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Samsung 840 Pro 256 GB viel zu langsam

Rethok

Kabelverknoter(in)
Hallo,

ich habe mir im März eine Samsung 840 Pro mit 256 GB gekauft. Nachdem ich die SSD eingebaut habe (angesteckt an einen Sata 3-Anschluss), habe ich Windows komplett neu installiert und die SSD mit dem Samsung Magician richtig konfiguriert (OS Optimization, Over Provisioning und Rapid Mode). Laut Magician sollte die SSD ihre volle Leistung entfalten können, aber davon ist weder etwas zu spüren, noch liefern Benchmarks die versprochenen Werte.

Ich erreiche weniger als 10% der versprochenen Leistung (Lesen 540, Schreiben 520). Ich habe keine Ahnung, woran das liegen kann. Ich habe nicht den leistungsstärksten PC (Medion Akoya E6224 oder so), aber dass die Leistung deswegen so gering ist, kann ich mir nicht vorstellen (zumal ja bereits ein Sata 3-Anschluss vorhanden ist). Zudem habe ich die SSD mit TrueCrypt verschlüsselt, aber der Leistungsabfall ist nur minimal. Ein Bekannter von mir hat seine Samsung 830 Evo ebenfalls mit AES verschlüsselt und erreicht trotzdem fast die versprochene Leistung.

Firmware von SSD und Magician befinden sich auf dem aktuellsten Stand.
 

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Incredible Alk

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Bedenke: Wenn du das ganze Laufwerk mit TrueCrypt verschlüsselst ist erfordert das je nach gewählter Verschlüsselung sehr viel CPU-Power.

Starte mal dein TrueCrypt, dort findest du unter Tools einen Benchmark. Führe diesen mal aus und sieh nach was deine CPU in der von dir gewählten Verschlüsselung erreicht. Wenn das ähnlich langsam ist haste den Grund gefunden.

Ein i3 2310M der in deinem PC steckt wird bei Vollverschlüsselung niemals 500MB/s im AES erreichen, 200 wären schon viel (da die CPU kein Hardware-AES beherrscht). ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Ich kann nicht behaupten, durch die AES-Verschlüsselung jemals nennenswerte Geschwindigkeitseinbußen erlebt zu haben. Schon gar nicht, seit ich eine SSD benutze. Außerdem ist der PC ja entschlüsselt, wenn man damit arbeitet, also quasi so wie ein standardmäßig unverschlüsselter PC. Ich habe dir mal einen Screenshot vom Benchmark angehängt. Ich glaube, dass die Werte bei meiner alten HDD die gleichen waren und der Flaschenhals in dem Fall eher die nicht vorhandene AES-Beschleunigung ist.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Außerdem ist der PC ja entschlüsselt, wenn man damit arbeitet, also quasi so wie ein standardmäßig unverschlüsselter PC.

Die Daten sind weiterhin verschlüsselt (alles andere wäre ja völliger Unsinn), du kannst sie nur wie unverschlüsselte Daten benutzen, im Hintergrund wird da gerechnet. ;)

Öffne doch mal im Hintergrund den Task-Manager (Registerreiter Leistung) und mache dann den SSD-Benchmark nochmal (nur sequentiell reicht aus).
Wenn deine CPU-Last dabei quasi konstant 100% beträgt weißt du wo der Flaschenhals ist. ;-)
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Die CPU-Auslastung beträgt beim Punkt "Seq" stets zwischen 87 und 95 %. Bei den anderen Punten eher so im 70er-Bereich.
 

Incredible Alk

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Das hatte ich so erwartet... bei sequentiell ist die CPU am Anschlag, bei den 4K-Tests (wo weniger Datenmenge decodiert werden muss da der SSD-Controller länger braucht um die Daten zusammen zu suchen) ists weniger.

Es ist also schon davon auszugehen, dass deine Verschlüsselung da sehr viel Performance frisst und entsprechend die CPU stark limitiert. Ganz zufrieden bin ich mit der Erklärung aber zugegeben auch nicht da deine Werte schon SEHR niedrig sind. :(
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Wie gesagt: Die Werte waren vor der Verschlüsselung nicht wesentlich höher. Vielleicht bei 80-100 MB/s. Also auf jeden Fall deutlich unterhalb des Solls.

Kann es vielleicht an irgendwelchen Energiespareinstellungen liegen? Z.B. von Sata-Anschluss oder Chipsatz? Ich hatte darüber hinaus gelesen, dass SSDs durch Marvell-Anschlüsse extrem gebremst werden. Kann es sein, dass ich so einen habe? Oder ist das nicht mögllich, wenn mir der Magician anzeigt, dass die SSD an einen Sata 3-Port angeschlossen ist?
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Man sollte vielleicht auch bedenken, dass bei einem vollverschlüsseltem Laufwerk per TrueCrypt kein Trim mehr funktioniert und die Garbage Collection wohl auch keinen Platz mehr zum Arbeiten hat, da sich die SSD selbst durch die Verschlüsselung jedes einzelnen Sektors als Randvoll ansieht.

@Rethok
Hast du so eine Angst davor, dass ein Einbrecher oder auch die Polizei deinen Rechner mit nimmt und schaut, was du auf der Platte hast? Sind die Daten wirklich so sensibel, um sie vor einem physischen Zugriff durch Dritte zu schützen? Bedenke, wenn der Rechner läuft, also das Betriebssystem gebootet ist, schützt dich die Verschlüsselung nicht vor dem Zugriff durch Schadsoftware, die über das Internet mit Dritten kommuniziert oder Daten überträgt. Die Verschlüsselung schützt nur im ausgeschaltetem Zustand des Rechners vor unbefugtem Zugriff.

Überlege dir gut, ob du dein Systemlaufwerk wirklich verschlüsseln musst. Oder gibt es andere Gründe für die Vollverschlüsselung?
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Ich weiß nicht, was du mit Garbage Collection meinst. Falls es was mit Over Provisioning zu tun hat: dafür habe ich ca. 25 GB eingerichtet (wie empfohlen).

Hast du keine Angst vor so etwas? Ich wüsste nicht, warum ich irgendjemandem Zugang zu meinen Daten gewähren sollte. Und so eine Hausdurchsuchung inkl. Beschlagnahmung elektronischer Geräte kann schneller gehen als man denkt (habe damit zum Glück noch keine Erfahrungen machen müssen). Ich weiß schon, wovor mich ein verschlüsseltes System schützt. Habe das ja nicht ohne Grund eingerichtet.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Das Problem ist, dass die SSD durch die Vollverschlüsselung "denkt", sie sei bis auf die letzte zelle voll beschrieben. Für den Controller bedeutet das, dass er nicht mehr "rumschieben/organisieren/optimieren" kann. Was du als OverProvisioning hast hat damit nichts zu tun, das dient hauptsächlich dazu, defekte Speicherzellen bei Bedarf auszutauschen. Die SSD ist also intern sowieso schon ein gutes Stück träger wenn sie voll ist - das erklärt aber nicht diesen Performanceeinbruch (würde ich sagen).

Was den Rest angeht: Die Verschlüsselung schützt wie gesagt NUR davor, wenn die netten Herren in Grün morgens vorbeikommen und den PC mitnehmen - und wenns dir DARUM geht wäre AES das letzte der Verfahren das ich nutzen würde.
Da musses aber schon sehr weit kommen, sprich die vergehen die du da auf dem Kerbholz haben müsstest will ich dir keinesfalls ankreiden (sowas macht man mal bei KiPos usw. :what:).

Bevor so ein extremer begründeter Verdacht vorliegt wird niemand bei dir klingeln kommen - da wird man höchstens mal online Zugang zu deinem PC suchen (was offiziell natürlich niemals geschieht :ugly:) aber davor kann dich TrueCrypt nicht schützen da den PC wenn er gebootet hat sozusagen ungeschützt ist, gegen sowas hilft streng genommen nur den Stecker zu ziehen.
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Wahrscheinlich haben wir das Problem erstmal durch die CPU-Überlastung geklärt. Was ist denn mit den angesprochenen Energiespareinstellungen? Und dem Marvell-Controller?

Die Verschlüsselung schützt vor jedem, der unbefugt auf meinen PC zugreifen will. Ob das jetzt die Polizei oder ein Einbrecher ist, spielt da erstmal keine Rolle. Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, auf einen PC zuzugreifen, ist denke ich jedem bewusst. Aber das Risiko halte ich für überschaubar. Und nur, weil man sich nicht vor allem schützen kann, soll man kapitulieren und sich von vornherein schutzlos ausliefern? Wohl kaum. Und solange nicht bekannt wird, dass AES gebrochen wurde, gibt es für mich keinen Grund, einen anderen Algorithmus zu verwenden.

Ich glaube, du bist da etwas zu gutgläubig. Man muss kein Verbrecher sein, um sich in so einer Situation vorzufinden. Bei der Polizei wird viel auf Verdachtsbasis gearbeitet. Ob der berechtigt ist, ist eine andere Sache. Bevor ich da Fremden Zugang zu meinem Privatleben gewähre oder mich selber belaste (ich tue nichts Illegales, von daher trifft nur der erste Punkt zu), sage ich doch lieber: Nehmt das Teil ruhig mit, den kriegt ihr eh nicht auf.

Vor einer Online-Durchsuchung (von Accounts) habe ich eher weniger Angst, da die Herrschaften dafür einen konkreten Verdacht auf strafbares Verhalten sowie einen richterlichen Beschluss brauchen.

Ich kann nur die Vorträge von Udo Vetter empfehlen (für dieses Thema den hier). Das kann einem die Augen öffnen, wenn es darum geht, wie Polizei und Justiz in diesem Land gerne entgegen rechtsstaatlicher Grundsätze handeln.
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Ich weiß nicht, was du mit Garbage Collection meinst. Falls es was mit Over Provisioning zu tun hat: dafür habe ich ca. 25 GB eingerichtet (wie empfohlen).
Das Over Provisioning, das du mit dem Magician-Tool einrichten kannst, befindet sich im Nutzdatenbereich der SSD auf den der User vollen Zugriff hat. Dabei macht das Magician-Tool nichts anderes als die bestehende Partition zu verkleinern, um einen gewissen Teil der SSD unpartitioniert zu lassen (der dann der Garbage Collection mehr Raum zum Arbeiten lässt). TrueCrypt interessiert sich bei einer Vollverschlüsselung aber nicht für die Partitionsaufteilung, sondern verschlüsselt jeden einzelnen Sektor im Nutzdatenbereich. Folglich hat die manuelle Over-Provisioning-Einstellung gar keinen Nutzen bei einer Vollverschlüsselung.

Bezüglich Garbage Collection. Nutze bitte eine Suchmaschine deiner Wahl.

Hast du keine Angst vor so etwas? Ich wüsste nicht, warum ich irgendjemandem Zugang zu meinen Daten gewähren sollte. Und so eine Hausdurchsuchung inkl. Beschlagnahmung elektronischer Geräte kann schneller gehen als man denkt (habe damit zum Glück noch keine Erfahrungen machen müssen). Ich weiß schon, wovor mich ein verschlüsseltes System schützt. Habe das ja nicht ohne Grund eingerichtet.
Machst du irgendetwas illegales, das die Polizei zur Durchsuchung und Beschlagnahmungen berechtigen würde? Oder hast du wichtige Firmendaten auf deinem Laptop, das du oft mit dir nimmst und nicht nur Zuhause rumliegen hast? Dann könnte ich deine Angst verstehen.

Ich wüsste jedenfalls nicht, warum die Polizei bei mir plötzlich auf der Matte stehen sollte.

Was du als OverProvisioning hast hat damit nichts zu tun, das dient hauptsächlich dazu, defekte Speicherzellen bei Bedarf auszutauschen.
Nein, das ist nicht richtig. Over Provisioning dient vor allem als Raum zum "rumschieben/organisieren/optimieren", den die SSD dafür benötigt. Was du meinst ist die Spare Area, die nicht im Nutzdatenbereich liegt, also nicht für das Betriebssystem, darauf laufende Programme oder den User sichtbar ist. Diese wird aber nicht nur für den Austausch defekter Speicherzellen verwendet, sondern auch für "Optimierungsarbeiten".

und wenns dir DARUM geht wäre AES das letzte der Verfahren das ich nutzen würde.
Warum das? Seit wann ist AES als unsicher oder leicht zu knacken eingestuft?

/Edit
@Rethok
Ist ja jetzt auch egal, weshalb du deine Laufwerke verschlüsseln möchtest. Kannst du ja machen wie du meinst. Aber dennoch wird dein Performance-Problem direkt was mit der Vollverschlüsselung zu tun haben. SSDs funktionieren anders als HDDs.
 
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Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die Energiesparmaßnahmen sollten hier keinen Einfluss haben.
Der Marvell Zusatzcontroller ist zwar langsamer als die nativen im Chipsatz aber nicht SO langsam, sprich 300 MB/s schafft der Marvell sicherlich auch.

Was das andere angeht versteh mich nicht falsch, auch ich habe obwohl ich nichts illegales drauf habe meine privaten Daten verschlüsselt in einem Container (aber mit Twofish-Serpent, AES ist dermaßen oft genutzt und technisch gesehen Welten schwächer als die beiden anderen dass ich "WENN schon verschlüsselt dann auch sicher" anwende. Für AES wurden vor Jahren bereits ganze Rechenstationen gebaut die nur daran forschen es zu knacken - ob es mittlerweile gelungen ist will niemand verraten, den rest kannste dir denken. AES ist einfach der weltweit mit Abstand am häufigsten genutzte Code, entsprechend sind die Anstrengungen diesen zu knacken vergleichsweise gigantisch hoch gegenüber etwa Twofish ;)).

Es ist nur eben so, dass du die quasi gleiche Sicherheit auch mit einem Container erreichen könntest ohne die SSD als ganzes Laufwerk zu verschlüsseln - auf die Art würde die performance nur dann einbrechen wenn du auch wirklich auf die sensiblen Daten zugreifst - die Windows Installation die dann unverschlüsselt ist interessiert ja keinen (dann nur immer brav die Temps/Caches usw. leeren^^).
 
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RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Welten schwächer? Der Rijndael-Algorithmus hat im AES-Wettbewerb des NIST gegen unter anderem Twofish und Serpent gewonnen. Wo ist der AES-Ausschreibungssieger um Welten schwächer?
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
/Edit
@Rethok
Ist ja jetzt auch egal, weshalb du deine Laufwerke verschlüsseln möchtest. Kannst du ja machen wie du meinst. Aber dennoch wird dein Performance-Problem direkt was mit der Vollverschlüsselung zu tun haben. SSDs funktionieren anders als HDDs.

Machst du irgendetwas illegales, das die Polizei zur Durchsuchung und Beschlagnahmungen berechtigen würde? Oder hast du wichtige Firmendaten auf deinem Laptop, das du oft mit dir nimmst und nicht nur Zuhause rumliegen hast? Dann könnte ich deine Angst verstehen.

Ich wüsste jedenfalls nicht, warum die Polizei bei mir plötzlich auf der Matte stehen sollte.
Ich ging eigentlich davon aus, dass wir das Problem schon geklärt haben (unzureichende CPU-Leistung), da auch unverschlüsselt nicht annähernd der angestrebte Wert erreicht wurde. Hatte mich bereits damit abgefunden, mir einfach einen besseren PC zulegen zu müssen.

Ausführlicher Beitrag zu den Gründen einen Beitrag über dir :)

Es ist nur eben so, dass du die quasi gleiche Sicherheit auch mit einem Container erreichen könntest ohne die SSD als ganzes Laufwerk zu verschlüsseln - auf die Art würde die performance nur dann einbrechen wenn du auch wirklich auf die sensiblen Daten zugreifst - die Windows Installation die dann unverschlüsselt ist interessiert ja keinen (dann nur immer brav die Temps/Caches usw. leeren^^).

Ich habe wie gesagt keinen Grund anzunehmen, dass AES gebrochen wurde. Der Versuch, etwas zu brechen, macht es doch nicht unsicherer. Zudem muss man ja auch immer die Verhältnismäßigkeit wahren. Wenn AES mit einem Supercomputer der NASA gebrochen werden kann, würde mich das wahrscheinlich nicht verunsichern.

Und nein, es ist ganz klar nicht die gleiche Sicherheit. Wenn das System nicht voll verschlüsselt ist, besteht immer die Möglichkeit, dass Daten, die eigentlich verschlüsselt sein sollten, an Orten gespeichert werden, die frei zugänglich sind. Ob du die von dir angeprochenen Temporären Dateien löschst oder nicht, ist denke ich egal. Wenn es unverschlüsselt war und nur gelöscht wird, lässt es sich auch wiederherstellen. Zudem befinden sich meine privaten Daten nicht nur in einem Ordner.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Auch wenns eigentlich nicht das Threadthema ist: Ich hab mich vielleicht blöd ausgedrückt, AES ist genauso wie Twofish und Serpent vom heutigen (offiziellen) Standpunkt aus nicht im entferntesten in überschaubarer Rechenzeit knackbar.
Das "schwächer" ist für mich insofern gegeben, dass beim AES Standard Zigtausende von verdammt klugen Köpfen und petaflopweise Supercomputer mit sehr wahrscheinlich enormen finanziellen Mitteln seit Jahren Angriffe fahren weil ein knacken dieses Standards demjenigen quasi die ganze Welt offenlegt. Twofish und Serpent hingegen sind nicht unbedingt weniger stark, dafür aber keum wirklichen Angriffen ausgesetzt weil sich diese Standards nicht durchgesetzt haben, da springen vielleicht mal ein paar Doktoranden mit 100€ Uni-Forschungsgeld drauf und das wars (überspitzt ausgedrückt).

Man kann es auch so sehen dass AES sehr gut sein muss wenns diese ganzen Attacken über Jahre "überlebt" hat (ich persönlich glaube auch nicht dass einer der Standards in den nächsten 20 Jahren fällt obwohl es natürlich möglich ist wie bei DES damals), trotzdem sehe ich eigentlich einen Standard als viel "stärker" an, bei dem kein Mensch versucht ihn zu knacken, weil außer den paar so kodierten privaten TC-Container nix zu holen ist :ugly:

Wenn das System nicht voll verschlüsselt ist, besteht immer die Möglichkeit, dass Daten, die eigentlich verschlüsselt sein sollten, an Orten gespeichert werden, die frei zugänglich sind. Ob du die von dir angeprochenen Temporären Dateien löschst oder nicht, ist denke ich egal. Wenn es unverschlüsselt war und nur gelöscht wird, lässt es sich auch wiederherstellen. Zudem befinden sich meine privaten Daten nicht nur in einem Ordner.

Prinzipiell hast du schon Recht. Wobei ich die Chance Daten auf einer SSD wiederherzustellen die einmal den Onkel TRIM gesehen haben ähnlich hoch einschätze wie AES zu knacken (bitte nicht wörtlich nehmen^^).


BTW: Hast du die Möglichkeit die SSD testweise an SATA0 zu hängen? Vielleicht würde man wirklich eine Verbesserung sehen wenn der native Chipsatz benutzt wird statt des Marvells?
 
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RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Ich ging eigentlich davon aus, dass wir das Problem schon geklärt haben (unzureichende CPU-Leistung), da auch unverschlüsselt nicht annähernd der angestrebte Wert erreicht wurde. Hatte mich bereits damit abgefunden, mir einfach einen besseren PC zulegen zu müssen.
Das kommt mir doch irgendwie suspekt vor. Diesen Leistungseinbruch aufgrund der Prozessorauslastung durch die Vollverschlüsselung würde ich bei einem Atom Prozessor erwarten, aber nicht bei einem i3 Notebook Prozessor.

Mein alter Q6600 kommt im Bechmark-Test von TrueCrypt bei AES auf rund 300 MB/s. Laut diesem Test kommt der i3 2310M beim AES-Benchmark von TrueCrypt auf knapp 200 MB/s. Die rund 36 MB/s, die der AS-SSD-Bechmark ermittelt hat, sind deutlich zu wenig, um nur durch eine zu schwache CPU verursacht worden zu sein. Deine CPU ist fähig um die 200 MB/s bei der Ver- und Entschlüsselung zu verarbeiten.

Hast du vielleicht noch irgendetwas anderes im Hintergrund laufen, das die CPU entsprechend beschäftigt?
 
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Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Laut diesem Test kommt der i3 2310M beim AES-Benchmark von TrueCrypt auf knapp 200 MB/s. Die rund 36 MB/s, die der AS-SSD-Bechmark ermittelt hat, sind deutlich zu wenig, um nur durch eine zu schwache CPU verursacht worden zu sein. Deine CPU ist fähig um die 200 MB/s bei der Ver- und Entschlüsselung zu verarbeiten.

Genau den Test hatte ich oben auch ergoogelt und daher auch schon geschrieben dass die CPU zwar limitiert aber sicher nicht auf unter 50MB/s. :huh:

Was sagen einentlich die SMART-Werte der SSD (CrystalDiskInfo)? Vielleicht ist einfach nur ein Kabel locker oder kurz vor einem Defekt und die SSD kommt wegen Millionen von Fehlerkorrekturen nicht aus den Startlöchern? Ich weiß ist weit hergeholt aber mir fällt so´nst wirklich kaum noch was ein.
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
@Incredible Alk
Ok, deiner Argumentation im Beitrag #16 kann ich nun folgen und stimme dir zu?

BTW: Hast du die Möglichkeit die SSD testweise an SATA0 zu hängen? Vielleicht würde man wirklich eine Verbesserung sehen wenn der native Chipsatz benutzt wird statt des Marvells?
Wo hat er denn geschrieben, dass er die SSD an einem Marvell-Controller angeschlossen hat?

Vielleicht ist einfach nur ein Kabel locker oder kurz vor einem Defekt und die SSD kommt wegen Millionen von Fehlerkorrekturen nicht aus den Startlöchern? Ich weiß ist weit hergeholt aber mir fällt so´nst wirklich kaum noch was ein.
Soweit ich weiß, geht es hier um ein Notebook. Da kann kein Kabel locker sein. Dennoch hast du Recht, dass man die Smart-Werte kontrollieren sollte.

Es kann aber auch zum Teil an den "Optimierungen" liegen, die das Magician-Tool vorgenommen hat. Denn das macht gerne so unsinnige Dinge wie den Schreibcache von Windows zu deaktivieren.
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Was genau bedeutet Sata0? Ich habe wie gesagt ein Notebook und daher wohl nur einen Sata-Anschluss.

Nein, ich habe nichts anderes, was die CPU so dermaßen bremsen könnte. Habe auch gestern mal Kaspersky Internet Security im gründlichsten Modus einen Komplett-Scan machen lassen. Zwei .exe-Mailanhänge (Malware) wurden gelöscht. Habe die natürlich nie ausgeführt.

Ich hab mal grad die SMART-Werte gecheckt:
 

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Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
@Madnex: Er hatte hier danach gefragt.

SATA0 ist der "erste" SATA Anschluss des Boards der immer nativ am Chipsatz hängt. Da es aber ein Notebook ist hat sich das erledigt, genauso wie das mit dem kaputten Kabel. :-/

An deinen SMART-Werten gibts wie ich das sehe auch nichts auszusetzen.
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Die SSD ist, soweit ich erkennen kann, völlig in Ordnung. Die schlechten Benchmark-Werte liegen meiner Meinung nach an der Vollverschlüsselung bzw. werden dadurch verursacht. Die SSD hat keinen Platz mehr für die "Optimierungsarbeiten" und deshalb sind die Transferraten im Keller.

/Edit
@Rethok
Hast du das gesamte Laufwerk verschlüsselt oder nur die Systempartition (auch wenn nur eine Partition auf dem Laufwerk vorhanden ist)? Das dürfte einen Unterschied mache. Wenn du nur die Systempartition verschlüsselst kannst du mittels Over Provisioning den Bereich vergrößern, den die SSD für die Optimierungsarbeiten verwendet. Wenn du das gesamte Laufwerk verschlüsselst, funktioniert das nicht.
 
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ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Dass das Kabel am Notebook beschädigt sein kann ist doch trotzdem möglich, verstehe nicht warum man dies bei einem Notebook komplett ausschließen kann, beim Einbau kann doch der TE dennoch unabsichtlich einen defekt verursacht haben, vielleicht ohne es zu merken das Kabel zu sehr gebogen oder hat den Stecker leicht beschädigt, in meinem Notebook habe ich Kabel zum verbinden von Datenträgern, ich weiß aber nicht ob dies üblich ist bei solchen Geräten.

@TE; Deaktiviere doch mal komplett die Vollverschlüsselung, dann weißt du wenigsten das es daran liegt oder nicht, sonst geht das Rätselraten doch nur munter weiter.
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
@Rethok
Schau mal hier. Da geht es zwar um die Vorgängerserie, aber auch die weist bei einer vollständigen Verschlüsselung durch TrueCrypt signifikante Leistungseinbußen auf. Damit dürfte der Fall geklärt sein.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied

:what:

..ok, immerhin haben wir das Problem wohl damit gefunden. Relativ "schwache" CPU + herber Performanceverlust bei vollständiger Datenträgerverschlüsselung.

Du solltest die Benchmarks nicht allzu oft ausführen, das schadet der SSD ;)

Stimmt. Wenn man von 5000 Schreibzyklen ausgeht die eine Zelle aushält und den sehr großzügig gewählten 50MB/s die der TE im Benchmark schreiben kann wäre die Belastungsgrenze nach 49,88 Jahren Dauerbenchmark erreicht. Selbst bei den vergleichsweise winzigen TBW-Werten würde es Jahre dauern.
Ich hoffe die Ironie ist erkennbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
ΔΣΛ;6588967 schrieb:
Dass das Kabel am Notebook beschädigt sein kann ist doch trotzdem möglich, verstehe nicht warum man dies bei einem Notebook komplett ausschließen kann, beim Einbau kann doch der TE dennoch unabsichtlich einen defekt verursacht haben, vielleicht ohne es zu merken das Kabel zu sehr gebogen oder hat den Stecker leicht beschädigt, in meinem Notebook habe ich Kabel zum verbinden von Datenträgern, ich weiß aber nicht ob dies üblich ist bei solchen Geräten.
Wäre die Verbindung zwischen SSD und Mainboard defekt oder auch nur gestört, würde man das an den Smart-Werten sehen können. Das Smart-Attribut C7 sagt aber "Keine protokollierten Übertragungsfehler".
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
/Edit
@Rethok
Hast du das gesamte Laufwerk verschlüsselt oder nur die Systempartition (auch wenn nur eine Partition auf dem Laufwerk vorhanden ist)? Das dürfte einen Unterschied mache. Wenn du nur die Systempartition verschlüsselst kannst du mittels Over Provisioning den Bereich vergrößern, den die SSD für die Optimierungsarbeiten verwendet. Wenn du das gesamte Laufwerk verschlüsselst, funktioniert das nicht.

Die SSD ist komplett verschlüsselt.

ΔΣΛ;6588967 schrieb:
@TE; Deaktiviere doch mal komplett die Vollverschlüsselung, dann weißt du wenigsten das es daran liegt oder nicht, sonst geht das Rätselraten doch nur munter weiter.
Ich hatte vor der Verschlüsselung gemessen. Da lagen die Werte unwesentlich höher (80-100 MB/s).

Damit dürfte der Fall geklärt sein.

:what:

..ok, immerhin haben wir das Problem wohl damit gefunden. Relativ "schwache" CPU + herber Performanceverlust bei vollständiger Datenträgerverschlüsselung.

Ich glaube nicht, dass es daran liegt. Ich hatte ja bereits von meinem Kollegen erzählt, der eine 830 Evo mit AES verschlüsselt hat. Bei dem sind die Leistungseinbußen nicht so extrem.

Könnte es etwas damit zu tun haben, dass ich die SSD ohne diese Platte eingebaut habe, die manchmal beigelegt wird, damit man die SSD in etwas zu große Schächte einbauen kann? Bei meiner SSD lag so eine nicht bei und das Ganze hielt auch recht fest.
 
TE
R

Rethok

Kabelverknoter(in)
Falls du AES-Beschleunigung meinst: Ja, hat er. Das bezieht sich aber soweit ich weiß nur auf den Prozess der einmaligen Verschlüsselung.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Könnte es etwas damit zu tun haben, dass ich die SSD ohne diese Platte eingebaut habe, die manchmal beigelegt wird, damit man die SSD in etwas zu große Schächte einbauen kann? Bei meiner SSD lag so eine nicht bei und das Ganze hielt auch recht fest.

Nein. Die Performance einer SSD ist völlig unabhängig von deren Einbau (so lange alle Kontakte OK sind was bei dir ja offensichtlich der Fall ist da die SMART-Werte (C7) gut sind).

Hardware-AES bezieht sich sowohl auf encoding als auch decoding, sprich eine CPU mit Hardware AES ist immer sehr viel schneller in diesen Dingen (Faktor 10 und mehr) als eine ohne. Ich erreiche bei AES-Verschlüsselung rund 6 GB/s wegen der HW-Beschleunigung, die anderen Codecs liegen bei einigen Hundert MB/s. ;-)
 
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Hardware-AES bezieht sich sowohl auf encoding als auch decoding, sprich eine CPU mit Hardware AES ist immer sehr viel schneller in diesen Dingen (Faktor 10 und mehr) als eine ohne. Ich erreiche bei AES-Verschlüsselung rund 6 GB/s wegen der HW-Beschleunigung, die anderen Codecs liegen bei einigen Hundert MB/s. ;-)
Ok, das wusste ich nicht. Meint ihr, dass das also wirklich der Grund dafür ist, dass meine SSD so extrem langsam ist? In dem von dir verlinkten Artikel wird eine Samsung verwendet. Ist das ein Samsung-Problem oder träfe das auf alle Hersteller zu?
Natürlich an sata 6gb/s anzuschließen nicht zu vergessen und im bios auf ahci modus.

Mfg

Von Anschluss und Konfiguration sollte alles korrekt sein.
 
TE
R

Rethok

Kabelverknoter(in)
Das Programm erstellt ein bootfähiges USB-Medium.

Darf ich fragen, was ihr euch von einer Neuaufsetzung erhofft? Ich hatte ja direkt nach Einbau der SSD einen Benchmark gemacht und kann nur nochmal betonen, dass die Werte auch vor der Verschlüsselung miserabel waren (80-100 MB/s).
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
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Rethok

Kabelverknoter(in)
Mir fällt grad noch etwas ein:

Egal ob verschlüsseltes System oder nicht, wenn ich über USB 3.0 Dateien kopiere, erreiche ich mit dem SanDisk Cruzer Extreme 64 GB (dem Spitzenreiter unter den USB 3.0-Sticks) sowie meiner externen USB 3.0-HDD nur höchstens 40 MB/s. Meistens pendelt es sich nach kurzer Zeit bei 20-30 MB/s ein. Ich habe das Problem schon vor Längerem bemerkt, aber erst jetzt eine Verbindung zwischen beiden Problemen erkannt.
 

kevin123

PC-Selbstbauer(in)
Schreib einfach mal den Support von Samsung an. Vll hat die SSD einen internen Fehler von der Produktion!!
 
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