offener Brief an Trump

Ich war beim Bund, ich weiß, was für eine Durchschlagskraft eine Kugel haben kann. ;)
Aber die meisten Leute rennen nicht mit so einer Waffe herum, die haben eher eine Standard Beretta oder eine 22er -- da kleiner.

Und dass die USA ein gestörtes Verhältnis zu Waffen haben, ist ja nichts Neues. Ebenso die Gefängnispolitik, wo niemand resozialisiert sondern nur weggesperrt wird.
 
Wo hab' ich gesagt, dass irgendwer zu unrecht bestraft werden soll? Ich habe gegen niemanden zu Unrecht Sanktionen ausgesprochen. Du aber schon.;)

Zu Unrecht nicht. Zur Gefahrenabwehr. Das ist ein Unterschied.

Und welche Städte sollen das sein?
Jetzt bist du wieder einer Quelle schuldig.;)

Washington DC (Hauptstadt der USA, sehr strenges Waffenrecht)

Washington crime rates and statistics - NeighborhoodScout

Arlington (direkter Nachbarort in Virgina, liberales Waffenrecht)

Arlington VA crime rates and statistics - NeighborhoodScout

Jetzt kommst du wieder mit so einem Schwachsinn daher.:schief:
Immer diese Leute mit ihrer blühenden Phantasie.:ugly:

Willst du mündigen Bürgern erlauben, Waffen für Selbstverteidigung zu erwerben, ja oder nein?

PS: Ich werde in meinem Text mehrfach auf diese Frage verweisen. Nur damit es kein Missverständnis gibt, welche Frage ich meine.

Ganz einfach, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, von jemandem erschossen zu werden, der eine Waffe hat? Schon mal deutlich höher, als von jemandem, der keine hat.

Vor so viel mathematischer „Intelligenz“ neige ich demütig mein Haupt. Nach der Logik können wir ja alles verbieten, was gefährlich ist.

Wie hab' ich das denn genau bewiesen?:ugly:
Ich kann deine merkwürdigen Fehldeutungen langsam echt nicht mehr nachvollziehen, tut mir leid.:ka:

Siehe zuvor meine Frage. Ich verweise jetzt immer darauf.

Was hab' ich denn schon wieder falsch zitiert?:hmm:
Für mich ist das eher ein Beweis für härtere Waffengesetze, wenn die Anzahl vom Gebrauch von Illegalen zunimmt, heißt das im Umkehschluss, dass Kriminellen nicht mehr so leicht an legale rankommen. Wegen der strengeren Waffengesetze.
Willst du für Kriminelle eine Freikarte für Schusswaffen, oder willst du verhindern, dass sie an welche kommen?

Du willst es offensichtlich nicht versehen oder? Kriminelle kümmern sich nicht um Gesetze. Ob die Waffengesetze jetzt liberal sind (USA) oder sehr scharf (Deutschland) hält sich nicht davon ab, sich Waffen zu besorgen.

Es ist ein Trugschluss, dass schärfere Waffengesetze daran was ändern. Das einzige was du erreichst, sind Bürger die sich gegen die Kriminelle nicht wehren können.

Deshalb einmal mehr mein Verweis auf die Frage.

Öhm, Tätergruppe?:hmm:
Welche Tätergruppe?
Wenn einer ein Täter ist, muss er doch erst mal eine Tat begangen haben, oder nicht?

Also immer erst abwarten, bis jemand eine Tat begangen hat oder wie? Gefahrenabwehr und Prävention sind also überflüssig, oder wie soll ich das verstehen?

Du hast auch nichts gebracht um deinen zu untermauern, oder wie soll irgendwas sicherer werden, wenn der Spinner plötzlich mit 'ner Knarre rumlaufen darf?

Ein Spinner (also ein mental kranker) soll doch noch meinem Vorschlag gar keine Waffe erhalten.

Na was kann ich denn bitte dafür, dass Kriminelle an illegale Waffen gelangen?
Öhm, sorry, aber daran ist nicht das Waffengesetz schuld, sondern Unfähigkeit der Behörden, den Handel mit Illegalen zu unterbinden. Gelangen Kriminelle nicht mehr an Schusswaffen, dann brauchen die Bürger auch keine, um sich gegen sie zu wehren.
Schuld ist daran aus meiner Sicht die nicht ausreichend bereinigten Militärbestände aus dem Kosovokrieg und das Schengenabkommen.:schief:

Kannst du mir einen Staat nennen, wo Kriminelle wirksam daran gehindert werden an Schusswaffen zu kommen? Andernfalls bleibt dein Vorschlag nicht umsetzbar, weil illusorisch.

Nochmal: Wo hab' ich denn gesagt, dass ich jemand zu Unrecht bestrafen will?

Ich verweise auf meine Frage.

Klassisches Beispiel für dich, anhand einer nachvollziehbaren Meinung gegenüber eines gewissen Themas, Rückschlüsse auf dessen gesamtpolitische Einstellung ziehen.:daumen:
Stimmt, ich bin voll dafür, dass der Staat wieder so richtig die Kontrolle übernimmt, freie Meinungsäußerung unterbindet, Wahlen verboten werden und die Planwirtschaft eingeführt wird.:lol:

Wer grundlegende Probleme mit Aspekten der Freiheit hat, lässt diesen Verdacht aufkommen.

Du kannst die Zustände von vor 300 Jahren nicht mit den heutigen vergleichen.:schief: Damals waren die USA grade erst dem Kolinialstatus entsprungen und befanden sich daraufhin in einem Bürgerkrieg. Darüberhinaus wollte man sowas wie wehrlose Sklaven nicht mehr haben.

Was sagt der Wortlaut des zweiten Artikels denn?

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.““

Die Sicherheit eines freien Staats ist immer aktuell. Ob das 300 Jahre her ist oder nicht.

Entwaffnet wird hier doch niemand.

Es wird dem Volk unnötig erschwert, sich Waffen zur Selbstverteidigung zu erwerben.

Die geltenden Gesetze sollen nur verhindern, dass Leute mit potentieller, krimineller Energie an Schusswaffen gelangen.

Wenn das die Prämisse ist, kann diese wohl als gescheitert gelten. Kriminelle gelangen trotzdem an Schusswaffen.

PS: Wenn es darum geht potentielle Kriminelle abzuhalten, dann müsste doch ein Gesetz, dass potentielle Attentäter sanktioniert, doch deine Zustimmung finden.

Dass dies trotzdem geschieht, liegt an der Untätigkeit der Regierungen und deren Fehlentscheidungen in der Vergangenheit.

Dann zeig mir doch mal ein Land, in denen Kriminelle wirksam davon abgehalten werden, an Schusswaffen zu gelangen.

Wer aber eine Waffe will, muss das eben nur beantragen und ein Bedürfnis nachweisen. "Entwaffnet" wird ja praktisch keiner, sonst müsste ja jeder schon eine Waffe gehabt haben.:schief:

Eine unnötige Erschwerung. Zumal Selbstverteidigung nicht als Bedürfnis anerkannt wird.

Was denn für Fakten? Ich habe noch nie einen Fakt von dir gesehen. Nur irgendwelche Berichte und Kolumnen, die du so auslegst, damit sie dir in den Kram passen.;)

Das sind dann immer noch mehr Quellen, als du vorlegst. Ergo Fakten.

Seit wann stört mich sowas?:ka:
Hab' ich mich irgendwo offen den Terrorismus befürwortet?

Ich verweise auf meine Frage.

Jop, Korrupt bis ins Mark, schimpfte über Ausländer, diskriminierte AIDS-Kranke, wirtschaftete mehr in die eigenen Tasche, als er je zugeben wollte...:schief:
Hey, ähnelt irgendwie bis auf ein paar Details stark heutigen Politikern.:ugly:

Immerhin war er kein Anhänger der politischen Korrektheit oder des Gutmenschentums. Sowas was heute fehlt.

Welcher Kurswechsel?
Wenn jemand mit einer nicht ausrechend abgesicherten Waffe erschossen wird, hilft auch ein Strafprozess gegen den Schützen bzw. dem Waffenhalter dem Opfer auch nichts mehr.

Natürlich hilft es. Wer schuldhaft daran Mitschuld trägt, dass ein anderer Bürger gewaltsam ums Leben kam, wird bestraft. Nennt sich Rechtsstaat.

Also deswegen ein Gesetz, welches solchen Gebrauch überhaupt erst mal verhindert.;)

Und welches Gesetz hält Kriminelle wirksam davon ab, von Schusswaffen Gebrauch zu machen?

Wenn die Waffe dann in einem Safe liegt und es der Unbefugte immernoch schafft, dranzukommen, so hat der Waffenhalter wenigstens alles vorschriftsmäßige getan, sie zu sichern. Allerdings ist schonmal die Wahrscheinlichkeit, die Waffe aus unbefugt aus einem Safe zu nehmen schon mal deutlich geringer, als sie nur der Schublade im Nachttisch zu klauen.

Joa, die Mühe wird sich der Kriminelle kaum machen. Da kommt man schneller und mit weniger Zeitaufwand auch an illegale Waffen.

Doch, das hat ihn schon was, denn wenn der Antragssteller garantiert, dass er damit auf die Jagd geht bzw. Sportschütze ist, vergewissert er schon mal keine schädlichen Absichten. Wenn er ein Vorstrafenregister hat, kann man ihm eine Erlaubnis immernoch verwehren.

Da du ja sowieso vom schlechten im Menschen ausgehst, und ja unterstellst Kriminelle würden sowas nutzen, was würde sie davon abhalten, schlicht und einfach zu lügen?

Es widerlegt überhaupt nichts, es beweist nur, dass es in verschiedenen Ländern verschiedene Kulturen und Gesellschaften gibt.

Also liegt es nicht an den Waffen, sondern an den Kulturen oder Gesellschaften?

Und Finnland hat nicht annähernd so viele schlecht integrierte und benachteiligte Anhänger anderer, ethischer Herkunft, als die USA, dort ist auch die Kriminalität geringer, schon ohne Schusswaffen. Und ich hab' noch keine Statistik gesehen, wie viele Menschen von anderen Menschen in berechtigter Notwehr erschossen wurden.:schief:

Der fetthervorgehobene Satz ist ja mal endlich ein Ansatz in die richtige Richtung. Es besteht also noch Hoffnung.

Es liegt, wie du damit ja indirekt auch bestätigst, eben nicht an den Waffen, sondern an den Menschen hinter der Waffe.

Du kannst dir ruhig weiter irgendwelchen Blödsinn einreden, den ich nicht gesagt habe, ändert nichts an meinen Aussagen.;)

Ich verweise auf meine Frage.

Ich habe ihnen nirgendwo das Recht auf Selbstschutz abgesprochen.

Ich verweise auf meine Frage.

Mein Problem ist, dass mit erleichterten Waffengesetzen auch potentielle Kriminelle leichter an Schusswaffen gelangen. Woher willst du wissen, dass jeder Kriminelle automatisch an Schusswaffen gelangt? England hat die strengsten Waffengesetze, dort nehmen die Kriminellen dann halt Messer. Immernoch besser, als eine Pistole.

Murder and homicide rates before and after gun bans - Crime Prevention Research CenterCrime Prevention Research Center

Scheinbar nicht.

Es nützt auch nichts, wenn von 100 berechtigten Waffenträgern einer ein Krimineller ist, der damit 10 Leute umbringt. Wenn ihn dann die restlichen 90 killen, so sind immernoch 10 tot. Gerade dann, wenn er zu den Kriminellen gehört, welcher mit strengeren Waffengesetzen nicht an Illegale rangekommen wäre.

Ach es nützt nichts, wenn 90 überleben, weil 10 tot sind? Sollen lieber 100 tot sein, weil sich keiner wehren konnte?

Nö, aber du generalisierts das Problem bis hin zu offener Diskriminierung. Du bist ein klassisches Beispiel, für die Auswirkungen von Terror, einer der Schiss hat, von 4 Millionen Muslime umgebracht zu werden. Damit haben die Terroristen genau das erreicht, was sie wollten, nämlich Angst und Zwietracht sähen.;)

Das haben die Terroristen erreicht allerdings nur indirekt.

Früher (als ich jünger war), nach den Anschläge von New York, London und Madrid (und viele anderen) habe ich immer das Märchen geglaubt, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat, dass die Religion missbrauch war.

Ich habe den Medien und Politiker geglaubt, die gesagt haben. Bis ich irgendwann anfing mich zu wundern.

Zu wundern, warum immer wieder eine Religion überproportional oft negativ auffällt. Ich habe mich gefragt, warum diese Attentäter solche Problem haben, ihre eigene Religion richtig zu verstehen.

Also habe ich den Koran gelesen, habe mir die Geschichte des Islams angeguckt, über das Leben von Mohammed gelesen und schlussendlich habe ich mich über die Länder informiert, in denen der Islam Mehrheitsreligion ist.

Was habe ich erkannt? Das die Attentäter ihre Religion völlig richtig verstanden haben. Das sie sie nicht missbrauchen, oder falsch interpretieren. Sie leben den Islam, so wie es im Koran steht, so wie es Mohammed gepredigt und gelebt hat.

Also ja die Terroristen sind irgendwo daran schuld, aber belesen und informiert habe ich mich selbst.

PS: Ich empfehle Gespräche mit Mitgliedern des Zentralrats der Exmuslime. Das kann einem auch die Augen öffnen.

Wo hab' ich was verharmlost? Wieder dichtest du mir hier was rein.:schief: Könnte es vielleicht auch sein, dass du einfach nur sein, dass du die Gefahren aufbauschst?

Das hat man damals über die Leute, die vor der NSDAP gewarnt haben, auch gesagt. Ich halte es mit den Worten, die ich im Geschichtsunterricht gelernt habe. Wehret den Anfängen.

Und was hast du eigenltich immer mit deinen Opfern?

Ja ich weiß, es ist in Deutschland verpönt, an die Opfer zu denken. Wir denken ja lieber an die Täter.

Meinst du etwa, dass wenn ausnahmslos alle Opfer von islamistischem Terror alle Vorurteile gegenüber Moslems entwickeln, Opfer von Schusswaffen dagegen alle für lockerere Gesetze im Umgang damit wären?

Natürlich nicht gegenüber Moslems, aber unter Umständen gegenüber dem Islam.

Und unter Umständen gibt es Opfer von Schusswaffen, die sich gewünscht hätte, sich verteidigen zu können.

...und was ist wenn jene Gruppe wider Erwarten Gleichgesinnte, Verbündete, bezahlter Helfer in anderen Gruppen haben? Könnte ich mir beim IS durchaus vorstellen.^^

Die mag es geben. Aber das ist nunmal nicht die Mehrheit. Es macht einfach Sinn, bei den Hauptverdächtigen zu gucken.

Jop, es kümmert mich überhaupt nicht, wenn Leute draufgehen.:schief:
Mal wieder eine schöne Unterstellung von dir.

Ich verweise auf meine Frage.

Wer redet denn von "wie vielen"?:hmm:
Ich habe nur angedeutet, dass die Möglichkeit bestünde, dass es auch in islamischen Ländern Homosexuelle geben könnte. Maßgeblich weniger als sonstwo ist es wahscheinlich auch nicht. Und genau das wäre eine Personengruppe, die in einem islamischem Land garantiert nicht "glücklicher" werden könnte.;)

Die wird bestimmt nicht glücklicher. Aber wie du richtig feststellt, sind das eben nicht die meisten.

Weiß nicht, vielleicht bin ich auch nur allergisch gegen rechtspopulistischen, pauschalisierenden und vorurteilsbeladenem Schwachsinn, deswegen sollen Leute duchaus schon mal Magenprobleme bekommen haben.;)

Ich lese hier auch jede Menge linkspopulistische, bis linksextremen pauschalisierenden und vorurteilsbeladenem Schwachsinn und bekomme trotzdem keine Magenprobleme.

Nicht einmal auf deiner Springer-Zeitung lese ich was von einem verallgemeinerndem Problem, das sich ausnahmslos auf alle Muslime anwenden lässt (außer vielleicht, der Artikel ist eine Kolumne von Henryk Broder:schief:).

Der Unterschied zwischen einer Ideologie und deren Anhänger wurde ja nun bereits mehr als einmal erwähnt.

Lediglich was von einem Integrationsproblem und das ist nun wahrlich nichts neues.:schief:

Ach, das waren also in Paris und Brüssel nur „Integrationsprobleme“? Puhh, da bin ja beruhigt.

Nein, das habe ich nicht.
Du musst dringend mal aufhören, simple Aussagen mit irgendwelchen grundlegenden Ansichten zu assoziieren.

Stimmt, das ist ein offenbar nur ein Privileg, dass die Linken im Land genießen.

Notwehr ist ein Recht, das jedem zusteht. Wenn bei mir jemand einbricht, ich besitze eine legale Schusswaffe, er bedroht akut mein Leben, darf ich ihn damit erschießen. Ich darf die Schusswaffe nur nicht offen tragen und ungesichert mitnehmen. Zu Recht, ich könnte zum Beispiel zu einem Risiko für Polizeibeamte werden, wenn ich mal in eine Verkehrskontrolle gerate. Der Polizist weiß ja schließlich erst mal nicht, wieso ich die dabei habe, ob ich sie legal besitze und ob ich überhaupt zurechnungsfähig bin. Würde das ohnehin schon sorgenvolle Leben von Ordnungshütern nicht grade erleichtern.^^

Ich könnte auch mit einem Messer (über das ich den Polzisten genauso wenig informieren muss) zu einem Risiko werden.

Wie sagst du so schön: Panikmache.

Nein, es gibt ein Strafmaß.
Wer kommt länger in den Knast, derjenige, der 3 Typen umgebracht hat oder der mit 10 auf dem Kerbholz?

Guck mal wir nähern uns an. D.h. wir sind uns schonmal einig, dass beides Mörder sind, wir jeden jetzt nur noch über die Anzahl der Opfer, ja ?

Nein, das wollte ich nicht.
Ich habe Trumps aussagen nur in einem moralischem Kontext bewertet. Auch das darf ich in einem Land, in dem Meinungsfreiheit gilt.

Nur dass das Wort „Volksverhetzung“ in Deutschland nicht in einem moralischen, sondern einem gesetzlichen Kontext steht.

Es geht doch nicht um das Rechtssystem.:nene:

Natürlich geht es das.

Es geht um die moralische Bewertung des ganzen und nur wenn das in einem Staat "erlaubt" ist, ändert das nichts an seiner moralischen Bedeutung.

Wenn es nur um eine moralische Betrachtung geht, dann nicht. Aber wenn es in einem Staat erlaubt ist, und das ist es in den USA, dann steht uns keine gesetzliche Betrachtung zu. Weil es in den USA nunmal legal ist.

Schon gar nicht, wenn es diskriminierend, menschenverachtend und herabwürdigend ist.

Du hast das wichtigste Vergessen. Es ist legal in den USA.

Weil ich dann vielleicht mal versehentlich Zeilenlöschen eine von dir geschriebene Textstelle lösche?
Kann ja mal passieren, weiß nicht.:ka:
Reg' dich dann aber bitte nicht auf, wenn sowas passiert.;)

Ob du eine Zeile löschst oder nicht, ist mir egal.

Mit einer Schusswaffe verletzt du aber nicht nur die Person, die du damit direkt triffst, sondern ggf. auch dahinter dahinter stehende Personen.
Ich hab' mal ein Video gesehen, da hat schon eine Pistole des Kalibers 9x19 (mitunter meistverbreitetes Großkaliber bei den Pistolen) durch 4 Seifenblöcke durchgeschosen und den fünften auch fast noch mit durchdrungen, wobei ein Seifenblock repräsentativ für einen menschlichen Körper war.
So eine Kugel durchdringt auch ganz leicht mal eine Autotür.;)
Da muss man schon mal von den Fernsehkrimis wegkommen.:schief:
Das nächste Problem, nur wenige wissen um die tatsächliche Wirkung so einer Schusswaffe, haben i.d.R. zuviel Kino geguckt und glauben dass damit nur das getroffen wird, was als erstes getoffen wurde.
Den Waffenschein gibt's also nicht umsonst.;)

Seifenblöcke sind als repräsentativ menschliche Körper? Und ich dachte immer, die benutzen ballistische Gelatine dafür.

Das Video das du gesehen hast. War das 9mm Vollmantel oder Teilmantel? Welche Pulverabmischung war das?

Um es kurz zu machen, ohne nähere Informationen ist das nichtssagend. Nicht jede Munition sorgt für Durchschüsse.

Ebenso die Gefängnispolitik, wo niemand resozialisiert sondern nur weggesperrt wird.

Ja richtig schlimm, das Verbrecher dort noch Strafen bekommen und das Volk vor solchen Subjekten geschütz wird.

Die sollten lieber das deutsche Modell (Finger zeigen, du du sagen, Sozialstunden) probieren.
 
Ich war beim Bund, ich weiß, was für eine Durchschlagskraft eine Kugel haben kann. ;)
Aber die meisten Leute rennen nicht mit so einer Waffe herum, die haben eher eine Standard Beretta oder eine 22er -- da kleiner.

Und dass die USA ein gestörtes Verhältnis zu Waffen haben, ist ja nichts Neues. Ebenso die Gefängnispolitik, wo niemand resozialisiert sondern nur weggesperrt wird.
Parabellum ist doch der absolute Standard bei Pistolen und MPs.
 
Parabellum ist doch der absolute Standard bei Pistolen und MPs.
Zumindest bei den Polizeien der ostdeutschen Bundesländern war Makarov noch lange Zeit vertreten gewesen. Ansonsten ist bei den Dienstpistolen bei den verschiedenen Polizeibehörden in den USA (jeder County hat seine eigene) entweder 9mm, .40 oder .45ACP Standard. Bis in die 90er hinein waren vereinzelt sogar noch Revolver in .38 Special im Dienst.

Mit einer Schusswaffe verletzt du aber nicht nur die Person, die du damit direkt triffst, sondern ggf. auch dahinter dahinter stehende Personen.
Kommt auf die verwendete Munition an. Denn in amerikanischen Waffenzeitschriften ist "over-penetration" auch regelmäßig Thema und was für Munition man nehmen sollte, um das zu vermeiden. Wobei das Interessante ist, dass .223 als Hollowpoint weniger zu over-penetration neigt, als 9mm als HP.

Den Waffenschein gibt's also nicht umsonst.;)
Wird mal wieder Waffenbesitzkarte und Waffenschein verwechselt?

Und ich hab' noch keine Statistik gesehen, wie viele Menschen von anderen Menschen in berechtigter Notwehr erschossen wurden.:schief:
Bitte hier entlang:
FBI — Expanded Homicide Data Table 14 - Justifiable Homicide by Weapon, Law Enforcement
FBI — Expanded Homicide Data Table 15 - Justifiable Homicide by Weapon, Private Citizen

und für eine allgemeine Übersicht: FBI — Expanded Offense Data
Wobei man den Unterschied zwischen homicide und murder beachten muss. Für 2015 gibt es bis jetzt nur vorläufige Zahlen für den Zeitraum Januar bis Juni.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Unrecht nicht. Zur Gefahrenabwehr. Das ist ein Unterschied.
Wenn du vor einer Gefahr schützen willst, musst du schon auch sicherstellen, dass das eine Gefahr ist.
Was soll an einreisenden Muslimen denn bitte gefährlich sein?
Washington DC (Hauptstadt der USA, sehr strenges Waffenrecht)

Washington crime rates and statistics - NeighborhoodScout
Die Kriminalität dort war früher sogar noch schlimmer als heute, das schärfere Waffengesetz hat Zustände auch nicht verschlimmert:
Lange galt Washington als Zentrum der Korruption und Kriminalitat, doch dieses Bild andert sich
Dazu kommt noch nirgendwo sonst ist die Schere zwischen Arm und Reich so groß, Jugendliche kommen insbesondere in den Randbezirken häufig aus einem fast schon brutalem Millieu.

Willst du mündigen Bürgern erlauben, Waffen für Selbstverteidigung zu erwerben, ja oder nein?
PS: Ich werde in meinem Text mehrfach auf diese Frage verweisen. Nur damit es kein Missverständnis gibt, welche Frage ich meine.
Und wo soll meine Antwort auf diese Frage Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung bezüglich Bürgerrechte ziehen? Das ist ein Thema von vielen.
Nur ein kleiner Hinweis, du kannst dir in Deutschland auch ohne WBK eine Waffe kaufen. Nur eben bestimmte, nicht-tödliche. Aber eben definitionsgemäß trotzem Waffen. Damit erübrigt sich das erst mal.;)
Vor so viel mathematischer „Intelligenz“ neige ich demütig mein Haupt. Nach der Logik können wir ja alles verbieten, was gefährlich ist.
Dann nehmen wir doch mal ein anderes "Rechenbeispiel", die Wahrscheinlichkeit, in den USA erschossen zu werden, ist im Schnitt (also nichtmal an den schlimmsten Orten) 15 mal höher als in Deutschland.
Kommentar zum Waffenrecht: Amerika schweigt und betet | Weblog: Countdown fur Obama - Frankfurter Rundschau
(Der Artikel spricht sogar von 40mal, allerdings wird dort auch Polizeigewalt mit einberechnet)
Du willst es offensichtlich nicht versehen oder? Kriminelle kümmern sich nicht um Gesetze. Ob die Waffengesetze jetzt liberal sind (USA) oder sehr scharf (Deutschland) hält sich nicht davon ab, sich Waffen zu besorgen.

Es ist ein Trugschluss, dass schärfere Waffengesetze daran was ändern. Das einzige was du erreichst, sind Bürger die sich gegen die Kriminelle nicht wehren können.
Die Waffengesetze sollen ja grundsätzlich verhindern, dass Kriminelle oder potentiell Kriminelle schon mal nicht an diese Waffen kommen, ebensowenig wie Unbefugte, z.B. Kinder. Anderweitig geht es nur über den illegalen Weg aber den geht nicht jeder Kriminelle - oder ist es plötzlich eine Tatsache, dass ausnahmslos jeder Gewaltverbrecher, Einbrecher, Räuber usw. eine illegale Waffe besitzt?
Ich fass' das jetzt mal zusammen und lösch' die anderen Absätze raus, weil ich auf das ständige Zerpflücken ehrlichgesagt keine Lust mehr habe.:-_-:
Die Waffengesetze in den USA sind teilweise so liberal, dass die Waffen ja nicht mal weggesperrt werden müssen - das erleichtert nicht nur 1. den Diebstahl (also eine Bezugsquelle illegaler Waffen) sondern 2. verhindert auch kaum den Gebrauch durch Unbefugte - eben Kinder: Allein 2015 gab' es über 265 Opfer durch Schüsse, verursacht von Kindern und Jugendlichen:
At least 265 people were accidentally shot by kids this year - The Washington Post
Muss das sein? Nein, würd' ich mal sagen.:nene:
Deswegen muss ja in Deutschland jeder, der eine Schusswaffe will, seine Eignung dafür unter Beweis stellen, dafür muss er bestimmte Lehrgänge machen (z.B. den Jagdschein). Das erfordert schon einen gewissen Aufwand, allein schon die Prüfung der persönlichen Eignung, allein ein einwandfreies Vorstrafenregister reicht da nicht.
Durch liberalere Waffengesetze hast du vielleicht nicht überall mehr Kriminelle, dafür aber gefährlichere Kriminelle.
Vor 300 Jahren noch in den damals jungen USA wollte man nicht wieder unter Kolonialherrschaft geraten, da war es auch klar, dass die Waffengesetze liberaler waren. Jetzt sind sie aber ein souveräner Staat, in dem die Polizei und das Militär für die Sicherheit sorgen, wie sonst auch überall. Das Recht auf Selbstverteidigung wird einem damit aber trotzdem nicht genommen.
Und wie gesagt: Nicht-letale Waffen sind ohne WBK o.Ä. zu haben und zählen ebenfalls als Waffen, also die Behauptung, dass es dem Mensch grundsätzlich erschwert wird, an Waffen zur Selbstverteidigung zu gelangen, stimmt so rein rechtlich gesehen nicht.
Also immer erst abwarten, bis jemand eine Tat begangen hat oder wie? Gefahrenabwehr und Prävention sind also überflüssig, oder wie soll ich das verstehen?
Was hat denn Gefahrenabwehr mit Diskriminierung zu tun?:what:

PS: Wenn es darum geht potentielle Kriminelle abzuhalten, dann müsste doch ein Gesetz, dass potentielle Attentäter sanktioniert, doch deine Zustimmung finden
Was soll schon wieder die Pauschalisierung?:hmm:
Ich sanktioniere doch niemanden, wie oft noch.:nene:
Wenn ich eine Waffe will, muss ich dafür eine Eignung durchlaufen, bestehe ich diese Eignung nicht, weil ich, was weiß ich, mal was angestellt, kein Bedürfnis dafür habe, etc. dann kriege ich keine das könnte man dann als berechtigte Sanktion mir gegenüber um andere zu schützen, auslegen.
Wenn ich besoffen am Steuer bin und man nimmt mir den Führerschein ab, dann ist das auch eine logische Sanktion, denn ich hab' mir diese Sanktion schließlich auch "verdient".
Jemanden nur wegen seiner ethischen Herkunft oder religiösen Ansichten zu sanktionieren ist aber nichts anderes als Diskriminierung, denn so jemand hat schon mal grundsätzlich nichts unrechtes getan. Außer natürlich er hätte mal ein akutes Vergehen/Verbrechen begangen oder steht unter konkretem Verdacht jenes zu tun, weil er vermutlich Verbindungen zu kriminellen Personen hat/hätte, dann wäre eine Sanktionierung zu rechtfertigen.
Dann zeig mir doch mal ein Land, in denen Kriminelle wirksam davon abgehalten werden, an Schusswaffen zu gelangen.
Viele hatten schon eine Waffe, bevor sie überhaupt kriminell geworden sind. So viele Beziehungsmörder. Oder der Typ, der mit seiner Kleinkaliberpistole an Sylvester rumgeballert hat. Da hätte übrigens auch keiner geholfen, der eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung dabei gehabt hätte. Denn bemerkt wurde das erst, als das Projektil im Schädel des Mädchens gefunden wurde.^^

Natürlich hilft es. Wer schuldhaft daran Mitschuld trägt, dass ein anderer Bürger gewaltsam ums Leben kam, wird bestraft. Nennt sich Rechtsstaat.
Aha!
Hier bist du also gegen Gewaltprävention?
Woher der Sinneswandel?:D
Und welches Gesetz hält Kriminelle wirksam davon ab, von Schusswaffen Gebrauch zu machen?
Welches Gesetz würde Terroristen davon abhalten, sich in die Luft zu jagen? Wenn so einer ohne Vorwarnung seine Weste zündet, dann nützt dir auch die Waffe nichts mehr, mit der gehst du dann drauf.:ugly:
Man muss es solchen Leuten aber auch nicht noch erleichtern, an Schusswaffen zu kommen.
Joa, die Mühe wird sich der Kriminelle kaum machen. Da kommt man schneller und mit weniger Zeitaufwand auch an illegale Waffen.
Diebstahl ist ja eine der Hauptbezugsquellen für illegale Waffen, insbesondere in den USA:http://rkba.org/research/wright/armed-criminal.summary
Eine Bezugsquelle weniger, eine Möglichkeit weniger, für Kinder da ranzukommen. Nicht mehr und nicht weniger wäre ein sicheres Verwahren.^^
Der fetthervorgehobene Satz ist ja mal endlich ein Ansatz in die richtige Richtung. Es besteht also noch Hoffnung.

Es liegt, wie du damit ja indirekt auch bestätigst, eben nicht an den Waffen, sondern an den Menschen hinter der Waffe.
Jop, was anders habe ich auch nie behauptet.:ugly:
Damit man aber den Faktor "Mensch" schon mal als Risiko ausschließen kann, muss er eben dafür geeignet sein. Nicht mehr und nicht weniger. Um das zu versichern, braucht es halt einen gewissen Aufwand, denn einfach hergehen und sagen "jo, ich will 'ne Waffe" kann dann auch jeder Terrorist, der grade seinen ersten Anschlag plant.;
Schau mal auf Japan oder Australien. Dort sind die Verbrechen mit Schusswaffen zurückgegangen:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/17/ganz-einfach-warum-es-in-japan-keine-schul-massaker-gibt/

http://www.srf.ch/news/international/wie-australien-die-amoklaeufe-gestoppt-hat


Ach es nützt nichts, wenn 90 überleben, weil 10 tot sind? Sollen lieber 100 tot sein, weil sich keiner wehren konnte?
Post lesen.
Ich sage es nützt nichts, wenn der Kriminelle grade derjenige war, der mit strengeren Waffengesetzen nicht an eine Waffe rangekomen wäre.
Das haben die Terroristen erreicht allerdings nur indirekt.

Früher (als ich jünger war), nach den Anschläge von New York, London und Madrid (und viele anderen) habe ich immer das Märchen geglaubt, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat, dass die Religion missbrauch war.

Ich habe den Medien und Politiker geglaubt, die gesagt haben. Bis ich irgendwann anfing mich zu wundern.

Zu wundern, warum immer wieder eine Religion überproportional oft negativ auffällt. Ich habe mich gefragt, warum diese Attentäter solche Problem haben, ihre eigene Religion richtig zu verstehen.

Also habe ich den Koran gelesen, habe mir die Geschichte des Islams angeguckt, über das Leben von Mohammed gelesen und schlussendlich habe ich mich über die Länder informiert, in denen der Islam Mehrheitsreligion ist.

Was habe ich erkannt? Das die Attentäter ihre Religion völlig richtig verstanden haben. Das sie sie nicht missbrauchen, oder falsch interpretieren. Sie leben den Islam, so wie es im Koran steht, so wie es Mohammed gepredigt und gelebt hat.

Also ja die Terroristen sind irgendwo daran schuld, aber belesen und informiert habe ich mich selbst.
Fängst du jetzt damit wieder an?
Wenn das so einfach ist, wieso gibt es dann so viele verschiedene Glaubensrichtungen im Islam, die sich wiederum in verschiedene aufteilen lassen?
Wieso haben dann nicht allein in DE längst die 3-4 Millionen Muslime angefangen, "Ungläubige" umzubringen?
Darauf konntest du noch nie eine glaubhafte Antwort bringen.;)

PS: Ich empfehle Gespräche mit Mitgliedern des Zentralrats der Exmuslime. Das kann einem auch die Augen öffnen.
Ach, das waren also in Paris und Brüssel nur „Integrationsprobleme“? Puhh, da bin ja beruhigt.
Waren sie auch zum Teil, wenn du dir mal die Vita einiger Täter ansiehst.;)

Ich könnte auch mit einem Messer (über das ich den Polzisten genauso wenig informieren muss) zu einem Risiko werden.
Ein Messer gilt aber grundsätzlich mal als Werkzeug, ein Messer, das als Waffe ausgelegt bzw. angesehen wird (wie z.B. Springmesser, Fallmesser, Butterfly usw.) sind noch verbotener als Schusswaffen, denn dafür gibt es keine Besitzerlaubnis, schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

Guck mal wir nähern uns an. D.h. wir sind uns schonmal einig, dass beides Mörder sind, wir jeden jetzt nur noch über die Anzahl der Opfer, ja ?
Für einen Mord brauchst du aber schon einen Vorsatz.
Wenn dann eher fahrlässige Tötung. Und der wog im einen Fall schwerer als der andere.
Nur dass das Wort „Volksverhetzung“ in Deutschland nicht in einem moralischen, sondern einem gesetzlichen Kontext steht.
Wenn es nur um eine moralische Betrachtung geht, dann nicht. Aber wenn es in einem Staat erlaubt ist, und das ist es in den USA, dann steht uns keine gesetzliche Betrachtung zu. Weil es in den USA nunmal legal ist.

Du hast das wichtigste Vergessen. Es ist legal in den USA.
Welches Gesetz hindert mich daran, etwas gesondert in einem moralischem Kontext zu bewerten? Das kann jeder und das kann immer, egal ob das rechtlich irgendwo eine Grundlage hätte oder nicht.
Da wir aber offenkundig ein verschiedenes Grundverständnis von Recht und Moral haben, führt diese Diskussion auch zu nichts.;)

Seifenblöcke sind als repräsentativ menschliche Körper? Und ich dachte immer, die benutzen ballistische Gelatine dafür.

Das Video das du gesehen hast. War das 9mm Vollmantel oder Teilmantel? Welche Pulverabmischung war das?

Um es kurz zu machen, ohne nähere Informationen ist das nichtssagend. Nicht jede Munition sorgt für Durchschüsse.
Ändert das irgendwas daran, dass Schusswaffen gefährlicher sind als eine Hieb- und Stichwaffe?:hmm:
Keine Munition hindert den Schützen daran, daneben zu feuern, selbst wenn die verwendete Art der Munition im Opfer stecken bleiben würde.
summa summarum: Die Gefahr, jemanden mit einem kurzen Messer, Tränengas bzw. Pfefferspray oder einem Elektroschocker Unbeteiligte zu verletzen ist schon mal deutlich geringer als mit einer Schusswaffe. Haue ich mit einem Messer nach einem, fabriziere ich damit keinen Querschläger, ramme ich die Klinge in einen rein so treffe ich schon mal grundsätzlich nur Getroffenen. Oder schonmal einen "Durchschuss" bei einer Messerattacke gesehen?:ugly:
Kommt auf die verwendete Munition an. Denn in amerikanischen Waffenzeitschriften ist "over-penetration" auch regelmäßig Thema und was für Munition man nehmen sollte, um das zu vermeiden. Wobei das Interessante ist, dass .223 als Hollowpoint weniger zu over-penetration neigt, als 9mm als HP.
Wie oben erwähnt, es ändert nichts an der grundsätzlich höheren Gefahr für Außenstehende, als z.B. einem Messer. Höchstens beim Spray erwischst du je nach Schärfe auch einen, der direkt in der Nähe steht, der erleidet dann aber keine lebensbedrohliche oder gar direkt tödliche Verletzung.

Wird mal wieder Waffenbesitzkarte und Waffenschein verwechselt?
Für beides muss eine Prüfung duchlaufen werden, die meine Eignung feststellen soll. Und das soll garantieren, dass ich mich unter anderem damit auskenne - verkauft man einem Layen eine Waffe, wer garantiert, dass er damit auch schießen kann?

Bitte hier entlang:
FBI — Expanded Homicide Data Table 14 - Justifiable Homicide by Weapon, Law Enforcement
FBI — Expanded Homicide Data Table 15 - Justifiable Homicide by Weapon, Private Citizen

und für eine allgemeine Übersicht: FBI — Expanded Offense Data
Wobei man den Unterschied zwischen homicide und murder beachten muss. Für 2015 gibt es bis jetzt nur vorläufige Zahlen für den Zeitraum Januar bis Juni.
In den USA gelten nochmal andere Rechte, was Notwehr und Selbstverteidigung betrifft. Knallst du hier jemanden ab, der einfach nur dein Grundstück betritt (egal ob absichtlich oder aus Versehen), landest du dafür im Knast.;)
Machst du dasselbe in den USA ist das in vielen Bundesstaaten rechtmäßiges Verteidigen des Eigentums (oder so ähnlich).
Ein weiterer, obsoleter Gesetzesschmarrn aus den 18. Jahrhundert.:schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau mal auf Japan oder Australien. Dort sind die Verbrechen mit Schusswaffen zurückgegangen:
Ganz einfach: Warum es in Japan keine Schul-Massaker gibt - DWN
Interessant ist das die Selbstmordrate in Japan 50% höher als in der USA ist. Scheinbar haben Schusswaffen keinen Einfluss auf die Selbstmordrate. Davon ab ist Japan ein schlechter Vergleich, die haben eine ganz andere Kultur. Dort gibt es allgemein viel weniger Straftaten wie Diebstahl oder Schlägereien etc. Der Erfolg dabei liegt vor allem in der relativ gerechten Verteilung des Vermögens. Die Mittelschicht ist groß und man holt sich nicht Massenhaft Ausländer aus anderen Kulturkreisen ins Land. Das Konzept dieser homogenen Gesellschaft hat sich offenbar ausgezahlt.

Eines der Hauptprobleme in der USA sind nicht die Waffen sondern die Armut und das extreme Wohlstandgefälle. Wenn es in der USA gerechter zugehen würde, gäbe es trotz der aktuellen Waffengesetze viel weniger tote. Leider wird der nächste US Präsident daran nichts ändern. Dabei ist Clinton mal wieder besonders enttäuschend. Sanders hat z.B. sinnvollerweise vorgeschlagen Universitäten kostenlos zu machen, damit auch Personen aus den Unterschichten eine Perspektive haben.
 
Ein Soziales Gefälle hast du auch in den USA in den verschiedenen Bundestaaten und Städten, nicht überall ist die "Grundbereitschaft" zur Kriminalität gleich hoch.
Zumal es Staaten gibt, wo stärker gejagt wird und in den bergigeren Gebieten (z.B. Colorado) werden Waffen eher zur Abwehr von wilden Tieren gebraucht, als gegen Menschen.^^
 
Natürlich und dort gibt es viel weniger Probleme, während sich in den Hochburgen der Gangs die Kriminalität ausbreitet. In Oakland gibt es z.B. ca 150 Straßenmorde jährlich. Auch in anderen Problemgegenden wie Detroit ist es so. Dort haben die Menschen keine Perspektive und sehen die Kriminalität als einzige Möglichkeit zum überleben. So weitsichtig sind Personen wie Clinton leider nicht. Die sehen das Hauptproblem eher bei der Waffenlobby. Einzig Sanders hat die wahren Probleme erkannt. Selbst wenn es in der USA jetzt deutlich strenger Waffengesetze geben würde, würde das nichts an den vielen Millionen Waffen im Umlauf ändern. Wenn überhaupt würde sich ein positiver Effekt erst nach Jahrzehnten bemerkbar machen.
 
DWN als Quelle? Ernsthaft? Das ist auf der selben Stufe wie auf Kopp zu verlinken. Zumal schon der (reißerische) Titel falsch ist. Denn es gab und gibt in Japan sehr wohl Massaker und Amokläufe. z.B.: Schulmassaker von Ōsaka – Wikipedia

Für beides muss eine Prüfung duchlaufen werden, die meine Eignung feststellen soll.
Nur beim normalen Waffenschein. Für den sogenannten "kleinen Waffenschein" nicht und wenn man mal die regelmäßigen Diskussion zwischen den Vertretern von Sicherheitsbehördern und der Politik verfolgt, dann wird der Kleine als Problem gesehen, da mit dem de-facto jeder Vollhonk eine Schreckschusswaffe führen darf. Und aus nächster Nähe sind die, trotz des harmlos klingenden Namens, alles andere als ungefährlich.

In den USA gelten nochmal andere Rechte, was Notwehr und Selbstverteidigung betrifft.
Ja was nun? Es wurde nach Zahlen über "justifiable homicide" gefragt und dann sind sie nicht recht?

Machst du dasselbe in den USA ist das in vielen Bundesstaaten rechtmäßiges Verteidigen des Eigentums (oder so ähnlich).
Nein, auch in Bundesstaaten mit liberalen Waffenrecht darf man nicht einfach so jemanden abknallen, der das Grundstück betritt (siehe den Fall Diren Dede). Selbst um ein Gerichtsverfahren kommt man nicht umhin, da es sich, selbst wenn es sich als justifiable heraustellt, immer noch um ein Tötungsdelikt handelt. Wie wäre es mit etwas mehr Ernsthaftigkeit, anstatt solche Albereien abzulassen?

Ein weiterer, obsoleter Gesetzesschmarrn aus den 18. Jahrhundert.:schief:
Die meisten Liberalisierungen ("no duty to retreat", CCW ...) stammen nicht aus dem 18. Jahrhundert, sondern kamen erst ab den 70er/80er Jahren des 20. Jahrhunderts auf.
 
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DWN als Quelle? Ernsthaft? Das ist auf der selben Stufe wie auf Kopp zu verlinken. Zumal schon der (reißerische) Titel falsch ist. Denn es gab und gibt in Japan sehr wohl Massaker und Amokläufe. z.B.: Schulmassaker von Ōsaka – Wikipedia
Trotzdem sind die Verbrechen mit Schusswaffen zurückgegangen, ebenso wie in Australien.
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass es sie nicht mehr gibt, aber es widerspricht einfach der anderen Behauptung: Liberalere Waffengesetze = weniger Kriminalität.
Ja was nun? Es wurde nach Zahlen über "justifiable homicide" gefragt und dann sind sie nicht recht?


Nein, auch in Bundesstaaten mit liberalen Waffenrecht darf man nicht einfach so jemanden abknallen, der das Grundstück betritt (siehe den Fall Diren Dede). Selbst um ein Gerichtsverfahren kommt man nicht umhin, da es sich, selbst wenn es sich als justifiable heraustellt, immer noch um ein Tötungsdelikt handelt. Wie wäre es mit etwas mehr Ernsthaftigkeit, anstatt solche Albereien abzulassen?
Was denn für Albereien?:what:
Ist sowas eine Alberei? Oder sowas?
Das meinte ich mit anderen Rechten.:schief:
 
Nein, sondern ein bedauerlicher Einzelfall.

Ich frage mich gerade, wo auf einmal die 500 bis 700 Tote mehr pro Jahr, seit 2005, herkommen sollen:
Justifiable Homicide by Weapon, Private Citizen, 2005–2009
FBI — Justifiable Homicide by Weapon, Private Citizen, 2010–2014

FBI Murder Victims by Weapon, 2005–2009
FBI Murder Victims by Weapon, 2010–2014

Die Daten des FBI, wo alles drin erfasst wird, geben das auf alle Fälle nicht her.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich ob da nur die Fälle erfasst sind, die auch offiziell bzw. gerichtlich so beurteilt wurden.:schief:
Ach daher weht der Wind: "Lügenstatistik!". Offizielle Zahlen werden nicht akzeptiert, weil sie nicht in das eigene Weltbild passen und man sich nicht gegen den "Ami" austoben kann. Was unterscheidet dich doch gleich nochmal von den Lügenpresse-Rufern und Leuten, die offen ihr Ressentiment ausleben?
 
...und schon wieder dichtest du mir irgendwelchen Unsinn rein.;)
Ich habe nur gefragt, was das genau für erfasste Fälle sind, ob die so bereits abgehandelt oder sämtliche Fälle aufgelistet sind, die von den "Tätern" so begründet wurden.
Wo habe ich denn die Statistik angezweifelt?:hmm:

Vielleicht solltest du mal mit solchen Albereien aufhören. Langsam reichts, echt.
 
Ach das. Sag das doch gleich. Die UCR ist mit der PKS vergleichbar. Also nur was von der Polizei so aufgenommen wurde, ohne irgendwelche Verurteilungen. Afaik gibt es aber, ähnlich der Strafverfolgungsstatistik des hießigen Bundesjustizministeriums, auch was mit den Verurteilungen. Weiß nur nicht mehr genau ob es beim BJS oder beim USSC gewesen ist oder auf beide verteilt.
 
Wenn Clinton nicht Obamas Nachfolgerin wird, fresse ich einen Besen. Das wird nicht einmal im Ansatz spannend.
Trump ist viel zu unberechenbar, als dass die Menschen mit großem Einfluss und Kapital hinter ihm stünden.
Das sind die Menschen, die den heimlichen Wahlkampf betreiben und letztens Endes bestimmen.
 
Wenn Clinton nicht Obamas Nachfolgerin wird, fresse ich einen Besen. Das wird nicht einmal im Ansatz spannend.
Trump ist viel zu unberechenbar, als dass die Menschen mit großem Einfluss und Kapital hinter ihm stünden.
Das sind die Menschen, die den heimlichen Wahlkampf betreiben und letztens Endes bestimmen.
Überschätz die Amis nicht. Die haben trotz Bush Sr. 2x Bush Jr. gewählt...
 
Überschätz die Amis nicht. Die haben trotz Bush Sr. 2x Bush Jr. gewählt...
Bush hat auch schön den traditionellen, amerikanischen Imperialismus fortgesetzt, wie auch Obama. Damit lässt sich gutes Geld verdienen. Demnach im Sinne der Einflussreichen.
Der gute Bush Jr. ist doch das perfekte Beispiel für fehlende Autonomie und Marionettentum.
 
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