PS5 kaufen: Britisches Parlament erarbeitet Gesetz gegen Scalping

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Das britische Parlament berät in Kürze über einen Gesetzesentwurf, der die Praxis des Scalpings und das automatische Aufkaufen von Hardware mithilfe von Bots, unter anderem bei der PS5, kriminalisieren soll.

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Das glaub ich gleich, da werden noch einige Scalps genommen, im verfallenden bald kleinen Britannien, allein der Glaube fehlt, daß da Gesetze etwas daran ändern. :D

Aber gut für die britzonische Bevölkerung zu wissen, daß auch neben der Coronawelle andere Themen eine Rolle spielen.
 
Man kann schon sehen, wo das Problem des Gesetzentwurfs liegt. Es soll nur der Weiterverkauf mit Bots illegal sein, der Kauf wäre noch erlaubt. Das nachzuweisen dürfte schwer möglich sein und wenn es irgendwie möglich wird, dann verkauft man das Zeug einfach ins Ausland.

Solange man das ganze nicht an den Käufer bindet, etwa durch feste Nutzerkonten (was momentan nicht erlaubt ist), bringt es wenig, dagegen vorzugehen.
 
Wie sagt man so schön, besser haben als brauchen!

Und immerhin ist es ein Versuch, ich kann hierzulande nicht erkennen dass es überhaupt irgendwen von politischer Seite interessiert was rund um die Gaming Industrie so passiert, ob jetzt Scalping, MTAs, Slot Machines, etc...
 
Diese Gesetz bringt gar nix, die Scalper sind nicht doof, passen sich nur etwas an, organisieren sich anders und der Spaß geht weiter.
 
Diese Gesetz bringt gar nix, die Scalper sind nicht doof, passen sich nur etwas an, organisieren sich anders und der Spaß geht weiter.
Dann muss radikaler vorgegangen werden. Zum Beispiel in eine Richtung die Verkäufern die nicht als gewerbetätig angemeldet sind, einen Weiterverkauf für ein halbes Jahr nach VÖ verbietet. Dazu kann man gleich Plattformen wie die Bucht in die Verantwortung ziehen.
Bei Artikeln wie Konzerttickets müsste ein Weiterverkauf generell verboten werden und die Ticketanbieter in die Pflicht genommen werden, diese anstandslos zurückzunehmen und an potenzielle Kunden in der Warteschlange zu verkaufen. Dazu gleich eine Ticketpreisbindung.
 
Wenn ich etwas kaufe ist es mein Eigentum, ob ich es dann wieder verkaufe, geht eigentlich jedem einen feuchten Furz an. Es ist egal wie radikal man dagegen vorgehen wird, Lücken wird es immer geben.
 
Wenn ich etwas kaufe ist es mein Eigentum, ob ich es dann wieder verkaufe, geht eigentlich jedem einen feuchten Furz an. Es ist egal wie radikal man dagegen vorgehen wird, Lücken wird es immer geben.

Wenn du mit Gewinnerzielungsabsicht kaufst und verkaufst (also nicht zum Eigenbedarf/die Sachen selbst nicht nutzt), dann geht dass das Gewerbeamt etwas an, weil du dann als Händler aktiv wirst. Aber sonst hast du recht – und wegen diesem "Detail" sehe ich auch nicht, warum es eine Gesetzesinitiative braucht. Wenn die entsprechenden staatlichen Institutionen die (fehlenden) Gewerbeanmeldungen und Umsatzsteuerzahlungen der Scalper prüfen und vielleicht noch gelegentlich die Verbraucherschützer darauf achten, dass die vorgeschriebenen zwei Jahre Gewährleistung geboten werden, dann wären 95 Prozent der Scalper raus aus dem Geschäft. Einige vermutlich direkt vorbestraft. Aktuell fehlt es nicht an Gesetzen, sondern an deren Durchsetzung.
 
Sehe ich so wie Torsten, auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
Vermutlich müsste man in den meisten Fällen nur darauf kontrollieren, ob derjenige ein Gewerbe angemeldet hat und Steuern zahlt. Dann wären halt nur noch ein paar Einzelfälle übrig, weil natürlich 1-2 Stück wären vermutlich auch privat vom Freibetrag gedeckt.
 
geht eigentlich jedem einen feuchten Furz an
Wenn du deine Sachen zeitnah verkaufst, dann melde ein Kleingewerbe an. Fertig. Eigentum hin oder her. Diese Käufe durch private Gewinnorientierung gehört unterbunden. Seit Jahren werden Konzerttickets binnen Sekunden weggekauft um sie dann bei eBay und Co für den doppelten Preis zu verkaufen. Der Veranstalter und die Bands sehen davon nix. Und da ist es mir herzlichst egal ob es sich dabei um Tickets, Hardware oder Schlüpper handelt. Diese Machenschaften sind nervig und gehören unterbunden.
Du verkaufst ne RTX 3080 3 Wochen nach Release? Dann Zahl auch ans Finanzamt. Du verkaufst privat? Dann gehört es entsprechend sanktioniert. Ganz einfach.
 
Es geht nicht darum, dass mehr verkauft wird. Sondern darum, dass keine Ware mehr zu überhöhten Preisen angeboten wird.
Das passiert nur weil es Leute gibt die so dumm sind diese Preise zu bezahlen. Das ist alles eine Frage der Selbstkontrolle. Wenn man halt den "Ich muss das jetzt unbedingt haben"-Drang nicht im Griff hat, blecht man eben unter Umständen mehr. Und ganz ehrlich, wer's so dringend nötig hat, der hat es auch nicht anders verdient. Niemand ist gezwungen bei Scalpern zu kaufen, Niemand! Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt und dadurch die Preise steigen, sollte das die Nachfrage dämpfen. Deshalb bin ich auch strikt dagegen, dass sich die Politik da einmischt wie z.B. bei der Mietpreisbremse.
 
Der Gesetzgeber ist gar nicht so dumm wie manche hier glauben.
Was meint ihr wer sich bei so einem Gesetz, bei dem sich der Gesetzgeber danach wieder auf die faule Haut legt, die Hände ganz arg reibt?
Die Abmahnindustrie. %-)
Wobei in diesem Fall es nicht schade drum ist, wenn die Hyänen sich über die Geier her machen.:lol:
 
Es geht nicht darum, dass mehr verkauft wird. Sondern darum, dass keine Ware mehr zu überhöhten Preisen angeboten wird.
Man kauft doch freiwillig. Die Händler passen ihre Preise dem Markt an. Wird da etwa eine sozialistische Planwirtschaft bevorzugt, am besten mit Bezugsmarke? Das hilft rein gar nichts. Auch Trabanten wurden gebraucht teurer als neu verkauft, dafür ohne Wartezeit.

Es wäre doch z.B. ganz einfach zurückzugehen zu Zeiten, in denen es keine freie Preisfindung zwischen Verkäufer und Käufer gab. Das ist bei uns keine 30 Jahre her und Waren hatten für alle Kunden einen gleichen Preis. Dann erlaubt man wie bei Büchern einen festgelegten Preis, der für alle gilt, wenn das der Herstelller will. Haben wir z.B. auch bei Gebührenordnungen für Anwälte oder Ärzte.

Das betrifft alle Produkte, die online gehandelt werden. Da kann man ran, man sollte es aber mit Augenmaß machen.
 
sehe ich auch nicht, warum es eine Gesetzesinitiative braucht
Es funktioniert nicht ohne. Es gibt für sämtliche Banalitäten irgendwelche Gesetze die teils einfach altbacken sind. Zur heutigen Zeit gehören solche Dinge sanktioniert. Wenn das so weiter geht, kaufen wir bald alles von "privat". Hier geht ein Haufen Kohle durch die Hände die nicht versteuert wird.
Die Händler passen ihre Preise dem Markt an
Der durch die Scalper kaputt gemacht wird. Das gilt es zu unterbinden.
 
Der durch die Scalper kaputt gemacht wird. Das gilt es zu unterbinden.
Da ist rein gar nichts kaputt. Man kann alles kaufen. Angebot und Nachfrage bedingen sich. Geringes Angebot, hoher Preis, Überproduktion lässt die Preise sinken. Was wir hier erleben ist klassische Marktwirtschaft. Es schreien nur die Armen, die sich keine Ware leisten können. Wäre es besser, wenn überall die Regale leer wären? Getrieben wird das ganze von Größhändlern, die selber mehr verdienen wollen.

Was meinst Du, wie sich der Mensch in der dritten Welt vorkommt, wenn auf dem Markt Lebensmittel gehandelt werden und ihm das Geld dafür fehlt. Und auch wiur werden mit dem stetigen wirtschaftlichem Abstieg genau da hinkommen. Wir könne nuns in Zukunft eben nicht mehr alles leisten. Ist das ein Problem? NEIN!
 
Wenn du deine Sachen zeitnah verkaufst, dann melde ein Kleingewerbe an. Fertig. Eigentum hin oder her. Diese Käufe durch private Gewinnorientierung gehört unterbunden. Seit Jahren werden Konzerttickets binnen Sekunden weggekauft um sie dann bei eBay und Co für den doppelten Preis zu verkaufen. Der Veranstalter und die Bands sehen davon nix. Und da ist es mir herzlichst egal ob es sich dabei um Tickets, Hardware oder Schlüpper handelt. Diese Machenschaften sind nervig und gehören unterbunden.
Du verkaufst ne RTX 3080 3 Wochen nach Release? Dann Zahl auch ans Finanzamt. Du verkaufst privat? Dann gehört es entsprechend sanktioniert. Ganz einfach.
Das ist auch nichts weiter als Spekulation. Wenn jemand Konzerttickets kauft um sie für das Doppelte oder Dreifache weiter zu verkaufen, ist noch lange nicht garantiert, dass derjenige die Tickets auch verkaufen kann. Denn der Wert dieser Tickets ist auch zeitlich begrenzt, nach dem das Konzert gelaufen ist, sind die Tickets wertlos und der Verkäufer hat nur Verlust gemacht. Um das einzugrenzen werden ja schon längst nur ein oder maximal drei Tickets pro Person abgegeben oder sie gelten nur für den Käufer selbst. Aber ganz verbieten kann man sowas nicht, denn dann könnte man gleich den kompletten Privatverbrauch bei eBay & Co verbieten. Bei vielen Dingen, eigentlich bei allem ist der Wert nur der Betrag, den jemand bereit ist zu bezahlen. Wenn jemand unbedingt noch ein Ticket für ein Konzert braucht das längst ausverkauft ist, dann ist er vielleicht auch bereit ein Vielfaches zu bezahlen. Der Unterschied zur PS5 z.B. liegt darin, dass es keinen Grund gibt sofort eine haben zu müssen, da sie noch für etliche Jahre produziert werden wird und somit keinerlei Zeitdruck besteht, außer vielleicht den, den man sich selber macht weil man es nicht erwarten kann. Aber wie schon gesagt, in den Fall hat man es dann auch nicht anders verdient.

Ganz anders sähe es bei Lebensmitteln oder Medizin aus. Das sind Dinge die überlebenswichtig sind, die tatsächlich jeder braucht und wo es ernsthafte Folgen hat, wenn man sie sich nicht leisten kann.
In solchen Fällen darf man dann auch von "Wucher" sprechen, wenn überhöhte Preise zu Zwecken persönlicher Bereicherung verlangt werden.
Spielekonsolen oder Hardware oder Tickets fallen nicht darunter. Jedenfalls nicht, solange sie keine Krankheiten heilen oder besonders nahrhaft sind.
 
Das einzige was damit erreicht wird, daß die Skalperei der kleinen privaten Verkäufer sich noch mehr auf die offiziellen skalper Händler verlagert. Bei denen ist es dann natürlich der Markt, Angebot, Nachfrage und so.
Wer der lachende Dritte ist könnt ihr euch selber ausrechnen. Je höher der Verkaufspreis , desto höher die Steuern.
Und am Angebot ändert das immer noch nichts.
Was staatliche Eingriffe bedeuten kann man schön am Wohnungsmarkt in Berlin sehen. Seit Einführung des Mietdeckels haben sich die Wohnungsinserate halbiert.
 
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