Tagebuch Projekt: Der Linux-Rechner meiner Wünsche?

EM_EN

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Zu meiner Person, bin seit 2022 im Forum als EM_EN neu angemeldet. Vor dieser Zeit mit einen anderen Namen unterwegs, allerdings eher mitlesend. Wie ich die PCGH kennenlernte, könnt Ihr hier gern nachlesen:


Bezeichne mich als einen fortgeschrittenen Hardwareschrauber und hatte im Laufe der letzten 25 Jahre etliche Systeme zusammengeschraubt. Bin Berater und Unterstützer für meine Familie, Bekannte, Freunde und Jeder der mich fragt.
Software ist jetzt nicht so mein Thema, sehe diese mehr oder weniger als notwendiges Übel um die Hardware zu betreiben. :devil:. Deshalb bitte das im Kontext sehen, denn es ist der Blickwinkel eines LINUX Beginner.

Ziel dieser Fingerübung ist es, einen kleinen Ausblick auf Linux zu werfen, als geübter Anfänger und gleichzeitig die Vorstellung der Hardware und Bewertung des Gehäuses, welches ich für das Projekt extra neu gekauft hatte. Weiterhin soll es ein Projekttest für mich sein. Wenn es die Resonanz hergibt, habe ich noch Themen rund um Grafikkarten, PCs, speziell Minis. Aber auch Oldies, die man aufpeppen kann.

Der Gedanke mal etwas anderes als in der Windows Welt zu wandeln, schwelte schon sehr sehr lange in mir. Linux war dabei immer wieder ein Thema, da es die einzig sinnvolle Konsequenz ist.

Nach gefühlten jährlichen Ausflügen in die Linux Welt, mit vielen Enttäuschungen, war der Ausflug im letzten Jahr zu Linux Mint vielversprechend. Die Skepsis komplett das System umzustellen, lag zum großen Teil nicht nur an Linux, sondern an meinen tiefsitzenden Gewohnheiten in Windows. Inzwischen ist Linux komfortabler geworden, nicht perfekt, aber dazu komme ich noch.

Da ich mein Gaming System und mein Büro Rechner nicht für experimentelle Installationen hergebe wollte, wurde zuerst aus einem betagten I7 6700 / 16 GB DDR4 Speicher / 500MB SSD und einer Radeon RX 6400 4GB ein MINI Mintsystem gebaut. Anspruchslose Games liefen so lala, allerdings stabil und auch die Druckerinstallation war erfolgreich. CachyOS installierte ich testweise auf eine separate SSD in diesem System, auch das gelang hervorragend.

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Das war schon mal ein riesiger Fortschritt zu meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit, daher beschloss ich den Focus auf das Thema Gaming unter Linux zu erweitern.

Nun ist CachyOS in aller Munde und PCGH hat keinen geringen Anteil daran. Eine separate NVMe ohne weitere Daten wurde in das System installiert und Cachy aufgespielt. Ziel dabei war es, ein Gaming System aufzubauen, mit dem man ohne große Einschränkungen spielen konnte. Wenn dann alles zu meiner Zufriedenheit läuft, ist es geplant, mein Mainsystem mit der 4090 vollständig umzustellen. Dual Boot kann dann eine Option sein, muss mich allerdings in das Thema erst noch einarbeiten.

Das Projekt nahm Ende 2025 den Anfang, die Hardwarekrise war da und eine komplette Neuanschaffung kam nicht mehr in Frage. Deshalb bediente ich mich an Komponenten aus einem losen AM4 System, die mehr oder weniger "rumlagen" und kaufte dafür Gehäuse, CPU Kühler und Gehäuse Lüfter neu.

So genug der Worte der Einleitung, jetzt ein Überblick der verwendeten Hardware:

CPU = Ryzen 5700G, 8 Kerne, 16 Threads, Basistakt 3,6 Ghz, Boost 4,2Ghz auf alle Kerne, 65 Watt.
CPU Kühler = FSP NP5 Black ( ! 19,99 € neu )
Mainboard = Asus TUF Gaming B450M – Plus II, AM4
NVMe = WD Blue SN 5100 1 TB
Speicher = 24GB, 3200 Mts – 1 X 8GB und 1X 16 GB unterschiedlicher Hersteller, das sind wirklich alles Reste die ich hatte.
Grafikkarte = Gigabyte Gaming OC RX 9060XT, 16 GB im Dreilüfter Design.
Netzteil = 850 Watt Sharkoon Rebel P 30 Gold
Gehäuse= Phanteks XT M3, mATX, Tempered Glass, ohne Lüfter ( 45,89€ mit Versand )
Gehäuselüfter = 4 X Asus Prime MR120 ARGB ( 8,99€ pro Lüfter im Angebot )
Jonsbo RC01 ARGB Controller.

Handicap ist die beschränkte PCIe 3.0 Grafikschnittstelle. Da 16GB der 9060XT mit 16 Lanes voll angebunden sind, sollte sich eine Leistungsreduktion nicht eklatant bemerkbar machen. Vergleiche gibt es bei der PCGH und im Forum genug, das Thema möchte ich auch weiterhin den Experten überlassen.
850 Watt Netzteil, mehr als üppig - war noch übrig. Werde ich ggf. tauschen - siehe Thema Platzverhältnisse.

Zusammenbau der Hardware:
Das Gehäuse lässt sich relativ einfach demontieren, sofern man lesen kann/ möchte. Instinktiv versucht ich die Glasfront auszuklappen, was diese aber verweigerte. Also doch mal ins Handbuch geschaut, MANN ( sagt meine Frau ) macht das ja sonst nicht. Also gelesen und ein beherzter Griff an das Oberteil und es nach oben weggezogen.

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Wirklich, das gibt es eine Schraube, die man jeweils oben am Blech und Glasteil entfernen kann, eine gute Idee find ich.

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Ansonsten Standard beim Einbau von CPU, Speicher, NVME. Nicht wundern über das bunte Kabel, war vorübergehend der 8PIN Stromanschluss der Grafikkarte, bis ich etwas Schwarzes fand.

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Die Installation des CPU Kühler war ohne Überraschungen, relativ einfach ohne Fingerbrechen. Sofern man hier Übung hat sogar ohne Anleitung

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Etwas überrascht wurde ich von den Platzverhältnissen des Netzteils, welches sicher länger ist, aber bei weitem nicht die maximale Länge darstellt, es wurde enger als erwartet.
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das sieht noch unkritisch aus, dabei wurde es eng an den Anschlüssen. Diese ragten bis an die Schräge ran, die für eine lange Grafikkarte vorn reserviert ist. Beachtet bitte die Kante vorn ...

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und die entsprechende Kante hinten, das sah dann echt eng aus am Kabel.

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Es war jetzt kein Showstopper für das Netzteil, dennoch habe ich kein gutes Gefühl wenn etwas klemmt. Locker kann man ein Netzteil ohne Kabelmanagement verbauen, Platz für die Kabel sind vorhanden, nur halt kürzer muss es sein.
Apropos Platz, man kann hier ein Menge Kabel verstauen. Verzeiht mir den Kabelwust, nach Installation eines passenden Netzteil wird noch aufgeräumt.

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Um sämtliche Software Lösungen bezüglich RGB Steuerung zu umgehen, verwende ich externe Controller. Bin kein Freund von BlingBling, finde aber eine ausgewogene Beleuchtung schön.

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Das war es eigentlich schon mit den Hindernissen, der Einbau selbst ging flüssig voran. Keine Schraube klemmte, das Mainboard Schild rastete satt ein, die Schrauben der Grafikarte ließen sich gut einschrauben, kein Fingerklemmen, Ritzen oder ähnliche Verletzungen, alles sauber entgratet.

Zu meinen Referenzlüfter gehören seit Ende des letzten Jahres die Lüfter von Asus, egal ab weiß, schwarz, revers oder normal. Da der Preis auch noch passt, Angebote öfter mal Online sind, ist das unschlagbar. Selbst auf einem CPU Kühler machen sie eine gute Figur. Aber Achtung, sie sind 28mm dick! ( üblich sind 25mm ).

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Da die Hardware in diesem System keinen wirklichen Hotspot hat, sind zwei Lüfter vorn und einer hinten absolut ausreichend. Temperaturen gingen niemals über 75°C auf CPU und 70°C auf der GPU Seite.

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Den CPU Lüfter des Kühlers habe ich ebenfalls ersetzt. Die vorhandenen Klammern musste ich durch den dickeren Lüfter etwas kräftiger anfassen, sitzen aber super fest.

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Und hier sind sie alle in Aktion.

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Mögliche Erweiterungen des Systems in Zukunft, wären noch drei Lüfter unten. Selbst bei einer potenten Grafikkarte wären dann noch für 3,5 Slot insgesamt Platz, sofern der PCIe Slot der Grafikkarte am ersten Slot sitzt. Sowie drei Lüfter oder eine AIO oben, alles jeweils in einer 120 mm Lüfterausführung.
Oben 3 Lüfter wären bei zwei Lüfter vorn wiederum Unsinn, denn dann würde nur ein Lüfter > Lüfter Austausch vorn stattfinden, dennoch optisch sieht das halt cool aus.

Die Grafikkarte kann 430mm lang sein, mit Lüfter habe ich knapp 400mm gemessen. Ein Back Connect Mainboard wäre möglich, im yATX Format. ITX geht ebenfalls , aus meiner Sicht wäre das allerdings Verschwendung.

Das besagte Netzteil hatte ich schon erwähnt, Caseking gibt maximal 150 mm Länge an, jetzt weiß ich warum. Das Eingebaute ist 160mm lang, mit den genannten Einschränkungen. Das war es mal wieder mit dem lesen >:-|, zu meiner Verteidigung muss ich zwei Aspekte anbringen, es war eine Aktion vom Gehäuse für einen super Preis und es nicht klar war welches Netzteil es in diesem System sein wird.

Die Hardware war somit zuerst einmal fertig, nun ging es an die Linux Installation. Werde keine ausführliche Installationsanweisung hier geben, da gibt es lesenswerte Berichte zum Beispiel von @Jaffech, der auch Inspiration für mich wurde,




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Nun bin ich bereits geübt und wenn man ein Stick mit Rufus e.c. vorbereitet hat, sollte es keine Hindernisse geben. Windows ist leichter zu installieren, da man nicht die gefühlten 100 Möglichkeiten hat, ob es der Bootloader, der Desktop oder das Dateiformat ist. Daher auch alles auf Voreinstellung gelassen und durchgedrückt.

Das laste ich Linux grundsächlich an, klar für den Experten eine Spielwiese, für den Anfänger eine komplette Überforderung. Ohne Forum, ohne YT, ohne andere Kanäle, wäre ich in der Welt als Anfänger verloren, denn das war nur Schritt eins.

Die Installation lief auf beiden Systemen problemlos, konnte mich durch die unterschiedlichen Menüs hangeln, verstand zuerst einmal Bruchstücke, wie in Windows die Hintergründe ändern oder Desktopmenüs verknüpfen war kein Problem.
Und weiter ? Dann bin ich noch im "falschen" Youtoube Kanal gelandet, der beschrieb wie man die Pakete händisch über die Konsole nachinstalliert, ich tippelte alles fleißig ab, au man wenn mich einer dabei gesehen hätte.

Mit Hilfe aus dem Netz, konnte ich zuerst einmal die Grundlagen für ein Gaming System installieren, wie Steam zum Beispiel, das sich eigentlich alles hinter dem Cachy Hello Menü befindet, ohne Bedenken hatte ich das erst einmal bei der Erstinstallation weggeklickt.

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Da dies nicht nur mir passiert ist - danke für den Tipp HERR_M - möchte ich hier noch kurz zeigen wie mächtig dieses einfache Menü ist.

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Unter Apps und Tweaks / Install Gaming packages könnt Ihr bereits die nötigsten Apps installieren zum Beispiel Steam, Lutris e.c
Oder das System aktualisieren, oder oder
Daher gern dem Link folgen, hat mir sehr geholfen zu verstehen.

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Steam machte es mir da einfacher, alles was ich brauchte wurde nachinstalliert, Proton e.c. Meinen erster erfolgreichen Spielstart von Half Life 2 Update und Tomb Raider Remastert feierte ich wie ein kleiner Junge, ich war endlich dabei und fühlte mich wie in der Matrix, als die Updates ala Pacman die Prozente fraßen.

Bei dem hier vorgestellten System war ich dann schon schlauer, ohne Probleme installierte ich fast alles was ich brauchte, bis zu dem Punkt - toll wie messe ich denn jetzt die Temperatur von CPU; GPU, mit welcher Framrate spiele ich, wie verlaufen die Frames.
Dann kam ich auf die schlaue Idee, fragt doch mal im Forum und bekam schnell Unterstützung. Das habe ich Euch hier auch verknüpft.

https://extreme.pcgameshardware.de/threads/test-und-info-tools.672435/
Nochmals vielen Dank dafür an alle Beteiligten.

Das Tool dafür ist Goverlay, zum auslesen der hinterfragten Werte MangoHUD.

MANGU HUD OVERLAY.png



Nach der Installation war ich erst einmal irritiert, da meine Erwartungshaltung in Richtung Afterburner gingen. Hier muss ich sagen, die Protokollierung der Daten gefällt mir bei Mango sogar besser. Cool, an dem sich drehenden Würfel erkenne ich sofort die Auswirkungen meiner Einstellungen. Und es ist mächtiger, als es auf den ersten simplen Blicke aussieht, es lässt sich viel anpassen.

Was nicht so cool ist, um die Daten in dem jeweiligen Spiel aufzurufen, sind die Startoptionen anzupassen. Hier das Beispiel für Tomb Raider ( unten der rote Pfeil )

thumbnail TOB MANGO B.jpg



Goverlay ist allerdings noch viel mächtiger, hier stehe ich noch am Anfang meiner Reise.

Fazit zum Artikel : Hier möchte ich es kürzer machen, denn viel Text war das ja schon.

Wenn es weitere Interessante Dinge aus den Augen eine fortgeschrittenen Anfänger gibt, werde ich in Zukunft noch sicher Updates einfügen. Selbst wenn das Interesse Anderer nicht so groß ist, wird das mein Protokoll.
Viele Themen werden mich weiter beschäftigen, Dual Boot, Partitionen hinzufügen, FSR4, komfortable Einstellungen zur Diagnose von Hard und Software, andere Spiel außerhalb der Steam Bubble, e.c.
Und nach der dritten Installation ist es bereits einfacher, mit der Einrichtung des Cachy System. Ähnlich Windows wird es zur Routine ohne nervige Abfragen.

Gehäuse - würde ich mir wieder kaufen, es ist die Bauform die ich oft bevorzuge. Viel Luft für die Hardware, man kann das System flüsterlese bauen. Die Einschränkung des Netzteiles in der Länge ist zu beachten.

Linux CachyOS - aus meiner Sicht muss es noch reifen, ja es ist stabil & schnell, auch wenn es einige Probleme mit Verbindungsabbrüche am USB Port kam. - siehe Link oben. Die täglichen Updates hatten das wohl behoben.
Einen Umsteiger wird es unnötig schwer gemacht, da ist Mint komfortabler, zum Beispiel allein schon um Programme für eine Funktion zu finden, deren Namen aber man nicht kennt.
Dennoch bleibt es auf dem Rechner, ein zurück zu Windows / Mint wird es hier nicht mehr geben. Man muss sich damit halt beschäftigen!

Gaming unter Linux - funktioniert wunderbar, keiner würde den Unterschied der Betriebssysteme beim anschauen erkennen. Habe aus lauter "Test Lust", Rise of the Tomb Raider in 4K und ~ 75 Frames komplett einmal durchgespielt. Daher ist das Projekt aus meiner Sicht absolut gelungen.

Nun doch wieder viel Text, jetzt ist aber erst einmal Schluss damit ( für Heute :) )

Vielen Dank für die Zeit, Euer EM_EN

Update 16-03-2026 Netzteil fällt aus
Update 17-03-2026 Netzeiltausch
Update 30-03-2026 Wie seid Ihr auf den Pinguin gekommen,

Gerne könnt Ihr Kommentare hinterlassen, versuche so schnell wie möglich zu antworten.
Und ganz besonders dabei, SEID LIEB ZUEINANDER
 

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Vielen Dank für den tollen Leserartikel @EM_EN, der es verdientermaßen auf die Startseite von PCGH geschafft hat.


Danke auch an @Herr_M, welcher @EM_EN letztlich den Weg zu CachyOS Hello geebnet und zukünftig viel Arbeit gespart hat.

Danke auch an @PCGH_Thilo, der die Community im Blick hat und solche tollen Geschichten meldet.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Sven
 
Habe gestern aus Gründen nach etwa 10 Jahren mal tatsächlich Tabula Rasa auf meinem Hauptrechner gemacht. Das dämliche Windows 11 entsorgt und auf Windows 10 upgegradet... Ja, es fühlt sich wirklich wie ein richtiges Upgrade an... Meine Fresse ist Win 11 mies, so ein richtiges Windows ME Revival, in schlecht... :schief:

Mein Plan ist nun, einen Dual-Boot mit CachyOS aufzubauen. Brauche aber noch bisschen mehr Einlesearbeit, um nicht in eine der zahlreichen potenziellen Microslop-Stolperfallen zu geraten... Funktioniert leider nicht mehr ganz so unproblematisch wie noch zu SUSE Linux 8-Zeiten...

So kann ich beide Welten nutzen. Windows wird voraussichtlich notgedrungen auch nach dem 13. Oktober noch die Anlaufstelle für Spiele mit Anticheat u.a. Schwierigkeiten sein. Aber für den Rest soll bei mir nun CachyOS nach und nach die Windowsnachfolge antreten. Witzig ist, dass ich dadurch auch noch FSR Redstone auf meine 7900XTX bekomme...

In dem Sinne, danke für den Bericht, könnte nützlich werden :-)
 
Bin ja nun auch kein jungspund mehr, habe aber meine blauäugigkeit auch vor 2 Wochen abgelegt. CachyOS installiert. Geil, Nach einer Woche dann Linux Mint drauf gepackt, und werde jetzt vermutlich erstmal da bleiben. CachyOS ist zwar mit KDE sehr ansprechend und auch aktueller als Debian/Mint, aber mit einer Nvidia und diversen anderen arbeitsmitteln gehe ich dann lieber auf eine leicht stabilere Distro gegenüber einer Arch. Die Spiele laufen immerhin genauso gut! Und mit dem Faugus Launcher kriegt man auch Steamfremde Launcher sowie deren Games so einfach wie noch nie auf den Rechner, so kann man auf das umständliche installieren über Stream, Lutris oder Heroic verzichten😁
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen Sven,

und danke für deine Erwähnung ...

Danke auch an @Herr_M, welcher @EM_EN letztlich den Weg zu CachyOS Hello geebnet und zukünftig viel Arbeit gespart hat.

... aber eigentlich hat EM_EN den Weg zu Hello selber 'gefunden'. Ich hatte EM_EN lediglich per PN einzwei Hinweise gegeben. Eigentlich nicht der Rede wert. :-)
 
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Tabula Rasa auf meinem Hauptrechner gemacht. Das dämliche Windows 11 entsorgt und auf Windows 10 upgegradet...
Ergänzend die Einordnung warum ich gewechselt habe, wechseln werde. Für mich ist ein Betriebssystem ein Mittel zum Zweck. Sicherlich gibt es begründete Einwände was die Sicherheit gefährden könnte. Ausser die Gängelung zur Kontobindung, ist es die Unterstützung der Hardware. Klar wir entwickeln uns weiter, nur wesentlich langsamer in Bereichen wo es kein leistungskritische Anfordeungen gibt. Und das traurige Gesicht meiner Bekannten, die den Rechner bald entsorgen muss, hat noch ihr Übriges getan :rolleyes: Bei mir sammelt sich Hardware, die unter Linux noch eine weitere Lebenszeit bekommt. Man hätte das ganze Thema sicherlich anders lösen können, ob über Software oder einen Dongel, sofern man das gewollt hätte. Ansonsten bin ich mit den Grundfunktionen bei W11 zufrieden. Und mal was Neues, ist auch was schönes....
Eigentlich nicht der Rede wert. :-)
doch, doch, es ist ja nicht nur die Inspiration für weiteren Kontent. Wurde davor bewahrt, etwas zu vorschnell zu veröffentlichen, was noch nicht ganz fertig war. In der Ruhe liegt die Kraft. Deshalb von mir nochmals ein einfaches Danke :love:
 
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Prima, dass du den Wechsel auch geschafft hast.

Meine Reise im Januar war wesentlich steiniger, da Cachy in einigen Bereichen nicht sehr komfortabel war.
SMB kann Cachy noch nicht so einfach, leider, die Einrichtung meines NAS, das nur zeitweise läuft, hat mich
viele Stunden mit der Google KI und hunderten Befehlen in der Konsole gekostet.
Dann habe ich ein Asus Board mit 5GBit Aquantia Chip und lasse mein Lan auf 2,5 GBit laufen, nach einem
Update viel das System auf 100MBit zurück und auch das hat mir viel Zeit gekostet, bis das Problem behoben
war.
Trotz allem bin ich jetzt sehr zufrieden und habe Win 11 die letzten Wochen nicht mehr angerührt. Dualboot
habe ich aber nicht eingerichtet, ich habe jedes System separat auf eine SSD gepackt und starte dann bei
Bedarf über F8 das Bootmenü vom MoBo, dann kann Windows mir den Grub nicht zerschießen ;)

Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinem System, Cachy rockt... :daumen:
 
Habe gestern aus Gründen nach etwa 10 Jahren mal tatsächlich Tabula Rasa auf meinem Hauptrechner gemacht. Das dämliche Windows 11 entsorgt... Windows wird voraussichtlich notgedrungen auch nach dem 13. Oktober noch die Anlaufstelle für Spiele mit Anticheat u.a. Schwierigkeiten sein. Aber für den Rest soll bei mir nun CachyOS nach und nach die Windowsnachfolge antreten.
In dem Sinne, danke für den Bericht, könnte nützlich werden :-)
Damit finde ich die Performance von Windows 11 insgesamt ziemlich gut.
Beitrag im Thema 'Windows 11: SSDs zünden den Turbo mit nativem NVMe-Support' https://extreme.pcgameshardware.de/...mit-nativem-nvme-support.672803/post-12056318

@EM_EN
Vielen Dank für den Bericht.
Ich denke CachyOS oder Nobara sind nicht ohne Grund stark im Kommen.

Warum sollte man eigentlich noch zu normalen Distributionen wie Ubuntu greifen?

Grüße
:kaffee:
 
, ich habe jedes System separat auf eine SSD gepackt und starte dann bei
Bedarf über F8 das Bootmenü vom MoBo, dann kann Windows mir den Grub nicht zerschießen ;)
Vielen lieben Dank für die Wünsche und den Hinweis. Das Windows das zerschießt, habe jetzt öfter gelesen und werde diesen Weg vermutlich bei meinem Hauptrechner so gehen. Zum Glück habe ich noch eine NVME vorrätig,
Vielen Dank für den tollen Leserartikel @EM_EN, der es verdientermaßen auf die Startseite von PCGH geschafft hat.
Hier bin ich echt rot geworden und ja, ein wenig stolz, Danke dafür:kuss:
Nach einer Woche dann Linux Mint drauf gepackt,
Habe Mint noch auf dem Mini, fokussiere mich aber erst einmal auf CachyOS. Cachy verhält sich atemberaubend schnell, als Gaming System sehe ich das ganz vorn, obwohl ich wirklich nur die Beiden kenne. Dennoch werde ich meinen Bürorechner später auf Mint umstellen, hier sind dabei allerdings andere Hürden zu nehmen, Scanner, Office und auch die NAS. Wenn Mint noch die Pacman bei den Updates einbaut, vielleicht schon früher :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade für Office und SMB sollte Mint besser geeignet sein, war schon kurz vorm Wechsel von Cachy...

Aber selbst mein alter Cano Scan Lide 35 läuft problemlos unter Cachy, besser als unter Win 11, da wird
der Scanner alle paar Updates gelöscht und ich muss ihn mit dem Treiber vom Lide 60 neu einrichten... :daumen2:
 
Um Cachy an der Stelle zu verteidigen es ist einfach kein Anfänger-OS.

Ich persönlich benutze Arch seit Jahren und damit so zufrieden wie mit keiner anderen Distro zuvor, auch was Stabilität angeht. Ja Stabilität kann bei manchen Problembaustelle. manchmal etwas schwanken, aber insgesamt gibt es mehr fixes und Verbesserungen als Probleme (auf diese muss man dann eben auf Mint lange warten).
Aber wie gesagt Arch (auch nicht als CachyOS) ist nichts für Anfänger die einfach nur xy tun wollen. Wenn man Linux tiefer kennen lernen will natürlich eine gute Option.

Für Anfänger kann ich neben Mint auch noch Kubuntu (Ubuntu mit KDE) empfehlen. Ich bevorzuge KDE und Wayland hat schon ein paar Vorteile Gegenüber X11 auch in Sachen Geschwindigkeit.
Als Scanprogramm (besonders für das Scannen mehrseitiger Dokumente) kann ich NAPS2 wärmstens empfehlen.
 
Habe Mint noch auf dem Mini, fokussiere mich aber erst einmal auf CachyOS. Cachy verhält sich atemberaubend schnell, als Gaming System sehe ich das ganz vorn, obwohl ich wirklich nur die Beiden kenne. Dennoch werde ich meinen Bürorechner später auf Mint umstellen, hier sind dabei allerdings andere Hürden zu nehmen, Scanner, Office und auch die NAS. Wenn Mint noch die Pacman bei den Updates einbaut, vielleicht schon früher :lol:
Pacman sieht zwar geil aus. aber im umfang ist APT doch besser. Pacman kannst du auf Mint auch nutzen. Würde ich aber dringend von Abraten :lol:Die gründe sind die weswegen Pacman auch nie für mint kommen wird. Das eine ist Debian, das andere Arch. die Pakete würden dir das system Gründlich zerlegen können
 
Schöner Artikel und freue mich das du so problemlos mit CachyOS klar kommst. Meine persönliche Erfahrung mit Cachy ist da weniger erfolgreich, schon alleine weil es mir erstmal 2h meiner Lebenszeit bei der Installation geraubt hat durch einen pacstrap Pacman Error.

Auch danach war es mir doch zu voll mit Dingen die ich persönlich für überflüssig hielt, mag aber auch daran liegen das ich seit einigen Monaten auf EndeavorOS unterwegs bin und das doch um einiges entspannter in vielerlei Hinsicht ist.

Dennoch willkommen in der Linux Welt und lass dich nicht unterkriegen 😁
 
Das klingt doch Supi. Auf Dauer wird Windows bei mir auch runterfliegen, sobald ich mit Escape From Tarkov fertig bin. Ist tatsächlich der einzige Grund für das noch vorhandene Windows.
Und das allergeilste an Cachy (bzw. wahrscheinlich bei jeder Linux-Variante?) ist einfach die Tatsache, dass man lediglich ein Knöpfchen für alle Updates (bis auf Games) drückt.

Bei mir ist Cachy auch schon etwas länger aufm Rechner, aber ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht ausreichend mit Dingen wie Goverlay/MangoHud/Lact/CPUX etc. auseinandergesetzt habe. Irgendwie fehlte die Zeit und gleichzeitig habe ich auch noch das Projekt HomeServer mit Debian laufen. Wobei ich dem Server aktuell den Vorrang gebe. Da sind derzeit Matrix-Server und Paperless in Arbeit.
Als absoluter Linux-Noob ist das wahrscheinlich zuviel auf einmal gewesen. :ugly:
 
Klasse Bericht und Forumstopic für die Community @EM_EN!

Ich will auch nicht mehr mehr in die Windowswelt zurück. CachyOS läuft seit bald einem Jahr einfach klasse auf meinen Kisten und mit dessen "Snappiness" und auch Geschwindigkeit in Spielen bin ich schon sehr zufrieden.

Was ich kürzlich noch angegangen bin, ist auch meinem ASUS A16 Advantage Notebook auf CachyOS umzustellen, um auch da endlich Ruhe vor Win 11 zu bekomnen (das nun nur noch auf einer 2ten PCI-E SSD im Dualboot als Fallback dahinvegetiert. Hatte bei der Erstinstallation zwar und waruj auch iimmer Probleme mit der Erkennung der dGPU (amd 7600S) also der 2ten, dedizierten GPU. Die war einfach nicht da in der Hardwareübersicht.. und habe sie dann mir arch Hacks sichtbar gemacht, was aber letztendlich meine CachyOS Installation destabilisiert hat. (don't tinker with the kernel too much!) also alles nach 12h Arbeit und Lernkurve wieder gebügelt, CachyOS neu draufgenudelt und peng.. beide GPUs waren da. Dann Mangohud mit Goverlay drauf, dazu LACCT und nun geht es recht reibungslos, das die dGPU in Spielen erkannt wird, wenn ich Proton-cachy dafür hernehme. Spannend fand ich auch das die Stromsparfunktionen auf dem ASUS A16 hier überhaupt keinen Stress machen, sondern gleich nach Installation und Einstellung ohne Murren sehr gut funktioniert haben.. Und so habe ich mit nem Akku der nur noch 83% Helth-Kapa hat dann 8h Laufzeit bei Tippaufgaben im Energieeffizienten Moduns erreicht. Klasse!

Mittlereweile rennen auch noch weitere Notebooks von Lenovo (Thinkpad von 2019) und ASUS (Nb von 2016) tadellos mit Cachy-/EndeavourOS). Ich bin damit unabhängig und sicher, abseits vom Windowsgenerve (und MacOS) und mag auch einfach arch basierende rolling-releases, die meinem Tuning- und Geschwindigkeitstreben sehr gut entgegenkommen.

Die Laufsicherheit geht für mich vollkommen in Ordung, hatte ich in einem Jahr mit CachyxOS zwar mal nen Totalausfall nach einem frischen Update und musste das Booten wieder hinbiegen (nein NICHT Windows hatte den Bootsektor gekillt). Aber unter Windows hatte ich das über 30+ Jahre auch immer mal wieder und dazu bluescreens of death.. also hat mich das mit CachyOS nicht allzusehr geschockt und seither war auch nix mehr zu bemängeln ;-) Die freien Softwarepakete wie Thunderbird, Open Office (die ich auch teils schon jahrelang unter Windows genutzt hatte) und viele weitere Softwaren funktionieren für normale (nicht Businessansprüche) prima. Ok, GIMP statt Adobe XY ist schon ne harte Nummer.. aber hey - keine Abos, keine Werbung, keine Spyware, kein Generve, i,,er schnelle und aktuelle Updates ist massiv viel wert! Da freue ich mich mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue drüber.. ist wie es vor Jahrzehnten auf Computern verschiedener Couleur selbstverständlich war.. und einfach unbezahlbar! Mittlerweile habe ich keine Sorge mehr Linux auf Notebbooks einzusetzen, ob AMD, Intel und /oder nVidia Hardware. Veeery nice.
 
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super geschriebener artikel:daumen: . bin selbst seit anfang des jahres auf cachy gegangen. die gründe von win weg zugehen sind vielfältig.
habe bisher auch keine probleme mit spielen / software oder so gehabt. erstaunt war ich das selbst treiber und scannersoftware für den drucker vorhanden war.
womit ich eigentlich probleme habe ist das wenn man etwas sucht es immer nur in english zufinden ist ( my english is not the yellow from the egg :-D ). ebenso bestimmte befehle zufinden zb chown zum besitz übernehmen von neuen festplatten/ssds. die com redet immer viel drumrum, statt einfach die gestellte frage zu beantworten.
wäre wirklich toll wenn du weiterhin deine erfahrungen hier mitteilen würdest.
 
Daran merkt man auch, wie viel man in all den Jahren mit Windows gelernt hat.
Wie schwer kann es schon sein, eine 'Fremdsprache' zu lernen? Ja! :ugly:
Ich hab mir auch direkt die komplette Schelle als Anfänger mit dem Server gegeben.
Debian headless mit verschlüsselten Platten, nen Docker MediaStack für meine BluraySammlung (Plex will mir irgendwie keinen Server anzeigen, Jellyfin läuft aber Problemlos). Traefik, Immich, Paperless-NGX und Matrix-Server werden dann nochmal ne andere Nummer, denke ich xD
Und ne eigene Domain wäre eigentlich auch ganz schick.
Es bleibt interessant.
 
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