AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant
@all:
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denke die hersteller werden größenteils kulant sein. man kann ja persönlich nichts dafür.
Ein Grund mehr, sich keine Mühe damit zu machen.
Die Sache ist doch die, wer hat denn nur 2 SATA Geräte im Betrieb ?
Bei den Platten Preisen Heute, hat doch jeder mehr als 2 Geräte. zb.:
1. ein SATA ODD,
2. eine SSD
3. Eine Proggy Platte
4. Eine Multimedia Platte
5. evtl. noch nen 2. Brenner
usw.

Wofür brauchst du bei heutigen Plattengrößen zwei Platten und eine SSD? Und die Mehrheit auch nur ein optisches Laufwerk.
Wichtige Frage:
Was würdet ihr Leuten wie mir raten, die das ominöse Board schon bestellt haben, der Postbote es aber noch nicht gebracht hat?
Das Paket nicht entgegen nehmen und den Versandhändler (in dem Fall Alternate) um Rücküberweisung bitten??
Annehmen würde ich es und dann via 14-Tage Rückgaberecht zurückschicken, weil dir (offensichtlich) die Eigenschaften nicht gefallen. Das dürfte der reibungslose weil etablierte Weg sein.
Annahme verweigern könnte für Durcheinander sorgen, das würde ich allenfalls bei einem dubiosen Händler machen. Behalten erachte ich auch als suboptimal. Zwar sollte man keine Probleme bekommen, aber man hat dann später den RMA-Ärger mit dem Hersteller. Selbst wenn es reibungslos läuft stehen die Chancen nicht schlecht, dass man in 1-2 Monaten für 2-3 Wochen ohne Board auskommen muss. Da würde ich lieber diese 2 Monate den alten Rechner weiternutzen - die Preise können in der Zeit nur sinken. (gerade zwischen Cebit und Ostern hat man sowieso oft den schnellsten Verfall des Jahres)
Also meiner Einschätzung nach bist du da überhaupt nicht auf die "Kulanz" der Mainboardhersteller angewiesen. Das ist eher ein versteckter Mangel, der definitiv besteht. Da brauch man jetzt nicht drüber diskutieren. Mit dieser Meldung hat Intel ganz klar gesagt, das es einen Produktionsfehler gibt. Ob dieser direkt zu einem Fehler führt oder nicht ist irrelevant. Der Fehler ist vorhanden, und damit hab ich ein Recht auf Nachbesserung von Seiten des Verkäufers.
Laut Intel führt die Produktionsweise bei einem kleinen Teil der Boards zu einem Fehler. Solange der nicht bei dir Auftritt, kann sich der Verkäufer rauswinden. Wenn er in 1,5 Jahren bei dir Auftritt, bist du in der Nachweispflicht und wenn er in 2,5 Jahren Auftritt, bist du ganz raus.
Natürlich wird jeder einigermaßen vertrauenswürdige Händler einfach so einen Austausch nehmen (aber der würde das auch ohne Meldung von Intel machen) - aber das ist eben Service/Kulanz, nicht das gerade-so-einhalten des gesetzlichen Rahmens, das einige Händler praktizieren.
Diese Nachbesserung wird er aber nur durch ein neues Board erfüllen können. Denkt man noch an die lange Zeitspanne die es dauern wird, wäre sogar ein Rücktritt vom Kauf denkbar, da der Verkäufer objektiv nicht dazu in der Lage ist nach zu bessern, er also dieses Recht nicht wahrnehmen kann.
Der Händler hat iirc min. 6 Wochen für die Nachbesserung Zeit und solange der Käufer keinen Fehler vorweisen kann, muss er gar nichts machen. (siehe die unzähligen Fälle, in denen der Käufer reklamierte Produkte mit "Fehler nicht nachvollziehbar" zurückbekommt)
Wenn es hart auf hart kommt gilt -wie fast immer bei Hardware-: Man mag prinzipiell im Recht sein, aber der Fall ist so knapp auf der Kannte, dass man deutlich mehr Zeit und Geld in den Prozess investieren müsste, als die Hardware wert ist.
Die insgesamt 1 Milliarde finde ich von Intel btw. auch recht optimistisch geschätzt. Grad der Image-Schaden ist gewaltig, zumal man den FP-Pentium-Bug wieder aus dem Keller holt...
Der Penitumbug ist für viele Leute ne historische Anekdote und die Retailverkäufe dürften auch gering sein. 90-95% der (potentiellen) Intel-Käufer werden davon nur am Rande hören bzw. bestenfalls das ausgedünnte Angebot bei den Händlern bemerken. Wenn PC-Hersteller nicht liefern, wird das ja eh ihnen angehängt, Kunden sind da eher direkt denn gerecht

Was für Intel ins Geld geht, sind die unzähligen Boards, die bereits produziert worden und die noch in Lagern oder bei Händlern liegen. Wenn einem da nicht schnellsten ein massentaugliches Verfahren zum selektiven entfernen großer BGA-Bauteile einfällt, dann ist das alles Sondermüll und statt einem 45$ Chipsatz, für den man 45$ eingenommen hat, ist ein 90$ Mainboard zu ersetzen.
Für den Server-Markt natürlich auch ein GANZ schlechtes Vorzeichen, denn die hören so etwas überhaupt nicht gern und sind teils ziemlich paranoid. Sprich da werden wohl viele erstmal abwarten ob es dort nicht auch zu Problemen kommt, bzw.- umgekehrt wenn es zu Problemen kommt kann es für die Mainboardhersteller/Intel verdammt teuer werden, wenn bei ner Bank ein Sata-Controller ausfällt, weil der Chip rumzickt, dann gibts da ganz schnell ganz große Probleme... (Klar ist nen andere Chipsatz, aber wer sagt das sich nicht ein ähnlicher Fehler einschleicht? Wie gesagt die sind teils paranoid, und tragen Firmen solche Fehler extrem lang nach.)
Für derartige Einsatzzwecke ist es am wichtigsten, dass man weiß, woran man ist. Niemand hat sensitive Daten nur auf einem Laufwerk oder nur auf einem System bereitliegen. Wenn sich der Hersteller schuldig bekennt und langfristig vorher ankündigt, was Sache ist, dann kann man eine entsprechende Zahl an Austauschkomponenten vorrätig halten. Paranoid machen Fehler wie der Pentium-Bug oder die TLB-Geschichte: Irgendwas stimmt nicht, keiner weiß was. Ggf. ist die Datenintegrität gefährdet. Und der Hersteller schweigt.
Im konkreten Fall wurde ohnehin weder Server- noch Entry-Level-Desktop-Hardware vorgestellt. D.h. weder zentrale Rechnersysteme noch Bürogeräte auf Sandy-Bridge-Basis sind im Umlauf und die Hand voll an Führungskräften, die einen nagelneuen Quadcore für Office haben müssen (man ist ja schließlich kein normaler Angestellter) sollte keinen großen Unterschied machen.
Im professionellen Sektor könnte nur eins ärgerlich für Intel werden: Die de-facto Markteinführung von Sandy Bridge könnte ggf. erst nach den ersten Bulldozertests erfolgen. Und das drückt die Preise.
Je nachdem wie ähnlich sich die Chips sind, wird denen ziemlich der Arsch auf Grundeis gehen...
Die Chips sind identisch, aber wie gesagt: Sie sind nicht im Handel und die Vorgängergeneration ist noch gut genug, um die Konkurrenz in Schach zu halten.
Die Sache aber auch ein einem einzelnen Gate fest zu machen find ich irgendwie auch schon ziemlich optimistisch. Ist ja nicht so als ob da nur ein paar in nem Chipsatz drin sind. Ich hoffe wirklich Intel ist sich da sehr sehr sehr sehr sehr sehr sicher, denn wenn in nem Jahr oder zwei dann kommt das es doch nochmal ein Problem gibt, dann haben se sich nen riesen Eigentor geschossen, und dann wird der FP Bug vom Pentium ein Kindergeburtstag dagegen gewesen sein.
Die Chipsatzentwicklung bei Intel (aber auch AMD. Und bei Nvidia kann man gar nicht von Entwicklung sprechen...) ist eher evolutionär denn voll von grundlegend neuen Entwürfen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn dieser 4-Kanal-SATA2 Bereich in zu 98% identischer Weise auch schon in der ICH6 steckte. Potentielle neue Fehler können also nur in sehr beschränkten Bereichen auftreten.
Hier steht, dass Verbraucher kaum betroffen sind, da die falschen Chipsätze erst nach dem 9. Januar ausgeliefert wurden.
Ich schätze mal mein betreffendes Mainboard und das vieler anderer hier wurde vorher gefertigt?
Alle anderen Meldungen behaupten das genaue Gegenteil.
Ist ein Produktionsstopp wirklich erforderlich wenn nur 5% der bisherigen Boards den Fehler zeigen? Na ja wird wohl die Zukunft zeigen, wie hoch die Ausfälle sind aber ist etwas widersprüchlich.
Wenn man ein namenhafter Hersteller ist, der auch in Zukunft OEMs beliefern will, dann sind 5% Ausfallquote bei im Handel befindlichen Produkten ein SuperGAU. AMD hat es in 3 Jahren AT64-Überlegenheit nicht geschafft, sich vom Ruf der Via-Sockel/Slot A Plattformen zu befreien (und da hatten vielleicht 0,5% mal ein Stabilitätsproblem).
Leistung, Preis,... zählen für einen Kompletthersteller nicht, wenn einer (bzw. eher: ein weiterer. Die sind schließlich auch ganz ohne Hardwaremängel kreativ

) von 20 DAUs, denen er seine Produkte verkauft, mit einem für ihn nicht lösbaren Fehler auftaucht. Die Leute reden schließlich miteinander und eine derartige Quote bedeutet, dass jeder zweite potentielle Kunde jemanden kennt, dessen z.B. Dell "nach nur einem Jahr Schrott war". Und dem DAU und seinen Freunden ist es egal, ob das an einer bestimmten Generation von Intel-Chipsätzen oder an der Qualität von Dell liegt. Für die ist "der Hersteller" verantwortlich und zwar der des "PCs" (weil ein PC ist ja eine Einheit, die ganz klar nur von einem Hersteller kommt, nicht?

). Und bei diesem Hersteller wird weder er noch seine Freunde noch irgendwer, dem er davon abraten kann, je wieder etwas kaufen.
Das ist echt bitter für Intel. Wie ich mir schon gedacht habe sind auch der Serverchipsatz betroffen, und das nehmen die entsprechenden Firmen VERDAMMT übel. Da ist nicht mit zu Spaßen.
Entweder vergisst du sehr schnell, was du schon gesagt hast - oder du versuchst verzweifelt, einen Flamewar zu starten.?
Kann man eigentlich die Spannung für den Chip erhöhen für OC, bzw. muss man das? Wenn ja, dann GZ an alle OCler. Bei denen wird der Chip noch früher sterben.
SB lässt sich über BCLK kaum übertakten.
Also macht es auch keinen Sinn, dem Chipsatz mehr Spannung zu geben, der läuft eh weit innerhalb seiner Specs.
Das Notebooks eventuell trotz defekten kommen halte ich allerdings für keine kluge Idee.
1. Die Kunden werden so was verdammt ungern kaufen
Die Kunden werden davon nichts wissen
2. Können die mir echt Garantieren, das der Chip weiter funktioniert, wenn da nen Transistor das Zeitliche segnet und eventuell weitere mit nimmt? Ich hab schon mal nen Chip (Nicht die Intel Chips

)in nem kleinen Lichtbogen verglühen sehen.....
Und dieser wird garantiert nicht vom Ausfall eines Transistors verursacht worden sein
Weiß denn schon jemand, wie sich dieser Fehler bemerkbar macht? Abstürze, Fehlermeldungen oder werden Laufwerke nicht mehr erkannt?
Laut Intel erst Geschwindigkeitsabnahme, dann Laufwerksausfall. Letzteres kann/wird zu Abstürzen führen, wenn es die Systemplatte betrifft.
Das macht dann aber nur Sinn, wenn ihr mindestens 20 Boards verwendet eher mehr. Denn was bringt der Test, wenn eure gewählten Boards ausgerechnet zu den betroffenden gehören?
Es soll sowas ähnliches werden, wie der So1156 Test. Der machte technisch auch keinen Sinn, hat aber die Gemüter beruhigt
Bleibt bei nur die Frage, ob man sich vllt schonmal den RAM kaufen sollte, da der ja bestimmt jetzt erstmal wieder teurer wird...
Mit etwas Glück wird er jetzt für ein paar Wochen billig
muss ich wenn ich nachher mein board abgebe format c machen ?
kommt gar nicht in die tüte den rechner back zu senden die leistung ist brachial ^^
Wenn du nur dein Board einsendest, hast du kein Problem. Nach meiner Erfahrung kann man selbst RAID-Verbünde problemlos an einen Intel-Controller einer anderen Generation transferieren und direkt weitermachen.
Wenn du einen Komplett-PC gekauft hast, musst du den Hersteller fragen. Eigentlich sollte er nur die Platine austauschen, aber man weiß ja nie...
wie lange hat asus eig. garantie ?
Die bessere Frage ist, wie man den Asus-Support dazu bringt, einem weiterzuhelfen...
Nützt aber nichts, wenn es passenden Steckplätzen fehlt
