Ui, wie lang darf die Antwort denn ausfallen?
Die Atmosphäre und Immersion bei Open World Spielen ist extrem wichtig! Die Welt muss sich lebendig anfühlen und vor Details strotzen. Star Wars bietet sich bzgl. Details, Easter Eggs und Fan-Service ja geradezu an.
Ähnliches beim Gameplay.. Es muss fluffig aber dennoch wuchtig in den harten Szenen und Schießereien rüber kommen. Das beherrscht Massiv ja.. Zumindest bei toten Städten...
Dein Impact auf die Welten muss ebenfalls spürbar sein. Und am Impact ist Ubi bei D1 und D2 gescheitert... In einer lebendigen Welt sollten Entscheidungen Konsequenzen haben. Und zwar drastische... Gerade wenn man mit einem Szenario wie bei The Division auffährt. Das dies anders geplant war, wissen wir ja seit dem legendären Trailer von Teil 1. Klar, letztendlich ist es ein Loot-Shooter mit PVP und PVE. Aber gerade wenn man weiß wie es gewesen wären, schmerzt es umso mehr. Lore-Technisch wäre bei D1 und D2 auch mehr gegangen, aber auch hier wurden die Spieler enttäuscht indem geplante Stadtviertel komplett gestrichen wurden. Bei D2 hat man sich noch nicht mal mehr die Mühe gemacht, die Map entsprechend zu bereinigen. :/ In die freien Flächen hat man dann Raids, Kopfgelder und Einzelmissionen gepackt... Aber sieh selbst:
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Gerade bei den DLCs hoffe ich halt das Massive bei Outlaws eine andere Strategie auffährt. Neue Planeten, Städte, Ortschaften, Underground (Star Wars 1313 Anspielung) wäre sicher eine Bereicherung für das Spiel!
Zum Impact nochmals:
Warhammer 40K Rouge Trader hat gezeigt wie es gehen kann. Das Spiel geht nochmals weiter als Baldurs Gate 3. Entscheidungen im Tutorial können dich in Act 3 oder 4 hart in den Hintern beißen. Gefühlt hat alles eine Konsequenz, und das obwohl das Spiel stellenweise linear ist. Was vorallem daran liegt, das das Spiel es dir nicht auf die Nase bindet...
Hier ein kurzes Beispiel:
Du erinnerst dich sicher an die klassischen Dialoge alá Mass Effect. Gut & Böse etc. Das Spiel weißt dich ja sogar drauf hin, welchen Weg du gerade einschlägst.
Nicht aber Rouge Trader! Denn hier siehst du nicht was deine Dialogentscheidungen für Auswirkungen haben! Außgenommen die
Convictions. Aber jeder Dialog den du mit deinen Gefährten oder sonstigen NPCs führst kann später dazu führen, das es zum Teil massive Konsequenzen hat. Warum? Nun auch sie haben ihre eigenen Convictions und wie schon erwähnt kannst du es nicht erkennen, was für Auswirkungen deine Antwort haben wird. Ist dieses System perfekt? Nein, durchaus nicht. Aber es macht das ganze glaubwürdiger und die Welt so auch lebendiger, weil du dich zum einen in die Rolle deine Charakters versetzen musst, aber zum anderen auch das große Ganze im Auge behalten musst.
Wäre das ganze in Outlaws zu intergrieren? Ich denke schon. Bei dem Budget sollte das durchaus möglich sein. Das erfordert aber natürlich eine ganz andere Art des Quest-, Welt- und Dialogdesigns. Keine erwartet hier kilometerlange Dialoge wie in Rouge Trader, aber ich bin mir sicher das ganze lässt sich durchaus auf ein anständiges Level bringen, ohne das es ausartet.