Viel mehr als und if und while und andere Gemeinsamkeiten die Java und C++ haben, braucht es nicht, um zu Programmieren(im Sinne der Berechenbarkeitstheorie). Die meisten Zusatzfeatures, die Programmiersprachen haben dienen dem Komfort( also dem verminderten Aufwand ein gewisses Programm zu erstellen) und der Zeit, die zur Ausführung eines solchen Programms nötig ist. Wenn du Java beherscht, dann lassen sich die Unterschiede (siehe
http://www.techfak.uni-bielefeld.de/~cfroehli/Vergleich.pdf) sehr schnell bewältigen. Das ist auch die Meinung von so allen Lehrkörpern an der Universität, die Java lehren und in allen Folgekursen dann auch C++ voraussetzen. Mit der Begründung, dass man sich die Unterschiede sehr schnell aneigenen kann, was ich auch bei mir und in meinem Umfeld festgestellt habe.
Im Sinne der Berechenbarkeit von grundsätzlichen Algorithmen eventuell. Aber dann kann man auch Assembler programmieren. Alles andere dient ja nur dem Komfort.
In Java und C++ sind sogar grundlegende Datenstrukturen anders. Arrays funktionieren anders und müssen in Java direkt mit new allokiert werden.
Und was Lehrkörper an Unis angeht, hab ich schon genug negative Erfahrungen. Da haben die meisten auch keine Ahnung. Und viele programmieren C++ auch wie Java, was absoluter Horror ist. C++ geschrieben von Javaprogrammierern ist meist der schlechteste C++ Code, den man so sieht.
Klar wäre "Java <-> Assembler" oder "Java <-> Rein Funktionale Programmiersprache" noch ein größerer Unterschied und ich weiß wohl, was du meinst, wenn du sagst, dass die Sprachen gleiche Teile haben. Aber die beiden als ähnlich zu beschreiben, ist einfach falsch

BTW: Die verlinkte PDF ist auch weit entfernt von "vollständig", aber gut.
Was wollt ihr eigentlich alle mit euren Vorlesungen von der Uni?
Ihm gleich die Lust auf alles verderben?
Es gibt geeignetere Einstiegsmethoden für einen 14-Jährigen!
Lieber mit einem totalen Anfängerbuch in ganz kleinen Schritten anfangen, auch wenn man am Anfang kaum etwas lernt, als die Lust nach ein paar Studen komplett zu verlieren weil das "Lernmaterial" viel zu umfangreich, unübersichtlich und theoretisch ist!
Who cares? Ich hab auch mit 13 Jahren mit C++ angefangen und fragt mal meister Leandros wann er angefangen hat. Die Vorlesung, die ich verlinkt habe ist am Anfang nicht wirklich unbeschreiblich schwer. Klar gibt es einfacheres, aber ich finde dass Alter kaum ne Rolle spielt bei sowas. Ich kenne diverse Informatiker, die 15 Jahre Altersunterschied haben und ich den jüngeren für fähiger halte.
Meine verlinkte Vorlesung ist im übrigen absolut nicht unübersichtlich und mit der Theorie hällt es sich auch in Grenzen. Und ein bisschen Theorie schadet auch nicht.
Von daher CR7_Fan: Kannste ja ausprobieren, wenns zu schwer ist, probierste halt was anderes.
@CR7_Fan: Gibt es an deiner Schule vielleicht 'ne Informatik-AG?
Das wäre sicherlich eine gute Wahl, wenn man dort auch schon mit Sprachen wie Java oder Delphi (sehr einsteigerfreundlich) hantiert.
In Schulen sind die Informatiker-Lehrer meist die Lehrer, die sich als erstes einen PC gekauft haben. Klar eine AG könnte gut sein, aber die hohe Wahrscheinlichkeit ist, dass dort auch niemand mit Grips ist. Aber ja klar, natürlich sollte er darein, wenn er in die Richtung möchte.
Abschließend: Probier ruhig die Vorlesung aus, kauf dir ein gutes Buch oder such dir ein tolles Online-Tutorial. Mit genug Motivation schaffst du es so oder so. Und am besten: Such dir einen Ansprechpartner, der dir Fragen beantworten kann.
LG
Lukas