Mal meine Meinung zum Thema ("Wall of Text" incoming):
Ich glaube so mancher User hat ein ganz falsches Bild davon was Moderation wirklich bedeutet, oder wie die Strukturen im Hintergrund sind.
Moderatoren sind eigentlich nur User mit erweiterten Rechten. Daher sind sie eigentlich auch keine "Handlanger" eines Unternehmens, sondern die Vertreter der Community. Als Moderator ist es die primäre Aufgabe, der Community Hilfestellungen sowie ein angenehmes Umfeld zu bieten, und dabei auf die Einhaltung gewisser Richtlinien zu achten (Stichwort Forenklima bzw. Netiquette usw).
Selbst die Forenregeln sind zu 99,98% von der Moderation ausgestaltet worden.
Und Redakteure haben mit dem Forum bzw. der Moderation genauso wenig zu tun wie Mods mit den Inhalten fürs Heft/die Webseite. Im Gegenteil, obwohl Reds afaik technisch die Möglichkeiten haben im Forum moderierend einzugreifen, "dürfen" sie das eigentlich nicht, bzw. "müssen" wie User auch den Weg über die Moderation gehen (zb. Beiträge melden). Von sehr sehr seltenen bzw. sehr extremen Ausnahmen mal abgesehen (zb. wenn ein User [Troll] einen "bösen" Link postet, der SOFORT gelöscht werden sollte).
Sogar der Boss (Thilo) greift hier nicht selbst ein, sondern meldet einen potentiellen Verstoß ganz genau so wie ein normaler User. Das gilt übrigens auch für unsere Web-Devs und Admins usw.
Hier moderiert nur die Moderation, und sonst niemand.
Auch die Forenregeln bzw. Richtlinien gelten für alle hier gleichermaßen, egal ob User oder Redakteur. Und wie schon erwähnt, es gibt durchaus gelegentlich auch mal den Fall, wo zb. ein Redakteur einen potentiellen Verstoß meldet, die Moderation aber gegenteiliger Meinung ist, und dann auch entsprechend (nicht) moderierend eingreift.
Eine Sache, die auch schon mal gefragt wurde, kann sich aber durchaus etwas ändern, wenn man vom User zum Mod "befördert" wird: Das eigene Verhalten. Als "Vertreter der Community" hat man als Mod natürlich auch eine gewisse Verantwortung. Ergo kann sich das auch durchaus positiv auf das eigene Verhalten auswirken.
Daher noch mal ganz klar: Auch User die in der Vergangenheit mal (vielleicht auch mehrmals) negativ aufgefallen sind, also zb. Punkte auf dem "Kerbholz" haben, werden nur deswegen nicht automatisch als potentieller Mod abgelehnt.
Man sollte, mal ganz vereinfacht ausgedrückt, lediglich das Verlangen (und die Bereitschaft) haben, der Community eine Hilfe sein zu wollen. Denn nur darauf läuft es am Ende hinaus. Zu welchen Zeiten und in welcher Häufigkeit genau ist dabei erstmal zweitrangig. Es sollte lediglich wie erwähnt eine gewisse Regelmäßigkeit (= mehrmals in der Woche) gegeben sein.
Aber selbst dabei gilt: Wenn ihr mal temporär keine Zeit habt (zb. weil ihr viel lernen müsst, in den Urlaub fahrt, krank seid usw) ist es überhaupt kein Problem, wenn ihr mal vorübergehend weniger oder gar nicht aktiv sein könnt.
Die restlichen Ansprüche an einen Mod sind quasi dieselben, die "man" eigentlich auch an einen freundlichen, sachlichen und in Wort und Schrift fähigen User stellt.
Und mit "man" seid auch ihr User untereinander gemeint. Ihr verlangt ja auch von euch selbst, Fragen "halbwegs" verständlich zu formulieren, und sie sachlich und ebenso verständlich zu beantworten.
Ihr braucht also vor nichts Angst zu haben. Im Gegenteil, wenn sich jemand auf den Posten eines Moderators bewirbt und befördert wird, dann aber nach ein paar Tagen oder Wochen feststellt "Dat is doch nix für mich", der kann den Posten genauso einfach wieder abgeben. Niemand wird euch deswegen böse sein.
.gif)