Moment mal, genau darum gehts bei der Gruppe: Dass man Optimierungsmöglichkeiten findet, die nicht die anderen 99% der User mit schlechterer Performance dastehen lässt, die die Hardware mit z.B. dem Kernelpatch nicht hat.
Das ist sich die Gruppe bewusst. Sieht man ganz schön an Bazzite, was mittlerweile extrem "picky" geworden ist bei der Auswahl der Patches und optionalen Kernelmodule, weil man eben genau das vermeiden will.
Das einfach nur mit "ein paar Script-Kiddies" und "Fun-Tweaks" abzukürzen, wird der Sache meines Empfindens nicht gerecht...
Es gab immer hunderte Linux Tweaks, die es nicht in den offiziellen Linux Kernel geschafft haben. Meist weil die Quallität der Tweaks zu schlecht war. Denn wenn die Tweaks so gut sind, kann man die beim Linux Kernel einreichen und werden dort integriert.
Wenn diese Tweaks es nicht in den offiziellen Kernel schaffen, sollte man sie auch nicht nutzen, das ist meine Meinung.
Sind sie ja aber, das einzige was den Linux Desktop Durchbruch zurückhält.
Und diese Gruppierung ist mal was wirklich Gutes um diesem "Misthaufen" Einhalt zu gebieten und sich noch stärker zu standardisieren, zumindest im Core. Gut wäre halt noch wenn Valve hier mitmischen würde.
Ubuntu/Debian haben den Standard gesetzt für Linux auf dem Desktop. Es bedarf keiner weiteren Standarisierung.
RedHat hat den Standard gesetzt für Server.
Alle anderen 500 mini Linux Fun-Distributionen wurden auf "eigene Faust" jenseits aller Standards gebaut.
Na diese "Script-Kiddies" haben das aber schon ganz ordentlich drauf oder? Warum so abwertend?
Weil dadurch der Linux Kernel wie ein Käse voller Sicherheitslücken und ungetesteter Tweaks, instabiler und unsicherer wird.
Es hat schon seinen Sinn warum der Quellcode offen ist und sich jeder seinen eigenen Kernel compilieren kann um es für seinen Rechner Bedürfnisse anzupassen.
Das hat schon seinen Sinn das der OFFIZIELLE Kernel offen für jeder man ist.
Der Kernel ist offen und jeder ist eingeladen an dem Kernel mit zu machen.
Den Kernel mit eigenen, unsicheren und instabilen Tweaks zu erweitern, kann Spaß machen, wird aber niemals den Weg in den offiziellen Kernel finden.
Was willst Du damit sagen?
Auch hier darf jeder bzw jedes "Script.Kiddie" selbst Hand anlegen um sich die Treiber anzupassen.
Wo ist da ein Problem?
Das ein Projekt wie der Linux Kernel, von 1000 Entwicklern weltweit entwickelt und auch auf stabilität / Sicherheitslücken getestet wird. Irgend welche Tweaks, werden es erst nach gründlicher Prüfung in den stabilen Quellcode des Kernels schaffen, dafür muss der Tweak dann eingereicht werden und wird dann meist abgelehnt, da zu "schlampig programmiert" oder meist keinen Mehrwert hat.
Erweiterungen die nicht im offiziellen quellcode sind, werden eher früher als später wieder verschwinden. Da die Anpassungen an neue Linuxversionen zu zeitaufwendig ist.
Eine Frage, die man sich hier stellen kann, wieso gibt es keine LinuxKernel, die man für seine CPU optimieren kann? Also wieso kann man keinen skylake oder zen5 optimierten Kernel bauen?
Die Antwort ist, es bringt nichts. Alle Projekte in der Vergangenheit, die das "durchsetzen" wollten, wurden abgelehnt vom Kernel Team. Als Grund wurde angegeben, dass Stabilität wichtiger ist als 0,1% mehr Performance.
Der Windows Kernel ist z.B. für gar nichts optimiert. Windows 11 würde auf einer 20 Jahre alten CPU laufen.