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PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Flow-DK

Schraubenverwechsler(in)
PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Hallo zusammen!
Ich soll für einen Kumpel einen PC zusammenstellen, der speziell für Architektur-Anwendungen geeignet ist (mehr dazu unten). Da er Student ist, sollten die Kosten sich zwischen 600 und 650 € bewegen und eher Richtung 600 als 650 € gehen ;).
Als weitere arbeite ich mal anhand des Leitfadens ab.

  1. Wie ist der Preisrahmen für das gute Stück?
    siehe oben: zwischen 600 und 650 €, rein für die Hardware

  2. Gibt es neben dem Rechner noch etwas, was gebraucht wird wie einen Maus, Tastatur, Bildschirm, Soundanlage, Betriebssystem usw.?
    Maus, Tastatur und Bildschirm werden zusätzlich gekauft, sind aber nicht in das oben genannte Budget eingerechnet.
    Als Betriebssystem ist Windows 7 Professional vorgesehen (gibt es kostengünstig von der Uni). Evtl. würde er auch Windows 8 nehmen, falls das eine noch bessere Performance mit der von ihm verwendeten Software (s. u.) liefert. Könnt ihr dazu etwas sagen?

  3. Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten?
    Nein, der PC wird komplett mit neuen Kompenenten aufgebaut.

  4. Soll es ein Eigenbau werden oder lieber Tutti Kompletti vom Händler?
    Vorgesehen ist, dass ich das Teil zusammenschraube.
    Ist das zu schaffen, wenn man bisher "nur" Hardware wie Laufwerke, Festplatten und Grafikkarten aus- bzw. eingebaut hat?

  5. Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung besitzt er?
    Als Monitor soll der Samsung SyncMaster S22A200B, 22" gekauft werden; Auflösung: 1920x1080.
    Oder hättet ihr hier einen anderen vorgeschlagen?

  6. Wenn gezockt wird, dann was? Und wenn gearbeitet wird, dann wie? (Office, Bild-, Audio- & Videobearbeitung, Rendern, CAD)
    Zum Zocken soll der PC gar nicht verwendet werden. Natürlich soll damit im Internet gesurft werden und auch verschiedene Office-Anwendungen genutzt werden.

    Hauptsächlich soll die verbaute Hardware aber für die nun folgenden Anwendungen optimiert sein. Die Anmerkungen sind von ihm selbst verfasst und beziehen sich auf seinen derzeitigen Laptop (Lenovo Thinkpad T61p):

    Nachbearbeiten von Grafiken/Bildbearbeitung:
    Bearbeiten großer Datenvolumen, bisher oft Probleme mit zu wenig Arbeitsspeicher und teilweise sehr langen Wartezeiten beim Öffnen und Speichern.
    Verwendete Software: Photoshop CS5, Illustrator CS5

    Layout:
    Bisher oft lange Wartezeiten beim Rechnen von großen Plakatformaten
    Verwendete Software: Indesign CS5

    CAD:
    Auch für 3D Anwendungen, Erstellen von dreidimensionalen Modellen
    Verwendete Software: Allplan Nemetschek 2009/2013, Archicad, AutoCad

    Rendering/3D:
    Teilweise rechenintensives Rendern von hochauflösenden Bildern (komplexe Geometrien, Texturen etc.) Bisher oft Abstürze des Programms, sobald Texturen zur Anwendung kamen, kein Rendern von Videos
    Verwendete Software: Maxon Cinema 4D, Rhino(ceros)/Rhino3D

  7. Soll der Knecht übertaktet werden?
    Falls das für seine Anwendungen einen Vorteil bringt und auch für Laien (wie mich) halbwegs einfach zu bewerkstelligen ist, kann ein Übertakten als Option gesehen werden.

  8. Gibt's sonst noch Besonderheiten, die uns als wichtig erscheinen sollten?
    Ein Nice-To-Have wäre für ihn ein möglichst kleines/kompaktes Gehäuse, so dass es auch auf dem Schreibtisch Platz hat (Eigene Aussage von ihm: Am Boden ist bei mir zu viel Dreck/Staub. ;))

Die möglichen Komponenten haben wir uns auch ungefähr überlegt:

Mainboard: min. 1x USB 3.0-Port wegen der externen Festplatte
Prozessor: Intel Core i5
Prozessorlüfter: wird extra gekauft, möglichst leise
Arbeitsspeicher: 8 oder evtl. sogar 16 GB
Grafikkarte: 2 GB VRAM
Festplatte: SSD Samsung 830 128 GB, Rest kommt auf eine externe Festplatte
Gehäuse: siehe Punkt 8
Netzteil: ebenfalls möglichst leise
Betriebssystem: siehe Punkt 2
Optisches Laufwerk: einfacher DVD-Brenner reicht vollkommen

Da ich aber gar keine Ahnung habe bzgl. der Kompatibilität der verschiedenen Komponenten oder möglicher suboptimaler Zusammenstellungen, stelle ich die Auswahl mal zur Diskussion.

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.
 
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Da hauptsächlich Anwendungen genutzt werden, kann hier von vielen Kernen profitiert werden.

Deshalb lieber einen Xeon anstatt des i5. (i5 hat 4 Kerne, der Xeon hat wie ein i7 4 Kerne + HT)
Alternativ kann man auch einen AMD FX 83xx nehmen. In Anwendungen, die von den vielen Kernen einen Nutzen ziehen, ist der gut dabei.

Eine halbwegs potente Grafikkarte würde ich nur nehmen, wenn einige Programme OpenCl Beschleunigung bieten und davon auch deutlich profitieren.
Ansonsten gurkt man einfach auf der iGP oder einer Low-End Karte für 25 Euro rum. Das reicht vollkommen.

Ach ja: wer Grakas und Laufwerke wechseln kann, kann auch einen kompletten PC zusammenbauen. Das ist fast wie Lego und passt ohne Gewalt so gut wie immer nur da rein, wo es auch hingehört.
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Wenns um einen Arbeits PC geht würde ich wirklich eher bei den Rams zu Kingston greifen, die 7870 neigt bei manchen CAD anwendungen zu leichten macken, nichts dramatisches aber nimm der sicherheitwegen lieber ne Nvidia
und ASrock ist zwar preiswert würde aber Gigabyte bevorzugen. Statt ner HD 7870 lieber ne kleinere Nvidia mit 2gb Vram, die tutz auch, abgesehn davon unterstützt CS5 Cuda^^
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Mag sein war vllt nicht der beste vorschlag, aber was halltet ihr von ner 650 ti mit 2gb Ram für seine zwecke?
 
Ich hätte dazu ein paar Fragen:

Wieso Kingston und nicht Corsair?
Die sind beide sehr gut und nehmen sich nichts.

Wieso kein Asrock sondern Gigabyte?
Die sind auch beide sehr gut und nehmen sich kaum was.

Wieso eine Nvidia und keine AMD?
Wenn man was über die CPU Rendert, ist es doch Wurst, was die Grafikkarte macht.
Außerdem unterstützt zumindest Photoshop (und ich bin mir sicher einige andere der Anwendungen auch) OpenCl.
Das kannst du auch mit einer AMD Karte machen, die dazu auch die höhere Rohleistung hat.

Von Problemen mit AMD beim produktiven Einsatz hab ich noch nie gehört, wenn die aber wirklich deutlich mehr Probleme als Nvidias machen, lass ich mich gerne Belehren. In diesem Fall: vergiss den letzten Punkt.
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

1. die Anzahl der Speicherfehler ist bei Kingston in der Regel etwas geringer, mag ja sein dass das bei spielen keine alzugroße Rolle spielt aber ...
2. Gigabyte verbaut deutlich hochwertigere Komponenten und die MBOs sind termisch durchdachter.
3. Vom Standpunkt des GPU computering ist Cuda optimierter als Open Cl, das heißt bei sauberer programmierarbeit und gleicher Rohleistung bessere Ergebnisse,
sry war bei der HD 7850 mit den Problemen ließ dir aber zu Thema CAD Grafikkarten das mal durch( auch die restlichen seiten): Workstation: Lightwave : AMD Radeon HD 7870 und HD 7850 im Test - Obere Mittelklasse mit wenig Durst
Es is halt eifach auch ne treiberfrage und da wurde ich Nvidia bevorzugen
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Abgesehen davon gibts 32 bit OpenGL Bibeliotheken für Nvidia
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Und wie ich dir gestern bereits gesagt habe, tretten die Probleme bei CAD Programmen auch mit NVIDIA Karten und Treibern auf!
Das CUDA optimierter ist als OpenCL höre ich zum ersten mal, aber selbst wenn ist es relativ egal, bei der Computing Leistung hat NVIDIA nämlich klar das Nachsehen!
 
AW: PC für Architektur-Anwendungen (600-650 €)

Das bei älteren Karten und moderner Cad software inkompatibilitäten auftreten ist ein generelles Problem,
siehe nur die Funktion von Cuda und OpenCL in Blender, darauf das die AMD Karten mehr Rohleistung haben hab ich selbst schon hingewiesen und ihm den link ja nicht umsonst geschickt.
 
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Also zuerst einmal vielen Dank für eure Vorschläge und Antworten.

Ich habe mich nochmal mit meinem Kumpel beraten und hier mal unsere vorläufige, noch nicht vollständige Auswahl:

Prozessor
Beim Prozessor tendieren wir zum vorgeschlagenen Intel Xeon E3-1230V2, 4x 3.30GHz, Sockel-1155, boxed.
Bzgl. der OC-Variante:
edit: ohne graka so:
[...]
596€ noch dazu oc fähig.
Wird die Übertaktung mittels Software bewerkstelligt?
Wie läuft das dann mit dem Rendering? Übernimmt das dann die CPU, Bildausgabe über den OnBoard-Chip?

Mainboard
Was spricht gegen das ASRock B75 Pro3-M, B75 (dual PC3-12800U DDR3)?
2x USB 3.0-Ports sind ausreichend und dafür 4x DDR3-Speicherslots. Das wäre evtl. wichtig wegen des RAMs (s. unten).

Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher will er vorerst nur 8 GB nehmen und bei Bedarf auf 16 GB nachrüsten.
Gibt es diesbezüglich Vor- oder Nachteile bei 16 GB RAM mit 4x 4 GB oder 2x 8 GB?

Welcher wäre der bessere Speicher?
Corsair Vengeance rot DIMM Kit 8GB PC3-12800U CL9-9-9-24 (DDR3-1600)
Kingston HyperX DIMM XMP Kit 8GB PC3-12800U CL9-9-9-27 (DDR3-1600)

Grafikkarte
EVGA GeForce GTX 650 Ti SSC, 2GB GDDR5
nur ein wort: BRÜLLWÜRFEL
Heißt sie ist sehr laut, versteh ich das richtig?
Gibt es eine leisere Alternative mit ähnlicher Leistung?

Eine halbwegs potente Grafikkarte würde ich nur nehmen, wenn einige Programme OpenCl Beschleunigung bieten und davon auch deutlich profitieren.
Ansonsten gurkt man einfach auf der iGP oder einer Low-End Karte für 25 Euro rum. Das reicht vollkommen.
Zur ganzen Nvidia/AMD-Diskussion hab ich beim Googlen noch folgenden Post gefunden. Was meint ihr dazu? Spricht ja sehr für die HD 7870, oder?

Festplatte
Ja, die SSD soll mit ins Budget: Samsung SSD 830 Series 128GB, 2.5", SATA 6Gb/s

Monitor
Warum nicht den Samsung? Wegen des IPS-Panels beim LG?

Gehäuse
Sind oben bisher aufgeführten mit den beiden Gehäusen kompatibel?
BitFenix Shinobi schwarz
Xigmatek Asgard Pro

Netzteil
be quiet! Straight Power E9 400W ATX 2.3 (E9-400W/BN190).

Optisches Laufwerk
LG Electronics GH24NS95 schwarz, SATA, bulk (GH24NS95.AUAA10B)

Kabel
Noch eine weitere Frage zum Zusammenbau: Kann ich davon ausgehen, dass alle Kabel im Lieferumfang dabei sind oder muss ich noch welche extra kaufen? Sollte ich bestimmte mitgelieferte Kabel lieber nicht verwenden und was anderes kaufen?
 
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Würde Dir auch den Xeon empfehlen :daumen:. Der hat aber keine IGP, die hat der etwas teurere 1245v2. Das Shinobi ist um längen besser als das Asgard Pro, und da passt auch alles rein. Ja, der LG ganz klar wegen dem IPS Panel. SSD reicht die Samsung 840. Mainboard würde ich ATX nehmen, nicht das mATX (also B75-Pro3). Die 7870 ist eine sehr gute Graka. Fast so schnell wie eine 7950 ;-). Wenn Du den 1245v2 nimmst, brauchst Du entweder gar keine Graka, oder höchstens eine 7750/7770. Mit einer 7870 kannst Du aber auch richtig schön zocken :-).

Stromkabel sind natürlich alle benötigten am Netzteil. Falls Du SSD, HDD und DVD-Laufwerk verbaust, brauchst Du 3 SATA Kabel. Beim Mainboard sind meistens nur 2 dabei. Also sicherheitshalber noch 1 Kabel mitbestellen.
 
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Arbeitsspeicher
Beim Arbeitsspeicher will er vorerst nur 8 GB nehmen und bei Bedarf auf 16 GB nachrüsten.
Gibt es diesbezüglich Vor- oder Nachteile bei 16 GB RAM mit 4x 4 GB oder 2x 8 GB?

Welcher wäre der bessere Speicher?
Corsair Vengeance rot DIMM Kit 8GB PC3-12800U CL9-9-9-24 (DDR3-1600)
Kingston HyperX DIMM XMP Kit 8GB PC3-12800U CL9-9-9-27 (DDR3-1600)

Grafikkarte
EVGA GeForce GTX 650 Ti SSC, 2GB GDDR5

Heißt sie ist sehr laut, versteh ich das richtig?
Gibt es eine leisere Alternative mit ähnlicher Leistung?


Zur ganzen Nvidia/AMD-Diskussion hab ich beim Googlen noch folgenden Post gefunden. Was meint ihr dazu? Spricht ja sehr für die HD 7870, oder?

Monitor

Warum nicht den Samsung? Wegen des IPS-Panels beim LG?

1) arbeitsspeicher: da du zuerst nur 8gb willst um später auf 16gb aufzurüsten, empfehle ich einen 8gb riegel: Corsair Vengeance Low Profile blau DIMM 8GB PC3-12800U CL10-10-10-27 (DDR3-1600) (CML8GX3M1A1600C10B) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
2) grafikkarte: möglicherweise reicht die p4000 des xeon e3 1245 v2 aus. falls nicht: Sapphire Radeon HD 7850, 2GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, lite retail (11200-07-20G) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
3) monitor: der lg hat ein ah-ips display und somit eine sehr gute farbdarstellung aus nahezu jedem winkel
 
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wenns Amd Sein muss stimme ich bei der Graka Fafafin zu, falls du die zum rendern nehmen willst nimm aber unbedingt einen Cpu mit igp, für ECC ist das Budget zu gering, nimm aber wenigstens Rams mit ner geringen Fehlerquote und erkundige dich vorher, XMP ist da er kontraproduktiv ^^. Hab was gegen Asrock, habe aber auch aus letzter zeit schon viele gut comments zu denen gehört. Ich persönlich mag keine SSD außer die Enterprise von Kingston, die halten 7-10 mal länger als normale sind aber außerhalb deines Budgets.
Nimm lieber ne anständige WD enterprise HDD z.B. :http://lb.hardwareversand.de/7200+U+min/39650/WD+RE4+1TB,+SATA+II+(WD1003FBYX).article
(hab ich selber, ist echt gut, davon n Raid ist sicherlich auch geil, wenn du mit etwas mehr ladezeiten leben kannst)
Ansonsten mit der graka ne 700 evtl wenn du warten kannst, die 600 sind für CAD und Cuda eher ungeeignet( sind kastriert), aber ne 560 ti oder so ob s dass bringt? Also ich hab meine noch aber ne neue Kaufen^^, eher nicht.
Aber hier mal n link zu dem Thema: Kleiner subjektiver Vergleich Quadro 2000 vs. GTX 560Ti (Autodesk/Inventor) - AUGCE.de
fps und frams nicht verwechseln ;)
 
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