offener Brief an Trump

Ja da werden die feuchten Träume der rechten Spinner war, für die USA ein Alptraum, für Rednecks und Rassisten ein wahr gewordener Traum.
Das liberale Amerika an West und Ostküste wird entweder nach Europa kommen oder es wird über kurz oder lang Sezessionsbewegungen geben, in Kalifornien gibt es die ja schon.
 
Ja da werden die feuchten Träume der rechten Spinner war, für die USA ein Alptraum, für Rednecks und Rassisten ein wahr gewordener Traum.

Klar, jeder der die Republikaner gut findet, ist ja zwangsläufig ein Redneck oder Rassist.

Das liberale Amerika an West und Ostküste wird entweder nach Europa kommen oder es wird über kurz oder lang Sezessionsbewegungen geben, in Kalifornien gibt es die ja schon.

Das kommt halt davon, wenn man ständig denkt, man hätte die Deutungshoheit und dabei das halbe Land ignoriert. Das rächt sich halt.
 
Weil Sezessionsbewegungen in Amerika so erfolgreich waren.

Da sieht man mal wieder wieviel Ahnung ihr beiden habt, die liberale USA erwirtschaftet das Geld und ist auch von der Stimmenanzahl in der Mehrheit, die werden sich nicht all zu lange von den Spinnern aus dem mittleren Westen und den Südstaaten auf der Nase herumtanzen lassen, das war bei der letzten Sezession dann doch etwas anders.
 
Da sieht man mal wieder wieviel Ahnung ihr beiden habt, die liberale USA erwirtschaftet das Geld und ist auch von der Stimmenanzahl in der Mehrheit, die werden sich nicht all zu lange von den Spinnern aus dem mittleren Westen und den Südstaaten auf der Nase herumtanzen lassen, das war bei der letzten Sezession dann doch etwas anders.

Und da haben wir wieder ein sehr schönes Beispiel.

Im mittleren Westen und in den Südstaaten sind doch eh alles "Spinner" und das liberale Amerika hat die Deutungshoheit. Genau wegen dieser Denkweise ist ja auch Hillary Clinton Präsidentin, richtig? Achne, wegen dieser Überheblichkeit der politisch Linken ist sie es eben nicht.

Alter Artikel von 2016:

Donald Trumps Sieg: Wir Eliten sollten uns schamen - WELT

Und ein schönes Video von damals:

President Trump: How & Why

Soviel Wahrheit. Vorallem über die "Deutungshoheit" der Linken. Jedes Wort sitzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sieht man mal wieder wieviel Ahnung ihr beiden habt, die liberale USA erwirtschaftet das Geld und ist auch von der Stimmenanzahl in der Mehrheit, die werden sich nicht all zu lange von den Spinnern aus dem mittleren Westen und den Südstaaten auf der Nase herumtanzen lassen, das war bei der letzten Sezession dann doch etwas anders.
Ja die Liberalen sind mit 3 Millionen Stimmen in der Mehrheit gewesen, das ist nicht genug um eine Sezession zu wagen.
Außerdem, der Calexit? Mit dem Pleitestaat? Viel Spaß.

Ach ja, bei der letzten Sezession haben die Südstaaten den Krieg begonnen (Fort Sumter) und nicht die Mehrheit.
Ich denke die Priorität wird sich nicht geändert haben: Die Union muss erhalten werden.
 
Klar, jeder der die Republikaner gut findet, ist ja zwangsläufig ein Redneck oder Rassist.

Nicht jeder und nicht zwangslaeufig. Aber Ja, es gibt sie.

Und wer sind eigentlch "die Republikaner"? Nur der foehngewellte Dealbreaker im Weissen Haus oder auch Leute wie McCain?

Sehr viel problematischer finde ich, wenn Jubelstuerme losbrechen, weil der Supreme Court, der Teil der Checks & Balances ist (oder wenigstens sein sollte) demnaechst per Zusammensetzung nur noch als Stempelkissen fuer den Dekretspraesidenten taugt.Mag ja sein, dass Demokratie bisweilen anstrengend ist. Aber gerade als Deutscher sollte man doch sehr vorsichtig damit sein, sich "was anderes" herbeizuwuenschen.

Und die guten Nachrichten aus den USA reißen nicht ab:

Geht so.

Verhaengt Blondie jetzt einen Einreisestopp gegen Maryland? Denn immerhin kam sein Fan dort her:

Tweet.Jpg
 
Man man, wann begreifen die blöden Idioten in den USA endlich, dass es einen Zusammenhang mit frei verkäuflichen Waffen und Amokläufen gibt.
Jemand, der nicht an eine Waffe herankommen kann, kommt auch nicht auf die Idee, zu einer Zeitung zu fahren und dort Leute abzuknallen.
 
Man man, wann begreifen die blöden Idioten in den USA endlich, dass es einen Zusammenhang mit frei verkäuflichen Waffen und Amokläufen gibt.
Jemand, der nicht an eine Waffe herankommen kann, kommt auch nicht auf die Idee, zu einer Zeitung zu fahren und dort Leute abzuknallen.
Jetzt kommt bestimmt von Trump wieder die Forderung, dass alle Redakteure bewaffnet sein sollten/müssen. Dann können sie sich ja besser wehren.
Das ist seine perfide Logik!
 
Nicht jeder und nicht zwangslaeufig. Aber Ja, es gibt sie.

Absolut richtig, das stelle ich auch gar nicht in Frage.

Mir ging es um die

Und wer sind eigentlch "die Republikaner"? Nur der foehngewellte Dealbreaker im Weissen Haus oder auch Leute wie McCain?

Eine politische Partei in den USA.

Sehr viel problematischer finde ich, wenn Jubelstuerme losbrechen, weil der Supreme Court, der Teil der Checks & Balances ist (oder wenigstens sein sollte) demnaechst per Zusammensetzung nur noch als Stempelkissen fuer den Dekretspraesidenten taugt.Mag ja sein, dass Demokratie bisweilen anstrengend ist. Aber gerade als Deutscher sollte man doch sehr vorsichtig damit sein, sich "was anderes" herbeizuwuenschen.

Also ist ein von Trump eingesetzter Richter – der ja immer noch vom Senat bestätigt werden muss – per se nicht in der Lage, die Aufgabe „Checks & Balances“ einzuhalten?

Ich frage nach, nicht das ich an der Stelle falsch verstehe.

Und was meinst du mit der Formulierung „sich was anderes herbeizuwünschen“? Könntest du das konkretisieren?

Verhaengt Blondie jetzt einen Einreisestopp gegen Maryland? Denn immerhin kam sein Fan dort her:

Wer ist Blondie?

Man man, wann begreifen die blöden Idioten in den USA endlich, dass es einen Zusammenhang mit frei verkäuflichen Waffen und Amokläufen gibt. Jemand, der nicht an eine Waffe herankommen kann, kommt auch nicht auf die Idee, zu einer Zeitung zu fahren und dort Leute abzuknallen.

Lustig, wenn unter den Einwanderern in Europa auch Terroristen, Mörder und Vergewaltiger dabei sind dann sagt man – zu Recht –das nicht alle so sind.

Warum gilt dieses Prinzip nicht für 120 Millionen Waffenbesitzer in den USA?

Ja, da hat sich einer eine Straftat begangen. Bist du nicht - wenn es um Einwanderer geht -dafür, dass sich die Gerichte um Straftaten kümmern?
 
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Also ist ein von Trump eingesetzter Richter – der ja immer noch vom Senat bestätigt werden muss – per se nicht in der Lage, die Aufgabe „Checks & Balances“ einzuhalten?

Solange der Senat mehrheitlich von den Republikanern kontrolliert wird, wird es leichter sein, einen Richter der eigenen Klientel durchzudrücken.
Das kann sich aber Ende des Jahres auch wieder ändern und so schnell wird ein Richter des obersten Gerichts nicht ernannt. Der muss erst genau durchleuchtet werden -- nicht, dass der noch Leichen im Keller hat.
 
Eine politische Partei in den USA.

... in der Trump scheinbar nicht nur unkritisch gesehen wird; z. B. von McCain. Wenn Du also davon sprichst, "die Republikaner" gut zu finden - welche Republikaner hast Du da im Blick? Den Grabbinator oder seine Kritiker?

Also ist ein von Trump eingesetzter Richter – der ja immer noch vom Senat bestätigt werden muss – per se nicht in der Lage, die Aufgabe „Checks & Balances“ einzuhalten?

Jedenfalls scheinst Du dass zu denken und / oder zu hoffen. Anders kann ich mir solche Kommentare zumindest nicht erklaeren:

Damit kann Trump auf Jahre eine konservative Richtermehrheit im Supreme Court sichern.

Klingt fuer mich eher nach Seelenverwandtschaft als nach Richter?

Und was meinst du mit der Formulierung „sich was anderes herbeizuwünschen“? Könntest du das konkretisieren?

Eine Judikative, die dem Exekutor den Ruecken frei haelt, anstatt ihm auf die Finger zu schauen und ihm seine Grenzen (sic!) aufzuzeigen, damit der gewaehlte Fuehrer seine Agenda durchdekretieren kann. Die finale Ausbaustufe davon heisst Roland Freisler.


Ein Kollege vom Raketenmann. Wer austeilt - und Don Trumpeone tut gar nichts lieber als das - muss auch einstecken koennen.
 
Und wieder ein unpassender Nazivergleich. Respekt.

Freislers Auftritte waren ein Propagandamittel und keine rechtliche Absicherung alias Rücken freihalten.
 
Und wieder ein unpassender Nazivergleich. Respekt.

Ein Vergleich ist nicht dasselbe wie eine Gleichstellung - und ich habe weder das Eine noch das Andere getan. Ich habe lediglich formuliert, wo es enden kann, wenn sich Richter mehr Staat und Staatsfuehrer denn Recht und Rechtsgrundsaetzen verpflichtet fuehlen.

Freislers Auftritte waren ein Propagandamittel und keine rechtliche Absicherung alias Rücken freihalten.

Das ist eine Verkuerzung und so nicht richtig.
 
Man man, wann begreifen die blöden Idioten in den USA endlich, dass es einen Zusammenhang mit frei verkäuflichen Waffen und Amokläufen gibt.
Jemand, der nicht an eine Waffe herankommen kann, kommt auch nicht auf die Idee, zu einer Zeitung zu fahren und dort Leute abzuknallen.

Sehe ich absolut genauso, nur im Grunde nach ist es mir egal, die werden es nie lernen, solange sie mit Gatling Guns in den Wald fahren können und Wildschweine zersieben können ist für die alles in Ordnung, die paar Toten sind sie in den USA eben gewohnt, genau aus diesem Grund würde ich niemals in den USA ziehen wollen.

Ich finde generell das gesamte System in den USA sehr seltsam und mich wundert es das es überhaupt solange funktioniert hat, der Präsident ernennt die wichtigsten Richter (keine Kritik an Trump, sondern am System an sich, jeder US-Präsident hat sich ihm genehme Richter eingesetzt)?, das ist eine ziemliche Gewaltenverschränkung, da bin ich sehr froh, dass in Deutschland nicht eine Person entscheidet wer im Bundesverfassungsgericht hockt.
Genauso ihr lächerliches Wahlrecht, aber naja, außer ihnen selbst kann das keiner ändern und ich will es auch gar nicht, denn scheinbar wollen sie ja all das, was ihr gutes Recht ist, auch wenn es aus unserer europäischen Sicht nicht sonderlich viel Sinn macht.

Aber die Vergleiche mit Putin und Erdogan sind schon sehr extrem, Erdogan lässt sich ihm unangenehme Personen einfach einsperren, bei Putin passiert dann eben ein "Autounfall", derartige oder auch nur im Ansatz ähnliche Aktionen von Trump wären mir nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange der Senat mehrheitlich von den Republikanern kontrolliert wird, wird es leichter sein, einen Richter der eigenen Klientel durchzudrücken.

Willkommen in der Tagespolitik. Das ist unter einem demokratischen Präsidenten nicht anders, als unter einem republikanischem. Jeder versucht einen Richter nach seinen Vorstellungen in den Supreme Court zu berufen.

Das kann sich aber Ende des Jahres auch wieder ändern und so schnell wird ein Richter des obersten Gerichts nicht ernannt. Der muss erst genau durchleuchtet werden -- nicht, dass der noch Leichen im Keller hat.

Ich kann mir schon vorstellen, dass der Senat ein Interesse hat, schnell einen eher konservativen Richter zu benennen.

... in der Trump scheinbar nicht nur unkritisch gesehen wird; z. B. von McCain.

So wie in wohl jeder politischen Partei.

Wenn Du also davon sprichst, "die Republikaner" gut zu finden - welche Republikaner hast Du da im Blick?

Ich finde die republikanische Partei gut.

Den Grabbinator oder seine Kritiker?

Wenn meinst du?

Jedenfalls scheinst Du dass zu denken und / oder zu hoffen. Anders kann ich mir solche Kommentare zumindest nicht erklaeren:

Also darf man als Konservativer keine konservative Richtermehrheit befürworten, weil das impliziert, man wäre gegen das System „Checks & Balances“?

Klingt fuer mich eher nach Seelenverwandtschaft als nach Richter?

Republikanische Präsidenten ernennen eher konservative, demokratische Präsidenten eher nichtkonservative Richter.

Ich kann da keinen Skandal erkennen.

Eine Judikative, die dem Exekutor den Ruecken frei haelt, anstatt ihm auf die Finger zu schauen und ihm seine Grenzen (sic!) aufzuzeigen, damit der gewaehlte Fuehrer seine Agenda durchdekretieren kann.

1) Es heißt Exekutive.

2) Unterstellst du das nur bei einem von Trump ernannten Richter oder ist das einen generelle Kritik an dem amerikanischen System, wie Mitglieder des Supreme Courts berufen werden?

Die finale Ausbaustufe davon heisst Roland Freisler.

Gibt es auch nur im Ansatz irgendwelche Anzeichen dafür, dass das hier so kommt?

Ein Kollege vom Raketenmann. Wer austeilt - und Don Trumpeone tut gar nichts lieber als das - muss auch einstecken koennen.

Also weil du findest, dass das unsachlich ist, was Trump macht, machst du genau was? Unsachlich werden?

Ein Vergleich ist nicht dasselbe wie eine Gleichstellung - und ich habe weder das Eine noch das Andere getan. Ich habe lediglich formuliert, wo es enden kann, wenn sich Richter mehr Staat und Staatsfuehrer denn Recht und Rechtsgrundsaetzen verpflichtet fuehlen.

Gibt es dafür Anzeichen, dass diese Gefahr überhaupt droht, also dass sich der Richter nicht dem Recht und Rechtsgrundsätzen verpflichtet fühlt?

Zumal es ja ein weiteres Organ der „Checks & Balances“ gibt, die ja der Berufung zustimmen muss. Der Senat. Und wie du ja bereits ausgeführt hast, gibt es ja auch Kritiker von Trump.

Sehe ich absolut genauso, nur im Grunde nach ist es mir egal, die werden es nie lernen, solange sie mit Gatling Guns in den Wald fahren können und Wildschweine zersieben können ist für die alles in Ordnung, die paar Toten sind sie in den USA eben gewohnt, genau aus diesem Grund würde ich niemals in den USA ziehen wollen.

Und du kannst bestimmt auch darlegen, dass der durchschnittliche Amerikaner einfach so eine vollautomatische Waffe, wie die Gatling Gun erhält?

Ich finde generell das gesamte System in den USA sehr seltsam und mich wundert es das es überhaupt solange funktioniert hat, der Präsident ernennt die wichtigsten Richter (keine Kritik an Trump, sondern am System an sich, jeder US-Präsident hat sich ihm genehme Richter eingesetzt)?, das ist eine ziemliche Gewaltenverschränkung, da bin ich sehr froh, dass in Deutschland nicht eine Person entscheidet wer im Bundesverfassungsgericht hockt.

Der Präsident (Exekutive) schlägt vor und der Senat (Teil der Legislative) stimmt zu.

Der Präsident ernennt nicht die Richter im Alleingang.

Genauso ihr lächerliches Wahlrecht, aber naja, außer ihnen selbst kann das keiner ändern und ich will es auch gar nicht, denn scheinbar wollen sie ja all das, was ihr gutes Recht ist, auch wenn es aus unserer europäischen Sicht nicht sonderlich viel Sinn macht.

Ihr „lächerliches“ Wahlrecht hat seit fast 250 Jahren (also ein Viertel Jahrtausend) ein stabiles demokratisches System ermöglicht.

In der Zwischenzeit hatten wir die Kleinstaaterei, dann das Deutsche Reich, die erste deutsche Demokratie, dann das dritte Reich, dann das geteilte Deutschland und dann das vereinte Deutschland.

Fun Fact. Unsere heute Demokratie (die wesentlich stabiler ist, als die erste, die Weimarer Republik) verdanken wir unter anderem den Amerikanern.

Aber die Vergleiche mit Putin und Erdogan sind schon sehr extrem, Erdogan lässt sich ihm unangenehme Personen einfach einsperren, bei Putin passiert dann eben ein "Autounfall", derartige oder auch nur im Ansatz ähnliche Aktionen von Trump wären mir nicht bekannt.

Korrekt. Bei aller – berechtigen wie unberechtigten – Kritik an Trump, aber er ist nicht auf einer Stufe mit Erdogan und Putin.
 
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