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Ryzen 5 3600 Spannung//Undervolting

NeonBlue1909

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hey,
ich habe mir vor kurzem den Ryzen 5 3600 geholt und mir auch mal die Spannungen angeschaut rein aus Interesse und dabei festgestellt dass dieser oft mit 1,4Vcore läuft teils sogar 1,475V. Unter Volllast (Cinebench R20) geht sie dann auf 1,3-1,35V runter. Im Idle wenn aber noch Programme im Hintergrund laufen (z.B. Wallpaper Engine) pendelt sie zwischen 1-1.3V hin und her. Ist das normal so bzw. so gewollt und nicht schädlich für die CPU? 1.475V klingt schon sehr hoch, auch wenn ich teils gelesen habe, dass die CPU's für hohe Spannungen ausgelegt sind. Ich hatte dann auch mal undervolting probiert und 4Ghz liefen bei 1.2V fixer Spannung soweit stabil, allerdings hatte ich da auch wieder Zweifel weil ich teils gelesen habe, dass undervolting die Spannungswandler des Mainboards beschädigen kann, stimmt das? Eine letzte Frage hätte ich auch noch zu meiner SoC Voltage, diese liegt default bei 1,1V, wo ich aber auch wieder gelesen hatte, dass diese eher bei 1V liegen sollte. Sollte ich diese auch undervolten oder sind die 1.1V default okay? Mein System seht ihr ja aufgelistet.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe/Antworten!
 

Noel1987

Software-Overclocker(in)
Spannungen und Takt musst du selber austesten von der CPU das kann dir niemand sagen
Der von meinem Sohn kommt bei 4.1ghz mit 1.080v aus der von meinem Kollegen mit 1.2v
Du siehst das dort schon eine große Spanne liegt
 

Jeretxxo

BIOS-Overclocker(in)
Mich würde erstmal interessieren womit du die Spannungen ausließt?

Auf den ersten Blick klingt das eher nach der VID und nicht nach der tatsächlichen Kernspannung.
 

Noel1987

Software-Overclocker(in)
Spannungen lese ich z.b immer mit hwmonitor aus
Sollte dort sehr genau sein
Mein Sohn liegt bei 4.1 mit einer sehr günstigen aio 240 bei 80 Grad flusterleise

Mein 3900 lief bei 4.2 GHz und 1.188v unter Last
Momentan bei 4.35 und 1.25v dies aber nicht mehr Prime stabil da eine zu große Abwärme entsteht
Beim spielen streamen und aufnehmen liege ich trotz custom Wasserkühlung bei 80 Grad
 
TE
N

NeonBlue1909

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich lese meine Spannungen mit HWiNFO64 aus und habe zusätzlich noch CPU-Z am laufen
Bei HWiNFO nehme ich natürlich den Vcore Wert
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
TE
N

NeonBlue1909

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Bei Ryzen ist das vollkommen normal, AMD brauchte schon immer relativ deutlich mehr Volt als Intel.



Wer hat dir diese Information verkauft? Das habe ich noch nie gehört.

Da frage ich mich, ob die dann trotzdem noch eine Lebensspanne von mindestens 5 Jahren bei Stock haben? Normalerweise halten CPU's ja eh deutlich länger, und manchmal hat man auch Pech und sie gehen früher kaputt aber ich möchte das Risiko minimieren. Nicht dass die mir nach 2 Jahren abraucht :D

Ich habe halt ein wenig recherchiert im Internet. Ich glaube es gab sogar hier im Forum Kommentare unter Beiträgen über undervolting wo Leute das behauptet haben, verstanden habe ich das ganze nicht weil ich in Physik nicht gerade ein Ass bin, aber laut irgendeinem physischen Gesetz soll bei Verringerung der Spannung wiederrum ein anderer Wert ansteigen der auf Dauer die Spawas grillen soll. Deswegen war ich ein bisschen verunsichert da ich meine Hardware länger benutzen möchte und wollte nochmal wissen was andere dazu sagen. Falls ich noch mal einen der Beiträge finde werde ich ihn hier verlinken.
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Wenn du dir sorgen machst, kannst du anstatt undervolten auch PPT ( Package Power Tracking ) senken, das gibt an wie viel "Saft" sich die CPU maximal genehmigen darf, in einem PCGH-Heft habe ich mal gelesen das dies die effektivere/bessere Möglichkeit ist die Ryzen zu bremsen.
Das habe ich bei meinen zweiten PC (3700X) auch gemacht, von 88Watt habe ich auf 70Watt begrenzt, im Alltag merkt man davon nur sehr wenig bis gar nichts.
Da frage ich mich, ob die dann trotzdem noch eine Lebensspanne von mindestens 5 Jahren bei Stock haben?
Mir ist kein Bericht bekannt das eine kurze Lebensspanne bei Ryzen CPUs nur vermuten lässt, schon alleine das die ersten Ryzen seit dreieinhalb Jahren ohne derartige Auffälligkeiten auf dem Markt sind, lässt vermuten das alles in Ordnung ist, sonst würden sich die Ryzen 1000 ausfälle in den Foren häufen.
 

chill_eule

Volt-Modder(in)
Lies dir das mal durch:


Alki's andere Beiträge sind auch sehr interessant, ruhig mal schmökern :daumen:

Kurzfassung: Die hohe Spannung, wenn keine Last anliegt, ist absolut unbedenklich für sich gesehen.
AMD baut seit Jahrzehnten CPUs, so ein wenig Ahnung von der Materie darf man denen ruhig zutrauen :D
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Einfach laufen lassen, die bei AMD wissen schon was sie tun.
Diesen Optimismus teile ich nicht, zwei Beispiele, ich erinnere nur an das 20° Temperatur Offset der Ryzen1000X, dann auch noch diese "bis zu" Taktraten der Ryzen3000 was auf die Leistung Einfluss hat. Nur weil sie wissen was sie tun, bedeutet dass noch lange nicht das es auch gut für UNS ist. Ich bin zwar ebenfalls der Meinung das man sich bei dem Thema keine sorgen machen muss, aber einen bedingungslosen nicht kritischen "Alles ist gut, weil AMD das kann"-Vertrauensbonus gebe ich ihnen sicher nicht. Am ende sind wir es die es ausbaden müssen falls doch was sein sollte, denn nach X Jahren interessiert sich keine Sau mehr für Probleme bei alten CPUs. Klar wäre das dann niemals ein FX Vishera Debakel, aber es geht hier doch um Langlebigkeit.
 

Bariphone

Software-Overclocker(in)
Das Problem ist wirklich nur in unserem Kopf und nicht in der CPU. Lest doch Alkis Blog, da steht es leicht verständlich drin.
Die Spannung und die Temperatur ist doch kein Problem . Der Ryzen wird Stock genauso lange halten wie jede andere CPU die nicht so schnell und effizient arbeiten kann wie der Ryzen. Das was wir auslesen, ist ja nur eine Momentaufnahme weil man es schneller nicht auslesen kann.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Langlebigkeit bei CPUs ist [abseits von OC] ein brutal overhyptes Thema.

Mal im Ernst: Welche CPU der letzten 30 Jahre kennt ihr denn, die Probleme mit langen Laufzeiten hatte?
Wie viele Threads gab es denn in den letzten 15 Jahren hier wo sich herausgestellt hat, dass eine CPU gestorben ist (ohne extremes OC)? Ich kenne keinen einzigen (und wohne hier :fresse:).
Kennt irgendwer irgendwen, wo wirklich eine CPU gestorben ist weil sie 5 oder 10 oder 15 Jahre betrieben wurde (ohne Extrem-OC)?

So ziemlich jeder Nerd kennt dagegen Leute die noch mit PCs am rumgurken sind, die minimum 10 Jahre alt sind und zigtausende betriebsstunden auf ihrem Core2Duo oder Athlon64 haben. Bei mir auffer Arbeit laufen noch AthlonXP, Pentium 3 und 4-PCs jeden Tag ihre 8 Stunden ohne nen Mucks.

Klar kann man aus solchen Erfahrungen nicht die Zukunft voraussehen, aber die letzten jahrzehnte war die CPU selbst was Langlebigkeit/Verschleiß angeht im ganzen PC mit das unkritischste Bauteil überhaupt. Die CPU ist in aller Regel wirklich das allerallerletzte was an Altersschwäche stirbt wenn mans nicht mit Gewalt drauf anlegt. UNd die Chance ist sehr hoch, dass das bei Ryzen-CPUs genauso kommen wird und die im Jahre des Herrn 2030 noch immer bei vielen Leuten daheim in ihren Office-PCs weiterlaufen... bis das Mainboard stirbt. :-D
 
Zuletzt bearbeitet:

Bariphone

Software-Overclocker(in)
Die Leute lassen sich halt nicht auf neue Techniken ein und wollen nicht verstehen, dass Sachen in Ihrer Funktion durchaus so gewollt sind. Und nur weil man mehr auslesen kann auf einmal sich Panik breit macht. Man kann einfach weder Hersteller A mit Hersteller B oder Architektur A mit Architektur B vergleichen. Geht nicht
 

TheOpenfield

PC-Selbstbauer(in)
Nebenbei erledigt eine Anpassung des Powertargets automatisch den Job deutlich besser als ein klassisches Undervolting:

;-)

Jein, die Grafik vergleicht lediglich "Offset-Undervolting" mit PPT-Begrenzung. Ersteres funktioniert bei Zen 2 sehr sporadisch und unzuverlässig. Wenn man bei Zen 2 "Undervolting" betreibt, dann über eine fix eingestellte Spannung/Takt. Damit erreicht man mindestens die gleichen Punkte/Watt im R20, nachdem die Spannung perfekt ausgelotet werden kann. Ist allerdings mit entsprechenden Stabilitätstests verbunden, was bei reiner PPT-Begrenzung wegfällt.

Im Teillastbereich hat die PPT-Begrenzung im Gegensatz zum Undervolting allerdings keine verbesserte Effizienz.
 
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