Sammelthread PlayStation 5

Sammelthread
Glaubst du nicht, dass es bei diesen Milliarden-Konzernen, wo Leute sitzen, die seit Jahrzehnten in dem Geschäft tätig sind, ähnliche Überlegungen gab? Ich habe die Frage hier eh schon des Öfteren aufgeworfen, aber dieser Wunsch nach AA Spielen ist ungefähr gleich sinnvoll wie der nach einem Crash. Wie würde den ein AA Uncharted oder Last of Us aussehen? Die Spiele leben von den Elementen, die eben entsprechend Kohle verschlingen, motion-capture, Animationen, propietäre engines, die in-house teuer weiterentwickelt werden müssen usw. Diese naive Vorstellung ich mach jetzt ein AA God of War oder ein AA GTA ist einfach nicht realistisch. Und bezüglich Kosten sparen, der Großteil der Entwicklung findet oft schon in Support-Studios in Asien oder Osteuropa statt, und das bei allen großen Publishern.

Viele der früheren Chefs wurden mittlerweile ersetzt durch Rente, Krankheit oder co. Mittlerweile sitzen Geschäftsmänner an der Spitze die teils nicht mal was mit Gaming am Hut haben oder die Kunst von alten Klassikern verstehen.

Ein GTA, GoW oder TLOU sollen auch weiterhin AAA Games bleiben, daran ist nichts verkehrt und zeigen auf wie weit ein Spiel sein kann. Man muss aber nicht aus jeder Marke ein AAA Game inkl. DLC und Lootboxen machen. Das frisst massig an Ressourcen und vor allem an Zeit.

Mehr Vielfalt an Spielekonzepte und frischen Marken bringen doch Interesse. Da gibt man gerne 30-50€ aus und freut sich wenn das Game auch mal nach 10-15 Stunden vorbei ist.

Aber anstatt solch ein Ansatz zu fördern kauft man sich lieber dicke Namen ein bzw. schließt Studios welche genau solche Games produzieren könnten.

Am Ende kann es uns auch egal sein. Wir kaufen das was uns gefällt und beeinflussen damit den Markt. Ich persönlich freue mich auf ein Hades 2, Hollow Knight oder das oben genannte Clair Obscur: Expedition 33 mehr als aufs nächste Call of Duty, AC oder co. Für solche Games zahle ich dann auch sehr gerne die UVP oder wie im Falle von Hades 2 wo ich es direkt zum Early Access gekauft habe um die Entwickler zu unterstützen.

Leider habe ich nicht das Gefühl, dass es um "können" geht, sondern um "wollen".
Hier werden wieder neue Grenzen gezogen und Maßstäbe gesetzt, die die Zukunft einläuten, damit der Schock bei der ersten 1000€ Konsole nicht zu groß ausfällt.

Ich schätze auch das man bei den aktuellen Konsolen und deren Preise auch Gewinn erzielt. Die nächste Playstation darf auch gerne wieder 800€ kosten sofern eben auch berechtigte Hardware und Material verbaut sind. Man darf aber eben auch die Leute nicht vergessen die eben nicht bereit sind oder es schlicht nicht können um auch diese Zielgruppe erreichen zu können.

Wahrscheinlich sind 599€ das neue 250DM bzw 399€. Man wird ja sehen wie sich die Verkäufe entwickeln.
 
Ich schätze auch das man bei den aktuellen Konsolen und deren Preise auch Gewinn erzielt. Die nächste Playstation darf auch gerne wieder 800€ kosten sofern eben auch berechtigte Hardware und Material verbaut sind. Man darf aber eben auch die Leute nicht vergessen die eben nicht bereit sind oder es schlicht nicht können um auch diese Zielgruppe erreichen zu können.

Wahrscheinlich sind 599€ das neue 250DM bzw 399€. Man wird ja sehen wie sich die Verkäufe entwickeln.
Sony hat doch bereits vor der ersten Preiserhöhung m.W.n. schon Gewinne mit der Hardware gemacht - vor Allem auch, weil man an Materialkostne gespart hat. Aus dem Grund ist mir völlig schleierhaft, warum Sony jetzt ERNEUT (!) den Preis erhöht. Nach dem Fiasko gehe ich durchaus davon aus, dass die PS6 mindestens bei 600 EUR liegen wird. Ob das in einem Massengeschäft so sinnvoll ist? Zumindest ich habe meine Zweifel.
 
Ich denke KI wird künftig Kosten und Zeit deutlich senken.

Das beginnt mit Animationen, (Teil)Generierung von Spielwelten, Assets, NPC's, Storytelling uvm.

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KI als Gamechanger und Joker ist auch meine große Hoffnung. Denke trotzdem, dass die ganzen Publisher weiterhin an der Preisschraube bis an die Schmerzgrenze drehen werden, um "die Marktflexibilität auszutarieren..."
Als Begründung werden sie dann nur angeben, dass Server für KI Auslastung halt teuer sind (☞゚ヮ゚)☞

Bleibt aber auch für Publisher alles ein Spiel auf dünnem Eis. Zu hohe Preise könnte nämlich zu mehr Piraterie führen (ich weiß, du magst den Begriff nicht @Khaos-Thanathan, nur mir fällt kein anderer für den Sachverhalt jetzt erstmal ein^^), was in einem großen Rahmen natürlich auch zu noch weniger Verkäufen führt, sodass sie dann wieder die Preisschraube runterdrehen müssten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mehr Vielfalt an Spielekonzepte und frischen Marken bringen doch Interesse. Da gibt man gerne 30-50€ aus und freut sich wenn das Game auch mal nach 10-15 Stunden vorbei ist.
Trotzdem floppen kleinere Titel wie Hellblade 2 oder South of Midnight die nicht 60-70,- kosten. AA ist auch keine Garantie dass etwas erfolgreich wird. Auch wenn ich ebenfalls diese Titel bis hin zu A Plague Tale sehr gerne zocke.

Manchmal muss wohl eher das Timing und Setting stimmen und dass es sich im Netz rumspricht. Trifft auf AAA wie auch auf AA oder Indie Titel zu. Klar, bei einem Plattformbetreiber sollte halt eine gesunde Mischung vorherrschen damit der Spieleoutput nicht zu viele Lücken hat.


Für solche Games zahle ich dann auch sehr gerne die UVP oder wie im Falle von Hades 2 wo ich es direkt zum Early Access gekauft habe um die Entwickler zu unterstützen.

Was trotzdem dazu führt dass Hades 2 vorerst nur für die Switch rauskommt. Xbox und Playstation Gamer werden hinten angestellt. Die hast wohl nicht mitfinanziert.^^


Ich schätze auch das man bei den aktuellen Konsolen und deren Preise auch Gewinn erzielt. Die nächste Playstation darf auch gerne wieder 800€ kosten sofern eben auch berechtigte Hardware und Material verbaut sind. Man darf aber eben auch die Leute nicht vergessen die eben nicht bereit sind oder es schlicht nicht können um auch diese Zielgruppe erreichen zu können.

800,- wäre sicherlich zu viel für manche Familien wenn die Games und Zubehör dann 80-99,- kosten sollen. Können ja gern Pro Modell am Anfang für 800,- bringen aber 2027/28 sollte das Basismodell trotzdem nicht mehr als 600,- kosten. Löhne steigen ja nicht groß an und mit neuen Steuererhöhungen und anderen Verteuerungen wird es ja nicht billiger werden. Die brauchen sich dann nicht wundern wenn man dann in einer Gen keine 100Mio Einheiten mehr schafft.
Wird vermutlich die Cross Gen Phase noch länger weil viele Leute auf dieser Gen dann bleiben bis sie endgültig wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
So kannst du aber auch direkt jede Diskussion im Keim ersticken.

Hier geht es um Videospiele, also sind die hier logischerweise auch die größte Sorge.
Das ist mir bewusst! Aber es hat einfach bei mir den Anschein, dass man vergessen hat was frühere Konsolen gekostet hat und das was bei weitem keine Unterschicht oder untere Mittelschicht Preise.


Hier mal Chat GPT dazu befragt:

PlayStation Konsolen – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | Releasejahr | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|-------------|--------------|-----------------------------|
| PlayStation 1 | 1995 | 599 DM | ca. 565 € |
| PlayStation 2 | 2000 | 869 DM | ca. 640 € |
| PlayStation 3 | 2007 | 599 € | ca. 830 € |

Aktuelle Generation:
- PlayStation 5 Standard (2024): ca. 549 €

Fazit:
Frühere Konsolen waren inflationsbereinigt nicht günstiger – im Gegenteil: PS1, PS2 und PS3 waren alle teurer als die heutige PS5. Daher verstehe ich diesen Shitstorm nicht und nein, das war früher überhaupt nicht anders nur verdrängt und vergessen.

Edit: Hier auch noch Spiele:

PlayStation-Spiele – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|--------------|-----------------------------|
| PS1 (1995) | 99 DM | ca. 94 € |
| PS2 (2000) | 119 DM | ca. 88 € |
| PS3 (2007) | 69,99 € | ca. 97 € |

Aktuelle Preise (2024):
- PS5 Spiele (UVP): 69,99 €
- Häufig im Sale: unter 40 €, teilweise unter 20 €

Fazit:
Früher waren Spiele inflationsbereinigt teurer als heute. Dank digitalem Vertrieb und Sales bekommst du heute oft *mehr Spiel fürs Geld*.

Das einzige was anders ist als früher die Preisstabilität.Aber das trifft nicht nur bei Konsolen zu, sondern bei fast allen Produkten und auch den Gebrauchtmarkt. Ich glaube ich brauche z.B. nicht eine 4090 erwähnen, die nach 18 Monaten gebraucht mehr gekostet hat, als eine neue damals?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wobei "Inflationsbereinigt" auch bisschen trügerisch ist. Vergisst viele Faktoren die da auch mit reinspielen. Die trotzdem der Instustrie mehr Kohle reingespühlt hat als jemals zuvor. Früher hatten viele Leute auch nur sich mit 1-2 Systemen beschäftigt. Heute wollen sie dass man 4 Geräte Zuhause hat, Online zahlt, MTAs, DLCs und dass man 20 Games im Jahr kauft weil sonst die nächsten Studioschließungen drohen.

Wird dennoch künftig nicht leichter da Arm und Reich halt auch weiter auseinanderdriften. Die Mittelschicht die sich Früher noch so Konsole mit 5 Games im Jahr leisten konnte wird halt ausgedünnt. Dann bekommst halt deine 800,- Konsole mit 99,- Games die noch MTAs und DLCs enthalten dann auch nicht mehr so einfach an Alle los.

Ist schon glaube ich etwas notwendig dass die Industrie die Preisspirale nach oben etwas stopp und ihre eigenen Kosten etwas senkt.
 
Früher waren Spiele inflationsbereinigt teurer als heute. Dank digitalem Vertrieb und Sales bekommst du heute oft *mehr Spiel fürs Geld*.

Das einzige was anders ist als früher die Preisstabilität.Aber das trifft nicht nur bei Konsolen zu, sondern bei fast allen Produkten und auch den Gebrauchtmarkt. Ich glaube ich brauche z.B. nicht eine 4090 erwähnen, die nach 18 Monaten gebraucht mehr gekostet hat, als eine neue damals?
Die 4090 ist nur so preisstabil, weil die 5000er-Reihe eine einzige Katastrophe ist, sollte man auch noch erwähnen, dass du eine 3000 € GPU kaufen kannst und mit etwas Glück dann auch noch ROPs fehlen oder die GPU andere Gebrechen hat, sagt eh schon alles aus.

Bei den Spielen seh ich das übrigens auch so, wer nicht zum Launch kauft, spart massiv, einige Monate nach Release bekommst du das Spiel dann für 30 € und Jahre später wirds sogar verschenkt, das ist definitiv erst eine Entwicklung der letzten zwei Generationen, und Spiele waren davor sicher in den meisten Fällen teurer.

Bei Nintendo muss man übrigens eines verstehen, an deren größten Titeln haben bisher 200-300 Leute gearbeitet, wenn die Spiele jetzt langsam technisch Richtung schwächeren PS4 Niveau gehen und die Entwicklungskosten steigen, werden die natürlich alles an die Kunden weitergeben, Nintendo lebt von hohen Profitmargen.
 
Das ist mir bewusst! Aber es hat einfach bei mir den Anschein, dass man vergessen hat was frühere Konsolen gekostet hat und das was bei weitem keine Unterschicht oder untere Mittelschicht Preise.


Hier mal Chat GPT dazu befragt:

PlayStation Konsolen – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | Releasejahr | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|-------------|--------------|-----------------------------|
| PlayStation 1 | 1995 | 599 DM | ca. 565 € |
| PlayStation 2 | 2000 | 869 DM | ca. 640 € |
| PlayStation 3 | 2007 | 599 € | ca. 830 € |

Aktuelle Generation:
- PlayStation 5 Standard (2024): ca. 549 €

Fazit:
Frühere Konsolen waren inflationsbereinigt nicht günstiger – im Gegenteil: PS1, PS2 und PS3 waren alle teurer als die heutige PS5. Daher verstehe ich diesen Shitstorm nicht und nein, das war früher überhaupt nicht anders nur verdrängt und vergessen.

Edit: Hier auch noch Spiele:

PlayStation-Spiele – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|--------------|-----------------------------|
| PS1 (1995) | 99 DM | ca. 94 € |
| PS2 (2000) | 119 DM | ca. 88 € |
| PS3 (2007) | 69,99 € | ca. 97 € |

Aktuelle Preise (2024):
- PS5 Spiele (UVP): 69,99 €
- Häufig im Sale: unter 40 €, teilweise unter 20 €

Fazit:
Früher waren Spiele inflationsbereinigt teurer als heute. Dank digitalem Vertrieb und Sales bekommst du heute oft *mehr Spiel fürs Geld*.

Das einzige was anders ist als früher die Preisstabilität.Aber das trifft nicht nur bei Konsolen zu, sondern bei fast allen Produkten und auch den Gebrauchtmarkt. Ich glaube ich brauche z.B. nicht eine 4090 erwähnen, die nach 18 Monaten gebraucht mehr gekostet hat, als eine neue damals?

Das Ding ist doch einfach, dass wir nicht mehr im Releasejahr sind.
Ich hab gerade spaßeshalber mal in die MAN!AC 95/09 (Markteinführung) und 98/10 (3 Jahre später) geschaut. Laut Werbeanzeigen aus dieser Zeit hat die PS1 zur Markteinführung 599DM gekostet, 3 Jahre später "nur noch" 299,95DM, also die Hälfte. Die PS ONE lag bei Markteinführung im Jahr 2000, zurückgerechnet, etwa bei 275DM (~140€).
Wir stecken 5 Jahre in der aktuellen Generation. Innerhalb dieser Zeit gab es diverse neue PS5 Revisionen, die allesamt günstiger in der Herstellung wurden ( Pro außen vor), allein schon, durch den Verzicht auf die großen Kupfer-Heatsinks der ersten PS5 Konsolen; mittlerweile dürfte der Großteil "billiges" Alu sein.
Lieferketten und andere Bauteile dürften in der Zeitspanne auch optimiert und günstiger geworden sein.
Auch wir haben mittlerweile eine "Slim" bekommen, aber anstatt >50% günstiger zu sein, gibt's heute einen Preisaufschlag von ~15%. Es wird so viel Geld über serviceorientierte Produktverkäufe verdient wie noch niemals zuvor, aber damit man sein Geld erstmal in Abos und MTX stecken darf, muss man eine teurer werdende Hardware kaufen.
Es ist einfach verrückt.
 
Es wäre sicherlich verständlich wenn der Releasepreis halt nicht fallen würde. Aber geht genau in die andere Richtung nach Oben.

Hat schon den Eindruck dass nicht richtig gewirtschaftet wird.

Meinen Bekannten haben jetzt nach der Switch 2 Veröffentlichung die Leute 20x das Switch 1 Oled Bundle mit MK 8 innerhalb 2 Tage gekauft.

Glaub kaum dass wenn der Osterhase noch das alte Modell bringt dass man so schnell Version 2 kauft. Trotz dass die Switch 1 bald keine neuen Games bekommt. Scheint trotzdem nicht Jeder bereit zu sein den Geldbeutel zu weit zu öffnen.
Stimmt wohl die Aussage von Nintendo dass wenn man es sich nicht leisten kann doch bitte zur Switch 1 greifen soll.

PS4 hat sich mit letzten Lieferung auch noch blendend verkauft.

Zeigt halt dass manche Käufergruppen neben den anderen täglichen Ausgaben wohl woanders dann etwas kürzer treten.
 
Wir stecken 5 Jahre in der aktuellen Generation. Innerhalb dieser Zeit gab es diverse neue PS5 Revisionen, die allesamt günstiger in der Herstellung wurden ( Pro außen vor), allein schon, durch den Verzicht auf die großen Kupfer-Heatsinks der ersten PS5 Konsolen; mittlerweile dürfte der Großteil "billiges" Alu sein.
Wenn dem so wäre, hätte Sony die Preise nicht erhöht, für die ist es nämlich wesentlich wichtiger, dass sie ihre Meilensteine erreichen, was aktive User und verkaufte Hardware betrifft, und da profitieren sie eher von billigerer Hardware.
 
Mir schmeckt die Preiserhöhung auch nicht, aber das ist gerade einfach so, das macht jedes Unternehmen gerade im Hintergrund.
Es wird nicht mehr auf Wachstum spekuliert, es heißt gerade mehr Marge zu machen, nicht mehr Output, dazu noch am besten die Produktion verkleinern.
Vor Jahren mussten wir mit unserem Preis auf Arbeit auch runter, um Kunden zu halten oder zu gewinnen, jetzt bekommen Kunden bis zu 200% Aufschlag. Ist die Marge kleiner als 5%, wird die Abteilung dicht gemacht, das ist gerade einfach die Realität. Ich hab selber jetzt 5-6Monate mit der Kacke zu tun gehabt.
Das ist gerade der Werdegang in der Industrie, und glaubt mir die haben hunderte Szenarien durch kalkuliert und wen da am ende auch nur ein kleines +5% mehr Marge raus kommt, dann wird das gemacht.
Ich weiß es ist bescheuert, es sind gerade schwierige Zeiten und man macht Gewinn, und trotzdem reicht es am Ende nicht.
Ich habe damit täglich zu tun^^
 
Das Ding ist doch einfach, dass wir nicht mehr im Releasejahr sind.
Ich hab gerade spaßeshalber mal in die MAN!AC 95/09 (Markteinführung) und 98/10 (3 Jahre später) geschaut. Laut Werbeanzeigen aus dieser Zeit hat die PS1 zur Markteinführung 599DM gekostet, 3 Jahre später "nur noch" 299,95DM, also die Hälfte. Die PS ONE lag bei Markteinführung im Jahr 2000, zurückgerechnet, etwa bei 275DM (~140€).
Wir stecken 5 Jahre in der aktuellen Generation. Innerhalb dieser Zeit gab es diverse neue PS5 Revisionen, die allesamt günstiger in der Herstellung wurden ( Pro außen vor), allein schon, durch den Verzicht auf die großen Kupfer-Heatsinks der ersten PS5 Konsolen; mittlerweile dürfte der Großteil "billiges" Alu sein.
Lieferketten und andere Bauteile dürften in der Zeitspanne auch optimiert und günstiger geworden sein.
Auch wir haben mittlerweile eine "Slim" bekommen, aber anstatt >50% günstiger zu sein, gibt's heute einen Preisaufschlag von ~15%. Es wird so viel Geld über serviceorientierte Produktverkäufe verdient wie noch niemals zuvor, aber damit man sein Geld erstmal in Abos und MTX stecken darf, muss man eine teurer werdende Hardware kaufen.
Es ist einfach verrückt.
Das habe ich doch schon vorab geschrieben! Wir sind im Preisstabilen Bereich! Ich wollte einfach dieses .... Argument Konsolen waren immer schon für unter und untere Mittelschicht beerdigen, nicht mehr und nicht weniger!
 
Trotzdem zogen die Verkaufszahlen in letzten Gens immer im 200-300,- Bereich an. Irgendwann sind halt die Enthusiasten abgefrühstückt die bereit sind wesentlich mehr auszugeben. Von dem Anteil kann halt diese sehr groß gewachsene Industrie nicht allein überleben. Bleiben halt noch mehr Studios usw auf der Strecke wenn msn keine 70-100Mio Hardwareeinheiten mehr erreicht.

Jetzt halt die Frage wie sie da die Leute bekommen wollen die eingeplant haben bei Preisdrop nach 4 Jahren auf 299,- bei PS5 zuzuschlagen. Die hält man halt Preisschild von 499,- davor was halt 200,- mehr als ursprünglich vorgestellt sind.

Wäre es zumindest bei 399,- geblieben würde Mancher wohl dann dich zuschlagen. Bei 200,- Differenz und bald wohl höhere Startpreise bei Spiele und Zubehör?

Mal sehen ob die Rechnung dann wirklich aufgeht und wie bereitwillig die Leute sind.

Auch wenn die viel durchkalkulieren oft kommt es dann dennoch anders. Sonst würde MS bis Heute nicht hinterherrennen.
Manch mal zählt der richtige Riecher/ Gefühl für den Markt mehr als die nackten Zahlen.
 
Das ist mir bewusst! Aber es hat einfach bei mir den Anschein, dass man vergessen hat was frühere Konsolen gekostet hat und das was bei weitem keine Unterschicht oder untere Mittelschicht Preise.


Hier mal Chat GPT dazu befragt:

PlayStation Konsolen – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | Releasejahr | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|-------------|--------------|-----------------------------|
| PlayStation 1 | 1995 | 599 DM | ca. 565 € |
| PlayStation 2 | 2000 | 869 DM | ca. 640 € |
| PlayStation 3 | 2007 | 599 € | ca. 830 € |

Aktuelle Generation:
- PlayStation 5 Standard (2024): ca. 549 €

Fazit:
Frühere Konsolen waren inflationsbereinigt nicht günstiger – im Gegenteil: PS1, PS2 und PS3 waren alle teurer als die heutige PS5. Daher verstehe ich diesen Shitstorm nicht und nein, das war früher überhaupt nicht anders nur verdrängt und vergessen.

Edit: Hier auch noch Spiele:

PlayStation-Spiele – UVP inflationsbereinigt (Deutschland, Stand: 2024)

| Konsole | UVP (damals) | Inflationsbereinigt (2024) |
|-----------------|--------------|-----------------------------|
| PS1 (1995) | 99 DM | ca. 94 € |
| PS2 (2000) | 119 DM | ca. 88 € |
| PS3 (2007) | 69,99 € | ca. 97 € |

Aktuelle Preise (2024):
- PS5 Spiele (UVP): 69,99 €
- Häufig im Sale: unter 40 €, teilweise unter 20 €

Fazit:
Früher waren Spiele inflationsbereinigt teurer als heute. Dank digitalem Vertrieb und Sales bekommst du heute oft *mehr Spiel fürs Geld*.

Das einzige was anders ist als früher die Preisstabilität.Aber das trifft nicht nur bei Konsolen zu, sondern bei fast allen Produkten und auch den Gebrauchtmarkt. Ich glaube ich brauche z.B. nicht eine 4090 erwähnen, die nach 18 Monaten gebraucht mehr gekostet hat, als eine neue damals?
Inflation trifft allerdings jeden Sektor in einem anderen Ausmaß und gerade auf Technik kann man schwerlich deutsche Inflationsraten anwenden, da der Kram nun einmal nicht hier und auch nicht unter unseren Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Dazu kommen technische Fortschritte bspw. in technischen Fertigungsverfahren, die die Preise mitunter radikal senken. Dass die PS5 der UVP nach mittlerweile um ganze 100 Taler teurer ist, ist völlig absurd.

Gerade die Argumente zu den Spiele-Preisen sind absurd: Spiele sind heute, wenn man auch andere Faktoren berücksichtigt, sicherlich sogar teurer als damals. Man kann hier nicht nur einfach die Upfront-Cost berücksichtigen. Damals waren Spiele "fertig" und waren dank "analoger" Distribution wiederverkaufbar, hatten im Zweifel also durchschnittlich einen niedrigeren Preis als angegeben. Heute hast du dank digitaler Distribution keinen Weiterverkauf und der Durchschnittspreis steigt dank DLC und Mikrotransaktionen ohnehin noch über die Upfront-Cost hinaus.
 
Inflation trifft allerdings jeden Sektor in einem anderen Ausmaß und gerade auf Technik kann man schwerlich deutsche Inflationsraten anwenden, da der Kram nun einmal nicht hier und auch nicht unter unseren Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Dazu kommen technische Fortschritte bspw. in technischen Fertigungsverfahren, die die Preise mitunter radikal senken. Dass die PS5 der UVP nach mittlerweile um ganze 100 Taler teurer ist, ist völlig absurd.

Gerade die Argumente zu den Spiele-Preisen sind absurd: Spiele sind heute, wenn man auch andere Faktoren berücksichtigt, sicherlich sogar teurer als damals. Man kann hier nicht nur einfach die Upfront-Cost berücksichtigen. Damals waren Spiele "fertig" und waren dank "analoger" Distribution wiederverkaufbar, hatten im Zweifel also durchschnittlich einen niedrigeren Preis als angegeben. Heute hast du dank digitaler Distribution keinen Weiterverkauf und der Durchschnittspreis steigt dank DLC und Mikrotransaktionen ohnehin noch über die Upfront-Cost hinaus.
Was ist das für eine Milchmädchenrechnung Rechnung? Dann widerlege es bitte mit Fakten aber nicht mit @Khaos-Thanathan Rhetorik!

Dein Satz das die Unter und untere Mittelschicht früher damit bedient wurde ist schlicht falsch. Auch früher waren schon Games teuer auch wenn du es nicht glauben willst, aber ich kann mir heute mehr leisten als damals. Also hat man sehr wohl damals selektiert und nicht seinem kompletten Schrank voll gehabt.

Ps: ich habe in keinem Satz gesagt, dass die Spiele früher nicht fehlerfreier waren. Aber sie waren definitv kleiner und nicht so komplex wie heute und die Anforderungen waren geringer der Gamer wo du auch dazu gehörst oder? Früher hat man GTA 3 gefeiert, konnte aber in keine Gebäude außer Missions bedingt. Heute erwartet man volle belebte Straßen, belebte Gebäude, am besten soll auch noch jeder Sim einen eigenen Ablauf haben und und und.

Früher waren wir froh auf Wolken bei Super Mario springen zu können oder auf Schildkröten die sich dann im Panzer versteckt haben!
 
Guter Punkt mit den steigenden Erwartungen der Community aufgrund bisheriger Benchmarks im Genre und der damit verbundenen hohen Erwartungshaltungen. Das setzt Studios und Publisher wahrscheinlich auch unter Druck immer aufwendiger zu produzieren, um am hart umkämpften Markt überhaupt noch Land in den Augen der Gamer zu gewinnen.
 
Wenn wir hier von Modulpreisen reden war ich "Früher" noch in der Schule oder Ausbildung.^^ Natürlich kann man sich Heute mehr leisten wenn man schon länger in der Arbeitswelt ist und sich auch fortgebildet hat.

Trotzdem wenn ich so an manche Berufsgruppen denke und auch im Bekanntenkreis schaue dann haben Leute im Einzelhandel vor 20 Jahren 1600-1800,- Netto gehabt (je nach Region) und Heute verdienen die um 1800-2100,-. So viel mehr ist es jetzt auch nicht wenn man noch die gestiegenen Lebenskosten betrachtet.

Mittelschicht wird halt ausgedünnt weil Arm und Reich Schere auseinandergeht. Wer kann sich aus Mittelschicht wirklich einen Mitteklassewagen für 40.000-50.000,- Bar Heute leisten? Vor Jahren hast 25.000 dafür bezahlt. Meisten leasen doch damit man monatlich mehr Geld zur Verfügung hat. Wird auch in anderen Bereichen viel mehr finanziert als Früher. Natürlich kann dann der Eindruck entstehen man leistet sich mehr als Damals.

Glaube ich doch recht individuell ob man sich wirklich mehr leisten kann weil man ganze Ecke besser verdient. Kann man aber auch nur sagen wenn man den gleichen Job von Früher betrachtet.
Allein wenn man Heutzutage ein Haus mit Grundstück errichten will bist schon ganzen Patzen deines Vermögens los.


Problem ist halt dass die Industrie auch die finanzellen Mittel der zu erreichenden Kundschaft nicht ganz aus den Augen verliren darf. Klar haben wir Leute die immer wohlhabender sind. Denen ist wurst wenn das neue Handy 2000,- kostet oder der Handytarif 70-80,- im Monat.
Trotzdem gibt es auch immer mehr Leute die kaum noch die Miete leisten können und darunter sind sicherlich auch Personen die "Früher" mal auf Nintendokonsole oder Playstation 1 gespielt haben.

Schwierig es genau zu bestimmen ob so Hobby ruhig immer weiter teurer werden darf oder ab gewissen Punkt über mittlere Schicht hinauswächst was dann aber dafür sorgt dass nicht jede Firma und Spiel genug Absatz generiert auch wenn es gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Punkt mit den steigenden Erwartungen der Community aufgrund bisheriger Benchmarks im Genre und der damit verbundenen hohen Erwartungshaltungen. Das setzt Studios und Publisher wahrscheinlich auch unter Druck immer aufwendiger zu produzieren, um am hart umkämpften Markt überhaupt noch Land in den Augen der Gamer zu gewinnen.
War früher doch nicht anders. Als wär der Sprung von GTA2 zu GTA3 oder 2D-Mario Spielen zu Mario 64 für die Studios ein Kinderspiel gewesen. Nur weil diese Spiele heute fast schon antik und "einfach" daherkommen, waren diese zu ihrer Zeit nicht weniger spektakulär als *beliebiges Benchmark-Game einsetzen* heute.
Natürlich sind Spiele heute komplexer als vor 20 Jahren und in 20 Jahren schmunzeln wir über GTA VI.
Die Erwartungshaltung an jede neue Generation und jeden neuen Blockbuster innerhalb einer aktuellen Konsole waren und sind riesig.
 
War früher doch nicht anders. Als wär der Sprung von GTA2 zu GTA3 oder 2D-Mario Spielen zu Mario 64 für die Studios ein Kinderspiel gewesen. Nur weil diese Spiele heute fast schon antik und "einfach" daherkommen, waren diese zu ihrer Zeit nicht weniger spektakulär als *beliebiges Benchmark-Game einsetzen* heute.
Natürlich sind Spiele heute komplexer als vor 20 Jahren und in 20 Jahren schmunzeln wir über GTA VI.
Ja, wie du schon sagst, dass heutige Entwicklung viel komplexer ist.

Ich denke jedoch nicht, dass das vergleichbar ist mit Sprung von Super Nintendo zu Nintendo 64, denn auch da war die Entwicklungszeit der N64 Games ja nicht plötzlich dreifach oder vierfach so lang und gerade Faktor Zeit spielt wahrscheinlich eine hohe, wenn nicht sogar die primäre Rolle, warum die Kosten in den letzten 10 Jahren real steigen müssen (auch ganz ohne den Publisher/Management-Überbau). Es kostet halt Unmengen an Geld, mehrere hundert Personen in einem Studio mehrere Jahre durchwegs oder anteilig zu beschäftigen, während man entwickelt.

Ich fische dabei natürlich auch nur im Dunkeln, aber mich würde mal echt interessieren, was CDPR Cyberpunk2077, Remedy Alan Wake 2 und Naughty Dog TLOU II nur an reinen Entwicklungsgehälter summiert der Arbeitsjahre gekostet hat.

Das wird man halt nicht verschlanken können, bei gleichbleibender Qualität. Sonst würden Studios das ja machen. Letztendlich wäre es ihnen doch auch lieber ein AAA Game in nur einem Jahr produzieren zu können, umso Kosten relativ gering zu halten und dann das Game bis zum Abwinken millionenfach zu verkaufen. Wäre für alle win win, aber so weit sind die technischen Möglichkeiten noch nicht.

Achso und nimmt man dann noch die Kosten der ganzen Schauspieler, da Games gerade im AAA Bereich ja schon quasi Filme sind, wird die Summe wahrscheinlich plötzlich exorbitant.

Klar kann man jetzt argumentieren, dass sich die Branche eben exakt mit solchen riesen Projekten abschafft, aber als Gamer will ich auch nicht mehr zurück zu N64 Zeiten. Wer von uns würde denn auf oben genannten Spiele verzichten wollen. Gerade solche Games bereichern Gaming unnormal und treiben den Benchmark in verschiedenen Bereichen bewusst hoch. Finde das eigentlich gut, denn Gaming soll ja auch nicht stagnieren.
 
Dein Satz das die Unter und untere Mittelschicht früher damit bedient wurde ist schlicht falsch.
Das sehe ich eben anders. Der Akademiker oder das Mitglied der Oberschicht ist schlicht nicht der typische Gamer Nerd. Der typische Gamer Nerd sind Jugendliche, Studenten und deutlich eher die Working Class, die sich keine teureren Hobbys leisten kann.
Auch früher waren schon Games teuer auch wenn du es nicht glauben willst, aber ich kann mir heute mehr leisten als damals. Also hat man sehr wohl damals selektiert und nicht seinem kompletten Schrank voll gehabt.
Ich konnte mir als Jugendlicher / Student / Berufsanfänger auch weniger leisten - einfach, weil ich deutlich weniger Einkommen hatte und mangels Berufserfahrung weniger verdient habe. Ich glaube, dass du bei der Betrachtung einfach verschiedene Ausgangspunkte zugrunde legst.
Aber sie waren definitv kleiner und nicht so komplex wie heute und die Anforderungen waren geringer der Gamer wo du auch dazu gehörst oder? Früher hat man GTA 3 gefeiert, konnte aber in keine Gebäude außer Missions bedingt. Heute erwartet man volle belebte Straßen, belebte Gebäude, am besten soll auch noch jeder Sim einen eigenen Ablauf haben und und und.
Ich habe mich hier schon mehrfach gegen maßloses Overscoping und zu große Entwicklungsteams ausgesprochen. Dass die Entwicklungskosten explodieren, ist zu einem erheblichen Anteil auch selbstverschuldet. Natürlich dauert die Entwicklung eines Spiels länger, wenn du täglich mehrere Stunden in Meetings verschwenden musst, weil die Koordination von zu vielen Mitarbeitern sonst nicht funktioniert. Natürlich dauert die Entwicklung eines Spiels länger, wenn ich immer mehr unnötigen Unsinn implementiere.
 
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