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[Sammelthread] Euer Feedback zur Ausgabe #257 (03/2022)

Welche Artikel in der Ausgabe 03/2022 waren besonders interessant?

  • Härtetest: Geforce RTX 3080 12 GiB

    Stimmen: 11 57,9%
  • Test zur Radeon RX 6500 XT

    Stimmen: 9 47,4%
  • Acht Alder-Lake-Z690-Platinen im Test

    Stimmen: 9 47,4%
  • Tuning-Praxis mit Intel Alder Lake Prozessoren

    Stimmen: 10 52,6%
  • Wissensartikel zu den Alder-Lake-Platinen H670, B660 und H610

    Stimmen: 7 36,8%
  • Wissensartikel zu neuen Displays 2022

    Stimmen: 7 36,8%
  • Grafikeffekte - Teil 7: Tessellation

    Stimmen: 10 52,6%
  • PC-Konfigurationen für jeden Geldbeutel

    Stimmen: 11 57,9%
  • Sechs neue Eingabegeräte im Test

    Stimmen: 5 26,3%
  • Sonstiges (bitte kurz im Thread schreiben)

    Stimmen: 2 10,5%
  • CPU-Index 2022 samt Kaufberatung

    Stimmen: 10 52,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    19
  • Umfrage geschlossen .

donmarcos

Schraubenverwechsler(in)
Das die Kollegen gar keinen Unterscheid messsen konnten, erstaunt mich aber. Als Mainboard-Redakteur habe ich die CPU-Eigenschaften nicht weiter ausgelotet und weder Cinebench noch Tests @ >241 W sind Teil des Parcours, aber eigentlich ist Cinebench sehr empfindlich für derartige Änderungen. Möglicherweise hat man da unzreichend gekühlt und war allgemein am Temeperaturlimit oder aber man hat es durch das Werks-OC zufällig genau so weit überschritten, dass netto die gleiche Leistung bei rauskam. (In der Praxis sind die Werks-OC-Platinen bei unzureichender Kühlung oft langsamer, da die CPU bei schnellem Temperaturanstieg unter 4,7/3,7 throttelt.)

Ich habe dort rückgefragt und es ist wohl so, daß MTP-Werte oberhalb der Spezifikation kaum messbare Leistungsvorteile, aber deutlich höheren Stromverbrauch mit sich ziehen.

Betrachten wir folgendes Szenario: Wir starten eine Anwendung, die *alle* Kerne stark beansprucht. Diese Anwendung habe eine Laufzeit von mehreren Minuten oder gar Stunden. Vorrausgesetzt die Anwendung beansprucht die Kerne wirklich voll, dann wird die MTP einen Riegel vorschieben, den Stromverbrauch auf 241W begrenzen und die P-Kerne laufen dann (im Mittel) bei x GHz, die E-Kerne bei y-GHz mit einer gewissen Kernspannung V_core.

(wichtig ist hier die Anwendung: Wenn wir etwas starten wie 7-Zip, was fast nur Integer-Operationen ausführt, treffen wir das MTP-Limit sowieso nicht).

Jetzt erhöhen wir die MTP auf bspw. 300W und starten die Anwendung neu. In dem Fall wird der Durchschnittstakt um vielleicht 50MHz steigen, was bei 5GHz einem 1%-Zuwachs entspricht, also so gut wie nicht messbar ist. Allerdings steigt der Stromverbrauch in Relation dazu recht stark, vielleicht um 10% und damit auch die Temperaturen. Im Endeffekt wird die Anwendung mit sehr schlechter Effizienz laufen, aber wie beschrieben, nicht messbar schneller.

Für deutlich höhere Leistung müsste man wohl manuell übertakten, wobei dann die MTP sowieso ignoriert wird (soweit ich weiss!) und wir außerhalb der Spezifikation operieren.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich habe nochmal in den Werten von Stephan und Dave recherchiert: Demnach ist der i9-12900K im Cinebench in der Regel überhaupt nicht Power-, sondern Takt-limitiert. Das von mir für Prime95 beschriebene leichte Taktplus kann also bei einer simplen Weitung des Power Limits in diesem Fall gar nicht eintreten und somit keine Mehrleistung. Das heißt aber umgekehrt auch, dass die Kollegen im Spezialfall Cinebench keinen erhöhten Verbrauch oder Kühlungsbedarf gegenüber einer 241-W-Konfiguration auf der gleichen Platine hätten feststellen sollen.

Für Anwendungen, die das Power Limit überreizen wollen, gilt dagegen das von mir gesagte: Ein dramatischer Verbrauchsanstieg geht mit einem geringfügigen Leistungsplus einher, solange die CPU nicht überhitzt. Letztlich liegt mit PL1 = unlimited eben der maximale All-Core-Turbo von 4,9 GHz an, während mit PL1 = 241 W manchmal niedrigere Werte zu beobachten sind. Ein größerer Leistungsschlucker als Prime 95 mit 4,7 GHz ist mir aber nicht bekannt; in den meisten Anwendungen wird das Plus also kleiner als 200 MHz sein und in einigen Fällen eben auch 0 MHz betragen, was sich dann auch in entsprechend in kleinerem oder keinem Mehrverbrauch zeigt. Für die einheitlich +200 MHz in Prime95 kann ich je nach Board-Hersteller eine Erhöhung der Package Power um 40 W bis über 90 W nennen. Da hängt es von der gleichzeitig praktizierten Vcore-Anhebung ab, wann die CPU erneut ins Takt- statt ins Power-Limit läuft und ihren Verbrauch nicht weiter steigern kann.

Das ganze natürlich unter dem Vorbehalt einer ausreichenden Kühlung. Bei Boards, wo die 4,9 GHz in Prime95 erst jenseits von 300-320 W erreicht werden würden, kann ich keinen genauen Wert angeben, weil dort das Temperatur-Limit noch vor dem Takt-Limit zuschlägt. Negativ-Rekordhalter ist Biostar mit 330 W bei Eintritt des Throttelings nach 2 Sekunden. Die CPU arbeitet bis dahin aber mit den gleichen Taktraten wie auf einem Gigabyte, bei dem dank niedriger Vcore nicht mehr als 280 W möglich sind, die auch für 10 Minuten und länger gehalten werden.
 
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