Praxis-Video: Wasserkühlung selber zusammenbauen

AW: Praxis-Video: Wasserkühlung selber zusammenbauen

Sehr gutes Video :daumen:. Sehr interessant, vor allem da ich (noch) überhaupt keine Ahnung von Waküs habe. Dennoch interessierts mich sehr.
Leider kollidiert das ein wenig mit meinen "so klein wie möglich"-Plänen...aber vll findet sich da noch was bis Herbst 2015 :)
 
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Super gemachtes Video!

War etwas schmerzhaft für mich, wieder an die Wärmeleitpad-auf-Graka-fummel-Orgie erinnert zu werden. :ugly:
 
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Tolles Video, ihr dürft ruhig weitere solche Videos machen, zu diversen Themen, besonders gerne weitere WaKü-Videos :daumen:
Was in diesem Video gezeigt wurde, kenne ich zwar alles schon, aber es ist dennoch schön zu sehen.
Mehr davon ! :hail:
 
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Ich kann mich nur anschließen, schönes Video. :daumen:

Interessant wäre mal zu Wissen, bei welchen Karten ein Fullcover-Kühler empfehlenswert ist und bei welchen ein GPU-Only reicht.
Das hängt ganz vom Aufwand ab, den man betreiben möchte. Mit großen Kühlkörpern und u.U. einem langsamen Lüfter sind alle Karten GPU-only kühlbar.
 
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Ich hatte mich bisher noch nicht mit dem Thema WaKü auseinandergesetzt und muss sagen, dass ich mir so einen Einbau jetzt selbst auch zutrauen würde.
Sehr sehr gutes Video, ich freue mich schon auf Raff und seine Übertaktungsversuche.
 
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Nur schade, dass eine Wakü von den Kosten her schon deutlich teurer ist, als eine Luft Kühlung. Einen CPU Kühler kaufe einmal und kann ihn lange nutzen. Habe selber den Mugen 3 schon seid fast 3 Jahren und der wird es auch nie nächsten 3 Jahre machen. Bei einer Wasserkühlung, muss man immer wieder Wasser oder so nachkippen oder wechseln etc.

Der Wartungsaufwand hält sich nach meiner Erfahrung sehr in grenzen. Obwohl ich nur noch selten Zeit (und Anlass) finde, an meinem privaten System zu basteln, habe ich noch nie einfach so das Wasser gewechselt. Wenn ich den Kreislauf geleert habe, dann immer wegen Bastelarbeiten. Die nachzufüllende Menge hält sich auch sehr in Grenzen. Wenn man nicht den kleinsten Ausgleichsbehälter hat, sollten die Wartungsintervalle bei 6 bis 12 Monaten liegen.

Der Preis ist übrigens relativ. Die gezeigte Kombination aus Lüftern, Radiator, Pumpe und Verbindungen kostet um die 140 Euro und kann langfristig genutzt werden. CPU-Kühler gibt es aber 35 Euro und diese überleben meist zwei bis vier Sockel-Generationen.
Einzig Full-Cover-Grafikkartenkühler gehen ins Geld. Mindestens 80 Euro pro Karte, für die Lightning-Kleinserie sind sogar 140 Euro fällig. Aber Grafikarten-Luft-Nachrüstkühler sind auch nur begrenzet nutzbar und erreichen bei weitem nicht die hier möglichen Temperaturen.


Tolle Sache, ich steck auch gleich mal ein Stück Draht irgendwo rein um somit vielleicht auch was zu überbrücken. Das ganze natürlich wie im Video gezeigt ohne Schutz!

Im Video wird nicht dazu aufgerufen, Drähte irgendwo reinzustecken. Das könnte ins Auge gehen.
Am ATX-Stecker eines ausgeschalteten ATX-Netzteiles gibt es aber nur zwei stromführende Adern. Das eine ist die beschriebene Power-On-Leitung ohne nenneswerte Leistung, die andere ist die 5 Volt Stand-By-Leitung. Die 9 Volt Blockbatterien in einigen Lego-Produkten haben mehr Gefahrenpotential.


Gut erklärt, ich würde aber die Schläuche etwas "besser" abscheiden gerade den bei der GPU, der schaute arg "abgefressen" aus. Für mich sahen auch die Gewinde der Anschlussstücke an der Pumpe kürzer aus als die an der GPU. Hätte man die nicht einfach tauschen können und die "Adapterringe" bei der GPU weglassen?

Aber mal was andres, wenn ich mich doch mal für ne WK (CPU/GPU) entscheide, wie bekomme ich dann die Luft aus dem System? Weil so wie gezeigt hin und her wackeln/drehen is net mit meinem Gehäuse:ugly:

Zum Entlüften empfehle ich drei Ansätze, die sich auch kombinieren lassen:
- Schwenken und Schütteln, wie gezeigt. Geht nicht bei hohem Gewicht
- Rotieren, also das System abwechselnd auf Front, Rückseite, Deckel,... legen, so dass eine Luftblase den ganzen Kreislauf "nach oben" durchlaufen kann. Geht mit jedem Gewicht, aber man muss den Ausgleichsbehälter dabei waagerecht halten.
- Entlüftungsschrauben an Stellen, an denen es nicht anders geht. Gerade bei einem oben liegenden Radiator kann es helfen, wenn man einen zweiten Abgang öffnen kann, durch den dann die Luft entweicht. Wichtig: In diesem Momant darf natürlich kein weiter unten liegende AGB geöffnet sein.


Die Anschlüsse hätte man auch umgekehrt nutzen können – aber wie hätte ich dann die Bedeutung von Gewindelängen veranschaulicht? ;)


Schönes Video Torsten - mehr davon!

Mit etwas Glück gibt es auf der DVD 03/15 eine extended-Fassung, in der ich noch den Deckel einer Laing wechsel. Raff möchte nämlich auch eine 780ti mit besserer Kühlung :)

Ich würde bei der Kühlermontage jedoch immer vom "Leichten aufs Schwere" arbeiten und nie umgekehrt. Warum kann man schon bei Minute 5 erahnen, wo der Fullcover einen ordentlichen Satz in Richtung Karte macht. Bei den inzwischen großen Kühlkörpern ist die Schwerkraft einfach undankbar, wenn man versucht ihn präzise zu positionieren und mal etwas abrutscht. ;)

Kurzum: Kühler umgekehrt ans Ende der Tischplatte oder auf die Verpackung sodass die Slotblende nicht auf dem Tisch aufsitzt und die Karte rücklinks aufsetzen (hat nebenbei auchden Vorteil dass die Positionierung anhand der PCB-Löcher einfacher fällt - Pads müssen ggf. auf dem Kühler angebracht werden).

Nach meiner Erfahrung haften nie alle Pads so gut, dass man die Karte einfach umdrehen könnte. Eine Positionierung auf dem Kühler ist möglich, aber die genaue Position der zu kühlende Bauteile oft nicht erkennbar. Da ist es in meinen Augen einfacher, den Kühler einfach gut festzuhalten. Gegebenenfalls sollte man vorher Anschlüsse einschrauben, die geben einen zusätzlichen Angriffspunkt.


Schönes Video. Vor allem in der kurzen Zeit, Topp.

Real-Zeit waren übrigens knapp zwei Stunden vom ersten öffnen der Kartons bis zur laufenden Kühlung. Ohne parallele Dreharbeiten wären es sicherlich 30-45 Minuten weniger gewesen.


Interessant wäre mal zu Wissen, bei welchen Karten ein Fullcover-Kühler empfehlenswert ist und bei welchen ein GPU-Only reicht.

Das ist sehr schwer zu sagen. Der Speicher dürfte bei keiner Karte ein Problem machen, aber die Spannungswandler sind schwer einzuschätzen. Da gab es auch schon Probleme mit Mittelklassekarten, die die gleichen Spannungswandler wie High-End-Modelle nutzen. Zwar in deutlich geringerer Anzahl, aber mit der gleichen Leistungsdichte - und die kann für manche Kühler schon zum problem werden.


War etwas schmerzhaft für mich, wieder an die Wärmeleitpad-auf-Graka-fummel-Orgie erinnert zu werden. :ugly:

Du möchtest nicht wissen, was für ein Spaß der R9-290-Kühlertest seiner Zeit war...
Die Welt braucht mehr 256-Bit-Interfaces!
 
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Nach meiner Erfahrung haften nie alle Pads so gut, dass man die Karte einfach umdrehen könnte. Eine Positionierung auf dem Kühler ist möglich, aber die genaue Position der zu kühlende Bauteile oft nicht erkennbar. Da ist es in meinen Augen einfacher, den Kühler einfach gut festzuhalten. Gegebenenfalls sollte man vorher Anschlüsse einschrauben, die geben einen zusätzlichen Angriffspunkt.
Die wirklich kritischen Bauteile (VRM!) sind idR eindeutig durch entsprechd freigestellte Flächen erkennbar und bieten zudem ausreichend große Pads um eine gewisse Toleranz zu bieten. Bei den RAMs hatte ich eigentlich auch noch nie derartige Probleme (schon gar nicht, wenn hier Paste zum Einsatz kommt, und selbst wenn: 60%-Abdeckung wären beim RAM wohl immernoch mehr als ausreichend). Aber natürlich: immer jedem so wie er es am liebsten hat. :nicken:
 
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Der Wartungsaufwand hält sich nach meiner Erfahrung sehr in grenzen.Wenn man nicht den kleinsten Ausgleichsbehälter hat, sollten die Wartungsintervalle bei 6 bis 12 Monaten liegen.

Und das ist sehr niedrig gegriffen. Ich habe einem Arbeitskollegen vor langer Zeit ein wassergekühltes System (CPU+Chipsatz+Board, custom loop) mit einem i7 920 gebaut und die CPU auf rund 4 GHz übertaktet. Der hat da bis heute nach eigenen Angaben nicht das Geringste dran gemacht außer den Radi mit Druckluft vom Staub befreit und 2x die Grafikkarte erneuert die nicht in der WaKü drin ist. Also 5 Jahre ohne Wartung sind tatsächlich möglich wenn man Glück (und einen etwas größeren AGB) hat. ;)
 
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Uff, da solltet ihr in der Redaktion mal in einen besseren Schlauch Cutter aus Metal investieren, sollte gerade so bezahlbar sein ;)

Kennst du das Gefühl Torsten, wenn man mit den Fingernägeln über ein Stück Styropor kratzt :)
Genau das Gefühl hatte ich ab dem Zeitpunkt, als ich die Schlauchenden gesehen habe, bis zum Schluss des Videos "BRRRR"

Ich habe es ausgehalten ! ;)

Mal im ernst da blutet das Modder Herz in mir schon gewaltig :(

Bitte Bitte, nicht nochmal sowas bitte !
 
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Schönes Video!

Aber zum reinigen der GPU doch kein Papiertuch ausm WC nehmen :P
 
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Uff, da solltet ihr in der Redaktion mal in einen besseren Schlauch Cutter aus Metal investieren, sollte gerade so bezahlbar sein ;)

Naja, technisch ists eigentlich völlig egal wie verfranst die Schlauchenden sind so lange es dicht ist. Ich kanns aber nachvollziehen weils einfach blöd aussieht.

Ein supertoller Cutter ist finde ich nicht mal nötig, ne stinknormale Schere reicht bei den Masterkleer-Schläuchen problemlos aus um saubere Enden zu produzieren. :)
 
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Schon alles soweit klar, dennoch bei der Menge was die Redaktion im Jahr verbaut ist eine 10 Euro Schlauch Cutter nicht zuviel :)
So bald ein Schlauch schräg abgeschnitten wird, sieht es total hässlich aus auf dem Fitting, wenn er dann ebenso schräg herauskommt.
Das Problem hat man beim richtigen Cutter nicht.
 
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Das ist jetzt aber ein bisschen Mücke zum Elefant machen :) - bei Schraubtüllen verschwindet das Ende unter der Überwurfmutter, sodass der optische Gesichtspunkt eigentlich gar keiner ist. Und die deutlich wichtigere Funktion war maximal zu Zeiten von Plug&Cool durch unsaubere Schlauchenden beeinträchtigt.
 
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Auch von mir ein ganz großes Lob für dieses Video. :daumen:Von meiner Seite, ich habe keine praktische Erfahrung mit Wasserkühlungen, kann ich dir die Rückmeldung geben, dass alle Infos gegeben werden um sich mit einem sicheren Gefühl an seine erste Wasserkühlung zu wagen.

Was die einzelnen Schritte vor allem so verständlich macht sind die genauen Erklärungen was denn nun eigentlich genau gemacht werden muss. Um nur drei Beispiele zu nennen: Der Anschlüss mit dem zu langen Gewinde der den Wasserkanal in den Kühler verschließen kann, wie die Pumpe an die Wandlerplatine angeschlossen werden muss oder der Klassiker, den ich nie verstanden habe, das Überbrücken des Netzteils. Das grüne Kabel, Pin 16, der vierte von links, mit einem schwarzen Massenkabel überbrücken. Das ist für jeden Einsteiger klar was gemeint ist :daumen:.

Ich habe noch eine Frage zur Pumpe. Du hast ja bewusst ein preisgünstiges Modell für den kleinen Wasserkreislauf gewählt. Die Tauchpumpe Eheim 600 Tation II kostet mit Wandlerplatine 60€. Als Kritikpunkt nennst du die nicht vom AGB entkoppelte Pumpeneinheit.

Was hälst du von der Eheim 1046-790 230Volt Vollkeramiklagerung? Mit einem günstigen AGB lande ich auch bei ca. 60€. Über den Netstecker als Stromanschluss lässt sie sich nicht regeln. Wird da die Lautstärke zum Problem?
 
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Hast du mal eine Eheim 1046 laufen gehabt ? Ich schon :)
Das muss irgendwann am Anfang der Jahrtausendwende gewesen sein 2000-2003 so um den dreh.

Ausgleichsbehälter war damals von Inovatec, unter 230V finde ich die Pumpe schon sehr laut, aber zumindest geht dann auch was ;)
Probe weiße in Bad aufgebaut und mir ist das Wasser an die Decke gespritzt :) Also Druck ist da.
 
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Super Video! Ich bekomme Lust auf ein Versuch! Nur das ich bis Heute zu Faul gewesen bin, ich scheue immer noch der Aufwand. :P

Sollte ich doch den Schritt zum SLI/CF wagen, dann kommt eine WaKü gleich mit. :daumen:
 
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Erstmal ein Lob an Thorsten! Weiter so, daß Video hat mir sehr gefallen. Vllt. kommt ja noch ein Beitrag/Video, wie die WaKü in ein Gehäuse eingebaut wird. Wo wir schon beim nächsten Thema wären... Testet doch mal Gehäuse, welche für WaKü´s geeignet sind:daumen:
@Lios Nudin: Habe seit etwa 5 Jahren eine HPPS-Pumpe im System, da sind die Lüfter der Radiatoren lauter als die Pumpe.
 
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Hast du mal eine Eheim 1046 laufen gehabt ? Ich schon :)
Ausgleichsbehälter war damals von Inovatec, unter 230V finde ich die Pumpe schon sehr laut, aber zumindest geht dann auch was ;)
Dann bist du scheinbar nicht viel mit Wasserkühlungs-Pumpen in Berührung gekommen. :rollen: Bei der Eheim1046 ist nicht die Spannung von 230 Volt entscheidend, sondern die Wechselfrequenz des Spannungsnetzes von 50 Hertz. Sie lässt sich damit nicht regeln, läuft aber bedeutend langsamer als manch spezifische Wakü-Pumpe (vgl. Aquastream XT auf Eheim-Basis bis ca. 80 Hz regelbar). Eine Laing zeigt völlig andere Grundzüge und ist auch erheblich lauter (rauscht). Kurzum: Die Eheim 1046 230 V gehört mit zu den leisesten Pumpen. Man sagt aber nicht umsonst: Eine Eheim ist immer nur so leise wie ihre Entkopplung. Ein Shoggy-Sandwich sowie weiche Schläuche sind Pflicht, um eine Übertragung der Vibrationen auf Gehäuse und Komponenten zu unterbinden.
 
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