Onboard-Sound gegen Soundkarte: Wo liegen die wesentlichen Unterschiede?

ohne jetzt alle 33 Seiten komplett durchgelesen zu haben, muss ich mich jetzt doch mal kurz einmischen.
Der Artikel von PCGH trifft wohl in der Regel zu aber eben nicht immer. Daher ist der für einen Artikel in einer Fachzeitschrift viel zu pauschal, denn es gibt durchaus hervorragende Onboard Lösungen!
Als Beispiel nenne ich mal den Realtek ALC889.
Dieser Chip ist z.B. auf meinem Board verbaut:
GIGABYTE - Mainboard - Socket 1155 - Verkauf eingestellt (EOL) - GA-P67A-UD7-B3 (rev. 1.0)

Dieser Chip liegt z.B. gleichauf mit der Soundblaster X-Fi Fatal1ty
Creative PCI-E Sound Blaster X-Fi Fatal1ty Review - hardCOREware.net

Ich hatte dazu vor einiger Zeit noch ein ausführlicheres Review gelesen aber das finde ich nach so vielen Jahren leider nicht mehr (war ca. 2010).
Damals gab es nicht all zu viele Soundkarten die da mithalten konnten!

Ich habe weder irgendwelche Störgeräusche noch sonst irgendwelche negativen auffallenden Dinge an dieser Onboardlösung feststellen können!
Mein Receiver ist per digitalem Coax Kabel am Board angeschlossen. Es ist ein 7.1 THX Receiver von Onkyo im 5.0 Betrieb (TX-SR 876).
Daran hängen Lautsprecher der Firma KEF aus deren iQ Serie (ehemaliger Listenpreis der Anlage: 5500€)
Der Klang war immer mehr als zufriedenstellend: detailreich, lebendig, raumfüllend und ein sehr angenehmes Bassfundament auch ohne Subwoofer!

Allerdings hat wohl die Entwicklung nicht halt gemacht und die Spezifikationen der Sound Blaster X-Fi Titanium HD sind echt sexy.
122db SNR sind echt ne Hausnummer! Da kann mein ALC 889 definitiv nicht mithalten!
Daher auch nun noch eine Frage an die Leute mit Plan hier :)
Welche aktuelle Soundkarte bis ca. 150€ ist denn Stand der Dinge?
Output muss Digital sein (egal ob Toslink oder Coax aber Coax würde ich bevorzugen).
Es muss Dolby Digital Live 5.1 oder das DTS Äquivalent unterstützt werden.
Das Hauptaugenmerk liegt glasklar auf der Musikwiedergabe. Zocken spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle, kommt aber ebenfalls vor.
 
:ugly: :schief:

Aehm du hast da irgendwas interpretiert was kein stück stimmt.

Nr 1, der ALC889 ist nen Codec Chip KEIN Soundchip, die X-FI hingegen hat nen richtigen Soundchip auch DSP genannt ( Digital Signal Processor )

Nr 2, Was an Sound rauskommt und wie gut er rauskommt hat in erster Linie nur wenig mit dem Chip selbst zu tun, dafür ist die DAC und OPAMP Einheit zustaendig

Nr 3, Auch wenn sich daten gut lesen wie z.b der SNR ( wobei ich bisl bezweifel das du weist was das überhaupt bedeutet ) hat das noch nicht viel damit zu tun wie der Sound auch ausgegeben wird, denn einzelne Charakteristiken von nem OPAMP kann man so nicht auf nen Datenblatt bringen, zumindest nicht für nen leien verstaendlich. Daher hat das noch nicht zu bedeuten das nen ALC889 mit 104db SNR ner X-FI mit 108db SNR ebenbürtig ist, rein vom Datenvergleich is das nicht ausmachbar, wichtig ist das was auch "hinten" rauskommt.

Nr 4, Das du nix negatives festellen konntest an deinem Onboard liegt ganz einfach dadran, das du ihn überhaupt nicht nutzen tust ! Sobald du den Digital ausgang von deinem Mainboard genutzt wird, ist der Onboardsound arbeitslos und leitet einfach nur die berechneten daten von der CPU direkt an dein AVR weiter der dann quasi als "Soundkarte" bzw DAC fungiert, das ist jetz absichtlich total leienhaft beschrieben.

Nr 5, resultierend aus dem Text von Nr 4, solltest du verstanden haben das du garkeine Soundkarte brauchst im grunde, schongarkeine 150€ Soundkarte, das einzige was du brauchst waere irgendwas kleines popeliges was mit DTS-C oder DDL daher kommt, da reicht ne 40€ Asus Karte mit den genannten Features, denn machen tut die Soundkarte trotzdem nix bis wenig auser nen DTS oder DD Signal bereitzustellen.

Nr 6, Du braeuchtest nichtmal ne 40€ Soundkarte, sinnvoller waere es wenn du den Sound vom PC über HDMI in den AVR gibst, dann brauchst kein DDL oder DTS-C weil Mehrkanal PCM Signalübertragung über HDMI kein problem sind.

Nr 7, zu guter letzt der SNR und diese ganzen angaben sind NICHT abhaengig vom Codec oder Soundchip sondern von der DAC einheit ! Ausnahme sind natürlich solche Chips wo der komplette DAC mit in den Chip gebastelt wurde, aber das sind dann auch nur billig lösungen, daher falls der ALC889 den DAC intern hat wird der trotzdem keiner guten Soundkarte das wasser reichen können. Und es kommt eben auch nochmal auf die OPAMP´s an die hinter dem DAC sitzen wie gut die Analoge Soundausgabe ist, bzw wie die Charakteristik von der Analogen ausgabe ist.
Bleibt dem noch anzuhaengen, ne seperate DAC schaltung ist meistens dann doch besser als das ganze in einem Codec Chip zu quetschen.
 
Bei nem kompletten KEF iQ Set würde ich eher den AVR aufrüsten oder gleich auf die KEF R-Serie aufsgeigen als ne SoKa (die eh sinnlos ist, wie Dekay schon geschrieben hat) zu kaufen.

Bei dem dicken KEF Set könnte es sogar was bringen sich für die Fronts ne gute Stereoendstufe zu kaufen und über die Pre-Outs des AVRs rauszugehen.
 
Wenn Du den AVR per Toslink digital versorgst, dann ist die Soundkarte quasi "Out of Order". Was Du hörst ist der AVR, nicht die Soundkarte/der Onboardsound.
 
@ ThB303

da hast du ja eine sehr gute Anlage :daumen:

Ob per Toslink (optisch), oder wie bei dir die Übertragung per Coax (elektrisch) geschieht. Wie schon geschrieben wurde, übernimmt der Receiver die Aufbereitung des Signals.
Da ist es irrelevant ob der Onboard oder eine Steckkarte die Übertragung übernimmt.
Das einzigste was man auch noch verbessern könnte ist, darauf zu achten, daß die Komponenten und LS mit hochwertigen Kabeln verbunden sind (falls noch nicht vorhanden).
Aber bitte keine unnötigen Humbug-Verbinder wie die CARDAS AUDIO Clear Beyond - Justhifi Onlineshop :schief:

Sowas reicht auch: MONSTER XPMS-9M MKII EU Lautsprecherkabel Kabel NEU 9,1 Meter | eBay
und macht viele hochpreisigere Kabel im Blindtest platt :daumen::daumen::daumen:
 
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Wo sind 29,95 für 10m zu teuer :what:

Man hat doch keine Hifi-LS und zwackt da nen 08/15-Klingeldraht dran... NeNeNe:ugly:

Manche verschenken halt nicht gerne die Leistung ihres Systems.


Edit: Deine Kabel bekommt man in jedem Baumarkt nachgeworfen...
 
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Kabel "klingen" nicht. Man kann jedes hochreine Kupferkabel nehmen, es macht absolut keinen Unterschied. Einzig beim Querschnitt würde ich schon 2,5mm nehmen, 4mm, wenn es längere Strecken sind.
 
Ich würde ja eher zu nem Kimber 4PR raten und beim örtlichen Händler konfektionieren lassen, aber jedem das seine.

Die Pro-Ject Kabel sind auch sehr gut. Evtl. noch Netzkabel austauschen, gute bringen da etwas mehr Afgeräumtheit ins Klangbild (meine Erfahrungen und ja, ich habe blind unterscheiden können).
 
@BlackNeo
Das 4PR hatte ich damals mit Cantons an nem NAD-Vollverstärker. Konnte da leider keine großartige Verbesserung heraushören. :(
Verbaute es schlussendlich dann in meinem Auto...

Kabel "klingen" nicht. Man kann jedes hochreine Kupferkabel nehmen, es macht absolut keinen Unterschied. Einzig beim Querschnitt würde ich schon 2,5mm nehmen, 4mm, wenn es längere Strecken sind.
Das stimmt so nicht wirklich.:schief:

Das Monster XPMS durfte ich damals bei meinem Hifihändler des Vertrauens testen.

Testaufbau war:
Yamaha Vollverstärker
2xCanton Karat
Jeweils einen LS mit dem Monsterkabel und 2m Länge an den linken Kanal bei A und den anderen, mit nem Standartkabel 4mm Durchmesser gleicher Länge an B angeschlossen.
Nun konnte einfach umgeschaltet werden.
Was soll ich sagen. Ich war einfach baff. Als hätte man Loudness gedrückt.

Also sag nicht bessere Kabel sind unnötig. :what:

Würde ja gern mal erfahren was bei dir für eine Audiokette steht.
 
Lies mal bitte hier:

Ganz böser Fake-Test | HiFi Aktiv

Kabelklang ist physikalischer Unsinn und ich empfinde es einfach nur als lächerlich. Ein Kabel sollte aus hochreinem Kupfer sein, mechanisch einigermaßen robust, flexibel zu verlegen und das wars. Mehr als maximal 2€ würde ich niemals für den Meter ausgeben, eher weniger.


Würde ja gern mal erfahren was bei dir für eine Audiokette steht.

Arcus Tl 500, Onkyo 807, die Arcus per Pre-Out an einer BGW 250 Studioendstufe. Dazu Marantz und Sony CD Player. Kabel nutze ich die von Reichelt.de
 
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Klingende Lautsprecher Kabel, Stromkabel die den Klang veraendern ? Sorry aber jetz driftet der Thread in die laecherlichkeit ab.

Bitte eine physikalische erklaerung und eine MESSUNG das wirklich irgendwas beeinflust wird. Das hat bisher noch nie jemand bringen können, auser sich am Skineffekt festzuhalten.

Audioliebhaber Link triffts mitten ins Schwarze, wer nen unterschied hört, der unterliegt lediglich der macht der suggestion.

Schlieslich wirken auch irgendwelche Traubenzucker Pillen bei Krankheiten weil der probant im glauben ist das wundermittel zu schlucken.
 
Wie oft soll ich das den noch ausprobieren, bis ich nachm 20ten mal dann endlich irgend nen unterschied höre weil ich es mit einbilde ? ;)

Wenn jemand zu mir kommt und mir sagt, ey dein rechter Lautsprecher klingt aber anders als der Linke, DANN glaub ich an Voodoo. Oder mir jemand sagt, das mein Subwoofer auf einmal anders klingt, Ist bisher nie passiert, wird auch nie passieren, und messen kann man auch rein garnix.
 
Galileo und Konsorten... Fehlt nur noch die Sendung mit der Maus und Jean Pütz.

Wie gesagt: Probiert oder lasst es.
Ich jedenfalls lass mir meine Erfahrung nicht absprechen.:D:daumen:

Edit: @dekay55 nimm mal MonsterCable ;)
 
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