Retro Handheld kaufen

DerD4nnY

Freizeitschrauber(in)
Moin,

ich bin auf der Suche nach nem Retro-Handheld aber weiss nicht was da so gut taugt....

es gibt ja von Anbernic unzählöige Varianten... es gibt Miyo Mini , Retroplix etc. ....

grundsätzlich soll das Teil für Bahnfahrten oder in Pausen/Hotel gut genutzt sein :) ... oder mal abends im Bett wenn das Inet ausfällt...

Wie sind so eure Erfahrungen ?
 
Moin,

ich bin auf der Suche nach nem Retro-Handheld aber weiss nicht was da so gut taugt....

es gibt ja von Anbernic unzählöige Varianten... es gibt Miyo Mini , Retroplix etc. ....

grundsätzlich soll das Teil für Bahnfahrten oder in Pausen/Hotel gut genutzt sein :) ... oder mal abends im Bett wenn das Inet ausfällt...

Wie sind so eure Erfahrungen ?


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Wenn du auf der Suche nach einem Retro-Handheld bist, gibt es einige gute Optionen, je nachdem, was du genau suchst:

  1. Anbernic RG35XX: Ein beliebter Handheld für Retro-Spiele. Er unterstützt eine Vielzahl von Retro-Konsolen wie NES, SNES, Game Boy, Sega Genesis und mehr. Er bietet eine solide Verarbeitung und ein gutes Display.
  2. Miyoo Mini Plus: Dieser kleine Handheld ist super portabel und unterstützt viele Retro-Konsolen. Er ist ideal, wenn du etwas Kompaktes suchst.
  3. Retroid Pocket 3+: Dieser Handheld ist etwas leistungsfähiger und kann auch PS1-, N64- und sogar einige Dreamcast-Spiele flüssig abspielen. Er hat auch Android-Unterstützung, was dir Zugang zu vielen Emulatoren und Apps bietet.
  4. Analogue Pocket: Wenn du Wert auf hohe Qualität und Original-Cartridges legst, ist der Analogue Pocket eine hervorragende Wahl. Er ist teurer, aber er bietet ein fantastisches Display und ist perfekt für Game Boy, Game Boy Color und Game Boy Advance-Spiele.
Alle diese Handhelds haben ihre Vor- und Nachteile, daher hängt die Wahl von deinen spezifischen Bedürfnissen ab. Überlege dir, welche Spiele du am häufigsten spielen möchtest und wie wichtig dir Aspekte wie Displayqualität und Portabilität sind.
 
Persönlich würde ich ja eher ein Steamdeck oder ein Nachahmerprodukt nehmen und mir da die ganzen Emulatoren drauf einrichten. Den Großteil gibt es auch open source und daher relativ problemlos auch für Linux.
Das Hauptproblem dank der undurchsichtigen und teilweise widersprüchlichen Rechtslage legal an die ROMs zu kommen besteht ja nach wie vor, wenn die Anbieter der Retrokonsolen da nicht einen eigenen Shop haben, sondern nur optimierte Hardware anbieten.

Wirklich in Frage kämen daher nur Systeme, die entweder die original Spielmodule/Cartridges aufnehmen können oder halt maximale Kompatibilität. Für den ersten Punkt könnte man auch überlegen gleich ein gebrauchtes Original zu kaufen(z.B. einen GBA um alles von GB Classic über Color bis zum Advance abzudecken). Dann kann man auch Originalmodule nutzen und wenn man will auch flashbare Blanko-Cartridges. Bei der Steamdeck-Methode müsste man halt ein bisschen Tüfteln bis man alles eingerichtet hat, aber das Spieleangebot wäre unüberschaubar groß: Nintendo/PS/Sega-Emulatoren, Amiga, DOSbos, PCem und auch noch moderne Titel. Optisch und haptisch ist das Ganze dann halt nur weniger Retro, aber

Also:
  • Catridge oder ROM?
  • bestimmte Systeme bevorzugt(PS/Nintendo/Sega/Amiga etc?)
  • Option auf andere Möglichkeiten wichtig?
  • "Auspacken, Einschalten, Läuft" oder ist anfängliches Getüftel kein Hindernis.
  • Optik?
Alle diese Handhelds haben ihre Vor- und Nachteile, daher hängt die Wahl von deinen spezifischen Bedürfnissen ab. Überlege dir, welche Spiele du am häufigsten spielen möchtest und wie wichtig dir Aspekte wie Displayqualität und Portabilität sind.
Das mit den gewünschten Spielen ist das A und O, ist die Unterhaltung doch der eigentliche Grund um überhaupt zu so etwas zu greifen.

tldr:
Steamdeck+Emulatoren oder gebrauchte Originalhardware(wenn es explizit um Handhelds geht) wird empfohlen.
Wenn die von @Maggotta genannten Emulatoren aber halten, was die Werbung verspricht, dann geht das sicherlich auch.
 
Es gibt auch Homebrew-Spiele, die oft frei herunterladbar sind.



Grundsätzlich ist so eine Konsole einfach ein kleiner Rechner mit Akku und Spielesteuerung, auf dem ein angepasstes Linux läuft.

Ich habe festgestellt, dass mir der Formfaktor (Kompaktheit) wichtig ist. Und ein weiteres Problem: überstehende Knöpfe, das Verkratzen des Displays... Das macht einen unsicher, wenn man das Gerät viel herumtransportiert. Man ist vorsichtiger und agiert weniger spontan. Oder fängt an, mit größeren Schutzhüllen zu hantieren.

So bin ich beim Powkiddy V90 gelandet. Das Clamshell-Gehäuse schützt Display und Steuerknöpfe und misst zusammengeklappt 7,8 x 7,8 cm (wenig mehr als eine Kippenschachtel). Es scheint mir auch relativ robust zu sein. Läuft mit Nokia BL-5C-kompatiblem Akku und emuliert etwa auf das Niveau von 16 Bit-Konsolen.

Das Gegenstück bei Anbernic bzgl. Formfaktor wäre der RG-35XXSP. Deutlich schneller, mit Wifi und Bluetooth, zwei µSD-Slots, aber auch größer und klobiger, Akku nicht so verbreitet wie beim V90. Anbernic hat die deutlich besseren Specs, aber was mich an der Firma immer etwas stört ist die Häufigkeit an nicht offiziell dokumentierten Änderungen (Gehäuse, Displaytyp, Boardrevisionen...). Da scheint mir Powkiddy solider/"LTS-mäßiger" unterwegs zu sein. In der "Szene" scheint der V90 inzwischen aber als etwas veraltet zu gelten.

Die grundsätzliche Empfehlung ist bei all diesen Geräten, nach Erhalt insbesondere die mitgelieferte Billig-µSD-Karte mit dem Betriebssystem umgehend in die Tonne zu kloppen und durch ein gutes Markenprodukt (darf ruhig richtig gut sein) zu ersetzen. Es läuft ein vollwertiges Linux darauf, sodass mit vielen Lese- und Schreibzugriffen, allein schon durch das OS zu rechnen ist. Diese Nutzung ist doch deutlich intensiver als in einem Handy oder in einem normalen MP3-Player - und Billigkarten machen hier schnell die Grätsche. Am besten dann gleich die meist verfügbare alternative Community-Firmware aufspielen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Inzwischen gibt es den Powkiddy V90S zum Vorbestellen. Im Vergleich zu meinem alten V90-"Mofa" mit deutlich schnellerem SoC und größerem, höher aufgelöstem Display, sowie offizieller USB-Host("OTG")-Funktion. Allerdings finde ich persönlich die alte V90-Version hat dennoch ihre positiven Seiten, da:

-Stereo und Stereoklinkenanschluss für Kopfhörer vorhanden (scheint bei der neuen Version tatsächlich zu fehlen??)
-als wechselbar vorgesehener Standardakku im Nokia-Format
-Kompakter: 7,8 x 7,8 cm² vs. 8,9 x 8,5 cm²

Ich frage mich, bzw. hoffe, dass der V90S zumindest USB-C-Headsets unterstützt. Aber ich frage ich mich dennoch, warum man den V90S einem Anbernic RG-35XXSP vorziehen sollte. Der Anbernic hat z.B. internes Wifi/BT.
 
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