Dreiradsimulator
Lötkolbengott/-göttin
Ich hab auch noch Patch 1.03. Als Gog.

Das verkraftet immer den Ansturm nicht. Jedes mal bei neuem Patch oder DLC das gleiche SpielBtw ist das CDPR Forum irgendwie down? http://forums.cdprojektred.com/
Bei mir tut sich da gar nix...

Irgendwie stört mich eine Sache beim Witcher:
Eigentlich sucht man doch "verzweifelt" Ciri... Und man hat auch oft genug den Eindruck als ob es hier wirklich wichtig ist, sie möglichst schnell zu finden...
Es ist dann doch aber total unlogisch 200 Sidequests nebenbei zu machen, nach Ausrüstung in den entlegensten Ruinen zu suchen und für irgendwelche Leute Monster zu töten, die einem erstmal gar nicht interessieren sollten?
Der Witcher ist bei weitem nicht das einzige RPG, das an diesem Phänomen leidet... Aber bei vielen anderen wurde irgendwie noch der Versuch unternommen die ganzen Ausflüge zu rechtfertigen. (Bspw. zusätzliche Unterstützung gewinnen bei Mass Effect). Beim Witcher fehlt auch das. Auf der einen Seite sucht man verzweifelt seine "Tochter" auf der anderen Seite vögelt man sich aber lieber durch die Damenwelt des Kontinents oder spielt Karten... Ich hab das Gefühl man sollte solche zeitkritischen Geschichten in der Hauptstory bei solchen Open World RPGs lassen. Da steht sonst immer die Mainquest im Konflikt mit der restlichen Spielwelt.

Willkommen im Club der Open World Zweifler.
Story-driven und open world funktionieren zusammen nicht richtig, sin zwei sich reibende Konzepte. Open world funktioniert imo nur als "Sandkasten" bzw. open world ist faktisch immer ein Sandkasten und ist damit das falsche Grundkonzept für ein Spiel, das von einer spannenden Story und seinen Charakteren lebt...
Ist hier auch der Fall. Wird aber erst passieren nach dem du Ciri gefunden hast..Aber bei vielen anderen wurde irgendwie noch der Versuch unternommen die ganzen Ausflüge zu rechtfertigen. (Bspw. zusätzliche Unterstützung gewinnen bei Mass Effect)
Dem Club gehöre ich schon länger an... bzw. sehe ich durchaus die Vorzüge von Schlauchspielen und den Nachteil den Open World bringen kann. Bestes Beispiel ist da für mich die Arkahm Reihe... Asylum war mit seiner linearität genial. Die offene Welt hat die Reihe für mich extrem langweilig gemacht. City fand ich noch gut. Brauchte allerdings ordentlich durchhalte vermögen... Origins konnte mich überhaupt nicht fesseln. Knight hab ich mir in Let's Plays angesehen. Werd ich definitiv nicht anrühren. Hier hat man meiner Meinung nach nur open world eingebauten weil die Marktforscher geschrien haben "Open World Titel sind in!"
Dabei bin ich allerdings auch der Meinung, das sich Story und Open World nicht unbedingt beißen müssen. Würde es beim Witcher bspw. um den Wiederaufbau der Witcher-Schulen / Burgen gehen, würde das Open World Prinzip durchaus Sinn ergeben. Dann würde man durch die Welt reisen um Geld und Vorräte für den Wiederaufbau zu erlangen, Kinder einzusammeln die für die Witcher Ausbildung in Frage kämen oder einfach um das Ansehen der Witcher zu verbessern.
Die Hauptquest dürfte dann allerdings nicht an bestimmte Quests geknüpft sein, sondern eher an bestimmte prozentuale Werte. Bspw. wenn man in einem Gebiet einen bestimmten Einfluss gewonnen hat oder wenn man eine bestimmte Anzahl an neuen Schülern hat etc... Und wenn es zeitkritische Missionen gibt, bzw. allgemein wenn wichtige "Hauptmissionen" anstehen, muss eben die offene Welt kurzzeitig aufgegeben werden um diesen Teil der Story auch glaubwürdig rüber zu bringen.
Damit hätte man eine glaubwürdige Erklärung für die ganzen Sidequest, Treasure Hunts und Contracts in dem Spiel. Dabei hätte man dann immer die Möglichkeit abzuwegen: Will ich das beste für die Witcher Schule? Das beste für das Anssehen der Witcher? Oder bleibe ich meinen persönlichen Idealen treu? So oder so hätte man dann aber ein Grundgerüst, dass sowohl Story-Driven sein kann, also auch die Möglichkeiten einer offenen Welt voll ausschöpft...
Nur kann man halt nicht ne klassische Schlauch-Story einfach in ne offene Welt verfrachten... Je länger ich den Witcher spiele desto mehr finde ich auszusetzen. Mittlerweile tue ich mich echt schwer damit irgendwelche Sidequests zu machen, da ich eigentlich darin keinen Sinn sehe. (Das Level-System trägt sein übriges dazu bei)
(Ich kenn mich nicht genug mit der Witcher-Welt aus, um einzuschätzen ob so ein Szenario zur Welt passen würde)

Naja, das ist aber kaum vergleichbar. Das dauert etwa 30 Minuten in TW3. Aber als ich das im Spiel erlebt habe, haben sich mir kurzzeitig die Fußnägel hochgerollt. Für diese völig überreizte Storyformel müsste man Bioware inzwischen eigentlich Tantiemen zahlen ... oder für jede Verwendung ein paar Euro ins Tropeschwein schmeißen...Ist hier auch der Fall. Wird aber erst passieren nach dem du Ciri gefunden hast.


gibt es eigentlich ein Konsolen Befehl, damit man die Magische Lampe wieder bekommt?
Ich weiss zwar nicht wieso die ist aber nicht mehr in meinem Inventar (hab die nicht weggeschmissen oder verkauft) und mein Letzter Save ist stunden zurück.![]()

gibt es eigentlich ein Konsolen Befehl, damit man die Magische Lampe wieder bekommt?
Ich weiss zwar nicht wieso die ist aber nicht mehr in meinem Inventar (hab die nicht weggeschmissen oder verkauft) und mein Letzter Save ist stunden zurück.![]()
).Naja, das klingt für mich doch sehr nach der Bioware Masche. In deren Spielen geht es schon seit Jahren immer genau um dieses Konzept: es gibt irgendeine Bedrohung, die aber nicht allzu zeitkritisch ist, und um dieser Bedrohung begegnen zu müssen, muss man sich Verbündetet besorgen. Nach der Formel funktioniert jedes Biowarespiel seit Dragon Age Origins und Mass Effect 1...
Am Anfang war das ja ganz gut und spannend aber mittlerweile nur noch gähnend langweilig imo. Man hätte Witcher 3 imo keinen Gefallen getan, wenn man diesem Konzept gefolgt wäre.
Die deutlich bessere Alternative wäre es gewesen, wenn man grundsätzlich mal bei Level-Hubs geblieben wäre (durchaus große möglich ala DAI). Ganz Novigrad hätte z.B. so ein großes Hub sein können. Der Sinn von solchen Hubs ist der, dass man die Story pacen kann, indem man Teile der Spielwelt zu gewissen Zeitpunkten verfügbar macht und später eventuell wieder abschließt. Früher hat man das sogar bei open world so gemacht, wenn man sich mal an frühe GTA und AC Spiele erinnert, wo die Spielwelt erst nach und nach freigeschaltet wurde, um die Story nicht zu arg zu zerreißen und örtlich zu "verdichten". Eine spannende und mitreißende Story funktioniert eben imo durch ein Wechsel zwischen spannenden, zeitkritischen Höhepunkten und ruhigen Momenten, in denen man auch mal durchatmen kann. Open world zerreißt dieses Pacing. Daneben verliert man in open world Spielen auch eine Unmenge an Zeit durch stupides Rumlaufen, das nun wirklich nicht sonderlich spannend ist.
Naja, das ist aber kaum vergleichbar. Das dauert etwa 30 Minuten in TW3. Aber als ich das im Spiel erlebt habe, haben sich mir kurzzeitig die Fußnägel hochgerollt. Für diese völig überreizte Storyformel müsste man Bioware inzwischen eigentlich Tantiemen zahlen ... oder für jede Verwendung ein paar Euro ins Tropeschwein schmeißen...![]()
Kann ich mir bis jetzt aber noch nicht wirklich vorstellen, dass das in den Witcher 3 rein passt und nicht wie ein Fremdkörper im Spiel wirkt.Sind im Patch 1.07 nicht die Romance änderungen bez. Triss drin?
Außerdem sieht die Changelog wenig aus für einen "Großen Patch"
Nimm die Bugfixes raus und schaue nur auf Neuerungen & Verbesserungen dann ist es wenig vor allem dann wenn man bis heute keine Bugs hatte und somit diese Änderungen nichts ändern.Also so klein ist das vollständige Changelog auch wieder nicht lol...
Im Changelog steht steht leider nur etwas von Verbesserungen bei der Herstellung von Glyphen, nichts von den Problemen beim Craften kleiner Runensteine zu den nächst höheren. Hab ich etwas überlesen ? Würde gerne aus meinen mittlerweile knapp 40 kl. Chernobog Runensteinen etwas machen. Sehe nicht ein die extra zu kaufen, die grundlegenden Funktionen des Spiels sollten schon bugfrei sein, danach kann man Extras einfügen.
Aber so ein System ist eben auch nicht gleichzusetzen mit einer großen, lebenden und offenen Welt. Bei einem open world Spiel ist die Spielwelt an sich halt wesentlich imposanter und einprägsamer
Dem widerspreche ich wiederumDem widerspreche ich. Open world klingt zwar schön auf dem Papier, aber in der Realität ist es meistens nur schöne Fassade.
Beispiel:
Flotsam in Witcher 2 war lebensechter,atmosphärisch und erzählerisch dichter, organischer detailreicher und schlichtbesser designed als alles(!), was man in Witcher 3 bestaunen konnte. Witcher 3 hat eine Vielzahl an Dörfern und Burgen usw, aber keines kommt an die "Dichte" von Flotsam ran.
