News Radeon RX 9070 XT: Sapphire adaptiert den 1.000-Watt-Stecker

Wenn das so wäre, wie kochst du dir bitte Kaffee? Ich würde da noch einmal einen Fachmann nachschauen lassen...
Weil ne Kaffeemaschine nicht vergleichbar ist mit einem Schaltnetzteil für Feinelektronik, und weil Steckdose A nicht zwangsläufig die selbe ist wie Steckdose B wo er den Computer dran gehangen hat.

Grundsatzlich ist einem Computernetzteil ziemlich egal ob es an einer 3-adrigen Zuleitung inklusive Schutzleiter hängt oder einer 2-adrigen mit klassischer "Nullung" und einer Schraubsicherung.

Und grundsätzlich zieht ein Netzteil auch nicht weil es größer Klassifiziert ist auch gleich mehr aus dem Netz als ein kleinerer Bruder. Denn die angenommene Leistung skaliert mit der verbauten Hardware, und nicht mit dem Netzteil selbst.

Und doch ist es denkbar das irgendwo auf dem weg zur Steckdose, in irgendeiner Abzweigdose eine Unterverteilung, eine fürchterlich schlechte Verbindung beispielsweise mit einer sogenannten "Lüsterklemme" z. B...

Und deswegen dann eben kein konstanter Strom zur Steckdose Fließen kann, was wiederum zur Folge hätte das die Kaffeemaschine einfach nur fürchterlich lange braucht zum Kaffee kochen. Ein Schaltnetzteil aber nur mit Mühe und Not dazu in der Lage ist, geregelte und konstante Ströme auf 12 volt transformiert, bereit zu stellen.

Also ich kann mir schon gut vorstellen das dann der ein oder andere Elektrolytkondensator einfach mal wegen Hitze platzt.

Oder vielleicht eben weil er gleichzeitig Kaffee gekocht hat und auch noch Wasser zum spülen angesetzt hat und das Untertischgerät was an der selben Abzweigdose hängt getriggert würde während der PC lief.

Lange Rede kurzer Sinn... Das Problem wäre in jedem Fall dann nicht das Netzteil oder die 1000W zukünftiger Grafikkarten, sondern eher die Hauselektrik.

Und trotzdem hat er nicht völlig Unrecht mit seiner Skepsis das immer größer dimensionierte Einzelverbraucher gerade in Altbauten zu weiteren Problemen führen kann und wird.

Da ist einfach nicht jede Steckdose separat mittels Leitungsschutz abgesichert, die Standards zur Unterverteilung teils aus einer völlig anderen Zeit. Und Kabel die gerne mal diagonal über eine Wand verlegt wurden, um Kupfer zu sparen, wurden dann gerne mal mit nem Nagel oder nem Dübel kaschiert beim aufhängen von Tragkonstruktionen. Und dann einfach wieder das Loch mit putz oder silikon verfüllt!

Das sind dann alles nicht unbedingt die besten Voraussetzungen um 2025 den PC mit High End Grafikkarte plus Kaffeemaschine und Fritzbox und Repeater im selben Kreis zu betreiben während du Fern siehst, und deine Frau unbedingt Staubsaugen möchte, während die Waschmaschine läuft usw usw.

Rein theoretisch sollte ne Schuko Steckdose 230V mit 16A liefern und damit eben nach P=U*I ~ 3680W, rein praktisch habe ich aber schon selbst erlebt, wie an ein und der selben Abzweigdose, summiert ungefähr 9 kw Leistung hingen in einer Küche. Und weder Kaffee noch sonst ein Gerät so richtig arbeiten wollten.
Und dann eben besagte Abzweigdose, welche dem Anschein nach regelmäßig von innen beleuchtet war, und die Lüsterklemme schon nur noch ein kleiner schwarzer rußiger Klumpen war, welchen ich nur mittels Seitenschneider durch zeitgemäße Wagoklemmen ersetzen konnte ^^

@ainatira das Leben scheibt Geschichten manchmal. Das zieht einem echt die Socken aus :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
@BiTbUrGeR

Was Du da schreibst klingt ziemlich haarsträubend. Wenn Deine Stromleitungen derart marode sind, dann fliegen *deswegen* eigentlich nicht die Sicherungen. Es ist dann eher wahrscheinlich, dass etwas zu brennen beginnt.

Ich hoffe, Du hast wenigstens einen FI Schalter im Haus. Der fliegt bei Fehlstrom, was extrem wichtig ist, gerade bei schlechten Leitungen. Meintest Du den, als Du von Sicherungen gesprochen hast?

Die Kaffeemaschine wird deswegen auch nicht länger brauchen. Die zieht eine feste Leistung, und wenn der Widerstand in der Leistung an einer Stelle zu hoch ist, dann kann es an der Stelle wie gesagt zum Brand kommen. Aber deutlich weniger Leistung wird bei der Kaffeemaschine deswegen nicht ankommen.

Ein Staubsauger, die Waschmaschine und der Herd sind die heftigsten Verbraucher im Haushalt. Da reden wir vom 3-5 fachen von dem, was ein High-End Gaming PC zieht.

Ein viel größeres Problem ist übrigens das Hintereinanderschalten und Überlasten von Mehrfachsteckdosen. Da können ganz schnell Lasten auf einer Steckdose liegen, die die Nennleistung einer Steckdose von 3,6 kW oder 16A übersteigt.
 
@ainatira

I hoffe Du nutzt keine AIs. Und hast keine Krypto-Coins.

Ich meine, Grundsätzlich hast Du recht. Aber Energie ist tatsächlich eine Ressource, die tatsächlich so gut wie unerschöpflich ist auf diesem Planeten. Im Gegensatz zu fast allen anderen Ressourcen, die wir so haben.

Wir müssen die Energie nur auf eine sinnvolle Art sammeln und möglichst auch speichern. Das ist die eigentliche Herausforderung.
Meine Güte, du schon wieder...

"Erzeugte Energie" ist das geschriebene und Schlüsselwort, und diese IST endlich.
 
@BiTbUrGeR

Was Du da schreibst klingt ziemlich haarsträubend. Wenn Deine Stromleitungen derart marode sind, dann fliegen *deswegen* eigentlich nicht die Sicherungen. Es ist dann eher wahrscheinlich, dass etwas zu brennen beginnt.

Ich hoffe, Du hast wenigstens einen FI Schalter im Haus. Der fliegt bei Fehlstrom, was extrem wichtig ist, gerade bei schlechten Leitungen. Meintest Du den, als Du von Sicherungen gesprochen hast?

Die Kaffeemaschine wird deswegen auch nicht länger brauchen. Die zieht eine feste Leistung, und wenn der Widerstand in der Leistung an einer Stelle zu hoch ist, dann kann es an der Stelle wie gesagt zum Brand kommen. Aber deutlich weniger Leistung wird bei der Kaffeemaschine deswegen nicht ankommen.

Ein Staubsauger, die Waschmaschine und der Herd sind die heftigsten Verbraucher im Haushalt. Da reden wir vom 3-5 fachen von dem, was ein High-End Gaming PC zieht.

Ein viel größeres Problem ist übrigens das Hintereinanderschalten und Überlasten von Mehrfachsteckdosen. Da können ganz schnell Lasten auf einer Steckdose liegen, die die Nennleistung einer Steckdose von 3,6 kW oder 16A übersteigt.
Wer spricht hier von meinem Haus? Und wo sagte ich das eine Sicherung fliegt?^^

Nochmal lesen, danke. Und einen FI drückst du nicht mal eben in einem Stromkreis mit klassischer Nullung. Also bitte nochmal die Bücher wälzen!
 
Meine Güte, du schon wieder...

"Erzeugte Energie" ist das geschriebene und Schlüsselwort, und diese IST endlich.
Energie kann man nicht erzeugen (physikalisch - Energiererhaltungssatz). Man nennt das nur umgangssprachlich so.

Du meinst aus nicht regenerativen Quellen gewinnen. Das sollte man halt nicht tun. Davon wegzukommen ist viel wichtiger, als rumzunöhlen ob jemand nun ein paar hundert Watt am Rechner mehr verbraucht.

Wer spricht hier von meinem Haus? Und wo sagte ich das eine Sicherung fliegt?^^
Das war boboa und irgendwer hat darauf referenziert? Ich dachte das wärst Du gewesen.

Nochmal lesen, danke. Und einen FI drückst du nicht mal eben in einem Stromkreis mit klassischer Nullung. Also bitte nochmal die Bücher wälzen!
Klassische Nullung, also kein eigener Schutzleiter... Schauder. Ist seit den 70ern des letzten Jahrhunderts verboten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ist es, aber es gibt einen Bestandschutz, und einen nicht unerheblichen Teil an Hauseigentümern welche die investitionssummen zur Modernisierung scheuen und mit allen Tricks arbeiten.

Und ich habe noch persönlich niemanden dabei beobachtet wie er im Übergabeprotokoll dem Vermieter eine schlechte Elektroinstallation bescheinigt. Oder die Abzweigdosen öffnet um zu schauen ob bereits Schäden vorliegen.

Ganz zu schweigen davon das es kaum einen Laien gibt der beim Blick in den Zählerschrank stutzig oder misstrauisch wird weil er nur 5 Sicherungen zählt aber 40 Steckdosen in 7 Räumen.

Wie ich schon sagte, das Leben schreibt Geschichten das es einem oft die Socken auszieht!

🤷

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Ich find den Stecker richtig gut. Endlich keine parallelen Pins sondern ein großen Pin pro Phase. Sehr gut.

Im Prinzip kann man jetzt auch Kabel machen, bei denen die Pins verbunden sind und damit jegliche Schieflast verhindert wird.

Dass jetzt alle von 1000W reden und den Stecker deswegen ablehnen, ist nur absurd. Der Stecker ist einfach gut, viel besser als der 12VHPWR und viel viel viel besser als diese schrecklichen 6+2-Pin Stecker.

Auch wenn man nur 250W drüber schickt, ist der Stecker immer noch besser als jeder andere gebräuchliche Stecker.
Und genau deshalb sollten sich mit Elektrosachen nur Fachmänner auseinandersetzen!
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Die Kabelquerschnitte sind beim 12VHPWR nur deshalb so klein weil die Ströme parallelgeschaltet sind. Denn in einer Parallelschaltung ist die Größe des Gesamtwiderstandes kleiner als der kleinste Einzelwiderstand!

In der Parallelschaltung ist die Spannung konstant und die Stromstärke lässt sich durch die Aufteilung zu einer Gesamtstromstärke aufaddieren.

Ganz im Gegenteil zur Reihenschaltung oder deinem Wunsch "diese" Stecker dann mit einem Kabel zu überbrücken.


Nicht böse gemeint. Aber wenn man nur rudimentäres Halbwissen besitzt sollte man sich beim Thema Strom evtl. etwas zurückhalten und nicht so tun als wäre man der Sache meisterlich erhaben.

Fast 84 Ampere auf 12V benötigen ziemlich genau 30qmm Kabelquerschnitt natürlich noch abhängig von Länge, Temperatur und Material der gewünschten Leitung um keine nennenswerten Spannungs und somit Leistungsverluste zu generieren.

Wir sprechen also hier von einer Leitung mit 1,2 Zentimeter Durchmesser pi mal Daumen. Da sollte man dann schon aufpassen in welchem radius du die Leitung verlegst weil sie dir sonst die Karte aus dem PCIE Sockel reißt!

Außerdem kannst mit der Stromstärke fast schweißen...


Aber mal ne andere Überlegung, wie kommt der Strom denn in die Hauptplatine rein über welchen Stecker, und wie wird innerhalb der Platine diese Leistung an den Steckersockel übergeben? Leuchten da demnächst andere Molexstecker? Und wer wird dann schuld sein?
 
@BiTbUrGeR

Vom Kabel ist doch gar nicht die Rede? Es geht hier um die Stecker und um eine potentielle Schieflast. Du kannst immer noch getrennte Pins haben um eine bessere Biegbarkeit zu erhalten. Wichtig ist, dass alle Pins ohne zusätzlichem Widerstand miteinander verbunden sind.

In der Parallelschaltung sind die abfallenden Spannungen vom jeweiligen Widerstand auf den einzelnen Leitungen abhängig und damit genauso wenig wie die Stromstärke über alle Pins gleich, wenn sich der Widerstand unterscheidet.

Und genau das ist das Problem des 12VHPWR und auch der 6+2 Stecker. Man kann durch die Steckkontakte nicht gewährleisten, dass der Widerstand aller Pins gleich ist. Wenn er sich deutlich unterscheidet, kommt es sehr schnell zu einer Schieflast und damit zu schmelzenden Anschlüssen oder überhitzenden Kabeln.

Bevor Du Postings auslachst, solltest Du mal lieber lesen.

Wie der Strom auf das Mainboard kommt ist doch gar nicht Thema hier. Muss man eine Lösung von vorneherein ablehnen nur weil es auch noch andere Probleme gibt, die gelöst werden müssen?
 
Nein, Uges = U1 = U2 usw... = Un
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Deine "Schieflast" entsteht wenn ein Stecker einer einzelnen Ader ausfällt oder schlechten Kontakt hat, und ist vergleichbar mit der schlagartigen Reduktion des Leitungsquerschnitts. Das heißt auf die übrigen adern fällt plötzlich zu viel Leistung.

Das Große Problem was der 12VHPWR Stecker mit dieser parallelisierung besitzt ist die exponentielle Steigerung des Risikos das eben einer dieser gesteckten Verbindungen überhaupt fehlerhaft sind!

Logisch denn je mehr Stecker desto mehr potenzielle Fehlerquellen im System. Rein von der physikalischen Seite ist dieser Stecker (oder falsch ausgedrückt! Besser gesagt diese "art" der Verbindung) aber wegen weitaus geringerer Ströme dennoch der eigentlich "bessere/sicherere".

Dem Risiko das einzelne Steckverbindungen ggf. Fehlerhaft sind und dadurch die Last aus der Balance werfen hätte NV hier entweder durch größere Reserven in der Steckernorm, also einer berücksichtigten Redundanz, oder aber durch ein digitales Loadbalancing forcieren können/müssen!

Auch bei der Asus/Saphire Lösung muss der Strom halt irgendwie vom Netzteil über die Platine zur Karte.

Wo der große Stecker in jedem fall im Vorteil ist, und darüber lass ich auch mit mir reden, ist das sie Gefahr eines Anwendungsfehlers durch unzureichend vom Benutzer hergestellte Steckverbindungen fast ausgeschlossen werden kann.

Aber eben nur fast, sofern im Stecker selbst keine Kontakte sind die feststellen ob die gesamte Karte nicht vollständig gesteckt wurde. Denn auch dadurch reduziert sich wieder die Kontaktflfläche. Auch schon erlebt bei ner Platine die unglücklicherweise hinter dem PCIE slot blöd die Sata Stecker hatte und die Platine der graka dort quasi auflage hatte und ein verriegeln der PCIE Arretierung sozusagen unmöglich war.

Und der Rechner startete trotzdem!

Das ganze Thema Rechner im Eigenbau birgt soviele stolperstellen das man sich tatsächlich mal überlegen sollte ob Generation Facebook und YouTube überhaupt noch selbst Rechner bauen sollte. Aber bevor sich da nun die falschen auf den Schlips getreten fühlen, lassen wir das Thema besser.

Bei Thema Elektrizität muss man einfach aufmerksam sein, und genau gucken was man da tut! Und das Risiko wird auch nicht geringer wenn die Karten bald mehr ziehen als dein Durchlauferhitzer!

Lange Rede kurzer Sinn!

In meinem Fazit ist die Parallelschaltung also der aktuell in Verruf geratene Stecker der eigentlich bessere Weg. Sofern die Ingenieure dabei keine physikalische quadratierung von Kreisen versuchen!
 
Ein viel größeres Problem ist übrigens das Hintereinanderschalten und Überlasten von Mehrfachsteckdosen. Da können ganz schnell Lasten auf einer Steckdose liegen, die die Nennleistung einer Steckdose von 3,6 kW oder 16A übersteigt.
Wobei dann ja trotzdem die Sicherung der "Root"-Steckdose fliegen sollte.
 
Wobei dann ja trotzdem die Sicherung der "Root"-Steckdose fliegen sollte.
Nur wenn die Gesamtlast den Leitungsschutz auch auslöst. Aber im Kern bist du dir der Unsicherheiten sicherlich bewusst welche es in der Realität gibt. Sonst wärst du ja nicht im Konjunktiv geblieben.

Ubrigens wird hier von Pontius nach Pilatus gesprungen. Der liebe Herrgott gab manchen von uns Hände und Mund um Informationen zu verbreiten. Und Augen und Ohren um Informationen zu erfassen und einen Kopf das alles zu verarbeiten...

Wenn ein Buch zu lang ist, dann kauft und kommentiert es halt nicht!
 
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