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PC-Gaming ist tot - oder doch nicht? Ein Kommentar von Thilo Bayer
PC Gaming wird nicht sterben.
Wir haben ja alle unsere Zockmaschienen und die werden ja nun nicht alle von jetzt auf gleich ausfallen.
Irgendwann wird der KI-Wahnsinn vorbei sein und dann kann man sich auch wieder etwas neues zusammen basteln.
Kennen wir doch alles schon, Mining Wahn und Coronakrise lassen grüßen.
Im Übrigen trifft es ja auch die Konsolen und vielleicht sogar Mobile Gaming, Speicher braucht man überall.
Einzig Firmen die von Teileverkauf und Komplett-PC Verkauf leben werden wohl zu knabbern haben und da wird man wohl auch die eine oder andere Pleite sehen fürchte ich.
@PCGH_Thilo Disciples Domination gibts seit heute offiziell. Das doch was für dich soweit ich weiß
Ansonsten fehlt mir noch die Total War Reihe bei den PC-Knechten. Die Serie hat jeden Rechner von mir auseinander genommen.
Hmmm.... du hast die gute alte Zeit schön zusammengefaßt
Ein Freund damals... "Auf meinem neuen Notebook läuft Far Cry"/Original Ooooooh...
Konsolen sind zu einfach. Nur spielen ist langweilig.
Basteln, ausprobieren z.B. RtCW mit RTX ON zum laufen zu bewegen o.ä. macht Spaß.
Und meine Steuererklärung kann ich auch noch machen.
genau "Far Cry 1" kam mir direkt in den Sinn als ich " Can it run Crysis?" gelesen hatte. Far Cry 1 war noch früher im Release. Gott, was habe ich das gerne gespielt.......
Ob PC Gamimg tot ist ? Denke ich nicht. Preise sind natürlich horrend hoch, aber nicht nur im PC Bereich- annähernd überall und Alles. Nichts ist mehr so wie es früher einmal war......
Ich erinnere mich noch, dass jedes Mal wenn ein Chris Roberts-Spiel rauskam das es Zeit für ein Upgrade war. Egal ob es ein Wing Commander Nachfolger oder Strike Commander war.
Damals hatte ich Wing Commander noch auf dem Amiga 500 gespielt, sogar auf Deutsch. Als der Wing Commander II dann nur für PC erschien musste ich umschwenken. Wir hatten damals nur einen 286er mit 640kb RAM, 16Hz (20Mz mit Turbo-Knopf!), 40 MB Festplatte, 5,25" Diskettenlaufwerk und Bernstein-Monitor. Also musste was besseres her. Als dann das Speech Pack erschien musste natürlich eine Soundblaster Karte her, die hatte damals 300 DM gekostet. Dann kam Strike Commander und da konnte ich mir dann einen Pentium kaufen. Ein Jahr später erschien WC III auf CD-ROM. Ein CD-ROM-Laufwerk hat damals 500 DM gekostet.
Dann hat man halt so alle 3-5 Jahre was neues gekauft oder nur einzelne Teile geupgraded bis es nicht mehr ging.
Bei dem erscheinen von Battlefield Vietnam habe ich mir dann ein 7.1 Creative T7900 Soundsystem gekauft.
So beim Erinnerung schwelgen finde ich es eigentlich schade, dass es keine tollen Soundsysteme mehr für den PC gibt. Wie auch immer, ich bin sehr auf Squadron 42 gespannt, da ich es mit damals schon gekauft habe. Anfang letzten Jahres habe ich mir einen neuen PC zugelegt und er wird für Squadron reichen
Himmel Ar... und Zwirn, plötzlich fallen mir Sachen ein...... für Autocad musste ich damals einen Co-Prozzi nachrüsten , habe aber gerad vergessen ob für den 386DX40 oder 486DX88 oder beide ? Sry für bisschen Off-topic...
@PCGH_Thilo Disciples Domination gibts seit heute offiziell. Das doch was für dich soweit ich weiß
Ansonsten fehlt mir noch die Total War Reihe bei den PC-Knechten. Die Serie hat jeden Rechner von mir auseinander genommen.
Irgendwie werden die grossen Strategiespiele und Aufbausimulationen immer vergessen wenns wieder heisst: Nur die Grafikkarte ist wichtig.
Tja, erzähl das mal meinem mit EU4, X4, Anno, Cities, TW, Stellaris etc. (oft noch gemoddet) geknechtetem PC.
Vor allem finde ich dieses Limit viel entscheidender, denn bei Indy kann man RT abschalten und hat immernoch ein gutes und hübsches Spiel.
Aber was machst du bei Anno, Cities, Total War? Nix, wenn die Berechnungen zuviel werden, das Reich zu gross, die Truppen zuviel, dann ist das so.
Wenn der RAM überläuft weil man zu viele Einwohner hat, hilft nur mehr RAM, wenn die CPU nicht mehr hinterherkommt, nur ne neue CPU.
Es ist natürlich für PCGH als Hardware-Magazin blöd, aber wenn Spiele länger auf der gleichen Hardware laufen gleicht es sich ja auch wieder aus, dass die Hardware teurer ist.
Tot sehe ich PC Gaming noch lange nicht. Ja es wird eventuell nicht mehr so viel gekauft, aber ich bekomme selbst meinen Ryzen 5900 mit Radeon 7090 nur selten ins schwitzen bei WQHD.
Hatte zwar im November (kurz vor dem Anstieg) noch überlegt auf einen Ryzen 9xxx zu wechseln (inkl allem drumherum) aber es wäre mehr ein nice to have als ein must have gewesen.
Hmm. Also wenn ich mir heute Indiana Jones mit id Tech 8 und die Pathtracing-Beleuchtung anschaue, oder Alan Wake 2, dann gibt es doch Spiele mit dem Anspruch "friss oder stirb", was die Grafikkarte angeht. Bei CPUs und RAM dagegen ist Stagnation angesagt, weil die Konsolen einfach nicht mehr bieten und inzwischen auch jeder Furz auf einem Handheld laufen muss. Und wenn man sich dann noch anguckt, dass grafisch einfachere Spiele inzwischen Milliarden abwerfen – warum sollte ich mich als Entwickler dann querstellen?
Das wäre mal etwas, wenn endlich flächendeckend Physik, NPC´s und Gegner KI mehrere Generationssprünge hinlegen würden. Es wäree so vieles denkbar, aber irgendwie passiert an dieser Baustelle wenig.
Tot sehe ich PC Gaming noch lange nicht. Ja es wird eventuell nicht mehr so viel gekauft, aber ich bekomme selbst meinen Ryzen 5900 mit Radeon 7090 nur selten ins schwitzen bei WQHD.
Hatte zwar im November (kurz vor dem Anstieg) noch überlegt auf einen Ryzen 9xxx zu wechseln (inkl allem drumherum) aber es wäre mehr ein nice to have als ein must have gewesen.
Ich hoffe wirklich, dass diese KI Blase bald platzt und sich dieser überhitzte Markt wieder beruhigt. Bin schon an dem Punkt, dass ich sage, sobald der Preis für xy wieder ein Normalmaß erreicht, wir also gerade mal zwischen Krise A und B sind - einfach kaufen, egal, ob es evtl. auch bis nächstes Jahr gereicht hätte. Ansonsten kommt man einfach gefühlt nie mehr zum preislich akzeptablen Aufrüsten.
Wirklich aufgerüstet für ein spezielles Spiel habe ich noch nie.
Man brauchte halt generell einfach irgendwann einen Soundblaster, dann ein CD-ROM Laufwerk und kurz darauf eine Voodoo Karte.
Höchstens bei Far Cry habe ich beim ersten Spielen endgültig entschieden auf eine 9800 Pro aufzurüsten.
Raytracing wurde anfangs so gehyped, aber letztendlich sind die optischen Vorteile häufig so marginal, dass sich eine neue Grafikkarte nur aus diesem Grund nicht gelohnt hat.
Mal ganz ehrlich, die Leistung auf dem PC ist halt bei einem halbwegs aktuellen Spielerechner, und das ist dann noch kein "Highend", immer besser als auf den Konsolen. Der Rest ist eine Frage der Optimierung. Daß der PC dann noch für viele andere Sachen super genutzt werden kann, auch um darauf Spiele für andere Plattformen zu kreieren, macht diesen unumgänglich.
Diese Diskussion gibt es ja ständig. Vor 25 Jahren hieß es: "Oh die Bücher sterben aus." Ne, es liest sich halt auf Papier besser und gemütlicher als auf jedem Bildschirm. Vor allem entspannt man da halt mit elektroschrottfreier Zeit (das ist auch ein unschlagbares Argument für die PCGH, PCGames oder bei mir die NZone). Das ist ja unbezahlbar. Vorher noch hieß es: "Ja, die Schallplatte, die gibt es nun nie wieder." Das Ergebnis kennen wir ja, wie auch bei Kassetten, wird mich nicht wundern, wenn da DVDs etc. in die gleiche Schublade fallen.
Sollte die Verteuerungsphase so weitergehen, dann wird das auch die Konsolen betreffen. Dann müßte der Artikel auch eher heißen: "Ist das Videospielen am Ende." Oder so. Und nein, das Videospielen ist gekommen um zu bleiben. Das wird es genauso, wie Würfelspielen, noch in zig tausend Jahren geben.
Wir müssen jetzt halt in Europa unsere eigenen Chipschmieden aufstellen und Hersteller für Grakas, CPUs, Ram, Meinboards etc. auf die Beine bringen. Mir ist das scheiß egal, ob die USA untergeht im Atlantik oder Asien im Pazifik, ich versteh nicht, warum wir unseren Scheiß hier nicht selber machen oder warum die Wohlstands.- und Autonomieverweigerer immer noch an den Freßtrögen sitzen, die hätte ich schon lange entsorgt.
Es war auch nicht als Aufforderung gedacht. Sorry, ich wollte dich da nicht kritisieren oder ähnliches.
Es war mehr als allgemeine Lebensweisheit gedacht wie ich die Dinge sehe.
Die aktuelle Phase wird auch wieder vorbeigehen, wir haben hier ja alle schon den Miningboom und Corona durchgemacht, da werden wir auch die AI-Blase aussitzen. Es ist aber schon schade, weil zahlreiche Player sich Mühe geben das PC-Gaming voranzubringen und jetzt kommt erst einmal wieder eine Phase, die zumindest Stagnation bedeuten wird.
Was ich allerdings dieses Mal nicht sehe ist das gleichzeitige große Auftrumpfen der Spielekonsolen. Hier haben die Preise leider auch ordentlich angezogen. Die zweite Hälfte des Lebens einer Konsole, in welcher die Hardware zu günstigen Preisen unters Volk gebracht wird um eine möglichst große Verbreitung zu erreichen, scheint nicht mehr zu existieren. Die Gerüchteküche scheint sich schon relativ sicher zu sein, dass die nächste Generation sich dort zumindest etwas nach hinten schieben wird, weil nicht genug Speicher verfügbar ist.
Spannend wird werden, an welche Preise wir uns bis 2028 gewöhnt haben. Eine Top-Grafikkarte für über 2000 Euro scheint ja mittlerweile normal geworden zu sein für viele. Das war vor zehn Jahren noch völlig undenkbar
Ich bekenne das ich für BF6 bei der Umfrage so abgestimmt habe. Ich finde den Mut der Entwickler bei einem Multiplayer-Shooter auf RT und PT zu verzichten heute noch gut. Keiner würde ernsthaft mit der Hälfte der FPS in einem Spiel mit MP-Fokus rumlaufen und sich freuen das die Spiegelung so akurat sind (Hallo Battlefield 5!). Das Spiel sieht trotzdem super aus. Bei einem reinen Singleplayer/Koop Spiel wäre das was anderes.
Den Gedanken kann ich nicht nachvollziehen. Erstens, die Umfrage zielt auf Top-Technik ab. Ganz objektiv lässt sich das bei BF6, wenn überhaupt, nur vereinzelt feststellen. Vergleich das mal mit BF1, vor allem als es raus kam.
Zweitens sehe ich den Mut bei den Entwicklern auch nicht. Die haben (nach eigenen Aussagen) festgestellt, dass im MP kaum jemand mit RT spielt. Das war eine einfache, wirtschaftliche Entscheidung. Mut hätte es gebraucht dennoch RT (und einen Fallback) vor dem Publisher zu argumentieren.
Erwähnte ich schon, dass ich mir grad 'n Coffee mache (endlich ins WE chillen)? Erinnert mich auch irgendwie an Coffee-Lake.
Ja, ich geh’ euch manchmal auf 'n Sack! Da müsst ihr halt durch.
Also ich zocke 1-2 Games pro Jahr, höchstens. Ich habe aber nun auch ein Spiel gefunden, welches die 16GiB meiner Grafikkarte auch mal nutzt. Auch sonst bringt es meine wassergekühlte, Shunt-gemoddete Mittelklasse-Grafikkarte echt zum schwitzen, meine aktuelle CPU ist da auch beschäftigt.
Allerdings verstehe ich wenn Kunden bei einer 5070 und 12GiB dann Stop sagen, wobei es natürlich auch Redeons gibt, die 9070XT ist nicht umsonst beliebt. Ob man wegen ein wenig Eye-Candy Grafikkarten, die rein objektiv betrachtet selten noch wirklich gute, qualitativ hochwertige Produkte darstellen, also ich kann es absolut niemandem vorwerfen da nicht schwach zu werden. Im Gegenteil.
Den PC-Hardware-Markt muss kein Gamer mehr subventionieren. Die PS5 braucht ein GTA6 um die Verkäufe, den Gen-Wechsel zu forcieren, aber wir PC'ler haben offenkundig andere Probleme. Eine neues Crysis, einen "Systemseller" braucht es ganz sicher nicht, v.a. nicht in solchen Zeiten. Da geht mir fast der Hut hoch.
Abseits von GPU und RAM können auch andere Dinge aufgerüstet werden, der Monitor-Markt ist recht gesund, da ist ein Upgrade eine Empfehlung wert. AM4-Mainboards mit B550-Chipsatz verkaufen sich gerade auch sehr gut, weil den Gedanken nicht wenige haben. Alles Kundschaft mit Hardware, denen kann man sehr wohl ein Spiel verkaufen.
Das Problem für mich persönlich ist eher die sog. Enshitification, das herunterdummen von Inhalten, um ein breiteres Publikum zu erreichen, bloß kein Risiko eingehen. In Computerspielen fällt das auch sehr auf, generische Inhalte, mieses Storytelling, die Kritiker haben es längst erkannt. Das ist nicht das gesamte Angebot, passiert aber in einem Bereich, in dem ich bisher gerne eingekauft habe.
PC-Gaming ist weder tot noch stirbt es, lediglich der AAA-Spielemarkt stagniert. Ich habe da aus vielen Gründen kein Mitleid, ich glaube durch dies Entwicklung gibts auch genug positive Aspekte für uns PC-Gamer. Jeden Mist lassen wir uns halt doch nicht verkaufen.
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Ich habe vor Schreck noch eine zweite Acer Arc B580 Nitro für den Wohnzimmer-PC gekauft.
Meine Frau freut sich und bei hohen Details mit XeSS läuft eigentlich alles - inklusive UE5.
Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen, bis dahin muss man mit Speicher und Grafikeinstellungen entweder haushalten oder in den sauren Apfel beißen.
Wie hieß der gute, alte Artikel?
"Warum immer ultra Details?"
Den PC sehe ich nicht in Gefahr. Die Individualität lockt manchen Nerd und neuen Schrauber an, außerdem begeistern sich viele für die vielen (Einstellungs-) Möglichkeiten.
Die steigenden Speicher-Preise werden sich auch auf Konsolen und Smartphones auswirken.