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PC für Cinema 4D und After Effects

FreierWind

Kabelverknoter(in)
Hallo, zur Abwechslung wird es mal kein Gaming-PC sondern eine Workstation optimiert für Cinema 4D und After Effects. Ist auch mein erster selbstgebauter PC.
Ich habe mich die ganzen letzten Tage in die Komponenten-Zusammenstellung und Overclocking eingelesen (zu letzterem fehlt mir immer noch einiges KnowHow); aber so sieht meine Vorstellung bisher aus:
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Generell habe ich das System so angelegt, dass ich (innerhalb meines Budgets) die maximale Leistung aus CPU und RAM bekomme, Letzteren möchte ich später noch auf 64 GB aufrüsten. Außerdem möchte ich die Möglichkeit haben, weitere HDDs/SSDs einzubauen.
Zu einigen Komponenten bin ich schon am Überlegen, was vielleicht noch besser wäre; aber da würden mir eure Hinweise sicher auch weiter helfen.

1) Für ein paar € mehr würde ich ja statt des Brocken ECO auch den Brocken 2 bekommen. Lohnt sich der Aufpreis, dass ich damit noch einiges mehr rausholen kann?

2) Das Netzteil war eine Empfehlung aus einem Test. Ich dachte erst, es wäre teilmodular... mein Fehler. Also vielleicht finde ich noch was besseres. Leistung müsste aber reichen oder? Etwas Verwirrung herrscht bei mir noch über die Frage, welche Komponenten beziehen Strom aus dem Mainboard und welche müssen direkt ans Netzteil? Vor allem bei den drei Gehäuse-Lüftern frage ich mich, ob es dafür Regeln gibt. Sprich: Wie viele Anschlüsse braucht mein Netzteil?

3) Wie wichtig ist beim RAM der Speichertakt tatsächlich? Lohnt sich der hohe Preis für 3000 MHz, wenn ich ihn übertakte?

4) Über den niedlichen W-LAN-Stick habe ich gehört, eine PCIe-Karte wäre besser... andere schwören auf die USB-Lösung. Bei mir ist zur Zeit die räumliche Situation nicht optimal; daher kommt meistens nicht richtig viel an und ich werde auch nicht viel ausgeben. Vielleicht sowas: TP-Link TL-WN851ND WLAN PCI Adapter: Amazon.de: Computer & Zubehor Ist es dann gleichwertig, ob ich einen Stick oder eine Karte nehme?

5) Die Grafikkarte ist noch das große Fragezeichen bei mir... Bisherige Empfehlungen, die ich bekommen habe, reichen von einer GTX-400er (für C4D) bis zur GTX-1060 ;-)
Ich habe schon oft gelesen, dass die GPU für die genannten Programme nicht so wichtig ist wie für Games, und dass sie für AE CUDA-Unterstüzung haben sollte. Da habe ich aber bisher keine Tests gefunden, die hier wirklich die Leistungen verschiedener in Frage kommender Grakas messen. Habt ihr damit Erfahrung?

Dann bleibt noch die allgemeine Frage - gibt es irgendwo Kompatibilittsprobleme oder bessere Lösungen?




Sorry, dass der Text so schwer zu lesen ist. Ich habe keinen Schimmer, warum das Eingebefeld bei mir sämtliche europaeischen Zeichen zerfleddert :( werde den Text aber gerne noch korrigieren, wenn mir jemand sagen kann, was falsch lief.
 
3) Gibt ein paar Prozent, der Unterschied von 2400 auf 3000 ist jetzt nicht unglaublich. Ab wann "lohnt" es sich denn für Dich? Das spielt sich in Deinem Kopf ab.

Ein 6-Kerner auf einem Sockel 2011-3 mit 32GB 2400er RAM anstatt dem 6700er mit 32GB 3000er RAM kommt fast aufs gleiche raus, aber beim Rendern wird Dir der 6700er die beiden Kerne bzw. 4 Threads nicht durch seine Architektur und durch den Speicher ausgleichen können.

Was an der Graka "reicht" ist auch immer schwer zu erraten. Arbeitest Du bei C4D mit Cycles und renderst auf der Graka, dann kann die gar nicht schnell genug sein. Es spart unglaublich viel Zeit. Und inzwischen kann auch die Adobe-Suite Graka-Unterstützt rendern, allerdings bin ich da auch überfragt was eine Graka tatsächlich dort leistet, weil Adobe nur "unkritische" Sachen auf der Graka rendern lässt, damit Du keine Grafikfehler bekommst, im Gegensatz zu C4D.
 
3) Gibt ein paar Prozent, der Unterschied von 2400 auf 3000 ist jetzt nicht unglaublich. Ab wann "lohnt" es sich denn für Dich? Das spielt sich in Deinem Kopf ab.

Ein 6-Kerner auf einem Sockel 2011-3 mit 32GB 2400er RAM anstatt dem 6700er mit 32GB 3000er RAM kommt fast aufs gleiche raus, aber beim Rendern wird Dir der 6700er die beiden Kerne bzw. 4 Threads nicht durch seine Architektur und durch den Speicher ausgleichen können.

Was an der Graka "reicht" ist auch immer schwer zu erraten. Arbeitest Du bei C4D mit Cycles und renderst auf der Graka, dann kann die gar nicht schnell genug sein. Es spart unglaublich viel Zeit. Und inzwischen kann auch die Adobe-Suite Graka-Unterstützt rendern, allerdings bin ich da auch überfragt was eine Graka tatsächlich dort leistet, weil Adobe nur "unkritische" Sachen auf der Graka rendern lässt, damit Du keine Grafikfehler bekommst, im Gegensatz zu C4D.

Ein paar Prozent sind in meinem Kopf doch nicht so viel... dann würde ich wohl eher zur Budget-Version greifen. Bei dem Prozessor habe ich schon über ne Hasswell-E-Version nachgedacht; aber soweit ich das gesehen habe, wären da auch die Mainboards nochmal teurer. Außerdem war meine Vermutung, dass der 1151-Sockel zukunftssicherer weil neuer ist - für den Fall, dass ich innerhalb der Sockel-Generation schon wieder aufrüsten möchte. Wäre da aber auch offen für ne zweite Meinung, ob das Sinn macht.

Und bei C4D könnte ich erstmal auf Render-Plugins verzichten.



Was für ein Budget hast du?

Eine knallharte Zahl habe ich da noch nicht; aber ich würde gerne im Bereich bis 1400 € bleiben.
Deshalb habe ich auch versucht, bei allem ausser CPU und RAM zu sparen.
 
Na, da würde ich aber eher auf Sockel 2011-3 setze, da der 6 Kerner mehr bringt.
Das sollte mit dem Budget möglich sein, da du ja nur eine kleine Grafikkarte brauchst.
 
Ein paar Prozent sind in meinem Kopf doch nicht so viel... dann würde ich wohl eher zur Budget-Version greifen. Bei dem Prozessor habe ich schon über ne Hasswell-E-Version nachgedacht; aber soweit ich das gesehen habe, wären da auch die Mainboards nochmal teurer. Außerdem war meine Vermutung, dass der 1151-Sockel zukunftssicherer weil neuer ist - für den Fall, dass ich innerhalb der Sockel-Generation schon wieder aufrüsten möchte. Wäre da aber auch offen für ne zweite Meinung, ob das Sinn macht.
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Innerhalb eines Sockels aufrüsten macht nur in ganz speziellen Fällen einen Sinn und der ist bei einem I7 nicht gegeben.
 
Außerdem war meine Vermutung, dass der 1151-Sockel zukunftssicherer weil neuer ist - für den Fall, dass ich innerhalb der Sockel-Generation schon wieder aufrüsten möchte.

Kaufst du dir heute einen 6700k, kannst du dir das Aufrüsten innerhalb des Sockels sparen. Die Leistungszuwächse sind viel zu gering.
 
Okay dann vergessen wir das mit dem Prozessor aufrüsten... Habe Prozessor und Mainboard gegen 2011-3 augestauscht. Dann habe ich auch beim RAM das doppelte Upgrade-Potenzial. Dafür habe ich jetzt den etwas langsameren genommen. Dazu den Brocken 2 statt Eco.
Außerdem eine ähnliche Grafikkarte mit gleichem Speicher und GPU; aber sie hat aktive Kühlung. Und ist sogar noch ein ganz paar Euro günstiger... Da werde ich wahrscheinlich in ein - zwei Jahren eine neue kaufen.
Ein teilmodulares Netzteil ist auch dazu gekommen.

Ich glaube, dann passt soweit alles oder?
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Edit: Eine Frage kam gerade noch auf... Ich habe mir noch Tests zum i7 6800K angesehen; der erscheint mir preislich als auch von den Specs her sehr ähnlich zum 5820K, und er nutzt sogar den gleichen Sockel. Allerdings wurde der 5820K in den Tests gar nicht als Vergleich erwähnt - wo sind denn da die großen Unterschiede?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das passt leider auch noch nicht ganz. An das Netzteil würde ich nicht mal eine Kaffeemaschine anschließen. Bei einer Officekarte okay aber wenn du mal eine stärkere einbaust nicht empfehlenswert.
Cougar GX-S450 450W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Corsair Vengeance 400 400W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Beim RAM nimm 4*8 nicht 2*16. Der Vorteil an der 2011-3 Plattform ist der Quadchannelmodus.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Prozessoren ist die andere Fertigungsgröße. 22nm vs 14nm. Dadurch ist der 6800k energieeffizienter und die IPC ist etwas höher. Da würde ich dann eher zum 6800k greifen.
Dazu das Board ASUS X99-E Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Für einen 6Kerner würde ich auch einen stärkeren Lüfter wie den EK Olymp nehmen. 140 TDP ist nicht wenig.
 
Das passt leider auch noch nicht ganz. An das Netzteil würde ich nicht mal eine Kaffeemaschine anschließen. Bei einer Officekarte okay aber wenn du mal eine stärkere einbaust nicht empfehlenswert.
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Beim RAM nimm 4*8 nicht 2*16. Der Vorteil an der 2011-3 Plattform ist der Quadchannelmodus.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Prozessoren ist die andere Fertigungsgröße. 22nm vs 14nm. Dadurch ist der 6800k energieeffizienter und die IPC ist etwas höher. Da würde ich dann eher zum 6800k greifen.
Dazu das Board ASUS X99-E Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Für einen 6Kerner würde ich auch einen stärkeren Lüfter wie den EK Olymp nehmen. 140 TDP ist nicht wenig.

Das Asus-Board ist in dem Preisbereich, wo ich dann doch den Rotstift ansetze... Sowas kommt wahrscheinlich in meinen nächsten PC.

Beim RAM möchte ich 16GB-Riegel nehmen, weil ich dadurch beim Aufrüsten am flexibelsten bin und auf bis zu 128 GB gehen kann. Wenn ich noch zwei 16GB-Riegel dazu kaufe, kann ich ja schon alle Channels nutzen.

Beim Netzteil habe ich noch ein Fragezeichen... Rein von den HardFacts her erscheint mir das Sharkoon ja besser als die Empfehlungen von dir (höhere maximale Leistung und teilmodular). Und es wurde auch in einem Hardware-Test empfohlen. Stehen Marken wie Cougar und Corsair für höhere Qualität, sodass ich beim Sharkoon damit rechnen kann, dass es einfach eher den Geist aufgibt?
Und ein gutes 500 Watt Netzteil schadet bei der Plattform nicht.
Was wäre dann ein hochqualitatives Netzteil mit 500 Watt?
 

Ich schätze mich selbst als nicht so sensibel gegenüber Lüfter-Geräuschen ein; aber mit be quiet kann ich wahrscheinlich auch sonst nicht viel falsch machen. Aber ich denke, mir reicht dieses Mal die Pure Power.

Dann scheint mir die Zusammenstellung schon ganz passend so. (Der Wechsel der RAM-Farbe ist rein kosmetisch.)
Wenn euch sonst noch was auffällt, einfach laut schreien ;-)
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Eine Geforce GT 730 für 68€ kann ich nicht empfehlen. Das Teil hat weniger Leistung als eine aktuelle integrierte Grafik. Nicht dass der gewählte Prozessor eine hätte, aber trotzdem...
Wenn es nur darum geht dass irgendwo der Bildschirm dran muss kann man etwas billigeres nehmen. Soll die Grafikkarte hingegen etwas können müsstest du wenigstens 40€ mehr ausgeben damit es eine GTX 750TI oder vergleichbares reicht. Die GT 730 hat einfach ein miserables Preis-Leistungsverhältnis.
Bist du sicher dass du jemanls mehr als 64 GB RAM brauchen wirst? Sonst lässt sich das ganze deutlich billiger mit Sockel 1151 realisieren. Versteh mich nicht falsch,aber wenn an Netzteil, RAM, Gehäuse, Mainboard und CPU-Kühler gespart werden muss ist Sockel 2011-3 vielleicht doch nicht das Richtige.
 
Bist du sicher dass du jemanls mehr als 64 GB RAM brauchen wirst? Sonst lässt sich das ganze deutlich billiger mit Sockel 1151 realisieren. Versteh mich nicht falsch,aber wenn an Netzteil, RAM, Gehäuse, Mainboard und CPU-Kühler gespart werden muss ist Sockel 2011-3 vielleicht doch nicht das Richtige.
Nein, sicher bin ich nicht. Ich hätte gerne später die Flexibilität. Aber ist natürlich immer Abwägungssache; für jetzt werden max 64 GB wohl auch reichen... also bin jetzt doch wieder beim Skylake.

Bei Netzteilen ist mir aufgefallen, dass in den meisten Test (die ich für gewöhnlich als erste Recherchequelle nehme), häufig Sätze fallen wie "Die hier getesteten Modelle können alle empfohlen werden." Hier im Forum ist da ja eine ganz andere Stimmung - habt ihr da Erfahrungswerte, die man erst im längeren Gebrauch gewinnt? Ich würde da ja gerne ein bisschen mehr erfahren als nur Sätze wie "Das Netzteil ist Müll", sondern eine Erklärung... Für mich muss es nicht ultra-silent sein; aber wenn es noch andere Qualitätsmerkmale gibt, die sich auch auszahlen, würde ich den Preis ja schon investieren wollen.

Das Pure Power ist Gruppe -- Gruppe kauft man heute nicht mehr. Nimm das E10.
In manchen Tests habe ich schon gemerkt, dass ich viele der Netzteil-Eigenschaften wahrscheinlich erst nach einem Elektrotechnik-Studium verstehen würde; aber ich versuche es mal... hat "Gruppe" was mit der DC-DC-Wandlung zu tun oder was meinst du damit?
 
In manchen Tests habe ich schon gemerkt, dass ich viele der Netzteil-Eigenschaften wahrscheinlich erst nach einem Elektrotechnik-Studium verstehen würde; aber ich versuche es mal... hat "Gruppe" was mit der DC-DC-Wandlung zu tun oder was meinst du damit?

Gruppe bedeutet, dass die drei Spannungen im Netzteil gemeinsam erzeugt werden und daher voneinander abhängig sind.
Da man heute praktisch nur noch die 12 Volt Spannung braucht, ist das eher schlecht für Gruppe, da die kleineren Spannungen gar nicht mehr belastet werden.
Bei Indy Netzteilen besteht das Problem nicht. Daher Indy Netzteile kaufen.

Und wenn jemand sagt, dass das Netzteil "schrott" ist, dann hat das schon einen Grund, sowas sagt man nicht ohne Grund.
Dazu kommt, dass nicht nur die Spannungsregulation wichtig ist, sondern auch die Implementierung von Schutzschaltungen.
Das Thermaltake Germany ist nicht nur deswegen schlecht, weils Gruppe ist, sondern es ist kompletter Schrott, weils keine brauchbaren Schutzschaltungen hat.
 
Danke dann nehme ich auch das E10.
Dann habe ich jetzt ein gut passendes Paket denke ich.
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Danke für eure Hilfe!
Ich habe mal nachgeschaut; mindfactory hat tatsächlich fast immer den günstigsten Preis.
 
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