News Linux und Gaming: Konsultation der EU-Kommission zur Open-Source-Strategie gestartet

PCGH_Jacky

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Die Europäische Kommission hat Anfang 2026 einen neuen Konsultationsprozess gestartet. Ziel ist eine Open-Source-Strategie für die EU, die technologische Abhängigkeiten reduzieren soll.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux und Gaming: Konsultation der EU-Kommission zur Open-Source-Strategie gestartet

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Da ich selbst an Verwaltungssystemen auf offenen Standarts arbeite ist mir die langsame, aber willkommene Entwicklung hinsichtlich mehr Aufmerksamkeit fuer die Staerken der Technologie sehr Recht.

Das des ungefaehr 25 Jahre zu Spaet kommt, braucht man ja kaum einem Erklaeren. Das haetten man auch schon frueher auf dem Schirm haben koennen mit den Abhangigkeiten und ich frage mich Ernsthaft, wie wir bitte unabhaengige Programme bauen sollen, wenn wir bei der Hardware immer noch beim grossem Bruder in Uebersee antanzen muessen. Egal ob Open Source betrieben oder nicht.

Einkaufen geh ich bei den Amis und damit hat sich dann auch die Software erledigt.

Alles was wir bauen, haben die dann auch!

Ich denke auch nicht, das wir in naher Zukunft von Gratis fuer Alle Arbeitern zu irgendeiner echten Wertschaetzung ausserhalb eines warmen feuchten Haendedrucks kommen werden. Das sind die Mechanismen einfach zu traege und genau diese sollen wir ueberarbeiten...


Eigentlich alles ein grosser Witz.
 
Keine Ahnung ob da ein "EU Refrenz Linux" tatsächlich Sinn macht? Ich denke die IT-Abteilungen der Mitgliedsländer können da schon sehr gut selber einen Kernen wählen und diesen entsprechend Anpassen um eine für die jeweilige Ebene eine Distro zu schaffen.
Interessanter finde ich übrigens abseits des OS, dass auch bei den Anwendungen der Open Source Ansatz gestärkt werden soll. Auch hier denke ich nicht, dass die EU den Mitgliedstaaten ein Korsett verpassen sollte.
 
Keine Ahnung ob da ein "EU Refrenz Linux" tatsächlich Sinn macht? Ich denke die IT-Abteilungen der Mitgliedsländer können da schon sehr gut selber einen Kernen wählen und diesen entsprechend Anpassen um eine für die jeweilige Ebene eine Distro zu schaffen.
Interessanter finde ich übrigens abseits des OS, dass auch bei den Anwendungen der Open Source Ansatz gestärkt werden soll. Auch hier denke ich nicht, dass die EU den Mitgliedstaaten ein Korsett verpassen sollte.
Ein Korsett nicht, aber evtl. gibt es nicht für alles was benötigt wird die passende Software für Linux. Da muss man halt Geld in die Hand nehmen und etwas entwickeln lassen. In Zukunft spart man so wieder einiges, weil man es MS nicht in den Rachen werfen muss! :)
 
Ein Korsett nicht, aber evtl. gibt es nicht für alles was benötigt wird die passende Software für Linux.
Klar das wird so sein ist aber eine andere Aussage als ein Referenz Linux. Das Software selber entwickelt oder in Auftrag gegeben wird ist so neu ja nicht. Wenn es da auch EU Weite Lösungen gibt um so besser. Es spricht meiner Meinung auch nichts dagegen wenn das auch kommerzielle Software ist allerdings nach Regeln der EU.
 
Klar das wird so sein ist aber eine andere Aussage als ein Referenz Linux. Das Software selber entwickelt oder in Auftrag gegeben wird ist so neu ja nicht. Wenn es da auch EU Weite Lösungen gibt um so besser. Es spricht meiner Meinung auch nichts dagegen wenn das auch kommerzielle Software ist allerdings nach Regeln der EU.
Ja, es ist schwer zu sagen. Wenn jeder eine andere Distro nimmt, wird ein zentraler Support schwierig. Die einen nutzen z.B. Ubuntu, die anderen Fedora und der dritte dann Arch. Es sitzen halt immer Leute davor, die schnell überfordert sind und dann Hilfe benötigen, die nicht unbedingt vor Ort ist. Eine einfach gehaltene Distro, die überall genutzt wird, kann da schon von Vorteil sein. Ob diese extra Entwickelt werden muss, oder ob man direkt zu einer Grundsoliden Distro greift, ist natürlich die Frage.
 
wird ein zentraler Support schwierig.
Na ein Support wird auf EU Ebene eh sehr schwierig und halte ich für unrealistisch. Jede Ebene wird da ihren Support haben. Ich habe ja in einer Bundesbehörde gearbeitet, der Support wurde nicht von MS gestellt sondern von einer Firma welche eine Hotline betrieben hat wo sich der Mitarbeiter auch mal schnell auf Deinen Rechner geschaltet hat. Das kann auch unter Linux so passieren. Sprich es wird da Anbieter geben welche die Distro mehr oder weniger vorgeben. Eigenständige IT Abteilungen sind ja gerade in der öffentlichen Verwaltung eher die Ausnahme bzw Rückläufig. Bei der Anwendungssoftware welche selber entwicklet wird kann das natürlich anders aussehen. Sprich Entwicklung von zentralen Anwendungen für alle EU Mitglieder durch die EU.
 
Du schlägst hier gerade vor, sämtliche normalen Mitarbeiter (und idealerweise Heimanwender) zum Sysadmin für ihre jeweilige Distribution auszubilden. ;-)
Das würde zwar dafür sorgen, dass trotz hunderter verschiedener Distributionen immer ein passender Fachmann für anwesend ist, aber es bliebe kaum Zeit für die eigentlich Arbeit übrig. 08/15-Anwender sind Anwender und das Betriebssystem hat von alleine für ihre Anwendung zu funktionieren. Nur in den 1:100.000 Fällen, in dass es das wegen einem Bug mal nicht macht, kommt geschulter Support-Fachmann ins Spiel. Aber eben einer für jeden der 100.000, den es treffen könnte. Sowas funktioniert nur, wenn die alle ein zumindest nominell gleiches System nutzen.

Jeder weiß, wie einen ein und dasselbe Windows schon auf minimal abweichender Hardware überraschen kann oder wenn irgend ein zusätzlicher Dienst installiert ist, dem man selbst noch nie begegnet ist. Trotz dieser beschränkten Vielfalt ist Endkunden-Support für viele DAUs ein ziemlich anspruchsvoller Job. Wenn man statt minimal unterschiedlicher Installationen (die es innerhalb von Linux-Distributionen auch weiterhin gibt, einschließlich einhergehender Probleme) auf einmal deutlich divergierende, unabhängig weiterentwickelte Betriebssystemvarianten hat, explodiert der Arbeitsaufwand und Support wird unbezahlbar.

Leider löst ein "EU-Linux" dieses Dilemma nicht. Zumindest nicht, solange man es nicht zum überragend besten überhaupt macht, dass alle anderen verdrängt – was unbezahlbar wäre.* Was es bräuchte, wäre ein Bewusstseinswandel innerhalb der Linux-Community: Wenn Contributor B sagt "so ist es besser"/"das sollte anders sein", dann darf Maintainer A nicht mehr mit "mach halt deinen Fork" reagieren, sondern mit "geil, übernehmen wir"/"jo, Option kommt", sodass man langfristig tatsächlich ein Linux (statt viele Ubuntus, Fedoras,...) hat. Ansonsten endet es wie immer:


*: Wie es gehen kann, sieht man um die Ecke bei Unix/BSD. Obwohl da die Vielfalt lächerlich klein im Vergleich zu Linux ist, konnte es sich auch nie gegen neuere Betriebssystem durchsetzen. Mit einer Ausnahme: Eine gewisse Distribution namens OS X ist heute das zweiterfolgreichste Endnutzer-Betriebssystem überhaupt. Weil sie einheitliche Standards garantieren kann. Aber steckte halt das Budget Apples dahinter. Im Linuxversum hat das nur Android, mit dem noch viel größeren Budget Googles, geschafft. Allerdings in einem Markt, in dem es kaum konkurrierende Ansätze oder Ableitungen gab.
 
Du schlägst hier gerade vor, sämtliche normalen Mitarbeiter (und idealerweise Heimanwender) zum Sysadmin für ihre jeweilige Distribution auszubilden. ;-)

Es ging mir in aller erster linie darum, dass "Grundkenntnisse" den Menschen vermittelt werden, wenn es unabdingbar wäre, (Sofern Bedarf bestehen sollte.) und nicht zum Sysadmin / Netzwerkadmin heterogener Netzwerke etc. Weitergebildet werden sollten, und auch nicht zu einem IT Security Analyst / Cyber / Pen Test Spezialisten. ^^ ;) :D

Also nicht falsch verstehen. :-)
 
Wenn du es auf, wie auch immer definierte, "Grundkentnisse" beschränkst, hast du wieder keine Lösung für darüber hinausgehende Probleme. Mit einem 08/15-Windows-PC geht der DAU zum PC-Dienst respektive, wenn es auf Arbeit passiert, ruft die IT-Abteilung an. Beide kennen sich mit 08/15-Windows und somit mit allen in Frage kommenden PCs aus. Aber sie können sich nicht mit einer heterogenen Landschaft hunderter Distributionen auskennen oder bei jedem Fehler mit einem Beispiel aus einer solchen bei null anfangen. Die einzige Lösung ist eine Fokussierung auf einen einheitlichen Standard.
 
Die einzige Lösung ist eine Fokussierung auf einen einheitlichen Standard.

Das ist allerdings ein riesengroßes Thema für sich alleine, in der Linux Landschaft,....dies würde bei vielen Menschen eine eindeutige, wie auch eine endlos Diskussion verursachen.

- Auf der anderen Seite, welche Distribution würde dir persönlich zusagen ?
 
Bis dato gehöre ich auch zu den Leuten, die keine Zeit gefunden haben, alle durchzuprobieren.^^
Ich wäre froh, wenn wir das ganze Konzept "Distribution" beerdigen könnten, also Hardware-Support/-Treiberangebot, Benutzeroberfläche, Standard-Anwendungssoftware/Bloatware und Entwicklungsstand, teilweise sogar Performance(-optimierungen) und Sicherheitsfixes, nicht mehr fix im Rahmen einer Installation aneinander gekoppelt wären. Aber das beißt sich nicht nur mit den Gepflogenheiten der Linux-Community, sondern stellenweise sogar mit den Paradigmen des Systems selbst. :-(
 
Bis dato gehöre ich auch zu den Leuten, die keine Zeit gefunden haben, alle durchzuprobieren.^^

Debian, Arch, RedHat - Fedora, openSUSE, Gentoo, Slackware, das war es schon im großen und ganzen.

Alle anderen so genannten Ableger, sprich Forks, stammen von den ein oder anderen Quell Distributionen ab, die allermeisten von Debian.

Wenn Du die Spezialfälle "Gentoo & Slackware" ausklammerst, sind es nur noch 4.
 
Sowas funktioniert nur, wenn die alle ein zumindest nominell gleiches System nutzen.
Wo ist den der Unterschied, dass es nominell nicht die gleichen Systeme sind? Eventuell habe ich das OS Linux ja falsch verstanden aber jede Fork Distro nutzt den Linux Kernel und nicht den einens anderen OS. Wo also sind es nominell nicht die gleichen Systeme? Insbesondere wenn sich die auf die Nutzung einer großen Distro wie Gentoo, Debian als Grundlage einigt. Welche Distro darauf basierend verwendet wird ist doch nebensächlich.

Ich habe oft den Eindruck, dass Linux so funktionieren müsste wie Windows damit es funktioniert. Das ist meiner Einschätzung eine völlige Fehlannahme. Auch das jeder Nutzer zum SysAdmin ausgebildet werden müsste. Btw ich habe bis zum Ende meiner Dienstzeit regelmäßig an Weiterbildungen zu MS Windows als auch den von meiner Dienststelle genutzen Programmen teilgenommen. Was bei Windows völlig normal zu sein scheint ist bei einer Alternative undenkbar.

Persönlich täte ich soweit gehen und für Europa die Einführung von BSD/Unix als OS vorsehen. Da wäre der gewünschte Standard und die Welt der Open Source Software ist auch offen.
 
So lange alles freundlich und locker abläuft wäre es doch kein Thema, bin aber kein Lehrer oder Trainer.
Ja, das meine ich auch gar nicht. Viele Leute sind halt nicht so technikaffin und tun sich eher schwer mit neuer Software. Das kann als Trainer richtig anstrengend werden.
Und im Nachhinein im Support halt auch, wenn man jahrelang etwas anderes gewohnt war.

Allerdings sollte es nach einiger Zeit laufen. Da ist Durchhaltevermögen angesagt! :)
 
Ja, das meine ich auch gar nicht. Viele Leute sind halt nicht so technikaffin und tun sich eher schwer mit neuer Software. Das kann als Trainer richtig anstrengend werden.
Und im Nachhinein im Support halt auch, wenn man jahrelang etwas anderes gewohnt war.

Allerdings sollte es nach einiger Zeit laufen. Da ist Durchhaltevermögen angesagt! :)
Ich habe das zweimal mitgemacht, eigentlich sogar dreimal, und ja es hat funktioniert. Beim ersten wurde erstmals eine Buchführungssoftware eingeführt. Vorher habe ich noch auf Karteikarten gebucht. Später wurde umgeschult von diesem System auf SASPF. Ja da lernst man einiges was neu ist. Allerdings sind das auch alles Mitarbeiter welche in der Materie arbeiten. Nun wird bei einem OS ja nicht von dem Mitarbeiter verlangt, dass er das selbständig konfiguriert, selber Software installiert etc. etc. .Der bekommt ne Schulung wie er seine Software startet wo er Dokumente finden der Kalender zu bedienen ist und welche Nummer er anrufen muss damit ihm geholfen wird.

Das läuft wie bei jeder anderen Software Umstellung. Ab und an wird es ein wenig knirschen aber am Ende läuft es.
Aber sie können sich nicht mit einer heterogenen Landschaft hunderter Distributionen auskennen oder bei jedem Fehler mit einem Beispiel aus einer solchen bei null anfangen.
Ich habe innerhalb der Konsole noch keine relevanten Unterschiede zwischen den von mir genutzten Distros gemerkt. Die Linux Befehle funktionieren jeder wie gewohnt. Die Paketverwaltung ist ggf anders, das betrifft aber weniger den Endnutzer. Netzwerk das ist die Domäne der IT Abteilung. Für den Endnutzer ist es ein OS. Für die IT-Abteilung praktisch auch.
Keine Ahnung warum man für ein OS welches die Verwaltung nutzen soll von hunderten verschiedenen Distros innerhalb einer Ebene ausgeht?
Bis dato gehöre ich auch zu den Leuten, die keine Zeit gefunden haben, alle durchzuprobieren.^^
Da stellt sich die Frage warum sollte man dieses? Neue Challenge? Oder wird das eine der Schlagzeilen in den News. "Sensation: Erster User welcher jeder der 1034 Linux Ditsros ausprobiert aht!"
 
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