Router-Hersteller kritisiert Telekom und neue Tarife scharf - Was steckt wirklich dahinter?

Ich war in meinen Ansichten immer schon weitsichtig.

Weitsichtig habe ich nicht geschrieben. Aber in ganz speziellen Fragestellungen muss wirklich spezifisch analysieren und abwägen. Und genau das ist ja das Schwere, die Herausforderung. Deshalb braucht man Spezialisten für komplexe Themen.
Was aktuell bei der Telekom versucht wird vorranzutreiben, ist ein sehr wirtschaftliches Thema, welches erneut die Rolle eines ISPs auf Markt in Frage stellt. Es geht um Preismodelle, Verteilung des Volumens eines Marktes, die Neutralität der Zugangsanbieter.

Um darüber zu spechen muss einen deep dive in die Thematik und alle Abhängigkeiten vollziehen.
 
CRE191 Internet im Festnetz | CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

8x Geschwindigkeit durch etliche vorhandene Backup-Leitungen wird nicht freigeschaltet, weil die Telekom keine Konkurrenz hat.

(1:59:00 - 2:01:00) 200MBit in jede Richtung "Umfang der Kupferleitung Infrastruktur"

1:31:00
1:35:00 ADSL2+: 25MBit/50MBit, in DE nur bis zu 16
1:41:00 Upload/Download könnte man technisch einfach umdrehen, von Analogen Komponenten abgesehen (die Chips und Standards)
*1:47:00* feste Bandbreitenberechnungen bei der Telekom
1:54:00 VDSL selbe Technik nur näher am Kunden und Freqeunzmäßig wiedermal nur breiter
1:58:00 DSL Modem Messvorgang der Leitungsgeschwindigkeit
2:17:00 Schwedens Nationale Infrastruktur Maßnahme
 
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Ich habe ne Irrsinnsidee:
Hab gestern abend zufällig einen Blick in ein Wirtschaftsbuch geworfen, da stolperte ich über den Begriff "freie Güter".
Definition "Freie Güter": Freie Güter sind Güter, die begrenzt, aber nicht knapp (in großen Mengen oder im Überfluß wie Sonnenlicht, Seewasser und Luft) sind, so das keine wirtschaftliche Betätigung notwendig ist, um die Bedürfnisse danach zu befrieden. Sie sind für die Gesellschaft und jede einzelne Person kostenlos und jederzeit verfügbar. Mehr noch, sie dürfen nicht vorenthalten werden.

Wenn ich mir überlege, wieviele Petabyte an Daten inzwischen über s Internet erreichbar sind, würde ich hier auch von Überfluß reden :schief:
Ergo:
Wie in Finnland(?) bekommt jeder Bürger ein Recht auf einen Internetanschluß.
Man gesteht den Bürgern dann noch das Recht zu, aus Quellen ihrer Wahl informiert zu werden (Erweiterung der Informationsfreiheit auf Nachrichten, Berichterstattung etcpp).
Daten aus dem Internet abzurufen muß folglich in die selbe Kategorie fallen, wie wenn man Wasser aus dem Wasserhahn zapft. Strenge staatliche Kontrollen garantieren hier niedrige Preise und hohe Qualität. Und schon hat sich das mit den "Managed Services" erledigt, weil man als Kunde dagegen klagen könnte.

Oder seh ich das zu einfach? Abgesehen natürlich vom politischen Willen, sowas durch zu setzen...
 
Das war die letzte Amtsperiode der Ära Kohl,sprich CDU/CSU/FDP. Seit damals ist es chic zu privatisieren und Arbeitsplätze auszulagern. Genauso wie Strom/Wasser/Gas/Öffentlicher Verkehr wie zB die Bundesbahn...Die Wirtschaft hats gefreut, seit dem sind die Preise überall gestiegen, anstatt wie versprochen durch den Wettbewerb zu sinken. Und jetzt zahlen natürlich wir die Zeche, und die Vorstände und Aufsichtsräte bekommen fette Gehälter und Boni,und nichts wurde dadurch besser. Der kleine Bürger ist immer der Dumme. :ugly:

Ach und wer sitz in den Aufsichtsräten?

Und um es mal mit den Worten von Citynomad zu formulieren:
Welche hirnlosen Affen haben CDU/CSU/FDP gewählt?
 
Seltsam, das hab ich anders in Erinnerung.
Funktioniert haben sie als Staatsbetriebe, ja. Aber so was wie Service gab es nie, die wussten nicht mal, wie man das schreibt.
Ernsthaft: Unsere Postfiliale hatte 3 (mit Panzerglas verbarrikadierte) Schalter.
Einer war für Briefmarken und Postkarten, einer für Postkarten und Pakete, einer für Postbank und Briefmarken.
Durchschnittlich stand man 10 Minuten an. Kam man dann dran, hatte aber nicht aufgepasst und sich am falschen Schalter
angestellt, oder man wollte zum Paket noch eine Briefmarke kaufen, hieß es wieder anstellen am anderen Schalter.

DAS WILLST DU WIRKLICH WIEDER ZURÜCK HABEN?
Natürlich ist hemmungslose Privatisierung kein Allheilmittel, und Grundversorgungen dürfen wirklich nicht privatisiert werden.

Super.
heute hat unsere Postfiliale nur einen Schalter und man steht Ø 30 Minuten an.

Ja ich würde gerne wieder das starre & unflexible drei Schalter System haben.
 
Eine Petition gegen die Bremse: https://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen

In der Zeit sind es 40.000 von 100.000 Unterschriften.

Bitte sagt Eure Freunden und Kollegen weiter! Danke! :-)


Leute nun übertreibt doch nicht mit dieser dummen Petition.
Netzfreiheit hat jeder, runterladen kann jeder was er will, daß ändert sich auch nicht mit einer Drosselung nach einer bestimmten Datenmenge nicht. Die ganze Drosselung gilt bisher nur für Neuverträge, wer also z.B. jetzt kündigt ist selber schuld!. Diesen ganzen Petitionsmist könnt ihr euch sparen bis die Drosselung auch für Altverträge gilt!, das wäre dann ein Grund sich aufzuregen!.
:kotz:
 
Wie in Finnland(?) bekommt jeder Bürger ein Recht auf einen Internetanschluß.
Man gesteht den Bürgern dann noch das Recht zu, aus Quellen ihrer Wahl informiert zu werden (Erweiterung der Informationsfreiheit auf Nachrichten, Berichterstattung etcpp).
Daten aus dem Internet abzurufen muß folglich in die selbe Kategorie fallen, wie wenn man Wasser aus dem Wasserhahn zapft. Strenge staatliche Kontrollen garantieren hier niedrige Preise und hohe Qualität. Und schon hat sich das mit den "Managed Services" erledigt, weil man als Kunde dagegen klagen könnte.

Oder seh ich das zu einfach? Abgesehen natürlich vom politischen Willen, sowas durch zu setzen...

Wenn die Regelung der Finnischen gleichen würde, bräuchte man in Deutschland... rein gar nix zu machen! Denn dieses Finnische Gesetz sieht halt nur vor, dass jeder Zugang zu Breitband mit 1 Mbit/s haben muss, und das hat in Deutschland rein theoretisch gesehen jeder - über die Astra Satelliten. Von geringer Latenz steht schließlich nichts in deren Gesetzestext (n.b.: Internet über Satellit hat wegen der weiten Strecke, die das Signal zurücklegen muss, einen Ping zwischen 400 und 650, geht allerdings generell nicht über diese Werte hinaus). Finland liegt zum größten Teil außerhalb der Sendebereichs der Satelliten, weshalb dies dort nicht möglich ist.
 
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Leute nun übertreibt doch nicht mit dieser dummen Petition.
Netzfreiheit hat jeder, runterladen kann jeder was er will, daß ändert sich auch nicht mit einer Drosselung nach einer bestimmten Datenmenge nicht. Die ganze Drosselung gilt bisher nur für Neuverträge, wer also z.B. jetzt kündigt ist selber schuld!. Diesen ganzen Petitionsmist könnt ihr euch sparen bis die Drosselung auch für Altverträge gilt!, das wäre dann ein Grund sich aufzuregen!.
:kotz:
Tut mir Leid, diese Argumentation ist selten dumm, weil kurzsichtig.
Sei mal gezwungen umzuziehen - und das zufälligerweise in ein Gebiet, wo es nur die Telekom gibt.
Dann wird das nämlich auch als Altkunde ganz schnell aktuell.

Man kann darüber streiten, wie sinnvoll eine Petition oder ob eine Petition der richtige Weg ist.
Aber es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, den Dummköpfen, die solche Idden auf den Markt werfen, zu zeigen, das man als Kunde damit nicht zufrieden ist.
Macht man nämlich garnichts, hat man schon verloren, weil dann angenommen wird, alle wären damit zufrieden und der Mist, den man verzapft, sei okay.
Wie sollen sie das denn auch wissen, wenn man keine Kritik übt?
Du wärst wohl eher der ideal Konsument, was? Schluckst alles und jeden Ärger einfach runter, Änderungen der AGBs zu Ungunsten der Kunden nickst Du ab, Datenschutz ist doof, wenn man dafür personalisierte Werbung bekommt und so weiter und so fort.
Ich sage nein, das ist der falsche Weg!
Bürger, empört Euch!
 
Kosten der letzten Meile? Die haben eure Eltern, Urgroßeltern, Uhrgroßeltern... bezahlt. Die sind seit Ewigkeiten abgeschrieben, machen nur noch Gewinn.

[]
Hier, wird noch besser.

Die T-Kom wird, Jahr 2013, einen Gewinn von ~18 Milliarden einnehmen (EBITDA Wert!!).

Ich zitiere mal von der T-Kom:

  • 6 Milliarden Euro für Breitband-Ausbau in Deutschland mit Glasfaser (FTTC) und Vectoring
  • Innovative Hybrid-Box bündelt Stärken von LTE und Vectoring
  • 4 Milliarden Dollar für Netzwerkmodernisierung in den USA
  • T-Mobile USA schließt Vereinbarung mit Apple über Vermarktung von Produkten im kommenden Jahr
  • Dividende für 2012 bestätigt, attraktive Dividende von 0,50 Euro für 2013 und 2014 geplant
  • Prognose für 2013 (einschließlich MetroPCS): Free Cashflow rund 5 Milliarden Euro, bereinigtes EBITDA rund 18,4 Milliarden Euro
  • Umsatzwachstum im Konzern ab 2014 und Free Cashflow von rund 6 Milliarden Euro für 2015 angestrebt
Quelle im Eigenzitat.
 
Tut mir Leid, diese Argumentation ist selten dumm, weil kurzsichtig.
Sei mal gezwungen umzuziehen - und das zufälligerweise in ein Gebiet, wo es nur die Telekom gibt.

...



Warum wird dieses Gebiet wohl nur von der Telekom versorgt und nicht auch von anderen Anbietern? - Genau, weil diese dann ja das Netzrisiko/Kosten tragen müßten und nicht einfach per Regulierung auf die Telekom-Leitung "aufspringen" könnten! Alles meckert ständig auf der Telekom aber z.b. gerade in diesen Gebieten sollte man dies etwas anders sehen!

Diejenigen die hier am lautesten schreien sind zu 90% gar keine Telekom-Kunden mehr und haben nur Interesse mal wieder gegen die Telekom zu lästern. Alles Schlucken etc. mache ich auch nicht (Z.B. Protest/Petition gegen die Art der neuen GEZ-Gebühr) aber hier von Empörung zu reden ist deutlich übertrieben.
 
Trotzdem hat er zumindest beim Thema Petitionen recht.
Wenn die Leute etwas ändern wollen, müssen sie auf die Straße gehen und protestieren bzw. sich direkt beim Unternehmen beschweren (aber auch sachlich!).

Die sehen die Petition, haben das in Kenntnis genommen und das war´s.
So funktioniert das nun mal nicht. :D
Dadurch wird keiner gezwungen irgend etwas zu machen. Auch wenn da jetzt meinetwegen 100.000.000 klicks gesammelt wurden sind. Das ist denen Latte. :ugly:

Eine Petition gegen die Bremse: https://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen

In der Zeit sind es 40.000 von 100.000 Unterschriften.

Bitte sagt Eure Freunden und Kollegen weiter! Danke! :-)

Und was soll sein, wenn 100.000 erreicht werden?
Richtig. Nichts! :ugly:

Zumal dort auch dutzende Menschen für eine Petition klicken die noch nicht mal Volljährig sind bzw. keinen eigenen Haushalt besitzen und gar noch nicht einmal Kunde bei der Telekom sind.

Kannst ja dann mal ausrechnen, wie viele von den 100.000 dann wohl übrig bleiben.
Wenn ich sehe, wieviele kleine Kinder/Jugendliche die noch zu Hause leben auf YT Kommentare zum Thema hinterlassen, die nicht mehr als stumpfe Beleidigungen sind...ohne wirklichen sachlichen Inhalt bzw ordentliche konstruktive Kritik. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist nicht nur die Telekom die drosselt, sondern auch andere wie KD.
Ich bin selbst betroffen und hab es schon oft erlebt. Ich hatte sogar schon 2 Wochen lang eine Drosselung. Obwohl ich das Volumen in der Zeit nicht überschritten habe.
Wenn ich über einen VPN-Proxy geladen habe, klappte es einwandfrei.
Anrufe bei KD führten zu nichts, weil entweder aufgelegt wird, oder die Mitarbeiter gar nicht Wissen oder abstreiten, dass gedrosselt wird!
-- Es steht sogar im Vertrag (Wurde ohne Information hinzugefügt).
Telefonisches Aufnehmen ohne Erlaubnis ist dank dem tollen Deutschland verboten - ergo: keine Beweise.

Die Frage ist: Warum bieten Teleklo, Kacke-Deutschland etc. Leitungen wie DSL 30.000+ an, wenn man mit so einer Leitung und 3-4std Downloaden schon sein Volumen verbraucht hat? :ugly:

Petition signed :)
 
KD drosselt jedoch nur für den Tag, Grund: Filesharing (die 100k Leitung verleitet aber auch :D).
Jedoch habe ich seit einer Netzmodernisierung der Teleklo nur noch Probleme und Sync-Abrisse bei meiner 7390, heil dir oh Annex J :hail: :daumen2:
 
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Was soll man von einem Routerhersteller halten, der nicht mal Ahnung vom Telekom- Netz hat? Der Engpass ist nicht das Backbone Netz sondern die DSLAM in der Vermittlungsstelle oder im Outdoor. Die sind nur sauer, weil sie nix vom Kuchen abbekommen.
 
Der Engpass ist nicht das Backbone Netz sondern die DSLAM in der Vermittlungsstelle oder im Outdoor.

DSLAMs sind meist per LWL oder zumindest Hochgeschwindigkeits-Kupferkabel mit zumindest 1GBit/s angebunden und stellen meist keinen Flschenhals dar. Falls doch lassen auch sie sich vergleichsweise leicht und billig aufrüsten.

Das Problem ist nicht der DSLAM sondern die "Letzte Meile" aus Kupferkabel.



ABER: die letzte Meile ist (bei DSL) kein "shared Medium"- ob die User mehr oder weniger downloaden ist völlig unerheblich, mehr Traffic verursacht nicht mehr Kosten für den Provider.
 
Falsch, ATM Outdoors sind meist deutlich schwächer angebunden. Und da hängen einige Nutzer drauf. irgendwas zwischen 100 und 300 MBit warens mMn
 
Das mag zwar zum Teil stimmen aber eine Aufrüstung Richtung 10GBit/s ist dennoch vergleichsweise einfach und billig möglich.
 
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