bishop
Komplett-PC-Aufrüster(in)
vielleicht lässt du dich durch das folgende Setup überzeugen:
nehmen wir an du würdest einen Roboter fernsteuern, der nur eine Kamera hat, die nach unten auf die Ebene blickt. Dadurch siehst du tatsächlich nur die Seiten und hast keine Information über die dritte Dimension. Trotzdem könntest du all die Operationen, die ich beschrieben habe durchführen und letzten Endes die Krümmung des Raumes bestimmen.
Die Existenz einer dritten Dimension würdest du zum Beispiel dadurch messen, dass du die Ausbreitung von Elektromagnetischen Wellen beobachtest. Dadurch, dass Energie in den Raum entweicht wirst du in der Ebene weniger messen als du in einem zweidimensionalen Raum erwarten würdest. Somit würdest du die Existenz einer dritten Dimension annehmen. Das ist im Übrigen auch genau das, was die Stringtheoretiker versuchen wollen zu zeigen. Man misst die Gravitationskraft zwischen Körpern, die weniger als einen Millimeter voneinander entfernt sind und hofft eine Abweichung von der bekannten Formel festzustellen. Hier würden plastisch gesagt gravitonen in die zusätzlichen Dimensionen entweichen und man misst weniger als man erwarten würde. Das Ganze zeigt sich nur auf kleinen Entfernungen, weil diese Extradimensionen wie schon gesagt sehr klein "aufgerollt" sein sollen.
gruß
nehmen wir an du würdest einen Roboter fernsteuern, der nur eine Kamera hat, die nach unten auf die Ebene blickt. Dadurch siehst du tatsächlich nur die Seiten und hast keine Information über die dritte Dimension. Trotzdem könntest du all die Operationen, die ich beschrieben habe durchführen und letzten Endes die Krümmung des Raumes bestimmen.
Die Existenz einer dritten Dimension würdest du zum Beispiel dadurch messen, dass du die Ausbreitung von Elektromagnetischen Wellen beobachtest. Dadurch, dass Energie in den Raum entweicht wirst du in der Ebene weniger messen als du in einem zweidimensionalen Raum erwarten würdest. Somit würdest du die Existenz einer dritten Dimension annehmen. Das ist im Übrigen auch genau das, was die Stringtheoretiker versuchen wollen zu zeigen. Man misst die Gravitationskraft zwischen Körpern, die weniger als einen Millimeter voneinander entfernt sind und hofft eine Abweichung von der bekannten Formel festzustellen. Hier würden plastisch gesagt gravitonen in die zusätzlichen Dimensionen entweichen und man misst weniger als man erwarten würde. Das Ganze zeigt sich nur auf kleinen Entfernungen, weil diese Extradimensionen wie schon gesagt sehr klein "aufgerollt" sein sollen.
gruß

) Betrachtungsweise ist aber eben, dass man Fehler, die sich in einer existierenden Formel ergeben, durch die Existenz weiterer Dimensionen korrigieren möchte. Das ist eine eher schwache Argumentation, da sie mit der (willkürlichen) Annahme "die Formel muss richtig sein" beginnt und mit unabhängig davon nicht belegbaren Annahmen über das Universum endet. Kann man natürlich machen und z.B. durch die Feststellung, dass andere Formeln durch den gleichen Ansatz verbessert werden, erhärten. In der Praxis sieht es aber ja so aus, dass verschiedene Probleme auf eine unterschiedliche Zahl an Dimensionen lassen...
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