PC schaltet einfach aus beim Spielen

Hallo,
ich habe zur Zeit den Rechner eines Kumpels bei mir der nach wenigen Minuten nach dem Hochfahren oder schon während des Hochfahrens einfach abstürtzt. Kein BSOD oder ähnliches kein Crashdump, es ist so als würde man die Stromzufuhr unterbrechen. Danch ist alles aus (Lüfter etc.) nur die Power LED leuchtet regelmäßig auf. Ein druck auf den Power-On-Button bleibt ohne Reaktion.
-->Alles unnötige abgeklemmt(opt. Laufwerke, Cardreader,..)
Ich habe daraufhin zuerst das Netzteil getauscht. ->selbes Problem
Einen der drei RAM-Riegel verbaut-->selbes Problem
RAM-Riegel durchgewechselt->selbes Problem
Grafikkarte getauscht-->selbes Problem
CPU getauscht-->selbes Problem
HDD gewechselt (altes Win 7 drauf) --> selbes Problem

Ich glaube das, dass MB futsch ist. Habe jedoch kein Board zum wechseln da, werde mal schauen ob ich iwo eins auftreiben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sob bei meinem Problem ist es wohl definitiv das Netzteil, nach dem ich es geschafft habe, das der Prozessor nicht mehr maximal auf dem Multiplikator x18 läuft sondern x16 kann ich wieder einige Spiele ohne Unterbrechung spielen.

Lediglich Leistungsintensive Spiele wie: MOH:W, BF3, Crysis2 machen noch Probleme. Somit ist es wohl bei mir das Mainboard erstmal aus zu schließen. Da ich ja sonst noch normal mit dem PC arbeiten kann.
 
Ein wenig googlen brachte das zum Vorschein.
MSI K9A Platinum
Fehlerbeschreibung exakt die gleiche.
Habe nun die Kondensatoren angeschaut und siehe da drei von denen haben einen Bauch --> MB futsch.

Hoffe dem Threadersteller hilft das weiter.
 
Sob bei meinem Problem ist es wohl definitiv das Netzteil, nach dem ich es geschafft habe, das der Prozessor nicht mehr maximal auf dem Multiplikator x18 läuft sondern x16 kann ich wieder einige Spiele ohne Unterbrechung spielen.

Lediglich Leistungsintensive Spiele wie: MOH:W, BF3, Crysis2 machen noch Probleme. Somit ist es wohl bei mir das Mainboard erstmal aus zu schließen. Da ich ja sonst noch normal mit dem PC arbeiten kann.


kauf dir ein gescheites NT und dann hast ruhe ;)
 
Sob bei meinem Problem ist es wohl definitiv das Netzteil, nach dem ich es geschafft habe, das der Prozessor nicht mehr maximal auf dem Multiplikator x18 läuft sondern x16 kann ich wieder einige Spiele ohne Unterbrechung spielen.

Lediglich Leistungsintensive Spiele wie: MOH:W, BF3, Crysis2 machen noch Probleme. Somit ist es wohl bei mir das Mainboard erstmal aus zu schließen. Da ich ja sonst noch normal mit dem PC arbeiten kann.
Das MB kannst du nicht unbedingt deswegen ausschließen. Bei geringer Last müssen die Kondensatoren nur geringe Ladungsmengen (im Vergleich zur Volllast) bereitstellen. Wenn die Kondensatoren jedoch alt werden bzw kaputt gehen, erhöht sich deren Innenwiderstand. Und an diesem fällt Spannung ab, so dass der Kondensator weniger Ladung bereitstellen kann --> PC stürzt ab.
Bei dem PC den ich hier stehen habe sind 3 kaputt, deswegen reichen schon geringe Lasten aus um den Absturz herbeizuführen, sollten bei deinem eventuell nur ein Kondensator kaputt sein so wäre es möglich das erst große Lasten zu dem Absturz führen was dein Problem mit den oben genannten Spielen erklären könnte.
 
Das MB kannst du nicht unbedingt deswegen ausschließen. Bei geringer Last müssen die Kondensatoren nur geringe Ladungsmengen (im Vergleich zur Volllast) bereitstellen. Wenn die Kondensatoren jedoch alt werden bzw kaputt gehen, erhöht sich deren Innenwiderstand. Und an diesem fällt Spannung ab, so dass der Kondensator weniger Ladung bereitstellen kann --> PC stürzt ab.
Bei dem PC den ich hier stehen habe sind 3 kaputt, deswegen reichen schon geringe Lasten aus um den Absturz herbeizuführen, sollten bei deinem eventuell nur ein Kondensator kaputt sein so wäre es möglich das erst große Lasten zu dem Absturz führen was dein Problem mit den oben genannten Spielen erklären könnte.

verstehe nicht was du die ganze zeit mit dem mobo willst. das was du auch oben bschreibst trifft doch beim TE nicht zu...
 
verstehe nicht was du die ganze zeit mit dem mobo willst. das was du auch oben bschreibst trifft doch beim TE nicht zu...
Offenbar liest du die Posts nicht oder ich habe das Problem nicht ausführlich beschrieben.
Was trifft denn bei dem Threadersteller nicht zu? Ich behaupte das das genau die selbe Fehlerbeschreibung ist. Kein BSOD, als hätte man den Stecker gezogen, dazu noch eine blinkende Power-LED. Jediglich der Zeitpunkt des Crashes ist unterschiedlich, was durch die Anzahl der defekten Kondensatoren zu erklären wäre.

Ich kann selbstverständlich nicht ausschließen, dass es sein NT ist, aber er könnte ja mal einen Blick auf sein MB werfen (wobei nicht der Schaden nicht unbedingt sichtbar sein muss), bevor er sich ein neues NT kauft, und dieses dann nachher das Problem nicht löst.

@TE Wirf doch mal einen Blick auf die Kondensatoren auf dem MB, und fahre am besten mit einem Finger über die Oberfläche. Fühlt es sich gewölbt an?
Traten die Probleme schon seit Beginn der Zusammenstellung des PCs auf, oder erst in Letzter Zeit?
 

Anhänge

  • Kondensator_mini.jpg
    Kondensator_mini.jpg
    266,2 KB · Aufrufe: 966
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe gerade zum 3x die Kondensatoren sicht geprüft und sogar mit einer Digitalkamera Fotografiert und nochmals vergrößert untersucht. Alle Kondensatoren sind in Ordnung und weisen keine Schäden auf. Wie ich aber auch schon beschrieben habe, tritt das Problem erst dann auf, wenn ich Leistungsintensive Spiele starte. Ansonsten kann ich ja alles ohne Probleme machen.

Da erst bei Spielen auch die Grafikkarte und Prozessoren belastet werden (Je nach Spiel) kann ich das Problem definitiv auf eine Defekte Grafikkarte oder was auch eher wahtscheinlicher ist ein unzureichend/deffektes NT schieben. Da ich den PC ausserhalb von Spielen noch normal betreiben kann. Erst bei Spielen wie MOH:W oder BF3 so wie Crysis2 treten die Probleme auf. Programme wie 3ds Max 2013 und Co. laufen dabei jedoch lediglich ohne abstürze ab.
 
Offenbar liest du die Posts nicht oder ich habe das Problem nicht ausführlich beschrieben.
Was trifft denn bei dem Threadersteller nicht zu? Ich behaupte das das genau die selbe Fehlerbeschreibung ist. Kein BSOD, als hätte man den Stecker gezogen, dazu noch eine blinkende Power-LED. Jediglich der Zeitpunkt des Crashes ist unterschiedlich, was durch die Anzahl der defekten Kondensatoren zu erklären wäre.

Ich kann selbstverständlich nicht ausschließen, dass es sein NT ist, aber er könnte ja mal einen Blick auf sein MB werfen (wobei nicht der Schaden nicht unbedingt sichtbar sein muss), bevor er sich ein neues NT kauft, und dieses dann nachher das Problem nicht löst.

@TE Wirf doch mal einen Blick auf die Kondensatoren auf dem MB, und fahre am besten mit einem Finger über die Oberfläche. Fühlt es sich gewölbt an?
Traten die Probleme schon seit Beginn der Zusammenstellung des PCs auf, oder erst in Letzter Zeit?

ich glaube du redest einfach vor dich hin. das wird es sein.
 
ich glaube du redest einfach vor dich hin. das wird es sein.
Ich glaube du kannst mit anderen Meinungen nicht gerade gut umgehen, ich wollte jediglich auf eine andere Fehlermöglichkeit hinweisen.
Kein Grund abfällig zu werden.
Das der TE Abstürze erst bei hohen Lasten bekommt, ließe sich mit einem unzureichenden/defekten NT wie auch mit Kondensatoren, erklären.
 
@Fury_X

Probleme treten erst seit kurzem auf. Der PC lief vorher lange ohne irgendwelche Probleme. Auch sind alle Kondensatoren normal und weisen keine Wölbungen oder Verbrennungen auf. Wie schon geschrieben, mehrfach per Sichtkontrolle geprüft. Und im größten Notfall besitze ich noch ein MSI 770-C45 was voll funktionsfähig ist um den Fehler diesbezüglich nachträglich auch noch aus zu schließen, wenn nach dem Kauf eines neuen Netzteiles das Problem weiterhin bestehen sollte. Wie gesagt 10MP Makroaufnahmen von jedem Kondensator zur nachträglichen Sichtkontrolle auf einem 27" Bildschirm sollten ggf auch Fehler aufzeigen wenn es an den Kondensatoren liegt.

Auch tritt der Fehler lediglich wie schon mehrfach geschrieben nur unter Vollast des Systems auf und nicht einfach mal zwischendurch. Weil sonst müsste der Fehler auch bei normalen Betrieb vermehrt auftreten wage ich mal zu behaupten. Oder bei Verwendung rechenintensiver Programme. Da der Rechner erst ausfällt wenn Grafikkarte und CPU gefordert werden nahe oder bis zu 100%
 
Die Mühe per Digicam und Monitor hättest dir nicht unbedingt machen müssen. Ein optisch einwandfreier Kondensator muss jedoch nicht unbedingt, auch voll funktionsfähig sein.
Ich würde mir an deiner Stelle ein neues Netzteil kaufen (be quiet L9), das ist schön leise und hat eine 80+Gold Zertifizierung. Sollte der Fehler weiterhin auftreten dann das MB mal zur Probe wechseln. Oder du drehst die Reihenfolge wenn dir der Aufwand nicht zu groß ist um.

Das der Fehler nur bei Volllast auftritt habe ich zur Kenntnis genommen. Und ich will nocheinmal erklären warum der Fehler nicht in normalen Betrieb häufiger Auftritt.
Ich versuche das ganze am Beispiel einer CPU zu erklären.
Eine CPU wird mit einer bestimmten Spannung betrieben, bei einem aktuellen i5 sind das ungefähr 1,1-1,2V (abgesehen vom Stromsparmodi), diese Spannung ist notwendig das der Chip läuft, ist diese Spannung zu niedrig funktioniert der Chip nicht mehr (PC stürzt ab). Wenn der Prozessor belastet wird nimmt er mehr Strom auf. Das Netzteil kann diesen aber nicht sofort liefern (es ist träge). Zur Größenordnung es geht hier um Bruchteile einer Sekunde. Die Kondensatoren glätten die Differenz der benötigten Stromstärke. Kondensatoren haben eine Energie gespeichert. (E=0,5*c*U^2). Durch das glätten wird den Kondensatoren Ladung Q entnommen. (Q=I*t). Da jedoch auch der Zusammenhang Q=c*U gilt nimmt die Spannung bei der Entnahme von Ladung ab. Dabei darf jedoch nicht die Spannung zu stark einbrechen. Um diesen Spannungsabfall möglichst gering zu halten wird deshalb eine gewisse Kapazität benötigt.

Die Kapazität des Kondensators nimmt jedoch mit dem Alter ab bzw. nimmt durch Defekte ab (Dielektrikum verändert sich, etc.) Zudem erhöht sich der Innenwiderstand eines Kondensators an diesem fällt wiederrum Spannung ab. Die dort abfallende Spannung erwärmt den Kondensator wodurch der Kondensator schneller altert und die Kapazität abnimmt.

Wenn die Kapazität nun unter einen gewissen Wert fällt bricht die Spannung zu weit ein und der PC stürzt ab. Die entnommene Ladung hängt jedoch von der benötigten Stromstärke ab, und diese wiederrum von der Auslastung des Prozessors.

Das wäre meine Erklärung warum dein PC nur bei hoher Auslastung abstürzt.
 
Ok so wie es ausschaut ist es wohl ein Problem mit der Hitze. Der RAM ist trotz fehlender Last sehr heiß. Und ich kann das Problem auf den RAM eingrenzen. Da memtest Fehler raus haut
 
Freut mich das du den Fehler gefunden hast! Da War wohl Mb und Netzteil falsch...
Wie bist du auf den RAM gekommen?
Falls du keine Garantie hast würd ich dir je 2x4Gb 1600 CL9-9-9-24 DDR3 Corsair Vengeance (low) oder Corsair Vengeance empfehlen.
Topspeicher und läuft auch mit 1866 stabil. Es sei denn du legst auf höherten Takt und niedrigere Latenz wert.
 
Zurück