RAM-Mythen aufgeklärt - der große Arbeitsspeicher Thread inkl. Langzeittest

Ah, ok, nicht gewusst, wieder was gelernt, danke :)

Btw: du kannst die Daten sogar dauerhaft erhalten, du musst den RAM nur auf 0K herunterkühlen :ugly: xD
 
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Btw: du kannst die Daten sogar dauerhaft erhalten, du musst den RAM nur auf 0K herunterkühlen :ugly: xD

Nur bevor der Eindruck entsteht dass das nur reine Theorie ist:
Passwortklau durch gekühlten Speicher | heise Security

Schon -50°C reichen aus um Daten lange genug im RAM zu halten um ihn mitzunehmen und Passwörter auszulesen... ;)

Das aber nur am Rande, ist ja nicht Thema hier (auch wenn man sagen könnte "Mythos RAM Daten durch einfrieren erhalten: CONFIRMED" :haha:)
 
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o.O
Alles klar :D
Hier hab es vor einiger Zeit doch mal einen Artikel (finde ihn leider grade nicht) über Militär-Hardware, die auf Knopfdruck die Prozessoren etc. verdampfen/explodieren lässt
wollten die damit diesem Datenklau entgegenwirken? :P
kleiner Witz, zu sehr off topic, Entschuldigung :D
 
AW: RAM-Mythen aufgeklärt - der große Arbeitsspeicher Thread inkl. Langzeittest

Die Daten bleiben den Bruchteil einer Sekunde erhalten und werden alle Nase lang aufgefrischt damit das so bleibt. Diese Auffrischungsintervalle werden kürzer wenn der RAM sehr heiß wird da heiße Chips ihre Daten schneller vergessen als kalte (man kann sogar Daten im RAM über Stunden halten wenn man die Riegel im Betrieb in flüssigem Stickstoff einfriert... ) und das kostet Performance. Aber wie gesagt erst in Temperaturbereichen wo man als Normalsterblicher eher nicht hinkommt mit seinem RAM.

Sind diese Refresh-Intervalle bei einem festen Speichertakt nicht auch fest? Weil wenn sie dynamisch sein sollten, müsste ja die Speichertemperatur oder irgend ein anderer Messwert ausgelesen werden zur Anpassung?
 
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Es geht glaube ich eher darum dass diese sich dynamisch verhalten weil der Chip vergisst was drin steht, ich bezweifle dass es über einen Sensor geht sondern eher darüber ob dieser Chip noch beschrieben ist oder so ;)
 
Naja, man kann sich ja die Zeit berechnen (in Abhängigkeit von der Temperatur), sucht sich das Minimum (vermutlich bei der höchsten Temperatur), nimmt diese Zeit, zieht Epsilon (ein sehr kleiner Wert) ab und nimmt diese Zeit als refresh-time, dann müsste das eigentlich temperaturunabhängig funktionieren :)
 
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Sind diese Refresh-Intervalle bei einem festen Speichertakt nicht auch fest? Weil wenn sie dynamisch sein sollten, müsste ja die Speichertemperatur oder irgend ein anderer Messwert ausgelesen werden zur Anpassung?

Die sind fest, allerdings gibts iirc zwei feste Werte. Ein "normaler" Refreshwert für übliche Betriebstemperatur und einen verdoppelten Wert für sehr hohe Temperaturen der die Performance negativ beeinflusst. Wie der RAM/Controller "bemerkt" dass der RAM so heiß ist dass die schnellere Refreshrate erforderlich ist (sprich obs einen Sensor gibt oder der Controller das schlicht aus anderen Dingen wie etwa einem veränderten Ansprechverhalten der Chips folgert) weiß ich nicht. Einen Sensor im Klassischen Sinne (also auslesbar für den User) gibts aber nicht. Und nein, bei weitem nicht alle sensorischen Bauteile in Hardware sind vom Normalsterblichen per Tool auslesbar, das ist schlichtweg nicht benötigter Aufwand das so einzurichten. Es gibt sehr sehr viele Sensoren in einem PC von denen die allermeisten Nutzer nichts wissen da sie nicht auslesbar sind. Ein leicht vorzustellendes Beispiel: Der Lüfter deines Netzteiles ist temperaturgeregelt - die Temperatur des Sensors aber (bis auf wenige High-End NT-Ausnahmen) nicht auslesbar.
 
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Ohh Mann und ich fussel mir immer nen Mund obwohl schon seit Januar online. Fehlt ja noch der Mythos: "Mehr wie 8 GB braucht man nur, wenn man Video- und Bildbearbeitung macht." Haha aber cool, dass es hier 'schon' um 1600'er und mehr geht. Gruß an alle die mit 1333'er rumgurken, weil der Forenkumpel so glaubwürdig klang. Achso, mittlerweile neuen Rechner besorgt. Na gut. :D
Spaß muss ein. Danke.
 
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Im Mythos #6 steht ja, dass sehr hoch getakteter Ram (2800Mhz+) auch Single Ranked sein kann. Das gilt doch aber nur für 4GB Module und kleiner, oder? Weil 8GB Module müssten ja eigentlich immer Double Ranked sein, da zumindest Intel aktuelle CPUs nur maximal 4Gbit Chips laut Datasheet unterstützen, was ja dann immer 16 x 512MB und somit Double Ranked sein muss.
 
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Du hast recht, auf hochgetakteten Kits ( DDR3-2666 CL11, DDR3-2800 CL12, DDR3-3000 CL13 etc. ) sind immer Hynix H5TQ4G83MFR oder H5TC4G83MFR Chips verbaut, auf 4GB Modulen also single sided, auf 8GB Modulen double-sided.
 
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Weiß jemand wo man Datasheets für Powerchip Speicher bekommen kann bzw. wieviel Volt die vertragen? Hab auf deren Webseite nichts gefunden. Verbaut sind die (laut Seriennummer-Test) auf meinen "G.Skill F3-1600C11S-8GNT".
 
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Dafür ist mir leider keine Quelle bekannt.
Die Powerchip-Seite gibt allgemein nicht viel her.
 
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Da habe ich doch mal ne Frage, ich habe den Speicher

http://geizhals.de/563816

kann man aus dem noch was rausholen oder würde sich das nicht lohnen?
Mit dem System wird BF4 gezockt.

Danke
 
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Kann man so nie genau sagen. Du kannst einfach mal probieren den RAM-Multi auf 1600 MHz hochzustellen im BIOS. Wenn das nicht geht die RAM Spannung auf 1,60 Volt anheben und noch mal probieren
 
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Ja 2133 C10 ist auf jeden Fall schneller als 1600 CL7.

Laut der Analyse von AnandTech ist dies nicht der Fall:
AnandTech | Memory Scaling on Haswell CPU, IGP and dGPU: DDR3-1333 to DDR3-3000 Tested with G.Skill

Perfomance Index von 1600 / CL7 = 1,57
Perfomance Index von 2133 / CL10 = 1,47

Zitat:
As a general rule, below 2666 MHz, my Performance Index provides an extremely rough guide as to which kits offer more performance than others. In general we see 1333 C7 > 1333 C9, but 1333 C7 is worse than 2133 C11, for example.
http://images.anandtech.com/doci/7364/Performance Index_575px.png

Oder hast du diesbezüglich andere Erfahrungen, der8auer?



Eine weitere Sache die ich gefunden habe:
Single vs. Dual Rank

Zitat:
Von „Single Sided“ und „Dual Sided“ Speicher haben viele Anwender bereits gehört. Die Terminologie drückt aus, ob der Speicherchip beidseitig mit Speichermodulen bestückt ist, oder nur einseitig. Single Rank und Dual Rank lässt sich dagegen optisch nicht erkennen. Entscheidend ist hier der interne Aufbau – und der kann sowohl bei Single- als auch bei Double-Sided-Modulen „Single Rank“ oder „Dual Rank“ sein. Ein optisches Erkennungsmerkmal gibt es nicht.
AMDs Kaveri und der Speicher - ComputerBase

Aus diesem Artikel entnehme ich außerdem, dass das Problem mit dem Dual Rank umgangen wird man vier Speicherbänke besetzt werden. Habe ich das richtig verstanden?
Ergänzung: Aber offensichtlich wirken sich 4 besetzte Bänke mit single rank auch wieder negativ auf die Performance aus, korrekt?


Übringens sehr interessanter Thread von Dir! Vielen Dank.
 
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@Holdie: Ich bin überzeugt, dass mindestens 1600Mhz gehen wird, eher gar 1800Mhz. RAM lässt sich meiner Erfahrung nach sehr gut übertakten, insbesondere wenn man ein Kit hat, das nicht schon am Limit läuft (z.B. mit 2800Mhz). Bei meinem 1366-System hatte ich auch 1333er RAM mit 1600Mhz ohne Probleme laufen, mein jetziger 1600 läuft ohne Probleme mit 2000 und gar besseren Timings (Also 2000-10-11-11-30-1T anstatt 1600-9-9-9-24-2T - Rechnet man die Timings in absolute Nanosekunden um, sind diese besser, als ohne OC - trotz 25% mehr Takt). Ich würde zunächst den maximalen Takt mit "Auto Timings" ermitteln (wahrscheinlich in Richtung 1800Mhz) und danach die Timings optimieren.
 
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@Holdie: Ich bin überzeugt, dass mindestens 1600Mhz gehen wird, eher gar 1800Mhz. RAM lässt sich meiner Erfahrung nach sehr gut übertakten, insbesondere wenn man ein Kit hat, das nicht schon am Limit läuft (z.B. mit 2800Mhz). Bei meinem 1366-System hatte ich auch 1333er RAM mit 1600Mhz ohne Probleme laufen, mein jetziger 1600 läuft ohne Probleme mit 2000 und gar besseren Timings (Also 2000-10-11-11-30-1T anstatt 1600-9-9-9-24-2T - Rechnet man die Timings in absolute Nanosekunden um, sind diese besser, als ohne OC - trotz 25% mehr Takt). Ich würde zunächst den maximalen Takt mit "Auto Timings" ermitteln (wahrscheinlich in Richtung 1800Mhz) und danach die Timings optimieren.

Erkläre mal bitte etwas genauer was du mit "Ich würde zunächst den maximalen Takt mit "Auto Timings" ermitteln (wahrscheinlich in Richtung 1800Mhz) und danach die Timings optimieren" meinst. Und wie ich das anstelle.

Danke
 
AW: RAM-Mythen aufgeklärt - der große Arbeitsspeicher Thread inkl. Langzeittest

Naja, du hast ja einige Unbekannte beim RAM-OC. Als erstes einmal würde ich den höchsten RAM-Takt ermitteln. Dafür stellst du den RAM-Takt im BIOS schrittweise nach oben, und belässt die Timings auf "Auto". Die Timings sind damit eher "lasch", das ist aber in diesem Schritt egal. Ziel ist, die maximale RAM-Geschwindigkeit auszuloten und nicht durch die Timings gebremst zu werden. Wenn du den maximalen Takt ermittelt hast (z.B. 1800Mhz), dann fixierst du diesen im BIOS und fangst an, die Latenzen zu reduzieren.

Als Richtwert für die Latenzen würde ich zunächst mal versuchen, die CAS-Latency auf den niedrigsten Wert zu senken, z.b. dann 1800-10-13-13-36. Wenn das stabil läuft, würde ich die anderen 3 Subtimings "Paketweise" reduzieren, bis es nicht mehr stabil läuft, also auf 10-12-12-34, 10-11-11-32 und 10-10-10-30 - Je nachdem wie weit du gehen kannst.

Als Stresstest empfehle ich Memtest+ - Diesen muss man auf einen Stick oder CD kopieren und direkt davon booten. Für ein ausloten der maximalen Latenz/Takt sind mMn 15 Minuten ausreichend. Wenn du dann eine "Final Config" hast (Ich vermute ja ~1800-10-11-11-30), dann würde ich diese Final-Config noch eine Nacht mit Memtest checken. Ist am nächsten morgen noch alles ohne Fehler ist der RAM so stabil.

Damit hast du die besten Werte für Takt, CL und Subtimings (aber hier "nur" als Gruppe). Du kannst natürlich auch jedes einzelne Subtiming ermitteln, aber das wäre mir persönlich zu viel Aufwand und es bringt fast nichts.
 
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Woran merke ich, ob der Wert für tRFC zu klein ist? Ich bin mit tRFC nun mal auf 210 runter. Bisher lief das System stabil.
 
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