• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

[Review] XILENCE XQ Series 600 Watt

Dommerle

PCGHX-HWbot-Member (m/w)


In diesem Review nehme ich das XILENCE 600 Watt Netzteil aus der XQ Serie genauer unter die Lupe.
Ich freue mich immer über konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge.
Mehr Bilder gibt es, wenn ihr jeweils auf "Show" klickt.







Mein Dank geht an XILENCE und den Deutschen Distributor Jet Computer und für Jet Computer stellvertretend an Herrn Fabian Richter, die mir das Netzteil freundlicherweise und unkompliziert für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.​





1. Einleitung
Zu einem guten PC gehört ein gutes Netzteil, das ist klar. Doch was ist ein gutes Netzteil?
Der Markt ist überfüllt von Netzteilen. Es gibt sie von allen möglichen Herstellern, in verschiedenen Modellreihen, mit verschiedener Leistung, etc. Ein Käufer, der das Segment der Netzteile nicht genau kennt, ist meist hilflos im Chaos versunken und weiß entweder nicht, welches Netzteil er kaufen soll, oder kauft ein schlechtes Netzteil. Außerdem herrschen einige Vorurteile gegen bestimmte Hersteller wie z.B. gegen XILENCE.
Was dieses Netzteil taugt, was man von XILENCE halten sollte und noch mehr versuche ich in diesem Review zu verdeutlichen.
Das Testsystem besteht aus folgenden Komponenten:




2. Verpackung/Lieferumfang
Die Verpackung kommt in edlem matt schwarz und matt weiß daher und macht einen hochwertigen Eindruck. Sie besteht aus dicker Pappe und ist bis auf einige Logos auf der Ober- und Unterseite schlicht gehalten. Die Aufdrucke sind hochglänzend und unterstreichen den hochwertigen Look.
Der Deckel ist aufklappbar und wird durch einen Magnetverschluss geschlossen gehalten.




Öffnet man den Deckel sticht sofort das Netzteil, das durch ein Plastikfolie im Zwischendeckel zu sehen ist, ins Auge. Außerdem fallen die zehnsprachigen Informationen im Deckel auf. Dort findet man auch eine Übersicht der Kabel und des Outputs. Rechts neben der durchsichtigen Folie im Deckel befindet sich ein Text, der zum einen in Englisch und zum anderen in Deutsch verfasst ist. Er erläutert die Eigenschaften des Netzteils und verdeutlicht seine Leistungen.



Zieht man an der herausstehenden Stofflasche, hebt sich der Zwischendeckel an und das Netzteil samt Anleitung und Zubehörkarton kommt zum Vorschein. Das Netzteil beansprucht den Linken Teil des Kartons für sich, das restliche Drittel wird durch einen weißen Karton ausgefüllt, in dem die Kabel untergebracht sind und das Zubehör geliefert wird. Auf dem weißen Karton liegen zwei Zettel, diese wären zum einen die Anleitung und zum anderen die XILENCE Garantieverlängerung, auf die ich aber gleich noch genauer eingehen werde.


Im Lieferumfang befinden sich folgende Teile: das Netzteil, eine Anleitung, ein Zettel der XILENCE Garantieverlängerung, ein Kaltgerätekabel, ein Klettverschlusskabelbinder, zwei lange + zwei kurze Kabelbinder, vier Schrauben und vier Thumb-Screws. Einen separaten Kabelsatz liefert XILENCE nicht mit, da das Netzteil nicht modular ist. Die Schrauben kann man zur Befestigung des Netzteils verwenden. Wahlweise die Thumb-Screws oder die Standardscharuben.Die Kabelbinder sind praktisch, da durch das nicht vorhandene Kabelmanagement schnell Unordnung entstehen kann. Der Garantieverlängerungszettel verweist lediglich auf die Homepage von XILENCE (http://www.xilence.de/).
Die Anleitung ist achtsprachig, beinhaltet pro Sprache die Sicherheitshinweise, eine Installationsanleitung, eine Anleitung zur Fehlersuche und zwei Diagramme zur Effizienz des Netzteils (je eines zur 500/600 Watt Version).






3. Äußere Eindrücke
Das Netzteil selbst macht ebenfalls einen sehr hochwertigen Eindruck und wirkt durch die weiße Farbe modern. Das schwarze Lüftergitter bildet einen guten Kontrast. Das silber glänzende XQ Logo in der Mitte des Lüftergitters rundet die Optik gut ab. Die Kabel sind im Inneren des Netzteils angelötet und lassen sich nicht entfernen ohne gleichzeitig zerstört zu werden. Aus diesem Grund hat man immer ein ganzes Bündel mit Kabeln, die man teilweise gar nicht an ein Modulares Netzteil stecken würde. Sonst ist das Äußere bis auf ein geprägtes, also leicht hervorstehendes "XQ" auf der Seite und ein Sticker mit den Output-Daten auf der gegenüberliegenden Seite, komplett weiß gehalten. Die Kabel besitzen alle bis auf das Lüfterkabel eine Kabelummantelung, die bei einem senkrechtem Blick verhältnismäßig blickdicht ist, aber komplett durchlässig bei einem schrägen Blick ist. Befestigt ist das Sleeve mit einem Kabelbinder und einem Stück Schrumpfschlauch darüber.








4. Innere Eindrücke
Öffnet man das Netzteil, so stechen einem sofort die drei großen schwarzen Kühlkörper, sowie ein großer schwarzer Kondensator ins Auge. Der verwendete 135mm Lüfter ist komplett aus durchsichtigem Plastik aufgebaut und stammt von Globe Fan (=Zaward). Wer sein Netzteil modden will, findet sicher gefallen an diesem Lüfter, da er in jeder Ecke einen Hohlraum für eine LED bietet. Die Bauteile sind sauber verlötet. Es wird teilweise weißer Klebstoff (Holzleim? :ugly:) zur Befestigung von größeren Bauteilen verwendet. Die Kabel sind mit Schrumpschlauch ummantelt und werden von Kabelbindern zusammengehalten. Alles in allem wirkt auch hier die Verarbeitung hochwertig.









5. Technische Daten
Das XQ 600W hat laut XILENCE einen Maximalen Output von 600 Watt. Diese 600 Watt teilen sich wie folgt auf:

Das Kabelsystem ist - wie schon erwähnt - nicht modular, das heißt die Kabel sind fest mit der Platine verbunden und können nicht ohne Beschädigung entfernt werden. Die Länge der Kabel können der folgenden Tabelle entnommen werden:
Die schlechte Qualität tut mir leid, aber es war (mir) einfach nicht möglich ein Diagramm dieser Art zu erstellen... :(

Der 135mm Lüfter des Netzteils ist temperaturgesteuert. Seine Geräusche sind sehr leise und aus einem nicht komplett passiven System nicht herauszuhören. Die Drehzahl des Lüfters kann per 3-PIN Kabel ausgelesen, aber nicht gesteuert werden, da nur zwei der drei PINs belegt sind. Zum Auslesen der Drehzahl kann man ihn jedoch an jeden beliebigen Fan-Input des Mainboards oder an eine Lüftersteuerung anschließen.




6. Einbau
Der Einbau geht - wie bei anderen Netzteilen auch - schnell von statten. Netzteil in Position bringen und mit vier der acht mitgelieferten Schrauben am Gehäuse befestigen. Die Kabel sind ebenfalls schnell an den Komponenten angeschlossen und sind lang genug um sie sauber hinter dem Mainboard zu verlegen. Soweit wäre Kabelmanagement problemlos möglich, doch in meinem gedämmten Lian Li PC-7FN tritt ein Problem auf und zwar: die Kabel sind zu dick. Aufgrund der gedämmten Außenwand hinter dem Mainboard-Tray bleibt nur noch Platz für flache Kabel, wie sie beispielsweise an meinem Sharkoon SilentStorm CM 560 Watt Netzteil vorhanden sind. Sleeving der einzelnen Kabeladern würde dieses Problem allerdings lösen, da man die einzelnen Adern dann problemlos auseinander drücken kann. Bei ungedämmten Gehäusen spielt die Dicke der Kabel allerdings keine Rolle, da genug Platz hinter dem Mainboard-Tray vorhanden ist. Bei mir jedoch mussten die dickeren Kabel (z.B. das 24-PIN ATX Kabel) vor dem Mainboard-Tray verlegt werden, was den Luftstrom (ein wenig) eingeschränkt hat. Trotzdem besteht kein Grund zur Sorge, denn es besteht immer noch genug Raum für eine gute Luftzirkulation.
Hier habe ich noch einige Bilder des Netzteils beim Einbau und im Vergleich zu dem besagten Sharkoon SilentStorm CM 560 Watt.








7. Messungen
Hier seht ihr die Leistungsaufnahme im während 3D Mark Vantag, im BIOS und im IDLE im Vergleich zu dem angesprochenen Sharkoon SilentStorm CM 560 Watt (keine 80 Plus Zertifizierung).
Wie in dem Diagramm leicht zu erkenne ist, kann sich das XILENCE Netzteil dank höherer Effizienz durchweg vor das Sharkoon Netzteil setzen.​


In diese Tabelle seht ihr die Spannungen auf den einzelnen Schienen des Netzteils:




8. Fazit
Mit dem XILENCE XQ Series 600 Watt Netzteil bekommt man ein gutes Produkt zu einem angemessenen Preis. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und das Design ist (meiner Meinung nach) ebenfalls erstklassig gelungen. Als negativ kann man die Dicke der Kabel empfinden, diese stört bei ungedämmten Gehäusen allerdings nicht. Somit bleibt nur noch das nicht vorhandene Kabelmanagement zu erwähnen. Wer darauf nicht verzichten kann sollte zu einem der großen Brüder (XQ 850, 1000 oder 1200 Watt) greifen. Bei den meisten Gehäusen lassen sich die Kabel jedoch gut verstauen und stören nicht.
Das XILENCE XQ 600 Watt Netzteil hat sich sehr gut geschlagen und hat sich mit seiner Leistung den Gold Award verdient.​

 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Dommerle

Dommerle

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Hat sich erledigt.
Dieser Beitrag kann gelöscht werden. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Kaktus

Volt-Modder(in)
Könntest du noch die Platine von der Rückseite ablichten? So das man die Lötqualität sehen kann? Wenn es geht, ein paar genauere Aufnahmen vom Innenraum? :)
 
H

hulkhardy1

Guest
Also der Test an sich ist gut gemacht aber der Tag an dem ich mir ein Xilence NT einbaue ist noch fern.
 
D

Dr Bakterius

Guest
Gut gemachtes Review, aber ich selber kann mich damit nicht recht anfreunden für den Eigengebrauch. Mit einem Preis von ca 75 Taler ( Mindfactory ) ist es aber auch kein Schnäppchen.
 

Erzbaron

PCGH-Community-Veteran(in)
schöner Usertest, sehr gut gemacht :daumen:

Zum Netzteil, typische HighPower Technik mit soliden Messwerten, allerdings einem total besch... Airflow aufgrund der dichtgedrängten Bestückung :ugly: außerdem neigen die Spulen leicht zum fiepen ... wer die Optik mag und mit dem Preis klarkommt kann aber definitiv zuschlagen :daumen:
 

Philipus II

Software-Overclocker(in)
Als Tip für weitere Tests: OCCT sollte ncoh etwas mehr Last bringen.
Sonst: Schön gemacht.
Bestätigt meine Xilence These:
Xilence baut viel Dreck und einige gute Netzteile. Leider sind die guten Netzteile auch nicht günstiger als die der Konkurrenz.
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
@Philipus II
Was genau verstehst du unter Mist? Wenn du ein 25€ NT kaufst, kannst du nicht viel erwarten. Das soll eben nur laufen und einen Office PC betreiben, mehr nicht. Qualität kostet Geld, bei allen Herstellern. ;)
 

Mr-Abe-Simpson

PC-Selbstbauer(in)
Sehr schönes Review. Freut mich echt, dass es immer mehr die Runde macht, dass Xilence sehr gute Netzteile baut. Gerade die 5 Jahre Garantie beim XQ sind in der Preisklasse alles andere als gewöhnlich.
 

r!pw3

Komplett-PC-Käufer(in)
Hi,
Schönes Review von dir! Da sehe ich die Marke Xilence mal aus einer anderen Perspektive. Schade nur, dass sie sich ihren Ruf mit den auf 800Watt gelabelten Netzteilen für 15€ selber kaputt machen :ugly: Naja ein gutes Netzteil kostet eben ein bisschen...
 
TE
Dommerle

Dommerle

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Danke euch allen.
Das mit dem Platine von unten ablichten ist prinzipiell kein Problem, aber ich habe Angst, dass ich irgendwie noch einen Stromschlag bekomme, wenn ich das falsche Bauteil berühre...
Ist meine Angst berechtigt, oder kann man da nichts falsch machen? :D
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
Wenn du das NT 2-3 Tage nicht in Betrieb hattest oder einfach die Finger weg von den Spulen lässt, passiert dir nichst.
 

FrittenFett

Freizeitschrauber(in)
Mehr kann man nicht sagen. Qualität kostet.
Und Xilence wollte ja sowieso weg vom Billigheimer Image, schaut euch nur mal die neuen Kühler von denen an. :daumen:
 

Dr.Snuggles

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Bei den Kühlern hab ich auch gemerkt dass die auf einmal zu Höherem streben :D.

Schöner Test btw... Temperaturgesteuerter Lüfter heißt ja nicht dass er bei wenig Last ganz aus ist... oder?
 
H

hulkhardy1

Guest
Na bei den Kühlern waren sie nie wirklich schlecht das muss man schon sagen aber ins high end Segment konnten sie auch nie vorstoßen. Bei den Netzteilen sag ichs mal so ich würd mir lieber 1000 SuperBlümchen der Golden Green Serie einbauen als auch nur ein Xilence!
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
Du würdest auch ein Auto ohne Airbag kaufen ;) (Stichwort: Immer noch fehlende Schutzschaltungen bei der Super Blume)
 

Biosflash

Kabelverknoter(in)
Ich möchte nicht unhöflich klingen, aber solange man solche Modelle in seiner Produktpalette hat, sollte man sich doch vielleicht nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.
Übrigens fehlen auf der Xilence-Website sämtliche Angaben bzgl. der Schutzschaltungen bei den Gaming, Redwing und Modular-Reihen, also werde ich glauben, dass es keine gibt.

Die Xilence XQ scheinen aber ganz in Ordnung zu sein. ;)
 

Biosflash

Kabelverknoter(in)
Bei den Superflower NT's fehlt die OCP- Schutzschaltung ( Überstormschutz ) sowie bei dem Golden King eventuell zusätzlich ein Überhitzungsschutz. Mögliche, wenngleich eher unwahrscheinliche Folge ist das hier. Da gab's auch mal ein spezielles Video dazu auf irgendeiner PCGH-DVD.

Die dazugehörige Stellungnahme seitens SF lässt sich hier nachlesen. :ugly:
 
H

hulkhardy1

Guest
Die ECO gehen glaub noch von Xilence aber für das Platinen Design völlig überdimensioniert. Kommt mir vor das es ein 450 Watt NT ist das auf 550Watt aufgeblasen wurde und sogar noch weiter auf 600Watt. Ist aber nur ne Vermutung von mir!
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
@Biosflash
Und was spricht gegen die Red Wings? Dir st schon bewußt das die mit den Modellen über die viel gemeckert wurde, bis auf den Namen, nichts mehr gemensam haben? Du weißt das Enermax auch eine billig Reihe hat, nur unter anderem Namen? Nur das die auch das machen was sie sollen, möglichst günstig sein und laufen.
MIt der Seite hast du recht... verstehe ich selbst nicht und es ist mehr als ärgerlich.

@Hulkhardy
Die Ecos haben ja auch schon ein paar Jahre auf den Buckel. Die kamen ja zu der Zeit als 80+ überhaupt erst interessant wurde.
 

Kaktus

Volt-Modder(in)

Ich liebe es wenn du eine Aussage tätigst ohne das zu erläutern :P Ich weiß zwar was du sagen willst, aber andere nicht. Vielleicht sollte man sich auch mal eines vor Augen halten, mal auch Abseits von Xlence....

... solche Netzteile sind überhaupt und gar nicht für Spielerechner gedacht. Sondern nur dafür da, Leuten ie Möglichkeit zu geben einen kleinen günstigen PC zusammen zu bauen. Mehr nicht. Das man dann in diesem Preisbereich keine hohe Effizienz, besondere technische Finessen oder die absolute Qualität erwarten darf, sollte jedem klar sein. aber nicht für alles raucht man einen Audi (BMW, Mercedes), man kommt auch mit einem Lada über all hin und die Dinger sind unkaputtbar. ;) Es läuft und mehr braucht es nicht zu tun.
 
H

hulkhardy1

Guest
Hast ja schon recht, nicht ohne Grund hat ja zum Beispiel das be quiet Pure Power seine Daseinsberechtigung was ich persönlich auch nie für einen Spielerechner empfehlen würde.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Ich liebe es wenn du eine Aussage tätigst ohne das zu erläutern :P Ich weiß zwar was du sagen willst, aber andere nicht. Vielleicht sollte man sich auch mal eines vor Augen halten, mal auch Abseits von Xlence....

Was erwartest du denn?
Erklär mir mal, wieso ich ein Xilence nehmen soll?
Die, die einigermaßen brauchbar sind, kostet ebenso viel, wie die Konkurrenz, wobei die Konkurrenz dann trotzdem noch besser ist und über die billig Teile müssen wir nicht reden.

Selbst in einen Office Rechner würde ich nicht sowas verbauen, da kommt dann ein Cougar A 300 oder so rein, oder Seasonic Fanless.
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
Ich erwarte ein Differenziertes umsehen und entsprechende Aussagen. Jemand der hier ein Office PC zusammen stellt, kauft meist schon viel zu viel und hat am Ende deutlich mehr als er eigentlich braucht. Jetzt geh mal von Leuten aus die noch ältere Rechner zu Hause haben und diese auch weiter nutzen wollen, weil sie eben reichen. Warum ein NT für 40€ oder mehr kaufen wenn er eines für ca. 24€ bekommt das im Grunde genauso reicht? Es tut ja was es soll und gut ist.
und ein Seasonic Fanless? Wo lebst du denn, glaubst du ernsthaft das die Leute so viel Geld haben? Zumal ich so ein NT lieber wieder verkaufen würde, mir eine ebenso leises bis fast lautloses für die Hälfte kaufen kann, und vom Rest fein essen gehe. PC ist nicht jedermanns Hobby oder Leidenschaft.

Mal ganz unabhängig von Xilence, sondern generell.... nicht jeder braucht ein super duper NT, viele wollen eingünstiges das tut was es soll und viele günstige NTs tun genau dies. Wenn mein Kollege zu mir kommt und mich fragt was er für ein NT kaufen soll für den Rechner seines jungen Sohnes (X2 irgendwas ohne große Grafikkarte) sag ich ihm das er sich irgend ein günstiges nehmen soll und fertig. Warum soll ich ihm ein Cougar A oder ähnliches aufschwatzen wenn er das gar nicht braucht und der Rechner gar nicht so lange läuft das es sich bei der Effizienz irgendwie bemerkbar macht? Explodieren tun die Dinger nicht.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Die Leute, die noch einen alten Rechner haben, kaufen nach Watt, die kaufen sich das billigste 500 Watt Netzteil, das es gibt, denn Watt ist ja wichtig, hören sie von ihren Kumpels, wird ihnen in Läden erklärt. Wieso wohl sind die billig NTs mit hohen Watt Zahlen bei Amazon ganz oben, wenn du nach Netzteilen suchst?
Und die Leute, die sich Office Rechner zusammenstellen, schauen auf die Komponenten, sonst kannst du dir auch irgendeine Aldi Maschine kaufen, die macht auch ihren Job.
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
Nur das eine Aldi Maschine teurer ist. ;) Zumal die mittlerweile auch nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf sind.

Du hast immer den Blick aus der Warte eines technikbegeisterten Nutzers. Die Realität sieht aber oft etwas anders aus. Mal abseits von den PCGH, Luxx und CB Nutzern, interessiert sich kaum jemand für hochwertiges, gleich ob Netzteile, Gehäuse oder sonst was. Es muss einfach laufen. Und dieser MArkt, der sehr sehr große ist, will auch bedient werden.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Nur das eine Aldi Maschine teurer ist. ;) Zumal die mittlerweile auch nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf sind.

Die waren noch nie schlecht, man bekommt genau das, was drauf steht. Aldi Rechner sind ja auch nicht für irgendwelche Aufrüstaktionen gebaut, sondern für das, was drin ist, wenn das nicht mehr reicht, kauft man sich in der Regel einen neuen.
Und so teuer sind sie auch nicht, sie bieten halt einen Kompromiss zwischen Office und Anwendungen, denn die meisten Heimanwender schauen halt nur im Netz und bearbeiten ihre (eigentlich eher sortieren) Urlaubsbilder von der Kamera, vielleicht noch mal ein Video schneiden, wenns hoch kommt, bzw. wenn man weiß, wie das geht und das können die Aldi Rechner nun mal besser als ein 250€ AMD Fusions Rechner oder sonst was.

Du hast immer den Blick aus der Warte eines technikbegeisterten Nutzers. Die Realität sieht aber oft etwas anders aus. Mal abseits von den PCGH, Luxx und CB Nutzern, interessiert sich kaum jemand für hochwertiges, gleich ob Netzteile, Gehäuse oder sonst was. Es muss einfach laufen. Und dieser MArkt, der sehr sehr große ist, will auch bedient werden.

Ich weiß, wie die Realität aussieht, sehe ich ja fast jeden Tag, daher weiß ich ja auch, dass nur nach Watt geguckt wird, aber Hauptsache billig. Da wird dann eben das 600 Watt LC-Power gekauft, weil es 30€ kostet, genauso viel wie das Xilence, aber das Xilcence bietet nur 550 Watt.
Trotzdem muss man den Leuten ja nicht billigen Schrott andrehen, da kann man trotzdem mal effiziente Netzteile anbieten, die technisch gut sind und trotzdem nicht viel kosten. Xilence ist da ebenso weit von weg wie LC-Power, Tronje oder Inter Tech.
Eine brauchbare Serie macht noch keinen guten Hersteller. ;)
 

Biosflash

Kabelverknoter(in)
Mal abseits von den PCGH, Luxx und CB Nutzern, interessiert sich kaum jemand für hochwertiges, gleich ob Netzteile, Gehäuse oder sonst was. Es muss einfach laufen.
Dennoch würde ich ein günstiges FSP den Redwings vorziehen, sofern der User nicht technikbegeistert ist.
 

Kaktus

Volt-Modder(in)
@Quanti
Erklär mir mal wie ein Netzteil für unter 25€ aussehen sol damit es dir zusagen würde? Aber bitte auch so das es machbar ist. ;)

@Biosflash
FSP ist auch nicht der heilige Gral ;) Die sind technisch in dieser Preisklasse auch nicht besser als sehr viele andere.
 

Frosdedje

BIOS-Overclocker(in)
Erklär mir mal wie ein Netzteil für unter 25€ aussehen sol
Ein paar Punkte würden mir da einfallen:
- einfach gebundene Kabel
- grau gehaltenes NT-Gehäuse
- Mindestanzahl an Schutzmachanismen
- Ein Wattbereich von ca. 300-350W halte ich für 25€ machbar, aber mehr nicht.

Und was spricht gegen die Red Wings?
Ohne weiteres kann man das nur schwer beantworten, aber wenn ich mir die gebotene Preise für die RedWing R3
sehe, vermute ich mal, dass die verbaute Elektronik technisch irgendwo hinten liegen wird und die Nennleistung
nur für kurze Zeit schaffen wird.

Die sind technisch in dieser Preisklasse auch nicht besser als sehr viele andere.
Warum denn nicht?
Außerdem würde ich selbst dem preiswerten FPS350-60APM 350W eher zutrauen, zu funktionieren,
als ein gleich teures LC-Power, Xilence, Tronje, Inter-Tech, etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast1111

Guest
Ocp, Uvp, usw. Also eine Angemessene Anzahl an Schutzschaltungen,
mindestens Unterspannung, Überspannung, Überhitzung und Leerlaufschutz
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
@Quanti
Erklär mir mal wie ein Netzteil für unter 25€ aussehen sol damit es dir zusagen würde? Aber bitte auch so das es machbar ist. ;)

Einfach gehalten, z.B. keine werbewirksamen Kartons, nicht großartig lackiert, den Preis voll in die Komponenten stecken. Für 25€ ist nicht viel drin, aber doch soviel, dass man davon ein 300 Watt NT herstellen kann, das auch 300 Watt liefern kann.
Immer noch besser als davon ein 500 Watt NT herzustellen, das nur 200 Watt liefern kann.
 
Oben Unten