EM_EN
Software-Overclocker(in)
Update 16-03-2026 Netzteil fällt aus
Update 17-03-2026 Netzeiltausch
extreme.pcgameshardware.de
Update 30-03-2026 Wie seid Ihr auf den Pinguin gekommen,
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Zu meiner Person, bin seit 2022 im Forum als EM_EN neu angemeldet. Vor dieser Zeit mit einen anderen Namen unterwegs, allerdings eher mitlesend. Wie ich die PCGH kennenlernte, könnt Ihr hier gern nachlesen:
Bezeichne mich als einen fortgeschrittenen Hardwareschrauber und hatte im Laufe der letzten 25 Jahre etliche Systeme zusammengeschraubt. Bin Berater und Unterstützer für meine Familie, Bekannte, Freunde und Jeder der mich fragt.
Software ist jetzt nicht so mein Thema, sehe diese mehr oder weniger als notwendiges Übel um die Hardware zu betreiben.
. Deshalb bitte das im Kontext sehen, denn es ist der Blickwinkel eines LINUX Beginner.
Ziel dieser Fingerübung ist es, einen kleinen Ausblick auf Linux zu werfen, als geübter Anfänger und gleichzeitig die Vorstellung der Hardware und Bewertung des Gehäuses, welches ich für das Projekt extra neu gekauft hatte. Weiterhin soll es ein Projekttest für mich sein. Wenn es die Resonanz hergibt, habe ich noch Themen rund um Grafikkarten, PCs, speziell Minis. Aber auch Oldies, die man aufpeppen kann.
Der Gedanke mal etwas anderes als in der Windows Welt zu wandeln, schwelte schon sehr sehr lange in mir. Linux war dabei immer wieder ein Thema, da es die einzig sinnvolle Konsequenz ist.
Nach gefühlten jährlichen Ausflügen in die Linux Welt, mit vielen Enttäuschungen, war der Ausflug im letzten Jahr zu Linux Mint vielversprechend. Die Skepsis komplett das System umzustellen, lag zum großen Teil nicht nur an Linux, sondern an meinen tiefsitzenden Gewohnheiten in Windows. Inzwischen ist Linux komfortabler geworden, nicht perfekt, aber dazu komme ich noch.
Da ich mein Gaming System und mein Büro Rechner nicht für experimentelle Installationen hergebe wollte, wurde zuerst aus einem betagten I7 6700 / 16 GB DDR4 Speicher / 500MB SSD und einer Radeon RX 6400 4GB ein MINI Mintsystem gebaut. Anspruchslose Games liefen so lala, allerdings stabil und auch die Druckerinstallation war erfolgreich. CachyOS installierte ich testweise auf eine separate SSD in diesem System, auch das gelang hervorragend.
Das war schon mal ein riesiger Fortschritt zu meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit, daher beschloss ich den Focus auf das Thema Gaming unter Linux zu erweitern.
Nun ist CachyOS in aller Munde und PCGH hat keinen geringen Anteil daran. Eine separate NVMe ohne weitere Daten wurde in das System installiert und Cachy aufgespielt. Ziel dabei war es, ein Gaming System aufzubauen, mit dem man ohne große Einschränkungen spielen konnte. Wenn dann alles zu meiner Zufriedenheit läuft, ist es geplant, mein Mainsystem mit der 4090 vollständig umzustellen. Dual Boot kann dann eine Option sein, muss mich allerdings in das Thema erst noch einarbeiten.
Das Projekt nahm Ende 2025 den Anfang, die Hardwarekrise war da und eine komplette Neuanschaffung kam nicht mehr in Frage. Deshalb bediente ich mich an Komponenten aus einem losen AM4 System, die mehr oder weniger "rumlagen" und kaufte dafür Gehäuse, CPU Kühler und Gehäuse Lüfter neu.
So genug der Worte der Einleitung, jetzt ein Überblick der verwendeten Hardware:
CPU = Ryzen 5700G, 8 Kerne, 16 Threads, Basistakt 3,6 Ghz, Boost 4,2Ghz auf alle Kerne, 65 Watt.
CPU Kühler = FSP NP5 Black ( ! 19,99 € neu )
Mainboard = Asus TUF Gaming B450M – Plus II, AM4
NVMe = WD Blue SN 5100 1 TB
Speicher = 24GB, 3200 Mts – 1 X 8GB und 1X 16 GB unterschiedlicher Hersteller, das sind wirklich alles Reste die ich hatte.
Grafikkarte = Gigabyte Gaming OC RX 9060XT, 16 GB im Dreilüfter Design.
Netzteil = 850 Watt Sharkoon Rebel P 30 Gold
Gehäuse= Phanteks XT M3, mATX, Tempered Glass, ohne Lüfter ( 45,89€ mit Versand )
Gehäuselüfter = 4 X Asus Prime MR120 ARGB ( 8,99€ pro Lüfter im Angebot )
Jonsbo RC01 ARGB Controller.
Handicap ist die beschränkte PCIe 3.0 Grafikschnittstelle. Da 16GB der 9060XT mit 16 Lanes voll angebunden sind, sollte sich eine Leistungsreduktion nicht eklatant bemerkbar machen. Vergleiche gibt es bei der PCGH und im Forum genug, das Thema möchte ich auch weiterhin den Experten überlassen.
850 Watt Netzteil, mehr als üppig - war noch übrig. Werde ich ggf. tauschen - siehe Thema Platzverhältnisse.
Zusammenbau der Hardware:
Das Gehäuse lässt sich relativ einfach demontieren, sofern man lesen kann/ möchte. Instinktiv versucht ich die Glasfront auszuklappen, was diese aber verweigerte. Also doch mal ins Handbuch geschaut, MANN ( sagt meine Frau ) macht das ja sonst nicht. Also gelesen und ein beherzter Griff an das Oberteil und es nach oben weggezogen.
Wirklich, das gibt es eine Schraube, die man jeweils oben am Blech und Glasteil entfernen kann, eine gute Idee find ich.
Ansonsten Standard beim Einbau von CPU, Speicher, NVME. Nicht wundern über das bunte Kabel, war vorübergehend der 8PIN Stromanschluss der Grafikkarte, bis ich etwas Schwarzes fand.
Die Installation des CPU Kühler war ohne Überraschungen, relativ einfach ohne Fingerbrechen. Sofern man hier Übung hat sogar ohne Anleitung
Etwas überrascht wurde ich von den Platzverhältnissen des Netzteils, welches sicher länger ist, aber bei weitem nicht die maximale Länge darstellt, es wurde enger als erwartet.
das sieht noch unkritisch aus, dabei wurde es eng an den Anschlüssen. Diese ragten bis an die Schräge ran, die für eine lange Grafikkarte vorn reserviert ist. Beachtet bitte die Kante vorn ...
und die entsprechende Kante hinten, das sah dann echt eng aus am Kabel.
Es war jetzt kein Showstopper für das Netzteil, dennoch habe ich kein gutes Gefühl wenn etwas klemmt. Locker kann man ein Netzteil ohne Kabelmanagement verbauen, Platz für die Kabel sind vorhanden, nur halt kürzer muss es sein.
Apropos Platz, man kann hier ein Menge Kabel verstauen. Verzeiht mir den Kabelwust, nach Installation eines passenden Netzteil wird noch aufgeräumt.
Um sämtliche Software Lösungen bezüglich RGB Steuerung zu umgehen, verwende ich externe Controller. Bin kein Freund von BlingBling, finde aber eine ausgewogene Beleuchtung schön.
Das war es eigentlich schon mit den Hindernissen, der Einbau selbst ging flüssig voran. Keine Schraube klemmte, das Mainboard Schild rastete satt ein, die Schrauben der Grafikarte ließen sich gut einschrauben, kein Fingerklemmen, Ritzen oder ähnliche Verletzungen, alles sauber entgratet.
Zu meinen Referenzlüfter gehören seit Ende des letzten Jahres die Lüfter von Asus, egal ab weiß, schwarz, revers oder normal. Da der Preis auch noch passt, Angebote öfter mal Online sind, ist das unschlagbar. Selbst auf einem CPU Kühler machen sie eine gute Figur. Aber Achtung, sie sind 28mm dick! ( üblich sind 25mm ).
Da die Hardware in diesem System keinen wirklichen Hotspot hat, sind zwei Lüfter vorn und einer hinten absolut ausreichend. Temperaturen gingen niemals über 75°C auf CPU und 70°C auf der GPU Seite.
Den CPU Lüfter des Kühlers habe ich ebenfalls ersetzt. Die vorhandenen Klammern musste ich durch den dickeren Lüfter etwas kräftiger anfassen, sitzen aber super fest.
Und hier sind sie alle in Aktion.
Mögliche Erweiterungen des Systems in Zukunft, wären noch drei Lüfter unten. Selbst bei einer potenten Grafikkarte wären dann noch für 3,5 Slot insgesamt Platz, sofern der PCIe Slot der Grafikkarte am ersten Slot sitzt. Sowie drei Lüfter oder eine AIO oben, alles jeweils in einer 120 mm Lüfterausführung.
Oben 3 Lüfter wären bei zwei Lüfter vorn wiederum Unsinn, denn dann würde nur ein Lüfter > Lüfter Austausch vorn stattfinden, dennoch optisch sieht das halt cool aus.
Die Grafikkarte kann 430mm lang sein, mit Lüfter habe ich knapp 400mm gemessen. Ein Back Connect Mainboard wäre möglich, im yATX Format. ITX geht ebenfalls , aus meiner Sicht wäre das allerdings Verschwendung.
Das besagte Netzteil hatte ich schon erwähnt, Caseking gibt maximal 150 mm Länge an, jetzt weiß ich warum. Das Eingebaute ist 160mm lang, mit den genannten Einschränkungen. Das war es mal wieder mit dem lesen
, zu meiner Verteidigung muss ich zwei Aspekte anbringen, es war eine Aktion vom Gehäuse für einen super Preis und es nicht klar war welches Netzteil es in diesem System sein wird.
Die Hardware war somit zuerst einmal fertig, nun ging es an die Linux Installation. Werde keine ausführliche Installationsanweisung hier geben, da gibt es lesenswerte Berichte zum Beispiel von @Jaffech, der auch Inspiration für mich wurde,
extreme.pcgameshardware.de
Nun bin ich bereits geübt und wenn man ein Stick mit Rufus e.c. vorbereitet hat, sollte es keine Hindernisse geben. Windows ist leichter zu installieren, da man nicht die gefühlten 100 Möglichkeiten hat, ob es der Bootloader, der Desktop oder das Dateiformat ist. Daher auch alles auf Voreinstellung gelassen und durchgedrückt.
Das laste ich Linux grundsächlich an, klar für den Experten eine Spielwiese, für den Anfänger eine komplette Überforderung. Ohne Forum, ohne YT, ohne andere Kanäle, wäre ich in der Welt als Anfänger verloren, denn das war nur Schritt eins.
Die Installation lief auf beiden Systemen problemlos, konnte mich durch die unterschiedlichen Menüs hangeln, verstand zuerst einmal Bruchstücke, wie in Windows die Hintergründe ändern oder Desktopmenüs verknüpfen war kein Problem.
Und weiter ? Dann bin ich noch im "falschen" Youtoube Kanal gelandet, der beschrieb wie man die Pakete händisch über die Konsole nachinstalliert, ich tippelte alles fleißig ab, au man wenn mich einer dabei gesehen hätte.
Mit Hilfe aus dem Netz, konnte ich zuerst einmal die Grundlagen für ein Gaming System installieren, wie Steam zum Beispiel, das sich eigentlich alles hinter dem Cachy Hello Menü befindet, ohne Bedenken hatte ich das erst einmal bei der Erstinstallation weggeklickt.
Da dies nicht nur mir passiert ist - danke für den Tipp HERR_M - möchte ich hier noch kurz zeigen wie mächtig dieses einfache Menü ist.
Unter Apps und Tweaks / Install Gaming packages könnt Ihr bereits die nötigsten Apps installieren zum Beispiel Steam, Lutris e.c
Oder das System aktualisieren, oder oder
Daher gern dem Link folgen, hat mir sehr geholfen zu verstehen.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Steam machte es mir da einfacher, alles was ich brauchte wurde nachinstalliert, Proton e.c. Meinen erster erfolgreichen Spielstart von Half Life 2 Update und Tomb Raider Remastert feierte ich wie ein kleiner Junge, ich war endlich dabei und fühlte mich wie in der Matrix, als die Updates ala Pacman die Prozente fraßen.
Bei dem hier vorgestellten System war ich dann schon schlauer, ohne Probleme installierte ich fast alles was ich brauchte, bis zu dem Punkt - toll wie messe ich denn jetzt die Temperatur von CPU; GPU, mit welcher Framrate spiele ich, wie verlaufen die Frames.
Dann kam ich auf die schlaue Idee, fragt doch mal im Forum und bekam schnell Unterstützung. Das habe ich Euch hier auch verknüpft.
https://extreme.pcgameshardware.de/threads/test-und-info-tools.672435/
Nochmals vielen Dank dafür an alle Beteiligten.
Das Tool dafür ist Goverlay, zum auslesen der hinterfragten Werte MangoHUD.
Nach der Installation war ich erst einmal irritiert, da meine Erwartungshaltung in Richtung Afterburner gingen. Hier muss ich sagen, die Protokollierung der Daten gefällt mir bei Mango sogar besser. Cool, an dem sich drehenden Würfel erkenne ich sofort die Auswirkungen meiner Einstellungen. Und es ist mächtiger, als es auf den ersten simplen Blicke aussieht, es lässt sich viel anpassen.
Was nicht so cool ist, um die Daten in dem jeweiligen Spiel aufzurufen, sind die Startoptionen anzupassen. Hier das Beispiel für Tomb Raider ( unten der rote Pfeil )
Goverlay ist allerdings noch viel mächtiger, hier stehe ich noch am Anfang meiner Reise.
Fazit zum Artikel : Hier möchte ich es kürzer machen, denn viel Text war das ja schon.
Wenn es weitere Interessante Dinge aus den Augen eine fortgeschrittenen Anfänger gibt, werde ich in Zukunft noch sicher Updates einfügen. Selbst wenn das Interesse Anderer nicht so groß ist, wird das mein Protokoll.
Viele Themen werden mich weiter beschäftigen, Dual Boot, Partitionen hinzufügen, FSR4, komfortable Einstellungen zur Diagnose von Hard und Software, andere Spiel außerhalb der Steam Bubble, e.c.
Und nach der dritten Installation ist es bereits einfacher, mit der Einrichtung des Cachy System. Ähnlich Windows wird es zur Routine ohne nervige Abfragen.
Gehäuse - würde ich mir wieder kaufen, es ist die Bauform die ich oft bevorzuge. Viel Luft für die Hardware, man kann das System flüsterlese bauen. Die Einschränkung des Netzteiles in der Länge ist zu beachten.
Linux CachyOS - aus meiner Sicht muss es noch reifen, ja es ist stabil & schnell, auch wenn es einige Probleme mit Verbindungsabbrüche am USB Port kam. - siehe Link oben. Die täglichen Updates hatten das wohl behoben.
Einen Umsteiger wird es unnötig schwer gemacht, da ist Mint komfortabler, zum Beispiel allein schon um Programme für eine Funktion zu finden, deren Namen aber man nicht kennt.
Dennoch bleibt es auf dem Rechner, ein zurück zu Windows / Mint wird es hier nicht mehr geben. Man muss sich damit halt beschäftigen!
Gaming unter Linux - funktioniert wunderbar, keiner würde den Unterschied der Betriebssysteme beim anschauen erkennen. Habe aus lauter "Test Lust", Rise of the Tomb Raider in 4K und ~ 75 Frames komplett einmal durchgespielt. Daher ist das Projekt aus meiner Sicht absolut gelungen.
Nun doch wieder viel Text, jetzt ist aber erst einmal Schluss damit ( für Heute
)
Vielen Dank für die Zeit, Euer EM_EN
Update 16-03-2026 Netzteil fällt aus
Update 17-03-2026 Netzeiltausch
extreme.pcgameshardware.de
Update 30-03-2026 Wie seid Ihr auf den Pinguin gekommen,
Gerne könnt Ihr Kommentare hinterlassen, versuche so schnell wie möglich zu antworten.
Und ganz besonders dabei, SEID LIEB ZUEINANDER
Update 17-03-2026 Netzeiltausch
Tagebuch - Projekt: Der Linux-Rechner meiner Wünsche?
Dual Boot kann dann eine Option sein, muss mich allerdings in das Thema erst noch einarbeiten. Bin da keine Expertin, Aber habe bestimmt über den Daumen sehr weit gepeilt 50 mal Grub repariert. Könnte da helfen.
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Zu meiner Person, bin seit 2022 im Forum als EM_EN neu angemeldet. Vor dieser Zeit mit einen anderen Namen unterwegs, allerdings eher mitlesend. Wie ich die PCGH kennenlernte, könnt Ihr hier gern nachlesen:
Bezeichne mich als einen fortgeschrittenen Hardwareschrauber und hatte im Laufe der letzten 25 Jahre etliche Systeme zusammengeschraubt. Bin Berater und Unterstützer für meine Familie, Bekannte, Freunde und Jeder der mich fragt.
Software ist jetzt nicht so mein Thema, sehe diese mehr oder weniger als notwendiges Übel um die Hardware zu betreiben.
. Deshalb bitte das im Kontext sehen, denn es ist der Blickwinkel eines LINUX Beginner.Ziel dieser Fingerübung ist es, einen kleinen Ausblick auf Linux zu werfen, als geübter Anfänger und gleichzeitig die Vorstellung der Hardware und Bewertung des Gehäuses, welches ich für das Projekt extra neu gekauft hatte. Weiterhin soll es ein Projekttest für mich sein. Wenn es die Resonanz hergibt, habe ich noch Themen rund um Grafikkarten, PCs, speziell Minis. Aber auch Oldies, die man aufpeppen kann.
Der Gedanke mal etwas anderes als in der Windows Welt zu wandeln, schwelte schon sehr sehr lange in mir. Linux war dabei immer wieder ein Thema, da es die einzig sinnvolle Konsequenz ist.
Nach gefühlten jährlichen Ausflügen in die Linux Welt, mit vielen Enttäuschungen, war der Ausflug im letzten Jahr zu Linux Mint vielversprechend. Die Skepsis komplett das System umzustellen, lag zum großen Teil nicht nur an Linux, sondern an meinen tiefsitzenden Gewohnheiten in Windows. Inzwischen ist Linux komfortabler geworden, nicht perfekt, aber dazu komme ich noch.
Da ich mein Gaming System und mein Büro Rechner nicht für experimentelle Installationen hergebe wollte, wurde zuerst aus einem betagten I7 6700 / 16 GB DDR4 Speicher / 500MB SSD und einer Radeon RX 6400 4GB ein MINI Mintsystem gebaut. Anspruchslose Games liefen so lala, allerdings stabil und auch die Druckerinstallation war erfolgreich. CachyOS installierte ich testweise auf eine separate SSD in diesem System, auch das gelang hervorragend.
Das war schon mal ein riesiger Fortschritt zu meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit, daher beschloss ich den Focus auf das Thema Gaming unter Linux zu erweitern.
Nun ist CachyOS in aller Munde und PCGH hat keinen geringen Anteil daran. Eine separate NVMe ohne weitere Daten wurde in das System installiert und Cachy aufgespielt. Ziel dabei war es, ein Gaming System aufzubauen, mit dem man ohne große Einschränkungen spielen konnte. Wenn dann alles zu meiner Zufriedenheit läuft, ist es geplant, mein Mainsystem mit der 4090 vollständig umzustellen. Dual Boot kann dann eine Option sein, muss mich allerdings in das Thema erst noch einarbeiten.
Das Projekt nahm Ende 2025 den Anfang, die Hardwarekrise war da und eine komplette Neuanschaffung kam nicht mehr in Frage. Deshalb bediente ich mich an Komponenten aus einem losen AM4 System, die mehr oder weniger "rumlagen" und kaufte dafür Gehäuse, CPU Kühler und Gehäuse Lüfter neu.
So genug der Worte der Einleitung, jetzt ein Überblick der verwendeten Hardware:
CPU = Ryzen 5700G, 8 Kerne, 16 Threads, Basistakt 3,6 Ghz, Boost 4,2Ghz auf alle Kerne, 65 Watt.
CPU Kühler = FSP NP5 Black ( ! 19,99 € neu )
Mainboard = Asus TUF Gaming B450M – Plus II, AM4
NVMe = WD Blue SN 5100 1 TB
Speicher = 24GB, 3200 Mts – 1 X 8GB und 1X 16 GB unterschiedlicher Hersteller, das sind wirklich alles Reste die ich hatte.
Grafikkarte = Gigabyte Gaming OC RX 9060XT, 16 GB im Dreilüfter Design.
Netzteil = 850 Watt Sharkoon Rebel P 30 Gold
Gehäuse= Phanteks XT M3, mATX, Tempered Glass, ohne Lüfter ( 45,89€ mit Versand )
Gehäuselüfter = 4 X Asus Prime MR120 ARGB ( 8,99€ pro Lüfter im Angebot )
Jonsbo RC01 ARGB Controller.
Handicap ist die beschränkte PCIe 3.0 Grafikschnittstelle. Da 16GB der 9060XT mit 16 Lanes voll angebunden sind, sollte sich eine Leistungsreduktion nicht eklatant bemerkbar machen. Vergleiche gibt es bei der PCGH und im Forum genug, das Thema möchte ich auch weiterhin den Experten überlassen.
850 Watt Netzteil, mehr als üppig - war noch übrig. Werde ich ggf. tauschen - siehe Thema Platzverhältnisse.
Zusammenbau der Hardware:
Das Gehäuse lässt sich relativ einfach demontieren, sofern man lesen kann/ möchte. Instinktiv versucht ich die Glasfront auszuklappen, was diese aber verweigerte. Also doch mal ins Handbuch geschaut, MANN ( sagt meine Frau ) macht das ja sonst nicht. Also gelesen und ein beherzter Griff an das Oberteil und es nach oben weggezogen.
Wirklich, das gibt es eine Schraube, die man jeweils oben am Blech und Glasteil entfernen kann, eine gute Idee find ich.
Ansonsten Standard beim Einbau von CPU, Speicher, NVME. Nicht wundern über das bunte Kabel, war vorübergehend der 8PIN Stromanschluss der Grafikkarte, bis ich etwas Schwarzes fand.
Die Installation des CPU Kühler war ohne Überraschungen, relativ einfach ohne Fingerbrechen. Sofern man hier Übung hat sogar ohne Anleitung
Etwas überrascht wurde ich von den Platzverhältnissen des Netzteils, welches sicher länger ist, aber bei weitem nicht die maximale Länge darstellt, es wurde enger als erwartet.
das sieht noch unkritisch aus, dabei wurde es eng an den Anschlüssen. Diese ragten bis an die Schräge ran, die für eine lange Grafikkarte vorn reserviert ist. Beachtet bitte die Kante vorn ...
und die entsprechende Kante hinten, das sah dann echt eng aus am Kabel.
Es war jetzt kein Showstopper für das Netzteil, dennoch habe ich kein gutes Gefühl wenn etwas klemmt. Locker kann man ein Netzteil ohne Kabelmanagement verbauen, Platz für die Kabel sind vorhanden, nur halt kürzer muss es sein.
Apropos Platz, man kann hier ein Menge Kabel verstauen. Verzeiht mir den Kabelwust, nach Installation eines passenden Netzteil wird noch aufgeräumt.
Um sämtliche Software Lösungen bezüglich RGB Steuerung zu umgehen, verwende ich externe Controller. Bin kein Freund von BlingBling, finde aber eine ausgewogene Beleuchtung schön.
Das war es eigentlich schon mit den Hindernissen, der Einbau selbst ging flüssig voran. Keine Schraube klemmte, das Mainboard Schild rastete satt ein, die Schrauben der Grafikarte ließen sich gut einschrauben, kein Fingerklemmen, Ritzen oder ähnliche Verletzungen, alles sauber entgratet.
Zu meinen Referenzlüfter gehören seit Ende des letzten Jahres die Lüfter von Asus, egal ab weiß, schwarz, revers oder normal. Da der Preis auch noch passt, Angebote öfter mal Online sind, ist das unschlagbar. Selbst auf einem CPU Kühler machen sie eine gute Figur. Aber Achtung, sie sind 28mm dick! ( üblich sind 25mm ).
Da die Hardware in diesem System keinen wirklichen Hotspot hat, sind zwei Lüfter vorn und einer hinten absolut ausreichend. Temperaturen gingen niemals über 75°C auf CPU und 70°C auf der GPU Seite.
Den CPU Lüfter des Kühlers habe ich ebenfalls ersetzt. Die vorhandenen Klammern musste ich durch den dickeren Lüfter etwas kräftiger anfassen, sitzen aber super fest.
Und hier sind sie alle in Aktion.
Mögliche Erweiterungen des Systems in Zukunft, wären noch drei Lüfter unten. Selbst bei einer potenten Grafikkarte wären dann noch für 3,5 Slot insgesamt Platz, sofern der PCIe Slot der Grafikkarte am ersten Slot sitzt. Sowie drei Lüfter oder eine AIO oben, alles jeweils in einer 120 mm Lüfterausführung.
Oben 3 Lüfter wären bei zwei Lüfter vorn wiederum Unsinn, denn dann würde nur ein Lüfter > Lüfter Austausch vorn stattfinden, dennoch optisch sieht das halt cool aus.
Die Grafikkarte kann 430mm lang sein, mit Lüfter habe ich knapp 400mm gemessen. Ein Back Connect Mainboard wäre möglich, im yATX Format. ITX geht ebenfalls , aus meiner Sicht wäre das allerdings Verschwendung.
Das besagte Netzteil hatte ich schon erwähnt, Caseking gibt maximal 150 mm Länge an, jetzt weiß ich warum. Das Eingebaute ist 160mm lang, mit den genannten Einschränkungen. Das war es mal wieder mit dem lesen
, zu meiner Verteidigung muss ich zwei Aspekte anbringen, es war eine Aktion vom Gehäuse für einen super Preis und es nicht klar war welches Netzteil es in diesem System sein wird.Die Hardware war somit zuerst einmal fertig, nun ging es an die Linux Installation. Werde keine ausführliche Installationsanweisung hier geben, da gibt es lesenswerte Berichte zum Beispiel von @Jaffech, der auch Inspiration für mich wurde,
Tagebuch - CachyOS statt Windows? Let's try!
Update 08.08.25: Neu gelerntes hinzugefügt und unnötiges/umständliches entfernt Update 16.08.25: Ergänzung wie man bei NV Karten die Spannung festsetzen kann Update 19.03.26: Kapitel 4 neu, Kapitel 5 neu. Anpassungen am ganzen Text um zu den neuen Kapiteln zu passen. Die Textlänge wurde nahezu...
Nun bin ich bereits geübt und wenn man ein Stick mit Rufus e.c. vorbereitet hat, sollte es keine Hindernisse geben. Windows ist leichter zu installieren, da man nicht die gefühlten 100 Möglichkeiten hat, ob es der Bootloader, der Desktop oder das Dateiformat ist. Daher auch alles auf Voreinstellung gelassen und durchgedrückt.
Das laste ich Linux grundsächlich an, klar für den Experten eine Spielwiese, für den Anfänger eine komplette Überforderung. Ohne Forum, ohne YT, ohne andere Kanäle, wäre ich in der Welt als Anfänger verloren, denn das war nur Schritt eins.
Die Installation lief auf beiden Systemen problemlos, konnte mich durch die unterschiedlichen Menüs hangeln, verstand zuerst einmal Bruchstücke, wie in Windows die Hintergründe ändern oder Desktopmenüs verknüpfen war kein Problem.
Und weiter ? Dann bin ich noch im "falschen" Youtoube Kanal gelandet, der beschrieb wie man die Pakete händisch über die Konsole nachinstalliert, ich tippelte alles fleißig ab, au man wenn mich einer dabei gesehen hätte.
Mit Hilfe aus dem Netz, konnte ich zuerst einmal die Grundlagen für ein Gaming System installieren, wie Steam zum Beispiel, das sich eigentlich alles hinter dem Cachy Hello Menü befindet, ohne Bedenken hatte ich das erst einmal bei der Erstinstallation weggeklickt.
Da dies nicht nur mir passiert ist - danke für den Tipp HERR_M - möchte ich hier noch kurz zeigen wie mächtig dieses einfache Menü ist.
Unter Apps und Tweaks / Install Gaming packages könnt Ihr bereits die nötigsten Apps installieren zum Beispiel Steam, Lutris e.c
Oder das System aktualisieren, oder oder
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Steam machte es mir da einfacher, alles was ich brauchte wurde nachinstalliert, Proton e.c. Meinen erster erfolgreichen Spielstart von Half Life 2 Update und Tomb Raider Remastert feierte ich wie ein kleiner Junge, ich war endlich dabei und fühlte mich wie in der Matrix, als die Updates ala Pacman die Prozente fraßen.
Bei dem hier vorgestellten System war ich dann schon schlauer, ohne Probleme installierte ich fast alles was ich brauchte, bis zu dem Punkt - toll wie messe ich denn jetzt die Temperatur von CPU; GPU, mit welcher Framrate spiele ich, wie verlaufen die Frames.
Dann kam ich auf die schlaue Idee, fragt doch mal im Forum und bekam schnell Unterstützung. Das habe ich Euch hier auch verknüpft.
https://extreme.pcgameshardware.de/threads/test-und-info-tools.672435/
Nochmals vielen Dank dafür an alle Beteiligten.
Das Tool dafür ist Goverlay, zum auslesen der hinterfragten Werte MangoHUD.
Nach der Installation war ich erst einmal irritiert, da meine Erwartungshaltung in Richtung Afterburner gingen. Hier muss ich sagen, die Protokollierung der Daten gefällt mir bei Mango sogar besser. Cool, an dem sich drehenden Würfel erkenne ich sofort die Auswirkungen meiner Einstellungen. Und es ist mächtiger, als es auf den ersten simplen Blicke aussieht, es lässt sich viel anpassen.
Was nicht so cool ist, um die Daten in dem jeweiligen Spiel aufzurufen, sind die Startoptionen anzupassen. Hier das Beispiel für Tomb Raider ( unten der rote Pfeil )
Goverlay ist allerdings noch viel mächtiger, hier stehe ich noch am Anfang meiner Reise.
Fazit zum Artikel : Hier möchte ich es kürzer machen, denn viel Text war das ja schon.
Wenn es weitere Interessante Dinge aus den Augen eine fortgeschrittenen Anfänger gibt, werde ich in Zukunft noch sicher Updates einfügen. Selbst wenn das Interesse Anderer nicht so groß ist, wird das mein Protokoll.
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Und nach der dritten Installation ist es bereits einfacher, mit der Einrichtung des Cachy System. Ähnlich Windows wird es zur Routine ohne nervige Abfragen.
Gehäuse - würde ich mir wieder kaufen, es ist die Bauform die ich oft bevorzuge. Viel Luft für die Hardware, man kann das System flüsterlese bauen. Die Einschränkung des Netzteiles in der Länge ist zu beachten.
Linux CachyOS - aus meiner Sicht muss es noch reifen, ja es ist stabil & schnell, auch wenn es einige Probleme mit Verbindungsabbrüche am USB Port kam. - siehe Link oben. Die täglichen Updates hatten das wohl behoben.
Einen Umsteiger wird es unnötig schwer gemacht, da ist Mint komfortabler, zum Beispiel allein schon um Programme für eine Funktion zu finden, deren Namen aber man nicht kennt.
Dennoch bleibt es auf dem Rechner, ein zurück zu Windows / Mint wird es hier nicht mehr geben. Man muss sich damit halt beschäftigen!
Gaming unter Linux - funktioniert wunderbar, keiner würde den Unterschied der Betriebssysteme beim anschauen erkennen. Habe aus lauter "Test Lust", Rise of the Tomb Raider in 4K und ~ 75 Frames komplett einmal durchgespielt. Daher ist das Projekt aus meiner Sicht absolut gelungen.
Nun doch wieder viel Text, jetzt ist aber erst einmal Schluss damit ( für Heute
)Vielen Dank für die Zeit, Euer EM_EN
Update 16-03-2026 Netzteil fällt aus
Update 17-03-2026 Netzeiltausch
Tagebuch - Projekt: Der Linux-Rechner meiner Wünsche?
Dual Boot kann dann eine Option sein, muss mich allerdings in das Thema erst noch einarbeiten. Bin da keine Expertin, Aber habe bestimmt über den Daumen sehr weit gepeilt 50 mal Grub repariert. Könnte da helfen.
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Bei mir sammelt sich Hardware, die unter Linux noch eine weitere Lebenszeit bekommt. Man hätte das ganze Thema sicherlich anders lösen können, ob über Software oder einen Dongel, sofern man das gewollt hätte. Ansonsten bin ich mit den Grundfunktionen bei W11 zufrieden. Und mal was Neues, ist auch was schönes....







Die freien Softwarepakete wie Thunderbird, Open Office (die ich auch teils schon jahrelang unter Windows genutzt hatte) und viele weitere Softwaren funktionieren für normale (nicht Businessansprüche) prima. Ok, GIMP statt Adobe XY ist schon ne harte Nummer.. aber hey - keine Abos, keine Werbung, keine Spyware, kein Generve, i,,er schnelle und aktuelle Updates ist massiv viel wert! Da freue ich mich mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue drüber.. ist wie es vor Jahrzehnten auf Computern verschiedener Couleur selbstverständlich war.. und einfach unbezahlbar! Mittlerweile habe ich keine Sorge mehr Linux auf Notebbooks einzusetzen, ob AMD, Intel und /oder nVidia Hardware. Veeery nice.
). ebenso bestimmte befehle zufinden zb chown zum besitz übernehmen von neuen festplatten/ssds. die com redet immer viel drumrum, statt einfach die gestellte frage zu beantworten.