr kurzsichtig an die Angelegenheit herangeht.
Umständlicher: Durch Flexibilität (im Sinne von: Einige der Umständlichkeiten von HDDs werden genommen) mehr als ausgeglichen.

...Null Argumente für HDDs (und HDD-Optionen) in Notebooks...

Gewicht: Keine HDDs selber (die wiegen ja auch etwas) und keine 2,5-Zoll-Slots machen ruggedized-Notebooks in der bisherigen Größe und Gewicht oder leichtere, kompaktere Notebooks möglich.
Fokus: Weg von internen HDDs im generellen hin zu externen HDDs (in jeglicher Form, auch HomeServer usw.) treibt deren Vielfalt, Individualität usw. weiter an.
Kreativität: Es gäbe so zig brilliante Optionen Notebooks ganz anders zu designen als es heute der Fall ist wenn nicht an so vielen Stellen Rücksicht auf Konventionen genommen werden müsste. Dass auf Teufel komm raus so viel intern sein soll ist dabei eines der größten Hemmnisse. Der Punkt ist, dass schon das KLASSISCHE Design darunter leidet, alle anderen mindestens genauso.
Dämmbar: Ein Filz drunter und das Ding ist leise.

...gegen vier gegen HDDs (und HDD-Optionen) in Notebooks. Das heißt natürlich wenig, kann ja sein, dass du einfach nicht alle dafür gefunden hast oder auch einige meiner eigentlich nicht valide sind. Aber es ist schonmal ein Ansatz, oder?
 
Und das stellenweise an den unmöglichsten Stellen. :-_-:
Wenn ich ne M.2 einbauen wolte müsste ich die TitanX aus dem Slot nehmen was nur geht wenn ich die WaKü aufmache, also ein Riesenaufwand.

Warum die Boarddesigner nicht auf die Idee gekommen sind dass es extremer Käse ist den M2 Slot genau unter den ersten PCIe x16 zu klatschen den quasi jeder benutzt erschließt sich mir nicht.

Alleine wegen dem Umbauaufwand würde ich da schon lieber ne PCIe-SSD nehmen die ich einfach einstecken kann. :ka:


Na ja in der Hoffnung, dass die Lüfter der Grafikkarte die M.2 SSD etwas mit abkühlen.
Eine 950Pro M.2 512GB wird auch schon mal bis zu 75 Grad heiß ohne Grafikkarte mit eingebauter Grafikkarte habe ich ~10 Grad weniger.

Ist halt nur doof für Leue die ne WaKü haben die haben davon nix;)


Ansonsten müsste man sich extra Kühler kaufen. Es gibt ja auch Boarddesign da ist der M.2 Slot zwischen erstem PCIe-Slot und dem CPU Socket.
 
Habend die wirklich GAR KEINE Vorzüge beim Spielstand laden? Wohl nur wenn man dem Prozessor noch eine Schaufel Takt mitgibt oder?
 
Habend die wirklich GAR KEINE Vorzüge beim Spielstand laden?

Bedenke mal wie groß eine Savegame-Datei ist. Ein paar MB wenns hoch kommt?
Und wie viel muss ein modernes Spiel heute so laden wenn man ein neues Level startet? Ein paar Hundert MB oder vielleicht sogar ein Gigabyte?

Bei einer normalen SSD dauert es rund 2 Sekunden um ein Gigabyte aus einer PAK-Datei oder vergleichbarem zu laden (was bei vielen Spielen üblich ist), die M.2 schafft das in einer Sekunde oder darunter. Wenn dein Spiel 10, 20 oder gar 30 Sekunden braucht zum laden liegt das heutzutage einzig und allein an der CPU-Leistung. Und das ändert sich auch nicht wesentlich wenn du deine CPU statt mit 3 mit 5 GHz betreibst. Moderne SSDs sind für diese Anwendung absolut kein Flaschenhals mehr.

Viele besser programmierte Spiele klatschen sowieso per streaming recht fix alles in den RAM was man so brauchen könnte wenn genug RAM da ist. Ein flotter Spiele-PC mit 16 oder gar 32GB RAM braucht nach ein, zwei Minuten sowieso gar keine SSD mehr weil das halbe Spiel im Hintergrund in den RAM gelegt wurde um Ladezeiten zu minimieren. Manche exotischeren Spiele nutzen dafür gar den Grafikspeicher ("Lords of the Fallen" beispielsweise lädt dir auch 12 GB in den vRAM wenn du sie hast obwohl das Spiel nur etwa 2-3 GB wirklich benötigt, der Rest ist Ladezeitenminimierung ;-)).
 
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