PC tauchen

Natürlich gibt es 100 % igen Alkohol (~ 99.9999), auch ohne Vergällungsmittel.

Bis 96 % bekommt man in mittels Destillation, da 96:4 ein Ethanol Wasser Azeotrop darstellt. Die restlichen 4 % bekommt man nur sehr schwer raus, deshalb ist absoluter Alkohol auch so verdammt teuer (wenn er unvergält ist kommt noch die Steuer hinzu).

Abgesehen davon das wasserfreier Alkohol Wasser aus der Luftfeuchtigkeit zieht und ruck zuck keine 100 % mehr hat.

Die Leitfähigkeit von reinem Wasser (aufgrund der Autoprotolyse 2 H2O <--> H3O+ + OH - ) ist vernachlässigbar klein, steigt aber wie schon erwähnt mit der Zeit an weil das Wasser alle möglichen Ionen aus den Komponenten rauslösen würde.

Organische Lösungsmittel kann man auch nicht auf Dauer verwenden. Pentan (Öl mit der Zeit auch) und co würden alle möglichen Lacke, Harze, Fette und bestimmte Kunststoffe aus den Komponenten lösen.... Von der Flüchtigkeit und Brandgefahr ganz zu schweigen.

Eventuell gingen polychlorierte Biphenyle ( Polychlorierte Biphenyle ? Wikipedia ), wobei die alles andere als gesund sind und man den PC hinterher teuer als Sondermüll entsorgen müsste.

Es bleibt wie es ist, es gibt keine Lösung für einen Dauerbetrieb die keine langzeit schäden verursacht.

Eine Möglichkeit wären eventuell Flourcarbone, die sollen ganz gut für die Kühlung von Elektronikbauteilen geeignet sein, aber irgendwie gabs da Probleme mit dem Einkauf...:huh:

Habe gerade einen link gefunden http://www.chemieonline.de/forum/archive/index.php/t-10698.html indem drinne steht, das sich Calcium- und Magnesiumchlorid in Alkohol lösen lassen, was ja dann die Frage nach der Wasseraufnahme sowieso überflüssig machen würde, falls das stimmt, da dann der Alkohol auch so leitfähig würde...
 
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das zeug explodiert. da wäre ja benzin sicherer.
Explodieren sollte es nicht, außer es bilden sich größere Mengen Dampf aber ordentlich brennen tut es sicher- aber wir suchen hier auch nach keiner Lösung für den Dauerbetrieb sondern für eine Lösung zum Benchen im zweistelligen Minusbereich der Celsiusskala


Abgesehen davon das wasserfreier Alkohol Wasser aus der Luftfeuchtigkeit zieht und ruck zuck keine 100 % mehr hat.

Ein Problem... oder auch nicht- sind ein oder zwei Prozent Wasser wirklich so schlimm? Wie verändern sich Leitfähigkeit und das Verhalten als Lösungsmittel Ionen gegenüber in verschiedenen Mischverhältnissen?

Organische Lösungsmittel kann man auch nicht auf Dauer verwenden. Pentan (Öl mit der Zeit auch) und co würden alle möglichen Lacke, Harze, Fette und bestimmte Kunststoffe aus den Komponenten lösen.... Von der Flüchtigkeit und Brandgefahr ganz zu schweigen.
Wie gesagt, wir reden hier nicht von Dauerbetrieb... Außerdem sind PC Komponenten Organischen Lösungsmitteln gegenüber in der Regel generell relativ unempfindlich, Öl (sowohl Alkan als auch Silikon als auch Pflanzenöl) stellt erfahrungsgemäß definitiv kein Problem dar, für unseren Anwendungsbereich ist es aber nicht wirklich geeignet, da Öle bei den tiefen Temperaturen sehr zähflüssig oder fest werden

Eventuell gingen polychlorierte Biphenyle ( Polychlorierte Biphenyle ? Wikipedia ), wobei die alles andere als gesund sind und man den PC hinterher teuer als Sondermüll entsorgen müsste.

Da gibt es sicher bessere Alternativen

Es bleibt wie es ist, es gibt keine Lösung für einen Dauerbetrieb die keine langzeit schäden verursacht.

Doch, Öl... aber wir suchen hier keine Lösung für den Dauerbetrieb

Eine Möglichkeit wären eventuell Flourcarbone, die sollen ganz gut für die Kühlung von Elektronikbauteilen geeignet sein, aber irgendwie gabs da Probleme mit dem Einkauf...

Es gibt sicherlich einige interressante Halogenkohlenwasserstoffe, da man hier die die Vorteile von Kohlenwasserstoffen (In dem Fall: nicht elektrisch leitfähig) mit schlechter Brennbarkeit kombiniert

Habe gerade einen link gefunden ChemieOnline - Forum, Information, Service und Wissen - Seite nicht gefunden indem drinne steht, das sich Calcium- und Magnesiumchlorid in Alkohol lösen lassen, was ja dann die Frage nach der Wasseraufnahme sowieso überflüssig machen würde, falls das stimmt, da dann der Alkohol auch so leitfähig würde...

Hm... An durchschnittlichen Platinen ist weder Calcium noch Magnesium vorhanden, schon garnicht offen geschweige denn als Chlorid also kann man diesen "Nachteil" getrost ignorieren
 
Ich glaube ich habe eventuell was gefunden 3M? Fluorinert? Electronic Liquids http://multimedia.3m.com/mws/mediawebserver?SSSSSu7zK1fslxtUM8tZl8_9ev7qe17zHvTSevTSeSSSSSS-- aber der Spaß scheint ziemlich tuer zu sein und auch noch kräftig als Treibhausgas wirksam zu werden, also nur in geschlossenen Systemen zu verwenden....

Klingt nach einer ziemlichen Patentlösung...

Vor allem F-87 mit seinem Festpunkt bei 172K (-101°C)

Ein geschlossenes System wäre aber beim Benchen ziemlich unpraktisch...

Für den Dauerbetrieb wäre das aber umso interressanter; in einem geschlossenen System könnte man das Zeug mit einem dicken Chiller in den zweistelligen Minusbereich kühlen- Kondenswasser wäre so nicht zu befürchten, abgesehen davon, dass man statt des Radis einen Chiller dranhängt wäre der Aufwand nicht größer als bei einem klassischen Öl-PC (Öl-PCs muss man ja ebenfalls vollgeschlossen halten da das Öl sonst herauskriecht und alles in der Nähe des PCs mit einer Ölschicht überzogen wird ^^

Gefährlich wäre der Kochpunkt des F-87 bei 30°C, beim Füllen und Aufrüsten des PCs könnte man ein verdampfen geringer Mengen der extrem umweltschädlichen Substanz nur mit sehr hohem Aufwand vermeiden...
Eventuell konnte man eine dünne Schicht aus einer anderen Flüssigkeit auf dem F-87 schwimmen lassen, die es von der Luft trennt (F-87 ist mit 1,63g/cm³ relativ dicht), diese darf aber nicht mit dem F-87 mischbar sein und der verwendeten Hardware ebenfalls nicht schaden, außerdem muss ihre Dichte natürlich unter der des F-87 liegen (mir fällt keine Substanz ein, die dafür geeignet wäre, Organische sind wohl großteils mit F-87 mischbar, andere schaden der Elektronik; eventuell destilliertes Wasser, die Elektronik käme damit nur in ausgeschaltetem Zustand in Berührung, was sie aushalten sollte

Alternativ könnte man diesen Umstand aber auch übersehen
 
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Doch, Öl... aber wir suchen hier keine Lösung für den Dauerbetrieb

Also nur für mal probieren und benchen ist ja langweilig.

Wenn dann sollte so eine Lösung dauerstabil sein und am besten mit transparentem case um das ganze auch zu sehen.....

Abgesehen davon das man die Elkos und co auf keinen fall in den zweistelligen minusbereich kühlen darf. Nur die chips dürfen so kalt werden. Alle anderen Bauteilemüssen innerhalb der normalen Betriebstemperatur betrieben werden.
 
Also nur für mal probieren und benchen ist ja langweilig.

Wenn dann sollte so eine Lösung dauerstabil sein und am besten mit transparentem case um das ganze auch zu sehen.....

Abgesehen davon das man die Elkos und co auf keinen fall in den zweistelligen minusbereich kühlen darf. Nur die chips dürfen so kalt werden. Alle anderen Bauteilemüssen innerhalb der normalen Betriebstemperatur betrieben werden.

Hm... da hast du natürlich recht- die Frage ist nur: was halten Elkos wirklich aus?

Auch sind Elkos nicht gleich Elkos

Gegebenenfalls könnte man immernoch andere (Kältebeständigere) Elkos drauflöten oder die Elkos isolieren und mit einer kleinen Heizspule versehen... das wäre zwar jeweils sehr aufwendig aber durchaus machbar
 
Eigentlich sollte es heutzutage kein großes Problem sein, eine Elko freies System zusammenzustellen (bis auf das Netzteil. Aber das kann man ja vom restlichen System trennen).
Aber auch normale Kondensatoren ändern afaik ihre Kapazität, wenn man sie bei deutlich niedrigeren Temperaturen betreibt.
 
fail , alkohol kann nur einen maximalwert von 96% haben !

Selber fail und lies mal richtig.


Durch Destillation kommst du nur auf 96 %, das Restwasser kannst du aber dennoch durch geeignete Trockenmittel entfernen.
 
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