Das ist doch schon ewig her, heute will das kein Hersteller mehr
Kannst du deine Vermutung untermauern? Die Hersteller importieren ihre Ware über große Distributoren, die wiederum ihre Ware an den Einzelhandel und Internetgroßhandel ausliefern bzw weiter verkaufen. Je nach Chargenstückzahl mit unterschiedlichen Rabatten.
Restbestände wiederum belegt Lagerfläche und verursacht dauerhaft Kosten durch Güterpflege Bestandskontrollen, und Bewachung des Lagers beispielsweise. Denn wir reden hier von Gütern mit nicht unerheblichem Lagerwert.
Wenn also die Nachfrage sinkt durch verschiedene Faktoren, wie Unsicherheit der Wirtschaft, Marktsättigung, neue Produktgeneration usw.
Wie verhindert der Kaufmann dann das ein Produkt dort zum Lagerhüter wird? Nenne mir doch bitte einen konkreten Fall bei dem ein Hersteller seine ausgelieferten CPU wieder zurück gekauft hätte um zu vermeiden das Distributor XYZ oder Händler M aus Wilhelmshaven insolvent geht.
Es gibt Fälle bei denen Distributoren beispielsweise Ware vom Händler wieder zurück nimmt um schlimmeres zu verhindern. Aber dann idR auch nur wenn er schon weiß das er die Ware dafür anderswo los werden kann.
Ansonsten bleiben verschiedene verkaufsstrategien, wie Rabattierung oder Verkauf im Bundle oder Set.
Um dumpingpreise Wegen solcher Szenarien wie zum Beispiel einer Marktsättigung zu verhindern, damit Hersteller Z seine neue Produkte gut an den Start bringen kann behauptest du also er würde hingehen und die Chargen der Generation zuvor zurück kaufen? Zum ursprünglichen Kaufpreis? Oder plus pauschale wegen der bereits entstandenen liefer und Lagerhaltungskosten oder muss der Händler das selbst stemmen?
Erkläre mir das doch mal bitte wie das funktioniert das der Hersteller das "nicht will"!