Ryzen 4000: Support-Ende alter Mainboards macht Fans wütend

Sagen wir mal so: Wenn Leute etwas als normal / "okay" akzeptieren nur weil man es lange genug so gemacht hat haben die Verantwortlichen ihr Ziel bzw. den gewünschten Ankereffekt erreicht.

Nein, es ist nicht ok, wenn Leute künstlich zum Kauf neuer Hardware gezwungen werden wenn es keine technischen Gründe dafür gibt (wie etwa bei Z170/270/390/490). Das war es nie und das wirds auch nie sein.
 
Hmmm also auf Deutsch gesagt niemand weiß es... dann warten wir mal weiter. Bevor ich nicht genau weiß was ich kaufe kaufe ichs nicht (denn ein X470er Board mit 3200G und später auf 4200G hochrüsten wäre für viele Bekannte die Office-Möhren mit vielen SATA-Ports und HW-Videodecoder brauchen eine Option wenn es denn ginge...).

Klar wird das am Ende eher selten zutreffen, denn wenn ein 3200G irgendwann für Office/Multimedia zu lahm ist wird auch ein 4200er es eher nicht retten aber trotzdem ist die nackte Ungewissheit doch kaufhemmend.
Ich hab mir ursprünglich mit dieser Prämisse meine AsRock B450 Gaming-ITX/AC geholt samt dem 3000G um dann mit Zen2-APU zu upgraden. Doch ist der 3000G so viel schneller, als mein alter AM1 Athlon 5350 (Jaguar Kerne), dass das gar nicht nötig ist :)
 
Ich stelle mal die ganz kühne Behaubtung in der Raum, dass es die Mainboard Hersteller von AMD so wollten. :ugly:
Die wollen ja schließlich Bretter verkaufen!:devil:

Mehr als kühn ist diese auch nicht und zudem auch wahrscheinlich unzutreffend. Das Sheet kommt direkt von AMD und am MB-Verkauf hängt unmittelbar AMDs Absatz mit Chipsätzen, die einen wesentlichen Anteil an deren Revenue haben, d. h. primär ist es hier AMDs ureigenstes Interesse seinen Revenue zu schützen und seine MB-Partner "bei Laune" zu halten, denn die im Raum stehende Langlebigkeitszusage hat auch ihre Schattenseiten bzgl. der geschäftlichen Entwicklung.
 
Ich würde momentan noch etwas den Ball flach halten und meine Wut dann rauslassen, wenn wirklich gesichert ist, dass die CPUs auf alten Boards den Dienst verweigern. ;)

Die von AMD veröffentlichten Statements bescheinigen ja auch z. B. der 3xx-Serie, dass dort Zen 2 nicht lauffähig ist. Allerdings kann jeder, der es möchte (und den VRMs antun will :ugly:), einen 3950X auf sein 50€-A320-Board klatschen. Daher würde es mich doch sehr wundern, wenn die Boardhersteller nicht erneut dafür Sorge tragen, dass Kunden eines noch mehr als tauglichen B450- oder X470-Mainboards zufriedengestellt werden. Klar, nach dem Hickhack um PCIe 4.0 auf X470 sollte eine gesunde Skepsis vorhanden sein, gleichwohl erscheint mir der sprichwörtliche Shitstorm verfrüht.
 
Ich hab mir ursprünglich mit dieser Prämisse meine AsRock B450 Gaming-ITX/AC geholt samt dem 3000G um dann mit Zen2-APU zu upgraden. Doch ist der 3000G so viel schneller, als mein alter AM1 Athlon 5350 (Jaguar Kerne), dass das gar nicht nötig ist :)

Ein Arbeitskollege der mich darum gebeten hat ihm einen solchen Office-PC zu bauen hat nen Celeron Laptop mit 2GB RAM und Win7. Ich glaube es ist völlig egal welche aktuelle Hardware er bekommt, der wird von der Performance aus dem Fenster fliegen. :haha:

Daher würde es mich doch sehr wundern, wenn die Boardhersteller nicht erneut dafür Sorge tragen, dass Kunden eines noch mehr als tauglichen B450- oder X470-Mainboards zufriedengestellt werden.

Ich hoffe mal dass du Recht hast. Es geht ja nichtmal um die High-End Geschichten wo irgendwas eng werden könnte (wie SpaWas). Aber aus nem X470+3200G irgendwann nen 4200G (8-Kerner!) zu machen oder sogar die Option zu haben nen 4600/4700X einzubauen und ne dedizierte Grafikkarte dazu (schon wird aus der Office-Möhre nen Spiele-PC fürn Sohn) wäre wirklich nicht schlecht.
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Das wusste man doch vorher schon, dass der Ryzen 4000 auf keinen Fall mehr in den alten Boards laufen können wird.
Aus diesem Grund habe ich mir auch ein X570 Board gekauft.
Die BIOS-Chips sind einfach zu klein für so viele unterschiedliche Prozessoreinträge.
Gebt aber nicht AMD die Schuld, sondern den Mainboardherstellern, die da gespart haben.
AMD zieht jetzt aus Sicherheitsgründen die Reißleine, wie schon bei dem PCI-E 4.0 Problem.
Bevor da ein undurchsichtiges Wirrwarr an Kompatibilitätslisten und möglichen Versprechungen aufkommen, ist das eindeutig die richtige Entscheidung.
Wer sich absichtlich einen Ryzen 3000 und ein Billigmainbaord gekauft hat, hat selber Schuld. Es war bekannt, das es Probleme gibt und geben wird.
Wer schon länger einen Ryzen 1000 oder 2000 besitzt, udn noch auf einen Ryzen 3000 aufrüsten kann, für den reicht das völlig.
Auf die 15% IPC sei doch geschissen, wenn doch so oder so die Grafikkarte limitiert.
Man kann sich einen netten 3900X mit 12 Kerne reinstecken, damit hat man die nächsten 5 Jahre mit den neuen Konsolen genug Rechenpower, die weniger Kerne und weniger Mhz haben.
Da kann nichts schiefgehen.
Und bis dahin gibt es eh schon den ganzen neuen "Scheiß" für die Mainboarda, also USB 4.0, DDR 5, PCI-E 5.0, und auch den Nachfolger von Zen 5, wo wir dann hoffentlich wieder einen deutlichen Technologiesprung erwarten dürfen.
Es ist doch also wirklich alles absolut in Ordnung.
Wieso aufregen? Für was?
Und mal weitergedacht: vielleicht macht Intel das ja extra, dass die alle 2 Jahre den Komplettwechsel erzwingen, eben weil die sich den Ärger mit den Mainboardherstellern nicht antun wollen, die jetzt schon 2 mal AMD den Strich durch die Rechnung gemacht haben.
Natürlich verdienen Mainboardhersteller und Prozessorhersteller übrigens ja auch doppelt, wenn das Mainboard, was dann ggf. auch nen Intel-WLAN- und LANchip etc. beherbergt, dann öfters über die Ladentheke gehen.
Macht euch da nicht all zu viele Gedanken drüber, kauft bloß nicht jedes Jahr deren Sachen, nur weil es 15% Leistung bringt. Das ist Blödsinn und nicht gut für die Umwelt.
 
Aber es fing ja bereits damit an PCIE 4 zu verbieten mittels agesa, obwohl die technische Umsetzung zweifelsfrei möglich war.

Genau so ist es! Technisch wäre es auf den zumeist höherwertigen X470er-Boards durchaus möglich gewesen, aber AMD hat dies strickt untersagt, obwohl manch Mainboardhersteller ein entsprechendes BIOS-Update herausbringen wollte. Es ist also AMD, die hier indirekt über neue Mainboards Kohle machen wollen. Die alten Boards sind ihnen egal. Die wollen die Entwicklungskosten für PCIe 4.0 usw. auf den X570er Boards reinholen, die sich nicht so super verkauft haben wie die Vorgängergeneration. Da haben nämlich sehr viele Leute (zu Recht) zugeschlagen. Wirtschaftlich kann man das sogar nachvollziehen, aber das Unternehmes-Image bekommt dadurch seine deutlichen Kratzer, wie man an den vielen Unmut-Kommentaren sehr deutlich sehen kann. Vielleicht schwenkt ja AMD noch um, wenn der Unmut zu groß wird. So einige Unternehmen sind durch Außendruck schon eingeknickt.
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Das wusste man doch vorher schon, dass der Ryzen 4000 auf keinen Fall mehr in den alten Boards laufen können wird.
Aus diesem Grund habe ich mir auch ein X570 Board gekauft.
Die BIOS-Chips sind einfach zu klein für so viele...

Denk erst mal nach... Dein mainboard hat auch nur 16/32mb rom... Und? Siehe da es geht trotzdem... Das ist einfach nur eine faule ausrede... Es war zudem vorher nicht klar, dass b450 / x470 nicht ryzen 4000 supporten werden...
 
ICH verstehe solche Argumentationen nicht.

Was spricht denn gegen eine Zen 2 CPU, wenn man unbedingt von einem Quad oder Hexa auf einen Octa wechseln möchte? Sobald Zen 3 alias Ryzen 4000 raus kommt fallen diese sicher auch im Preis und das ist doch eigentlich im Interesse derer, die sich Preisbewusster PC Komponenten kaufen. Ryzen 4000 wird schließlich Preislich mitnichten die aktuellen CPU Preise unterbieten.

Weil ein Wechsel von z.B einem 2600x auf einen 2700x kaum einen Sinn macht, wenn auch ein 3700x auf dem Board läuft. Die Argumentation jeder der das Geld für eine neue CPU hat auch automatisch Geld für ein neues Board besitzt halte ich für gewagt. Unverständlich ist für mich auch die Einstellung gegen eine möglichst lange Unterstützung der Boards. Denn nichts anderes sagt dein Kommentar aus.
 
Obwohl also Ryzen 1000 bis 4000 auf AM4 Sockel pinkompatibel sind, laufen am Ende nur je zwei aufeinander folgende CPUs UNEINGESCHRÄNKT auf demselben board.
Genau wie bei intel, muss sich also keiner weiter aufregen.
 
Genau so ist es! Technisch wäre es auf den zumeist höherwertigen X470er-Boards durchaus möglich gewesen, aber AMD hat dies strickt untersagt, obwohl manch Mainboardhersteller ein entsprechendes BIOS-Update herausbringen wollte. Es ist also AMD, die hier indirekt über neue Mainboards Kohle machen wollen. Die alten Boards sind ihnen egal. Die wollen die Entwicklungskosten für PCIe 4.0 usw. auf den X570er Boards reinholen, die sich nicht so super verkauft haben wie die Vorgängergeneration. Da haben nämlich sehr viele Leute (zu Recht) zugeschlagen. Wirtschaftlich kann man das sogar nachvollziehen, aber das Unternehmes-Image bekommt dadurch seine deutlichen Kratzer, wie man an den vielen Unmut-Kommentaren sehr deutlich sehen kann. Vielleicht schwenkt ja AMD noch um, wenn der Unmut zu groß wird. So einige Unternehmen sind durch Außendruck schon eingeknickt.
Nein PCIe 4.0 ist auf X470 überhaupt nicht möglich.
X470 nutzen oft Muxer und Redriver, die alle nicht für 100% mehr Takt (das ist PCIe 4.0 ggü 3.0) ausgelegt sind.
Die Signalqualität ist nicht gewehrleistet und hat auch mit RX5000er Karten Probleme gemacht.
Wieso ist es so schwer zu verstehen, das Geräte nicht einfach so funktionieren, wenn man plötzlich die Anforderungen erheblich verschärft, für die sie NIE designt worden sind.

Probier doch mal deinen Motor im Auto aufs doppelte hochdrehen zu lassen. Der würde sich bestimmt freuen, ach ja der wurde auch vom Hersteller limitiert, damit das Teil funktioniert.
 
laufen am Ende nur je zwei aufeinander folgende CPUs UNEINGESCHRÄNKT auf demselben board.Genau wie bei intel.
Bei Intel würden ALLE CPUs die in den Sockel passen uneingeschränkt laufen wenn sie es nicht klünstlich unterbinden würden. Mit einigem Aufwand kann man auch einen 9900K aufr nem B150er Brett benutzen (https://www.pcgameshardware.de/Core...ecials/Core-i9-9900K-auf-Z170-nutzen-1276543/).
Bei AMD scheint es ähnlich zu sein - wäre sehr schade wenn die jetzt nach den jüngsten Erfolgen den gleichen Weg der Gängelung wählen würden.
 
Nein PCIe 4.0 ist auf X470 überhaupt nicht möglich. [...]

Komisch nur, dass im Vorfeld etliche MB-Hersteller zugesagt hatten BIOS-Updates bereitszustellen, die PCIe4 auf X470 & Co nutzbar machen sollten. Beispielsweise ASUS hat eine Kompatibilitätsliste von über 20 Boards herausgegeben, die sie für PCIe4 freigeben wollten (darunter auch B450-Boards), bis sie nachträglich von AMD noch mal angezählt wurden.
Deine Aussage ist jetzt zweifelsfrei korrekt, aber nur, weil es AMD so runterdiktiert hat.
 
Ich glaube es geht eher um die Spannungsversorgung die ältere Platinen überfordern dürfte. In dem Zusammenhang sehen ich zwar gute x470 Boards nicht gefährdet, aber vielleicht will AMD den Ryzen 4000 auch PCIe 4 only sehen.....

Wird wieder so sein, x470 offiziell: geht nicht....und dann geht's doch.
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Das wusste man doch vorher schon, dass der Ryzen 4000 auf keinen Fall mehr in den alten Boards laufen können wird.

Wer sich absichtlich einen Ryzen 3000 und ein Billigmainbaord gekauft hat, hat selber Schuld. Es war bekannt, das es Probleme gibt und geben wird.
Wer schon länger einen Ryzen 1000 oder 2000 besitzt, udn noch auf einen Ryzen 3000 aufrüsten kann, für den reicht das völlig.
Auf die 15% IPC sei doch geschissen, wenn doch so oder so die Grafikkarte limitiert.

Deine Quellen würden mich mal interessieren.

Und wie schätzt du ab, wann und wo meine GPU limitiert?
Es gibt jetzt schon genug Situationen bei denen mein 2600 limitiert.

Es wurde von Anfang an die Sockelkompatibilität gelobt und damit suggeriert, dass bis ende 2020 alles unter einander kompatibel sein wird.

Und wenn du meinst die Boardhersteller seien schuld, sage ich, dass AMD dann Vorgaben diesbezüglich hätte geben müssen.

Dieses Wirrwarr mit den Chipsätzen und der Nomenklatur der CPUs ist mit der unterschiedlichen Kompatibilität eine Katastrophe.

Dann hätte man das Anfangs einfach anders kommunizieren sollen und Zen2 hätte einen neuen Sockel bekommen, fertig ist die Laube.

Marketing in seiner besten Form. Da kann sich AMD die Hand mit Apple geben.
 
Bei AMD scheint es ähnlich zu sein - wäre sehr schade wenn die jetzt nach den jüngsten Erfolgen den gleichen Weg der Gängelung wählen würden.

AMD Ist kein Wohlfahrtsverein, die müssen und wollen auch Knete machen. Wenn die jemals so groß wie Intel sein sollten, würden die sich niemals anders verhalten, man muss die Investoren und Aktionäre immer bei der Stange halten und das hat noch nie mit Kundenfreundlichen Mitteln funktioniert. AMD ist nicht anders als Intel und diese Boardkacke macht AMD's Position nur noch schlimmer, bei AMD muss man jetzt sehr genau gucken was wo passt, bei Intel weiss ich ganz genau mit Board X läuft ausnahmslos jede CPU der X-ten Gen.
 
Als ich von meinen Phenom II endlich auf 3700X aufgerüstet konnte, tat ich es einzig deshalb, weil die Motherboards vor dem X570 mir zu schlecht waren. Ich musste die ganzen frühen Zens mit dem Phenom überbücken. Selbst in den technischen Daten der X470 gabs mir noch zuviel was mir nach Kinderkrankheit aussah. Und ich vertraue unter anderen den Leuten von PCGH (schon seit 20 Jahren), dass sie mit ihren Tests helfen keinen Elektroschrott zu kaufen.

Als Kunde kann man und sollte man Testergebnisse ja viel kritischer interpretieren, als es die Tester tun können oder dürfen. Die Hersteller jedenfalls schreiben zu jeden ihrer Produkte dass sie hervorragend sind und man alles bedenkenlos kaufen kann. Und das man aus Werbetexte, wenn man unkritisch ist oft Versprechen herauslesen kann, die gar nicht gemacht werden, ist kein Geheimnnis. An dieser Angelegenheit wie ein Käufer solche Herstellerinfos auslegt, erkennt man auch wie mündig ein Kunde ist.
 
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