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Laggy.NET
Guest
AW: Oculus Rift: VR-Brille kostet für deutsche Besteller mit Versand 741 Euro
Abwarten, klar, warum auch nicht. Man wird sehen, was draus wird.
Aber es gibt nach all der Entwicklungszeit immernoch ein extrem großes Problem mit der Bewegung in der VR sowie der Steuerung und komplexität der Spiele.
In VR ist keine action wie in gewohnten Titeln möglich, die Steuerung muss sehr simpel und langsam von statten gehen und sämtliche Spielkonzepte werden EXTREM simpel gehalten.
Man muss sich ja nur mal die ganzen Diskussionen und Erfahrungen auf YouTube zu dem Thema ansehen. Das ist ein absolut grundsätzliches Problem von VR, einfach die Tatsache, dass das gesehene nicht dem Entspricht, was der Körper fühlt, das führt schon bei jeder kleinen Unachtsamkeit des Entwicklers zu Kopfschmerzen und Unbehagen, eben Motion Sickness und dieses konzeptionelle Problem in den Griff zu bekommen bedeutet, gewaltige Kompromisse bei den Spielen machen zu müssen.
Ein Halo, Call of Duty oder Battlefield werden wir in der Form die wir kennen wohl niemals als VR Titel erleben, denn sobald im Spiel deutlich mehr Bewegung herrscht, als man selbst ausführt, wars das mit dem Wohlbefinden, da kann die Brille noch so perfekt sein.
Was will man also schon anbieten? Bergsteigen, Wimmelbild, Strategie? Dafür brauch ich kein VR... Man sieht also, das Problem ist nur mit Logik zu lösen und nicht mit besserer Technik.
Mittlerweile bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass das Konzept, unabhängig der Technik der Brille nicht aufgehen kann. Wenn, dann müsste man es schaffen, das Bewegungszentrum unseres Gehirns zu manipulieren und davon sind wir mit Sicherheit noch Jahrzehnte entfernt.
Wir haben also neben den Kosten für die Anschaffung auch ein riesen großes Fragezeichen bei der Frage nach dem Content, der die User begeistern soll. Und da sehe ich nunmal absolut schwarz.
Anfangs war ich absolut begeistert von VR, da damit unvorstellbar viel möglich sein könnte, sogar unser komplettes Leben könnte sich damit theoretisch ändern, wenn man das ganze nur weit genug treibt. In der Praxis stellen sich dann aber wie man sieht nahezu unüberwindbare Hürden.
Das ist schade, aber schön reden hilft da meiner Meinung nach auch nicht.
Meine Güte...
1) Die Spiele, die es bisher für VR gibt, sind bestimmt nicht mit dem zu vergleichen, was in ein bis zwei Jahren auf dem Markt sein wird, weder in Qualität noch in Anzahl.
2) VR ist immer noch "the next big thing". Aber jede neue Technik ist am Anfang teuer. War bei der Waschmaschine, dem Auto und dem PC auch schon so.
3) Der Preis wird über die Zeit runtergehen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wer jetzt zu arm dafür ist, der wartet einfach ab.
4) Die Hardware, die man jetzt für VR braucht, wird in wenigen Jahren schon nur noch Mittelklasse im PC Gaming Bereich sein.
Kurz: bisher ist die Rift nur für Enthusiasten. Aber das wird sich ändern. Damit ist VR am PC keinesfalls tot.
Ich kann euch aber schon verstehen. Es suckt einfach hard, wenn man zu scheiß arm für die Rift ist. Kotzt mich auch an. Aber jetzt deswegen die beleidigte Leberwurst zu spielen und schon den Abgesang auf VR und die Rift anzustimmen, nur weil man selbst erst mal nicht in den Genuss kommt, ist imo jetzt auch nicht wirklich nötig. Vielleicht einfach erst mal abwarten und sehen, wie sich das alles entwickelt...![]()
Abwarten, klar, warum auch nicht. Man wird sehen, was draus wird.
Aber es gibt nach all der Entwicklungszeit immernoch ein extrem großes Problem mit der Bewegung in der VR sowie der Steuerung und komplexität der Spiele.
In VR ist keine action wie in gewohnten Titeln möglich, die Steuerung muss sehr simpel und langsam von statten gehen und sämtliche Spielkonzepte werden EXTREM simpel gehalten.
Man muss sich ja nur mal die ganzen Diskussionen und Erfahrungen auf YouTube zu dem Thema ansehen. Das ist ein absolut grundsätzliches Problem von VR, einfach die Tatsache, dass das gesehene nicht dem Entspricht, was der Körper fühlt, das führt schon bei jeder kleinen Unachtsamkeit des Entwicklers zu Kopfschmerzen und Unbehagen, eben Motion Sickness und dieses konzeptionelle Problem in den Griff zu bekommen bedeutet, gewaltige Kompromisse bei den Spielen machen zu müssen.
Ein Halo, Call of Duty oder Battlefield werden wir in der Form die wir kennen wohl niemals als VR Titel erleben, denn sobald im Spiel deutlich mehr Bewegung herrscht, als man selbst ausführt, wars das mit dem Wohlbefinden, da kann die Brille noch so perfekt sein.
Was will man also schon anbieten? Bergsteigen, Wimmelbild, Strategie? Dafür brauch ich kein VR... Man sieht also, das Problem ist nur mit Logik zu lösen und nicht mit besserer Technik.
Mittlerweile bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass das Konzept, unabhängig der Technik der Brille nicht aufgehen kann. Wenn, dann müsste man es schaffen, das Bewegungszentrum unseres Gehirns zu manipulieren und davon sind wir mit Sicherheit noch Jahrzehnte entfernt.
Wir haben also neben den Kosten für die Anschaffung auch ein riesen großes Fragezeichen bei der Frage nach dem Content, der die User begeistern soll. Und da sehe ich nunmal absolut schwarz.
Anfangs war ich absolut begeistert von VR, da damit unvorstellbar viel möglich sein könnte, sogar unser komplettes Leben könnte sich damit theoretisch ändern, wenn man das ganze nur weit genug treibt. In der Praxis stellen sich dann aber wie man sieht nahezu unüberwindbare Hürden.
Das ist schade, aber schön reden hilft da meiner Meinung nach auch nicht.
Zuletzt bearbeitet:
Wie schmalsichtig kann man sein? zwingt dich ja niemand, durch VR stirbt ja nicht das Monitor-Spielen aus. Sondern es entsteht eine andere Art PARALLEL Spiele zu erfahren.


