cPT_cAPSLOCK
BIOS-Overclocker(in)
Muss ein weiblicher Körper unbedingt immer sexualisiert werden in Videospielen?
Nö, nicht zwingend. Aber das ist nicht nur bei Computerspielen so. Und bei Tracer ist das auch nicht der Fall, dazu später.
Bei anderen Medien sorgt sich kein Schwein drüber, das ist ja das Komische. Dabei ist es seit Jahrtausenden Gang und Gebe, dass die Attribute Kraft und Stärke eher von männlichen, Schönheit und Eleganz aber eher von weiblichen Figuren dargestellt werden. Das ist kein neuer Hut, dafür muss man sich nur antike Statuen anschauen. Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es merkwürdig, dass sich in Computerspielen plötzlich so viele Leute so lautstark drüber aufregen. Wie in Büchern oder Filmen können in Computerspielen Charaktere ganz spezifisch designt werden, nur eben noch umfassender. Von daher ist es doch nur konsequent, wenn man einer Person, die weibliche Attribute verkörpern soll, auch ein entsprechendes Äußeres zu verpassen, oder? Die jeweilige Person muss ja nicht dauerhaft im Bikini rumrennen und ständig so reden, als würde sie mit allem ins Bett hüpfen, was nicht auf drei auf dem Baum ist.
Außerdem ist eine Überzeichnung bei Computerspielen vollkommen normal, gerade bei Spielen mit Comicgrafik.
Und wenn ich Tracer ansehe, fallen mir auf anhieb zwei Attribute ein: verspielt und dynamisch. Und ganz ehrlich: das Design passt doch dazu? Ein etwas kindliches Aussehen, kurze, verstrubbelte Haare, ein schlanker, athletischer Körperbau. Was ich NICHT sehe, sind "sex sells" auf Teufel komm raus. Okay, die Hose hätte mehr der Fantasie überlassen können (was hier auch wahrscheinlich das eigentliche Problem ist), das ist aber auch wirklich das Einzige, was hier auffällt. Hätte man das sonst gewollt, hätte man ihr maßgeblich ausladendere Kurven verpassen können.
Und ganz ehrlich, wir haben EINE Pose, die jetzt was genau zeigt? Tracer von hinten. Es ist ja nicht mal so, dass sie ihren Körper maßgeblich präsentiert oder sowas. Sie schaut einfach über ihre Schulter. Es war wohl eher das Ziel, ihre Dynamik zu unterstreichen, aber die Genderwahn-Vertreter sehen halt ihren Hintern und bekommen Schnappatmung. Und sein wir ehrlich: eine andere Tracer hätte einfach nicht gepasst - erst Recht keine Chubby-Tracer, aber auch keine "Busenwunder"-Tracer

Und zu allem Überfluss scheint ja "50 Shades of Grey" eine Bibel der Feministen zu sein - was eigentlich zeigt, wie viel Doppelmoral in dieser belanglosen und komplett von Schreihälsen überschatteten Debatte steckt.
So far,
gRU?; cAPS



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