Wozu? AMD steckt in ihr ROCM derzeit sehr viele Ressourcen und wenn man es verfolgt, haben sie dieses Jahr auch schon massive Verbesserungen erzielt.
Von intel hört man an der Stelle jedoch nichts und das halte ich für einen Fehler.
ja, hier versagt eigentlich dann das Marketing, im Hintergrund passiert sehr viel.
Man hört ja auch nicht ständig, dass Intel einer der Top-Contributoren für Linux ist.
Oder kannst du hier Licht ins Dunkel bringen was die Fortschritte von intel bei der Software betreffen? Gaudi hat man ja auch sterben lassen und somit wird auch eher weniger SW in den Markt gepusht.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man noch alles macht.
AI ist nicht mein Fachgebiet, ich nehme es nur mit, wenn ich auf Konferenzen bin, was die verschiedenen Firmen aktuell machen.
Neben der OneAPI fallen mir nur Begriffe wie Tiber, Geti, OpenVINO usw als Buzzwords ein an denen man wohl arbeitet bzw. die man verwenden sollte, wenn man auf einem Intel System arbeitet.
Du kannst bei Intel auch verschiedenste Spielereien ausprobieren, die relativ neu sind, aber dann doch bei der Konkurrenz schon einige Zeit existieren, sowas wie generative Bilder usw... Diverse Optimierungen fpr LLM, SLMs, Software für die NPU usw usf
Auch viele Tutorials wie man eigene Software für die NPUs schreibt... notfalls nutzt man halt "Bolt" oder ähnliches, das schreibt dir dann die Software für dich.
Vieles davon auf Github verfügbar.
Und wenn du im Interferencing schaust ist das Beste am Markt halt nicht Nvidia...
Wie oben schon mal angemerkt ist der KI Markt zweigeteilt, einmal der Bereich Learning wo Nvidia der absolute Marktführer ist und einmal das Interferencing wo sich sehr viele Marktteilnehmer tummeln u.a. auch Broadcom und da hab ich letztens auch eine Verteilung gesehen und da ist Nvidia mit AMD gleichauf, beide rund 25-30% und dann noch die restlichen Teilnehmer.
Sprich der Markt kann durchaus noch lukrativ und interessant werden.
Ja, Interferencing ist der nächste Schritt, hier hat noch niemand das Rennen gemacht, ist halt die Frage wohin die Reise geht.
Deine Beiträge lesen sich teilweise wie die Präsentationen von intel
Ja, ich komme auch grad wieder mal von einer Präsentation von unter anderem mit Intel-Beteiligung

(auch AMD, Nvidia...)
Ich arbeite halt im Forschungsbereich und Bildungsbereich und da gibts von allen größeren Firmen immer wieder mal Projekte.
Wir arbeiten mit AMD genauso zusammen wie mit Intel, Nvidia, Apple... (uvm).
In diesem Bereich merkt man halt, dass Intel nach wie vor viel größer ist, weil Intel fast 10x so viele Projekte hat mit uns wie AMD.
AMD investiert hier noch zu wenig
Da sind die Produkte auch immer ganz super und in der realen Welt sieht man davon nichts. Die Frage an der Stelle lautet also wieso wurden die ganzen GPU Projekte eingestellt, wenn sie doch so gut performt haben?
Weil Nvidia fast 10x so viel Geld investiert hat in derselben Zeit wie Intel und Co.
Wenn du Entwickelst nimmst du die besten Tools und nicht welche die vielleicht mal gut werden.
Das ist ein Problem in Intels Firmenkultur: auch als man das Geld hatte, hat man schon lange nicht mehr "das is das nächste große Ding, wir investieren da voll hinein" gemacht wie das Nvidia tut. Intel hatte hier eher die Kultur "wir machen da ein paar kleinere Projekte, schauen, was daraus wird".
Wir haben hier einen haufen Karten die rein für Forschungsprojekte aufgelegt wurden rumliegen. Knights Ferry bis Knights Mill Chip-basierend.
Das wurde uns teilweise zur Verfügung gestellt und die idee war eher so "schaut mal, was ihr damit kreatives machen könnt".
Da steckt kein Ziel dahinter, es ist als hätte man Technologie entwickelt und nicht wirklich gewusst, was man damit machen soll. Man schaut halt wie der Markt sich entwickelt und integriert es dann. Mit diesem Ansatz ist man halt stets 2-3 Jahre hinterher.
PV hat in einzelnen Bereichen besser performt als Nvidias Gegenspieler, aber in den meisten halt nicht.
Die Forschungsprojekte konzentrierten sich halt dann darauf, dass man genau in diesen Bereichen was macht, aber ich kauf ja keinen AI Beschleuniger der in einzelkategorien gut ist, sondern in der GEsamtheit.
Dann müsste man doch eigentlich die Produkte in den Markt drücken?

das hat man ja versucht.
Und das funktioniert halt so nicht mehr. Man kennt das ja auch aus dem Handychipmarkt usw.
Aufgrund der oben erwähnten "schauen wir mal, dann steigen wir ein" Firmenkultur, die ein "Vorangehen" einfach nicht möglich macht ist man immer zu spät.
Im DL/ML Bereich kauft gerade niemand das zweitbeste Produkt, auch wenn Intel jetzt versucht das in den Markt zu drücken, da wird eher in weniger Nvidia-Chips investiert als in viele zweitklassige.
Und sind wir ehrlich vor dem KI Boom hätte intel dafür auch locker die finanziellen Mittel gegenüber Nvidia gehabt.
ja, das ist (s. oben) eben Intels Problem: man ist zu groß, zu schwerfällig und vielleicht sogar überheblich - wenn man menschliche Eigenschaften drandichten möchte.
Ich verstehe nicht wieso man hier so nachlässig agiert hat, meines Erachtens hat man sich zu sehr auf AMD fokussiert und Nvidia völlig außer Acht gelassen.
Intel konzentriert sich leider viel zu lange schon auf x86 only, als wär das der einzige Weg für diese Firma und das einzige, was auch in Zukunft zählt. Es scheint als wäre es das einzige woran sie denken können, selbst wenn sie "kreativ" sein wollen ist das immer nur im Zusammenhang mit ihrer x86 Strategie. 3dxpoint war ja mal interessant etwa, aber hier versucht man eben auch nur die eigenen Serverprodukte irgendwie interessant zu halten.
Man hatte ja teilweise früher ein paar Ausflüge gewagt (Itanium

) aber ist gescheitert. Was aus sicht des GPU Marktes frustriert ist, dass man eigentlich schon lange eine gute Hardware hatte, die iGPUs in Sandy Bridge und Ivy Bridge waren eigentlich sogar recht überzeugend was Features und Effizienz betrifft, aber katastrophal bei de Software/bei den Treibern (was Spiele betrifft! Fürs Office und Co waren sie sogar besser als die Konkurrenz). Hätte man damals schon mehr in die Spieletreibe investiert, hätte man nicht 2020 beim "Neustart" neu beginnen müssen.
Angenommen man hätte ETWAS Mut gehabt, hätte man schon 2012/13 mit den eigenen Prozessen kleine GPUs auflegen können für den ultra-lowcostmarkt oder für den chinesischen Markt, nur mal um Fuß zu fassen.
Dann wär man mit Alchemist nicht so auf die Nase gefallen: die GPU wäre nicht 2.5 Jahre verspätet erschienen und die Treiber wären auch nicht erst nach 1 Jahr gut gewesen, der Chip hätte auch nicht ca 30% mehr Transistoren benötigt um auf vergleichbare Leistung zu kommen.
Auch verstehe ich etwa den Ausstieg aus dem Flash Business nicht oder aus den SSDs.
Beim Einstieg in den SSD Markt hatte man absolut überzeugende Produkte, aber hat dann aufgehört hier zu entwickeln.
Ich weiß jetzt nicht wo AMD mit den Strukturen hinterherhinken soll? Man hat ja mit ZT Systems, Silo AI usw sehr viele Zukäufe unternommen um sich in dem Bereich zu stärken.
das ist eher in der Meta-Ebene anzusiedeln, wir schreiben hunderte Collaborationsprojekte aus, AMD meldet sich hier nicht dafür.
Das sind Projekte mit OEMs, das sind Entwicklungs und Forschungsprojekte hier fehlt es AMD einfach noch an Größe oder Interesse.
Das sind dann so sachen wie Raytracing-Forschung die wir mit Intel und Nvidia schon in den Frühen 2000er Jahren hatten und dazu führten, dass Nvidia hier 2 Jahre Vorsprung hat.
AMD konnte sich das damals nicht leisten, aber inzwischen wärs mal an der Zeit das zu schätzen.
Fast alles an Grundlagenforschung und Paper ist Nvidia finanziert im RT Bereich, man kann immer hoffen, dass AMD einen Chip baut, der Nvidia überholt, aber realistisch ist das nicht und wenn man doch mal von der Hardware gleichauf ist, hat sich Nvidia schon viele Algorithmen und Software geholt und patentiert und als exklusives Feature implementiert.
Intel war da übrigens auch mal halbwegs vorne dabei, hat das dann aber wohl intern weiterverfolgt (was unter anderem zu GElsingers großer Liebe "Larrabee" geführt hat und den Projekten mit Daniel Pohl).
AMD war hier sogar am Beginn dabei bzw. ATI, aber man hat da den Stecker gezogen. Dabei waren das interessante Projekte und Spielereien, so gab es 2006 die Ambitionen, dass man in Raytracing vorne dabei sein möchte, damals noch in Zusammenarbeit mit der Autoindustrie. Damals schrieb ich nämlich selbst noch Raytracing-Code für den R600.
Tatsächlich ist der Ausstieg von AMD hier das Problem gewesen, weil das die Türen für Nvidia ganz weit aufgemacht hat bzw. begonnene Forschung einfach mit ihnen beendet wurde.
GPGPU hat halt bei AMD niemanden interessiert, dafür war das Geld einfach nicht da.
Mich würde an der Stelle sehr interessieren wie hier intel nächstes Jahr punkten möchte und Nvidia in die Parade fahren?
Gar nicht. S. oben. Selbst wenn man Produkte bringt nimmt der Markt sie nicht wirklich an. Außer beim Interferencing ist man noch hoffnungslos hinterher. Man könnte vielleicht über die gemeinsamen Entwicklungen mit HP und Co im HPC Bereich diverse Produkte anbieten, aber auch hier ist man hinten dran, bzw überholt hier gerade Nvidia
Sie müssen ja aus dem Stand heraus mit Hardware und Software punkten, was ich für verdammt schwierig halte.
2020 wär das noch möglich gewesen, aber man hat halt beobachtet, statt innoviert.
Heute ist man am "Gesundschrumpfen" und das geht mit "Geld in einen neuen Markt werfen" wohl nur schwer einher.
Ich nehme an man versucht jetzt mal mit der Fertigung Fuß zu Fassen, die Prozessoren laufen ja eh noch mit positiven Zahlen und ob man im KI Bereich ausreichend Marktanteil bekommt, bevor der Markt sich stabilisiert und damit auch de Bedarf sinkt ist unbekannt (wenngleich der noch einige Jahre wachsen wird).
Das mit dem Beobachten ist eine total nervige Strategie, weil man so groß war:
Man hat beobachtet und wenn sich was entwickelt hat - auch bei de Konkurrenz - dann hat man diese halt gekauft.
Aber irgendwie nix draus gemacht, gibt ja viel zu viele Geschäftsbereiche die man gekauft und dann wieder abgestoßen hat, während der Markt nebenbei dann doch explodiert ist.