Router + ADSL Modem

Superwip

Lötkolbengott/-göttin
Bei mir ist es *langsam* definitiv an der Zeit die Netzwerkinfrastruktur etwas zu erneuern...

Konkret geht es um ein neues ADSL Modem und einen neuen Router, gegebenenfalls natürlich auch in einem Gerät...

Anforderungen:

Modem:
-ADSL, ADSL2+; Annex A, Annex J
-unterstützt PPPoA
-DSL-RAM tauglich
-möglichst empfindlich/"gut" (fähig mit einer hohen Dämpfung möglichst gute Bandbreiten zu erreichen)

Router:
-4x 1000BASE-T Ethernet
-W-LAN a/b/g/n Dualband
-Layer 2 QoS (Priorisierung einzelner MAC Adressen)
-Konfiguration via Web Interface
-WPA
-WAN unterstützt PPPoA
-MAC einstellbar
-DNS einstellbar
-Dynamic DNS, frei wählbarer Anbieter
-voll IPv6 kompatibel
-mind. 5 Port Forwardings

Nice to have (Router):
-Konfiguration via Telnet
-Fernwartung https und/oder Telnet via SSH
-USB für Drucker
-externe W-LAN Antennen (SMA/RP-SMA)
-W-LAN Sendeleistung einstellbar
-Layer 3/4 QoS
-Gäste W-LAN
-Fähigkeit weitere Modems via LAN und insbesondere auch USB (Mobilfunk) zwecks Redundanz anzubinden
-dynamisches Routing
-Racktauglich 1/2 19" (nicht sehr wichtig...)
-alternative Firmware möglich
-Ethernet Teaming
-mehr LAN Ports

Beides zusammen sollte maximal 150€ kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Annex A ist mit POTS (Analog Telefonie) kombiniert, Annex B mit ISDN (digitale Telefonie)

Allerdings müssten die meisten Modems so oder so beides unterstützen.
 
Die Pflichtfeatures dürften alle mit einem DD-WRT Router wie diesen gehen:
WLAN-Router mit LAN: 4x Gb LAN, Besonderheiten: Dual Band/DD-WRT Preisvergleich | Geizhals Deutschland (Dual Band schränkt die Auswahl stark ein)
Für QoS innerhalb des Netzwerkes sowie Teaming brauchst du einen Managed Switch:
HP ProCurve Switch 1810G-8, 8-Port, managed (J9449A) Preisvergleich | Geizhals Deutschland


Zu den "nice-to-have" Features:
Die ersten drei sowie der fünfte und sechste Punkt gehen auch mit DD-WRT.
Gäste Netzwerk geht auch (glaube etwas "Bastelei" ist benötigt), dynamisches Routing ist auch kein Problem.
Das mit mehreren Modems geht entweder nur mit Businessroutern oder Softwarerouter (extrem viele Möglichkeiten, etwas kompliziert einzurichten, ab 150€)


Zu den Modems gibts von TurricanVeteran hier im Forum einen Test.
Router mit guten integriertem Modem sind die Fritzboxen, von denen halte ich aber nicht viel.
 
Die Pflichtfeatures dürften alle mit einem DD-WRT Router wie diesen gehen:
WLAN-Router mit LAN: 4x Gb LAN, Besonderheiten: Dual Band/DD-WRT Preisvergleich | Geizhals Deutschland (Dual Band schränkt die Auswahl stark ein)

Hm... was hältst du von OpenWrt im allgemeinen und diesem Modell im Speziellen?

Für QoS innerhalb des Netzwerkes sowie Teaming brauchst du einen Managed Switch:

Heutzutage wird doch jeder "Wald-und-Wiesen-Router" mit QoS beworben... alles nur ein Werbeschmäh?

Teaming ist zumindest aktuell jedenfalls nicht sehr wichtig.

Zu den Modems gibts von TurricanVeteran hier im Forum einen Test.

Interressant...

Hat der W503 keine Probleme mit Annex A und PPPoA?

Billig ist das Teil ja anscheinend jedenfalls nicht, schon garnicht wenn man es nur als Modem verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja das QoS in den Routern wirkt sich nur auf den Netzwerkverkehr ins Internet aus, du kannst also z.b. Videokonferenzen eine höhere Priorität als Downloads geben.
Du kannst allerdings nicht sagen, dass wenn Daten inm LAN verschoben werden, dass da einzelne Geräte bevorzugt werden.
So ein handelsüblicher Router hat ja nur eine LAN Schnittstelle, daran ist intern ein billiger Switch verbaut.
Wenn du innerhalb des LAN also etwas priorisieren willst, benötigst du einen managed Switch.


Open WRT ist halt wesentlich unkomfortabler als DD-WRT.
Das Webinterface ist bei DD WRT viel ausgereifter, bei Open WRT muss öfters die Shell ran, dafür gibt es bei Open WRT mehr Funktionen.
Allerdings gibt es auch noch für andere Router auch alternative Firmwares, das steht bloß nicht immer bei geizhals drin. (Da sind glaube ich nur die, die offiziellen Herstellersupport dafür haben)


So ein gutes Modem lohnt sich natürlich nur, wenn du DSL-RAM hast.
 
Interressant...

Hat der W503 keine Probleme mit Annex A und PPPoA?

Billig ist das Teil ja anscheinend jedenfalls nicht, schon garnicht wenn man es nur als Modem verwendet.
Der w503v wurde für das deutsche telefonnetz konzipiert, d.h. er kann nur annex b. Allerdings ist er ein derivat der fritzbox 7270 (genau genommen ist der w503v typ a eine fritzbox 7270 v1 mit etwas weniger ram).
Wenn du allerdings eine wirklich grottige leitung hast, solltest du schon eine 7270 oder ein derivat davon nehmen. An deiner stelle würde ich mich aber mal bei ebay umschauen. Dort gibt es die boxen für die hälfte. Außerdem kannst du mit einem gescheitem router die box gleichzeitig als modem und die anderen funktionen der box nutzen. (kann ich z.b. da mein router eine kommunikation durch den wan-port zu "regionalen" geräten zulässt)
Wie schaut eigentlich deine leitung aus bzw. was verstehst du unter einer langen leitung? Reden wir hier von einem oder eher 8 km?
Annex A ist mit POTS (Analog Telefonie) kombiniert, Annex B mit ISDN (digitale Telefonie)
Um es mal noch ein wenig weiter auszuführen, Annex B benutzt im unteren bereich die frequenzen bis dsl-träger 32. Annex A benötigt nur die hälfte, da statt der 2 physikalischen leitung von isdn nur eine zu realisieren ist.
Bei Annex J fällt der ganze quatsch übrigens weg, da für die dsl-übertragung alle träger ab dem ersten genutzt werden können. Dadurch haben Annex J anschlüsse einen upload bis zu ca. 2 mbit.
 
So ein handelsüblicher Router hat ja nur eine LAN Schnittstelle, daran ist intern ein billiger Switch verbaut.
Wenn du innerhalb des LAN also etwas priorisieren willst, benötigst du einen managed Switch.

Und ich dachte bisher immer, dass jeder Router mit QoS mindestens einen integrierten Layer 3 managed Switch hat :ugly:

Allerdings gibt es auch noch für andere Router auch alternative Firmwares, das steht bloß nicht immer bei geizhals drin. (Da sind glaube ich nur die, die offiziellen Herstellersupport dafür haben)

ich glaube sogar, dass Geizhals nur Router listet, die mit Open-WRT bzw. DD-WRT ausgeliefert werden...

Das Webinterface ist bei DD WRT viel ausgereifter, bei Open WRT muss öfters die Shell ran, dafür gibt es bei Open WRT mehr Funktionen.

Das sollte kein allzu großes Hindernis für mich darstellen, zumindest wenn es irgendwo eine halbwegs brauchbare Anleitung gibt oder die Shell einer normalen UNIX/DOS/CMD Shell ähnelt.

Allerdings: eine offene/variable Firmware ist zwar "nice to have" aber keineswegs Pflicht wenn der Router die anderen Features einigermaßen unterstützt.

Wenn du allerdings eine wirklich grottige leitung hast, solltest du schon eine 7270 oder ein derivat davon nehmen. An deiner stelle würde ich mich aber mal bei ebay umschauen. Dort gibt es die boxen für die hälfte. Außerdem kannst du mit einem gescheitem router die box gleichzeitig als modem und die anderen funktionen der box nutzen. (kann ich z.b. da mein router eine kommunikation durch den wan-port zu "regionalen" geräten zulässt)

Gibt es denn heutzutage keine billigen/preiswerten nur-Modems bzw. 1-Port Router mehr?

Wozu gibt es dann noch überhaupt Router ohne Modem, wenn man sie an einen anderen, vollwertigen Router (mit Modem) hängen muss um sie zu betreiben?

Dann ist es wohl sinnvoller gleich nur einen Modem-Router zu kaufen, dafür auch einen, der auch die anderen Anforderungen voll erfüllt. Wenigstens soetwas müsste es doch hoffentlich geben?

Wie schaut eigentlich deine leitung aus bzw. was verstehst du unter einer langen leitung? Reden wir hier von einem oder eher 8 km?

Tja... gute Frage...

Ich habe derzeit keine Hardware, mit der ich die Leitungsdämpfung messen kann.

Tatsache ist jedenfalls: wir zahlen derzeit für 8MBit/s und bekommen ~2,5MBit/s... wenns gut geht. Nicht nur das, es ist in letzter Zeit schlimmer geworden (!). Es waren mal ~5MBit/s.

Aktuell haben wird -bitte nicht lachen- ein fast zehn jahre altes Alcatel Speed Touch 510. Abgesehen davon hab ich hier noch ein 56k Dial-Up Modem und ein SDSL Modem herumliegen, das hilft mir gegenwärtig aber auch nicht weiter.

Wir haben übrigens eine überirdische Telefonleitung, sie mündet etwa 400m von unserem Haus entfernt in einem grauen Kasten, den ich für einen DSLAM halte. 400m passen aber nicht wirklich zu der Bandbreite... vermutlich ist es doch kein DSLAM. Das die Leitung irgendwo, irgendwie beschädigt ist ist freilich nicht auszuschließen, besonders hochwertig oder gar auf Datenverkehr optimiert ist sie sicherlich nicht; sie stammt jedenfalls aus den 1980ern, damals hat die das Vierteltelefon (!) ersetzt. Vielleicht hat auch der DSL Splitter irgendwas. Vermutlich nicht. Vielleicht stört auch eine andere Verbindung. Vielleicht ist einfach der DSLAM mies (aber so mies?). Wer weiß?

DSL ist hier seit ~2002 verfügbar, davor gab es nur POTS, nie ISDN. Kabel gibt es auch nicht und es sieht auch nicht so aus als würde sich das jemals ändern. Ich rechne nicht damit, dass irgendein Teil dieser Infrastruktur in naher Zukunft ausgebaut wird, am ehesten wird wohl in ein paar Jahren gleich FTTH...

Und ja... ich wohne in Wien...
 
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das wird ein normaler KV sein aber kein dslam , denn bei 400 meter leitung (wenn es ein dslam wäre) solltest du schon volle bandbreite bekommen und nicht nur 5M bzw jetzt nurnoch 2,5 !
kann mich aber auch irren und es liegt einfach an alter hardware ! aber ich denke eher das es kein dslam ist und du am ende der nahrungskette bei dir mim dsl bist :)
sollte es doch ein dslam sein, dann splitter schauen, vernünftige hardware, tae dose und die leitung im haus prüfen die von tae zum apl geht ! geht die ungeschnitten zum apl oder hat die klemmstellen? wenn klemmstellen, klemmstellen erneuern und vernünftig durchschalten! elektrogroßmeister gehen hin um telefonkabel zu verbinden und verdrillen die drähte einfach, jenachdem wie alt deine hausleitung ist , ist das kupfer an den klemmstellen schwarz und hat keinen guten kontakt mehr, oder manche privathobbybastler verbinden mit lüsterklemmen , sehr gute idee :daumen: ! sollte man garnicht machen ! wenn klemmstelle kanns auch ein wackler an einer stelle sein! hast du tae doise oder noch eine alte awado dose? wenn awado dann raus damit und durch eine tae ersetzen! gründe gibt es viele
wenn du die tatsächliche leitungslänge wissen möchtest um wirklich zu wissen ob das nur ein kv ist oder dslam, dann frag bei deinem provider nach !
 
Das ist ganz sicher ein KV. DSLAM stehen in Österreich fast immer bei der nächsten Post. Hast du deinen Anschluss bei A1? Wenn ja, A1 tauscht die 510er Modems kostenlos aus. Das Problem der niedrigen BB kann durch Kabelbeeinflussung ausgelöst werden oder aber auch durch den schon etwas in die Tage gekommene Modem. Auch der Splitter (wenn er genau so alt ist wie das Modem) kann Auslöser dafür sein. Falls du einen LP 1000 Splitter haben lass den sofort tauschen. Das Ding ist völlig veraltet.
 
vernünftige hardware, tae dose und die leitung im haus prüfen die von tae zum apl geht ! geht die ungeschnitten zum apl oder hat die klemmstellen? wenn klemmstellen, klemmstellen erneuern und vernünftig durchschalten! elektrogroßmeister gehen hin um telefonkabel zu verbinden und verdrillen die drähte einfach, jenachdem wie alt deine hausleitung ist , ist das kupfer an den klemmstellen schwarz und hat keinen guten kontakt mehr, oder manche privathobbybastler verbinden mit lüsterklemmen , sehr gute idee :daumen: ! sollte man garnicht machen ! wenn klemmstelle kanns auch ein wackler an einer stelle sein! hast du tae doise oder noch eine alte awado dose? wenn awado dann raus damit und durch eine tae ersetzen!

Okay, werd ich mal alles überprüfen; ich glaube aber nicht, dass es da größere Probleme gibt

DSLAM stehen in Österreich fast immer bei der nächsten Post.

Okay, dann sind es wohl eher ~2km... das passt auch schon eher zu der Geschwindigkeit.

Hast du deinen Anschluss bei A1? Wenn ja, A1 tauscht die 510er Modems kostenlos aus.

Interressant... muss mal nachfragen, das 501er stammt aber nicht von A1.

Ist der Modemteil der "A1 WLAN Box" dann auch brauchbar? Kann sie auch nur als Modem genutzt werden, mit externem Router?

Falls du einen LP 1000 Splitter haben lass den sofort tauschen.

Okay :ugly:

Das hab ich schon befürchtet...
 
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Das sollte kein allzu großes Hindernis für mich darstellen, zumindest wenn es irgendwo eine halbwegs brauchbare Anleitung gibt oder die Shell einer normalen UNIX/DOS/CMD Shell ähnelt.
Allerdings finde ich solche shells wesentlich komplizierter als normale Linux PCs.
Es ist oft extrem abgespeckt wegen dem geringen Speicherplatz auf Routern, und das Programm welches am meisten genutzt wird (iptables) hat eine recht komplizierte Syntax, wie ich finde.
Allerdings: eine offene/variable Firmware ist zwar "nice to have" aber keineswegs Pflicht wenn der Router die anderen Features einigermaßen unterstützt.
Ich denke wenige Router mit Herstellerfirmware haben eine Möglichkeit zur Änderung der MAC Addresse, bei DynDNS sind sie auch oft auf wenige Anbieter beschränkt und QoS (wenn auch nur ins WAN) gibt es auch so gut wie gar nicht.


Gibt es denn heutzutage keine billigen/preiswerten nur-Modems bzw. 1-Port Router mehr?
Das AR 860 ist ein Modem und hat im Test bei TurricanVeteran ganz gut abgeschnitten, kostet 10€ auf ebay.
 
Ich würde mir bei ner langen Leitung ne FritzBox 7270 holen und ggf. Freetz draufmachen, dann hast du alle Fratures außer Dual Band WLAN.
 
Das AR 860 ist ein Modem und hat im Test bei TurricanVeteran ganz gut abgeschnitten, kostet 10€ auf ebay.

Ja... anscheinend gibt es aber für Annex A und Annex B jeweils eine eigene Version, erstere scheint recht selten zu sein.

Ich bin mir auch nicht 100% sicher, ob er PPPoA unterstützt.

Ich denke wenige Router mit Herstellerfirmware haben eine Möglichkeit zur Änderung der MAC Addresse, bei DynDNS sind sie auch oft auf wenige Anbieter beschränkt und QoS (wenn auch nur ins WAN) gibt es auch so gut wie gar nicht.

Na ja bei besseren Routern findet man diese Features durchaus recht häufg; ist nur nicht unbedingt einfach entsprechende Geräte zu finden. Bzw. andere Geräte auszufiltern.

Ich würde mir bei ner langen Leitung ne FritzBox 7270 holen und ggf. Freetz draufmachen, dann hast du alle Fratures außer Dual Band WLAN.

Hat kein GBit/s Ethernet. Das ist aber jedenfalls ein Pflichtfeature.

Eventuell wäre aber die Kombination Router+ GBit/s Switch denkbar, ist jedenfalls vermutlich sinnvoller als Router mit Modem + Router ohne Modem dafür mit besserer Firmware... so könnte ich auch gleich auf einen managed Switch setzen.

Allerdings könnte die 100MBit/s Verbindung zwischen Router und Switch dann beim Übertragen Von Daten zwischen einem per Ethernet und einem per 802.11n W-LAN angebundenen Gerät limitieren. Zumindest theoretisch.

Warum verbaut im Jahr 2012 eigentlich überhaupt noch irgendwer 100MBit/s Ethernet? Langsam wird angesichts steigender HDD Geschwindigkeiten und SSDs sogar 10GBit/s LAN im Heimbereich sinnvoll und der Unterschied zwischen den Baukosten für einen Router mit 4 100MBit/s Ports und einem mit 4 GBit/s Ports dürfte bei vielleicht 5€ liegen... Endgeräte, bei denen es auch nur ansatzweise sinnvoll ist sind auch schon seit jahren flächendeckend GBit/s tauglich.
 
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Allerdings könnte die 100MBit/s Verbindung zwischen Router und Switch dann beim Übertragen Von Daten zwischen einem per Ethernet und einem per 802.11n W-LAN angebundenen Gerät limitieren. Zumindest theoretisch.
In der Praxis schafft man mit WLAN ohne entsprechende Optimierung selten die 100mbit/s.


HDD Geschwindigkeiten und SSDs sogar 10GBit/s LAN im Heimbereich sinnvoll
Solange man keine Switches brauch, ist das garnicht mehr so extrem teuer.



Wenn du auf Dualband verzichten kannst, würde ich mir diesen mal anschauen:
TP-Link TL-WR1043ND, 300Mbps (MIMO) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Da kommst du selbst wenn du ein managed Switch und Modem dazu nimmst unter 150€ :daumen:
 
Und ich dachte bisher immer, dass jeder Router mit QoS mindestens einen integrierten Layer 3 managed Switch hat :ugly:
Der in routern verbaute switch wird meistens aus kostengründen über den dsl-soc realisiert. Deshalb hat z.b. eine fritzbox 7360 (SL) auch nur 2 gbit+2 100 mbit lan-ports. (der vr9 gibt nicht mehr her)
Gibt es denn heutzutage keine billigen/preiswerten nur-Modems bzw. 1-Port Router mehr?
Nein. Wozu auch? Die meisten user kaufen gleich router mit einem integriertem modem und haben allerdings auch nicht so hohe ansprüche wie du.
Als einziges, frei verkäufliches modem fällt mir übrigens nur eins von dlink ein. (broadcom-chipsatz, welcher an bestimmten broadcom-lincards probleme macht)
Wozu gibt es dann noch überhaupt Router ohne Modem, wenn man sie an einen anderen, vollwertigen Router (mit Modem) hängen muss um sie zu betreiben?
Für kabel-inet, ftth-anschlüsse und leute die halt modem und router getrennt haben wollen.

Dann ist es wohl sinnvoller gleich nur einen Modem-Router zu kaufen, dafür auch einen, der auch die anderen Anforderungen voll erfüllt. Wenigstens soetwas müsste es doch hoffentlich geben?
Dann schau mal bei den business-routern nach. Da ist bestimmt auch was für dich dabei, aber bei den preisen werden dir die augen ausfallen. Außerdem wird bei den dingern gern nur ein mäßiger dsl-soc verbaut (z.b. lantiq danube, ist zwar stabil aber nicht wirklich hoch).
Ich habe derzeit keine Hardware, mit der ich die Leitungsdämpfung messen kann.
Tatsache ist jedenfalls: wir zahlen derzeit für 8MBit/s und bekommen ~2,5MBit/s... wenns gut geht. Nicht nur das, es ist in letzter Zeit schlimmer geworden (!). Es waren mal ~5MBit/s.
Der sync ist doch schonmal was. Der sollte allerdings mit einer fritzbox 7270 o.ä. noch ein ganzes stück besser werden.

Aktuell haben wird -bitte nicht lachen- ein fast zehn jahre altes Alcatel Speed Touch 510.
Alcatel? Du meinst thompson! Die speedtouch-reihe kommt von letzteren und sollte sich auch auslesen lassen. Dazu lade dir mal orbmt. Das programm erklärt sich von selbst, du mußt nur die ip des speedtouch heraus finden. (evt. anleitung dazu? Ist ja theoretisch ein single-port router) Das modem müßtest du dazu allerdings direkt mit deinem pc verbinden.
Als reines modem könnte ich dir auch noch ein thompson speedtouch 516 anbieten. Da ist es allerdings mit der firmware etwas kompliziert, da diese in der stabilität teils recht unterschiedlich sind und thompson es sowieso nicht so mit firmware-programmierung hat.
Als alternativer router käme evt. noch ein Netgear DGN3500B (VR9) oder ein Netgear DGND3300B [broadcom 6358) in frage. Beide haben ein gutes modem, aber letzterer hat anscheinend ein leichtes stabilitätsproblem. (könnte mittlerweile behoben sein)

Wir haben übrigens eine überirdische Telefonleitung, sie mündet etwa 400m von unserem Haus entfernt in einem grauen Kasten, den ich für einen DSLAM halte. 400m passen aber nicht wirklich zu der Bandbreite... vermutlich ist es doch kein DSLAM.
Es könnte dennoch ein outdoor-dslam sein und deine leitung wird quasi nur durchgeschleift.
Das AR 860 ist ein Modem und hat im Test bei TurricanVeteran ganz gut abgeschnitten, kostet 10€ auf ebay.
Ich hab meines für 1€ bekommen. Allerdings besteht da noch das problem mit der annex-version. Es gibt aber von routertech eine alternative firmware die annex a und b können sollte.
 
hm... Dualband wäre schon nett...

Schade, dass es für die Dualband tauglichen TP Link Geräte kein DD-WRT gibt.

Wie wärs mit dem Belkin F7D4301?

Ist recht günstig, hat GBit/s LAN und Dualband; er unterstützt auch DD-WRT auch wenn Geizhals nichts davon weiß.

Oder ein D-Link DIR-825?

Oder ein Cisco/Linksys E2000? Geizhals weiß nicht, dass er 802.11a und Dualband kann... er kann. Auch er ist sehr preiswert, ab 40€.

Für kabel-inet, ftth-anschlüsse und leute die halt modem und router getrennt haben wollen.

Na ja... selbst wenn man denn beides getrennt haben wollte fehlt es an geeigneten Modems...

Dann schau mal bei den business-routern nach. Da ist bestimmt auch was für dich dabei, aber bei den preisen werden dir die augen ausfallen. Außerdem wird bei den dingern gern nur ein mäßiger dsl-soc verbaut (z.b. lantiq danube, ist zwar stabil aber nicht wirklich hoch).

Bei den Preisen würde ich eher auf einen Softwarerouter + Managed Switch setzen...

Die meisten ordentlichen Businessrouter haben auch kein Modem. Das liegt wohl daran, dass sie auch mit SDSL und Glasfaser/Ethernet Standleitungen zurechtkommen sollen.

Wobei... so ein bintec RS230AW sieht schon interressant aus... kostet aber auch fast doppelt so viel wie geplant.

Alcatel? Du meinst thompson!

Weiß nicht, steht beides drauf... :ugly:

b2w Thomson

Als reines modem könnte ich dir auch noch ein thompson speedtouch 516 anbieten. Da ist es allerdings mit der firmware etwas kompliziert, da diese in der stabilität teils recht unterschiedlich sind und thompson es sowieso nicht so mit firmware-programmierung hat.
´

Speedtouch 516? Klingt ja nicht wie ein großer Sprung ^^

Mein 510er ist auch nicht sehr stabil. Es muss etwa ein mal pro Woche resettet werden; von daher kann es wohl nicht viel schlimmer werden.

Die speedtouch-reihe kommt von letzteren und sollte sich auch auslesen lassen. Dazu lade dir mal orbmt. Das programm erklärt sich von selbst, du mußt nur die ip des speedtouch heraus finden.

Die IP ist standardmäßig 10.0.0.138

Allerdings arbeitet der Speedtouch im Normalbetrieb (wenn er an einem anderen Router hängt) als reines Modem, als transparentes Layer 1 Gerät, seine Firmware ist dann nicht zugänglich. Ich werde das Tool mal versuchen, muss den Speedtouch dann aber direkt an meinen PC hängen und entsprechend konfigurieren.
 
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Mh, ich kann mir irgendwie immer nicht so recht vorstellen, dass Geräte mit integrierten Antennen eine gute WLAN Sendeleistung haben...
 
Externe Antennen wären zwar nett sind aber kein "Must have"

Bei praktisch allen Routern kann man -wenn man sie aufschraubt- über einen sogenannten "Pigtrail" auch externe Antennen an die U.FL oder SSMB Ports auf der Platine, an denen die internen Antennen meist hängen anschließen. Das sieht nur unter Umständen etwas hässlich aus.

Antennen haben übrigens von sich aus keine Leistung sondern nur einen (teils richtungsabhängigen) Antennengewinn, der v.A. mit ihrer Richtwirkung zusammenhängt. Eine einfache Rundstrahlantenne ohne Richtwirkung kann durchaus im Gehäuse eines Routers integriert werden ohne Probleme zu bekommen oder größere Nachteile im Vergleich zu einer externen Antenne zu haben.

Wichtiger sind Routerseitig der W-LAN Chipsatz und die analogen Komponenten. Beide sind natürlich völlig unabhängig von der Wahl der Antennen und können nur selten getauscht werden... selten, zum Teil aber doch; es gibt auch einige Router mit einem Mini PCI oder PCIe Minicard Steckplatz, sodass man eine Notebook W-LAN Karte verwenden kann. Leider ist das etwas außer Mode gekommen.

Interne Antennen können übrigens sowohl normale Dipol oder Monopolantennen sein als auch Patch oder Phased Array Antennen mit ausgeprägter Richtwirkung- letzteres findet man aber nur bei wenigen Spezialgeräten.

Externe Standardantennen sind meist auch nur billigst-Monopol oder Dipolantennen und bestehen großteils aus leerem Kunststoff
 
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