Rassen oder der Ursprung des Homo sapiens

Die genetische Differenzen sind also nach 6.000 bis 12.000 Jahren schon so groß, dass zwischen Unterarten unterschieden wird. Der australische Ureinwohner zum Beispiel war jedoch so weit ich weiß sogar 50.000 Jahre lang abgeschottet, sogar die Umwelt war im Vergleich zu anderen Populationen völlig anders. Wir schließen also daraus, dass der Homo sapiens in Unterarten eingeteilt gehört.

"Wir" garantiert nicht. Und wenn du das machst, ist es ein Trugschluss. Aus den genannten Argumenten ist nur ein "könnte" abzuleiten: Innerhalb von ein paar Jahrtausdenden vollständiger Isolation können sich in einer Art mit der Generationsdauer eines Tigers (um einiges kürzer, als beim Menschen) und unter ausreichendem Selektionsdruck genug Merkmalsveränderungen ausprägen, um die Einstufung als Unterart zu rechtfertigen. Und ich würde auch nicht abstreiten, dass australische (und diverse andere) Ureinwohner sich zum Teil ausreichend stark von der restlichen Menschheit unterscheiden, um diese Bezeichnung biologisch (der Mensch ist klassischerweise nicht Thema der Biologie - was man spätestens sieht, wenn man mal die Forschungsbudgets mit der Medizin vergleicht :ugly: ) rechtfertigen zu können. Aber: "zum Teil". Ein weiteres Kriterium für eine Unterart ist, die Klarheit der Merkmale, in der Regel gegeben durch andauernde Trennung. In der Praxis ist das sogar das konsistentere Kriterium, denn darüber, wieviel Unterschied nur eine bloße Morphe ausmacht und was die Erhebung zur Unterart rechtfertigt, ist jedesmal ein Streitthema. Isolation ist da wesentlich einfacher festzustellen - Sumatratiger paaren sich nicht mit sibirischen Tigern (weil sie sich schlichtweg nicht begegnen können) und somit liegen die Merkmale der einen scharf abgegrenzt von denen der anderen vor. Es gibt keinen fließenden Übergang vom Sumatratiger zum indischen Tiger, sondern eine Lücke zwischen beiden.
Dieser Zustand ist bei den Aborigines (und quasi allen anderen Ex-Naturvölkern) nicht (mehr) gegeben, denn es findet seit Jahrhunderten eine Vermischung mit anderen Populationen statt. Womit wir wieder auf Seite 1 wären: Menschliche Populationen sind untereinander zu durchmischt, es fehlt die nötige Trennung um fest Kategorien wie "Unterart" auf sie anzuwenden. Selbst wenn du, aus Augen des durchschnittlichen Mitteleuropäers, starke, genetisch bedingte, physische Abweichungen wie bei den unter Pygmäen zusammengefassten Volksgruppen nimmst, wirst du eine kontinuirliche Kette von phänologisch (und i.d.R. auch genetisch) ähnlichen Menschen bilden können, die schließlich bis zu besagtem Europäer selbst führt. Diese Kette an irgend einer Stelle zu unterbrechen und den einen Teil der einen und den anderen einer anderen "Unterart" zuzuordnen, wäre pure Willkür und in keinster Weise wissenschaftlich begründbar.


Und ist Unterart nicht gleich Rasse?

Nein. Und das wurde jetzt in diesem Thread schon so oft erklärt, dass ich in Zukunft gar nicht mehr auf derartige Posts eingehen werden :rollen:
 
Einen freilebenden Liger (was übrigens eine Kreuzung zwischen Arten ist) wirst du nicht finden - Paare, bei denen nur ein Partner Ureinwohner ist dagegen häufiger. Auch wenn dies Rassisten nicht gefallen mag.
 
@Alpha_Skorpion
Du bist kein Rassist
solltest aber vorsichtig mit diesen Thema sein
Tatsache ist es das sich der Mensch an seine Umgebung anpasst
zb: in Afrika
es ist kein zufall das "schwarze" Menschen besser laufen
hast du schon mal gesehen ( im TV) wie Massai jagen
sie jagen ihr Opfer kilometer weit durch die Savanne bis es an Überhitzung stirbt (die viecher können nicht schwitzen) ziemlich böse sowas^^
und tatsche ist es auch das wir uns Auseinander entwickeln würden wenn die Populationen sich nicht mischen würden
zb bei hunderassen sieht man das schon : versuch ma ein Chihuahua mit ner Deutsche Dogge zu paaren ^^

ergo :es gibt menschliche unterrassen (scheiss begriff^^) die sich an ihre umgebung angepasst haben
und du solltest das nicht so laut rausschreien
es gibt viele dummme menschen und am ende bist du der böse rassist ^^
hauste rein^^
 
guter beitrag, doch menschliche "unterrassen" (der ist wirklich übel :D) sind bei weitem nicht so weit auseinander wie dein beispiel der verschiedenen hunderassen. wir sind noch alle voll kompatibel :D
 
ergo :es gibt menschliche unterrassen (scheiss begriff^^) die sich an ihre umgebung angepasst haben

Wenn es deiner Meinung nach "menschliche Unterrassen" gibt müsste es nicht logischer Weise dann auch "menschliche Oberrassen geben"?
Ich glaube du hast dich da schwer bei der Formulierung vergriffen.

Aber da ja viele so sensibel zu sein scheinen, was den Begriff "Rasse" angeht (dich und mich ausgenommen), würde ich, wie bereits geschrieben, "typologische Menschenkategorie" dazu sagen.

Weil es den Begriff "Rassen" beim Menschen einfach nicht gibt. Das scheinst du einfach nicht zu begreifen.
 
@TE: ich sehe dich nicht als rassist, denn ich denke ich weiß, was du meinst. Aber der Begriff "Rasse" ist tatsächlich technisch wie gesellschaftlich fehlplatziert, denn für eine typische Rassen-einteilung liegen wir genetisch noch zu nah beeinander.

und in unserer gesellschaft ist der begriff nunmal leider sehr negativ vorbehaftet und viele menschen sind da sehr empfindlich. das ist mMn auch ein ganz guter zustand.

du könntest vielleicht einfach von typen reden. ich glaube, das wäre ein deutlich unproblematischerer begriff.
 
@ Threshold
"menschliche Oberasse" diesen begriff gibt es nicht ^^(vielleicht für nen Nazi oder so xd)
unterrasse klingt zwar ******** aber ein besseres wort viel mir nicht ein

Ich benutze mal ein Beispiel
stell dir vor ein Afrikaner ist ein Pudel
und ein Europäer ist ein Dackel
beide sehen unterschiedlich aus ,haben andere Eigenschaften und können sich Paaren
und trotzdem sagt man zu den Hunden
das es Rassen sind
Pudel Hunderasse http://de.wikipedia.org/wiki/Pudel
Dackel Hunderasse Dackel

unter diesen Aspekt finde ich den Begriff Menschliche Unterasse nicht ganz so schlimm^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Du vergleichst grade Menschen mit Zuchttieren. ;)
Schön langsam sollte eigentlich jeder mitbekommen haben, dass der Vergleich einfach nicht passt.
 
Und schon wieder eine Anschuldigung von dir ein Rassist zu sein. Wie bereits erwähnt, meine Eltern stammen aus zwei verschiedenen Ländern. Ich KANN keinen Nationalismus, geschweige denn Chauvinismus verspüren. Es geht einfach nicht. In keinem Land fühle ich mich als völlig Einheimischer, obwohl ich dieses Gefühl der Sicherheit gerne hätte. Bitte verschone mich also mit deinem Gutmenschengeschwafel und deinen Bezichtigungen, ein Rassist oder gar ein Nazi zu sein.

Ich will dir nichts unterstellen, aber:

Wieso meinen manche Menschen immer sagen zu können, sie wären keine Nationalisten oder Rassisten nur weil ihre Eltern aus anderen Ländern stammen? Da gibts doch garkeinen zusammenhang.
 
Und schon wieder eine Anschuldigung von dir ein Rassist zu sein.

Diese Unterstellung mir gegenüber verbitte ich mir. Ich habe gesagt, dass sich Rassisten daran stören, dass es Beziehungen zwischen Aborigines und nicht-Aborigines gibt. Diese Aussage kann nur dann eine Anschludigung gegen dich sein, wenn dich das stört.
(in dem Fall wäre es interessant zu erfahren, warum dich Beziehungen zwischen fremden Menschen, insbesondere am Ende des Globusses sonst stören)


Dann sag mir bitte, wie ich Ausländer hassen solle, wenn ich zu 3/4 einer bin? Ist das dann nicht Selbsthass oder ein Widerspruch in sich selbst?

Es erscheint wiedersprüchlich, aber es ist offensichtlich möglich. Es gibt z.B. in Deutschland sehr wohl Personen mit Migrationshintergrund, die man am besten als türkisch-national bezeichnen könnte und die sich aggressiv gegenüber z.B. Migranten aus Osteuropa, aus dem Iran oder gegenüber Roma verhalten (gegenüber kurdischstämmigen sowieso). Davon abgesehen sind Ausländerfeindlichkeit, Nationalismus und Rassismus nicht das gleiche. Sie passen zwar sehr gut zusammen, aber es gibt mehrere Variationen, wie das eine unabhängig vom anderen auftreten kann. Z.B. richten sich rassistische Bestrebungen in den USA primär gegen reine US-Bürger und weder gibt es einen Grund, diesen einen Ausländerstatus zuzusprechen (es sei denn, man geht soweit zurück, dass die Rassisten selbst sich als Migranten einstufen müssten), noch wird dies gemacht. Es ist einfach Rassenlehre und -hass in Reinkultur. Umgekehrt gibt es (ebenfalls auch gerade in den USA) Feindlichkeit gegenüber Zuwanderern, die sich Ethnien-übreitend äußert (falls noch jemand den üblichen Ausdruck für menschliche Subpopulationen und Kulturen sucht: da war er). Nach dem was ich gehört habe, gibt es sogar regelmäßig Fälle, in denen sich bereits Personen mit Migrationshintergrund in zweiter Generation als Einwanderungsgegner stark machen.
Ein drittes Beispiel wären, gerade in Ost-Mitteleuropa, Personen, die sich de facto im Ausland befinden, aber der Meinung sind, dass dies angestammtes Territorium ihrer "Rasse" wären - de facto "Inländerhass".

Merke: Personen, die willkürlich Grenzen durch die Menschheit ziehen wollen und diesen dann auch noch soviel Bedeutung beimessen, das politische Unterdrückung oder gar handgreifliche Aktionen daraus entspringen, solche Personen gehen bei der Definition ihrer Feindbilder nicht immer nachvollziehbar vor. (Wir hatten hier auch schon Rechtsextreme, die nicht in der Lage waren, sich darauf festzulegen, was einen eigentlich genau "Deutsch" macht :ka:)

(und, ehe das schon wieder in den falschen Hals kommt: Ich mache hier keine Aussage, die sich bewusst mit Teilnehmern dieser Diskussion beschäftigt. Ich mache eine Aussage über Rassisten.)
 
Niemand hier hat dir vorgeworfen, Rassist zu sein. Du hast/hattest nur eine falsche Sicht der Dinge. ;)

Grüße aus NÖ.
 
Brauchst dich doch nicht rechtfertigen, heutzutage werden Menschen die unbequeme Wahrheiten aussprechen ganz schnell als N*** bezeichnet, um sie mundtot zu machen und gesellschaftlich auszugrenzen (beliebte Argumentationskette unserer Politikerl: Wenn man gegen den Euro als Währung ist, ist man gegen die europäische Integration und somit ein N***).

Nochmal zum Thema: Der Begriff Rasse ist biologisch einfach nicht mehr zeitgemäß. Wie auch schon erwähnt wird in der biologischen Systematik der Begriff Unterart (Subspezies) verwendet, daher lautet die korrekte biologische Bezeichnung "aller" Menschen "homo sapiens ssp."
 
Hey Leute!

Ich habe in meiner Umgebung vernommen, dass viele Leute behaupten, es gäbe keine Rassen, insbesondere im deutschsprachigem Raum (ist mir klar, 2. WK). Die Geschichtslehrerin früher -Thema WK - hat mich nach meiner Äußerung, es gäbe sehr wohl Menschenrassen, als Nazi hingestellt. Völlig zu unrecht.
Wieso wird das geleugnet, wo es doch wissenschaftlich einen Vorteil bringen könnte, zum Beispiel abgestimmte Medizin zu entwickeln. Ich habe mich einige Zeit mit Antrophologie beschäftigt, ebenso mit Genetik, und weiß, dass es zum Teil einige Unterschiede unter einigen Populationen gibt, wie zum Beispiel das Krebserkrankungsrisiko.

Wie seht ihr diese "Vertuschung" oder Distanzierung?

Wenn ich den Begriff "Rasse" höre, denke ich an Hunde und die Zeit der Nationalsozialisten (Indogermanen). Den Mensch in Rassen zu unterteilen finde ich entwürdigend. Ich sehe alle Menschen als eine Spezies, die die gleiche Herkunft hat. Der Ursprung aller Lebewesen auf der Erde ist der gleiche und wird sich niemals ändern. Deswegen würde ich den Begriff Spezies den der Rasse bevorzugen schon alleine wegen der Vergangenheit Deutschlands.

Man sollte Tiere vom Homo Sapien unterscheiden, alleine deswegen, weil wir eine Individuelle Intelligenz haben und über alles Nachdenken können und den Drang der Neugier haben. Der Homo Sapien ist eine Spezies (andere würden Rasse sagen).

Der Mensch unterscheidet sich nur äußerlich voneinander, was aber Sinn ergibt, um sich den äußeren Gegebenheiten der Erde anzupassen. Unsere DNA kann sich durch Fortpflanzung korrigieren und Verändern und so entstehen nach weit über eintausend Jahren äußerliche Veränderungen. Hinzu kommt noch die Völkerwanderung die unser Erbgut stärker besser und konkurrenzfähiger macht. Die Optimale Fortpflanzung besteht in den genetischen Gegensätzen, alle Wissen das Inzucht die schlechtest Methode der Fortpflanzung ist. Die Gene werden beim vermischen immer nur dann die besten Merkmale weitergeben, wenn die genetischen Unterschiede größer sind.
Krankheiten wie Zellmutation sind nicht immer davon abhängig wie Gesund die Umgebung und Lebensweise ist. Man sollte sich mal Fragen warum an Ebola nicht 100% der Infizierten Sterben und es immer wieder Menschen gibt die schneller Antikörper bilden und wieso bei manchen Menschen die Zellenfresser die Zellmutation (Krebs) nicht mehr erkennen und so eliminieren können.

Der Imperialismus hat viel dazu beigebracht, dass es in manchen Regionen der Erde viel DNA gemischt wurde und so die Menschen widerstandsfähiger sind als z.B. in Regionen in denen ein Diktator genau da Gegenteil durchsetzen wollte. Deswegen finde es besonders wichtig, das gerade in Deutschland viele Ausländer leben um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Meinung keinen vor den Kopf gestoßen habe und nicht zu weit abgeschweift bin.
 
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