News PC-Komponenten: Steigende Hardware-Preise durch US-Zölle

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Asus hat jetzt als erster Hersteller ausgesprochen, was innerhalb der Branche mittlerweile jedem bewusst ist. Die Hardware-Preise für PC-Komponenten werden aufgrund der US-Zölle gegen China weiter steigen und teils auf die Kunden umgelegt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu PC-Komponenten: Steigende Hardware-Preise durch US-Zölle

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Für OEM-Produkte wie Dell etc. sehe ich da hier für Europäische Kunden weniger ein Problem, da unsere Importzölle hier recht moderat ausfallen und auch in der Regel keine Endkunden-UVP in einer großen Werbeveranstaltung ausgelobt wird.

Das wirklich teure könnten DIY-Produkte Produkte werden wie Grafikkarten: Jensen z.B. präsentiert auf der Bühne ja die Netto-UVP(in der US-Einfuhrzölle bereits enthalten sind)für US-Kunden. Im deutschen Markt darf man dann für gewöhnlich Umrechnungskurs + Mehrwertsteuer aufschlagen. Die Krux ist aber hier, dass ein für Europa nicht greifender unverhältnismäßig hoher US-Zoll die UVP treibt und vom Verbraucher hier als Reingewinn+Steuer zusätzlich bezahlt werden müsste, ohne dass dafür Anlass bestünde. 20% US-Zoll z.B. hießen hier 23,8% höherer Preis und bis zu 20% (abhängig von unseren eigenen Zöllen) mehr Reingewinn für die Händler/Herstellerseite. Ich gehe nicht davon aus, dass man sich diese einmalige Gelegenheit entgehen lässt indem man die Zölle von der UVP abrechnet und dann erst für eine Euro-UVP umrechnet.

Komplettsysteme von OEMs wie Dell, Acer, Lenovo, HP und auch Asus, trotz der Aussage des Artikels, könnten wirklich attraktiv werden, da die Kostenkalkulation da wesentlich mehr an Einkaufspreisen im Großhandel, als an Hochglanzfolien auf großen Messebühnen orientiert sind. Sollte Pressemitteilungen richten sich ja in der Regel in erster Linie an den US-Markt; wobei Asus würde ich zutrauen, pauschal die Preise weltweit zu erhöhen.
 
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Nicht zu vergessen der größte Posten, die typische ASUS-Tax :P Die könnten Sie ja selbst einfach mal senken.
 
Halte ich nur für einen Vorwand um mit der aktuellen Panik wieder Preise anheben zu können. Zunächst mal sind wir in der EU bzw. Deutschland nicht direkt betroffen wenn Trump Strafzölle in den USA auf Chinaimporte erhebt.

Proaktiv hat man also "mal eben" Produktionsanlagen außerhalb Chinas gebaut. Sicher...
Und wo sind die Anlagen? Indien? Und was ist wenn Trump dann Indien als nächsten für Strafzölle aussucht? Das halte ich für ein Gerücht.

Um weiter Abnehmer auf dem US Markt zu finden, mildert man die Preiserhöhung für den US Markt indem man die Preise grundsätzlich weltweit anhebt. Dass dabei dann aber mehr der Gewinn als die Nächstenliebe im Vordergrund steht, dürfte aber jedem klar sein. Außerdem ist das der falsche Weg. Die Zölle zahlt schließlich der Importeur, als lass Amerika in ihren Zöllen baden. Da muss man einfach mal hart bleiben und ein paar Monate mit weniger Absatz leben, ansonsten kommt Trump mit seinen Spielchen nämlich durch.
 
Proaktiv hat man also "mal eben" Produktionsanlagen außerhalb Chinas gebaut. Sicher...
Niemand hat was von "mal eben" geschrieben oder das sie bereits fertig sind. Sondern das mit dem Ausbau begonnen wurde. Du verdrehst die Worte. Macht der gute Trump ja auch gerne :D
 
Halte ich nur für einen Vorwand um mit der aktuellen Panik wieder Preise anheben zu können. Zunächst mal sind wir in der EU bzw. Deutschland nicht direkt betroffen wenn Trump Strafzölle in den USA auf Chinaimporte erhebt.
Du stellst dir die Lieferketten zu einfach vor.
Unsere Hardware enthält zig Komponrnten die zwischen den einzelnen Arbeitsschritten mehrfach den Globus umrunden. Das heißt einige Teile gehen aus China in die USA zur Weiterverarbeitung (oder andersherum, oder über 3 Ecken, kommt aufs Selbe raus) um schlussendlich bei uns zu landen. Inklusive Zollaufschlag. Das Endprodukt selbst (die GraKa bspw.) mag meinetwegen in China montiert und dann direkt in die EU verschickt werden ( so dass man denken könnte, das Produkt sei nicht betroffen) aber die Einzelteile eben nicht.
Proaktiv hat man also "mal eben" Produktionsanlagen außerhalb Chinas gebaut. Sicher...
Und wo sind die Anlagen? Indien? Und was ist wenn Trump dann Indien als nächsten für Strafzölle aussucht? Das halte ich für ein Gerücht.
Vietnam, Indonesien und Phillippinen sind beliebte Ersatzstandorte. Allerdings schon seitdem in China die Löhne anziehen.
Und wenn Trump denächst dort auch Zölle verhängt werden entweder andere Länder gesucht (und die "Umzugskosten" an die Kunden weitergegeben) oder die Zölle gezahlt und direkt an den Kunden weitergegeben.
Zahlen zuviele Kunden die neuen Preise nicht mehr, lautet das Ergebnis Umsatz- und ggf. Gewinneinbußen.
Die kann man dann natürlich leicht erklären.
Was sollen sie auch sonst tun?
Um weiter Abnehmer auf dem US Markt zu finden, mildert man die Preiserhöhung für den US Markt indem man die Preise grundsätzlich weltweit anhebt.
Im Windschatten der oben beschriebenen Folgen werden einige das sicher so mitnehmen. Ein guter Vorwand wird immer genutzt. Als Pauschalurteil ist es, insbesondere ohne jeden konkreten Hinweis, etwas flach.
Dass dabei dann aber mehr der Gewinn als die Nächstenliebe im Vordergrund steht, dürfte aber jedem klar sein.
Ja, wirklich jedem. Bei keinem Unternehmen herrscht Nächstenliebe, das glaubt Niemand. Recht sinnlos, es zu erwähnen, nicht wahr?
Außerdem ist das der falsche Weg. Die Zölle zahlt schließlich der Importeur, als lass Amerika in ihren Zöllen baden. Da muss man einfach mal hart bleiben und ein paar Monate mit weniger Absatz leben, ansonsten kommt Trump mit seinen Spielchen nämlich durch.
Möglicherweise eine erfolgversprechende Strategie. Kanada versucht gerade auch Mitstreiter in einer Art Boykottkampagne zu finden.
Nur unsere volgelfreie Marktwirtschaft spielt da nicht mit.
Unternehmen kümmert es einen Dreck ob ihr "Heimatland" insgesamt schlechter dasteht, sondern nur ihre Bilianzen.
Und unser Staat (und so ziemlich alle westlichen, kapitalistischen, Staaten) kann der Wirtschaft einen Boykott nicht vorgeben, das Geschrei über Kommunismus wäre ohrenbetäubend.

Also entscheidet jedes Unternehmen für sich und steht vor der Wahl am Bokott teilzunehmen, damit langfristig der heimischen Wirtschaft zu helfen aber absehbar erstmal nur geschmählerte Gewinne zu sehen.
Zudem besteht die Gefahr Marktanteile an Unternehmen zu verlieren die sich nicht am Boykott beteiligen.
Als Worst Case stände die Pleite im Raum, wenn quasi Niemand mitzieht und der Boykott keine Wirkung zeigt.

Oder man beteiligt sich nicht, muss Preise erhöhen (alle anderen aber auch) hat demgegenüber jedoch die Chance Marktanteile von Mitbwerbern die am Boykott teilnehmen zu gewinnen. Zumindest würde man keine verlieren. Als worst case ständen gesunkene Profitaussichten in den nächsten Jahren im Raum, weil an weniger Absatz hat. Dennoch gibt es bei dieser Option zumindest keinen Nachteil den Mibewerbern gegenüber.

Dann rat mal, wofür Unternehmen sich entscheiden.
 
Endlich ist der Grund für die gestiegenen Preise gefunden worden! Wie beruhigend.
Aber wie kamen die denn dann vor Monaten bzw. voriges Jahr zustande? :stupid:
 
Wollte mir in einem Monat ein AM5 Mainboard mit CPU und DDR5 RAM kaufen. Zudem NVME Speicher.
Lieber jetzt kaufen oder warten? Hmmm.... :cool:
 
Für OEM-Produkte wie Dell etc. sehe ich da hier für Europäische Kunden weniger ein Problem, da unsere Importzölle hier recht moderat ausfallen und auch in der Regel keine Endkunden-UVP in einer großen Werbeveranstaltung ausgelobt wird.

Das wirklich teure könnten DIY-Produkte Produkte werden wie Grafikkarten: Jensen z.B. präsentiert auf der Bühne ja die Netto-UVP(in der US-Einfuhrzölle bereits enthalten sind)für US-Kunden. Im deutschen Markt darf man dann für gewöhnlich Umrechnungskurs + Mehrwertsteuer aufschlagen. Die Krux ist aber hier, dass ein für Europa nicht greifender unverhältnismäßig hoher US-Zoll die UVP treibt und vom Verbraucher hier als Reingewinn+Steuer zusätzlich bezahlt werden müsste, ohne dass dafür Anlass bestünde. 20% US-Zoll z.B. hießen hier 23,8% höherer Preis und bis zu 20% (abhängig von unseren eigenen Zöllen) mehr Reingewinn für die Händler/Herstellerseite. Ich gehe nicht davon aus, dass man sich diese einmalige Gelegenheit entgehen lässt indem man die Zölle von der UVP abrechnet und dann erst für eine Euro-UVP umrechnet.

Komplettsysteme von OEMs wie Dell, Acer, Lenovo, HP und auch Asus, trotz der Aussage des Artikels, könnten wirklich attraktiv werden, da die Kostenkalkulation da wesentlich mehr an Einkaufspreisen im Großhandel, als an Hochglanzfolien auf großen Messebühnen orientiert sind. Sollte Pressemitteilungen richten sich ja in der Regel in erster Linie an den US-Markt; wobei Asus würde ich zutrauen, pauschal die Preise weltweit zu erhöhen.
Das gibt am Ende nen miesen Absatz in der Tech Branche.
 
Also wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, wird mir immer klarer warum ich mich dazu entschlossen habe, die nächste Zeit nicht mehr in meine Hardware zu investieren.
Glücklicherweise hab ich vor 2 Wochen meinen RAM nochmals erweitert, und auch das "unverschämte" Glück hatte, eine neue XFX 7900XTX Black edition für sehr gute 820€ zu bekommen. Mindestens die nächsten 12 Monate kann Trump soviel Zölle erheben wie er will.....
 
Step 1. Feste Plastikdeckel an PET Flaschen
Ja, somit ist das Umweltproblem gelöst :lol:
Du stellst dir die Lieferketten zu einfach vor.
Unsere Hardware enthält zig Komponrnten die zwischen den einzelnen Arbeitsschritten mehrfach den Globus umrunden.
Jeder Keks und deren Zutaten werden auch um die Welt verschifft.....
Komisch das sich alles um den Nachteil des Consumers dreht....wers glaubt....

Schaut man sich Flachbildfernseher an, die gibt massig zu Wegwerfpreise, da umrunden die Komponenten auch mehrfach die Welt......also erzählt doch nicht so was, die Consumer baden doch schon allen Mist aus.
 
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