Nvidia: An der Börse mehr wert als Intel

Da frag ich mich, wo die ganzen Leute sind, die immer rumschreien, dass AMD so überbewertet ist... Hier hört man von den Kameraden komischerweise nichts :schief:
 
auch wenn es mich natürlich ärgert damals keine AMD Aktien gekauft zu haben obwohl ich fest überzeugt Wahr das es mit ZEN nur Bergauf gehen kann.
Achja die Börse. Irgendwie fällt mir dazu nur immer ein: "Hätte man damals" zB Apple Aktien gekauft, Im Jahr 1997 für 0,50€ Wo liegen die grade? 338,70€ :D

Das Problem bei "Rückblicken" ist, dass man meist nur die Positionen auswählt die extrem gut gelaufen sind, selten nur die, die extrem schlecht gelaufen sind (ich "hätte" auch viel mehr Geld mit Apple machen können wenn ich sie länger gehalten hätte, ebenso mit TSMC und ASML die ich auch mal hatte).
Die Realität ist aber, dass die allerallerallermeisten Aktien irgendwo dazwischen rumhampeln, mal rauf mal runter.

Auch die Sprüche mit "musst nur x Jahre drin bleiben" oder "langfristig steigt alles" sind was Einzeltitel angeht halt Quatsch aber eben sehr verbreitet. Ja, die gewichteten Indizes (DAX, S&P usw.) steigen langfristig. Aber die Aktien die da drin sind und deren Gewichtung ist eine andere. Wer 2000 beim Crash in Einzeltiteln war als Beispiel könnte ja meinen hey, heute stehen die Kurse höher als damals. Stimmt - nur sinds jetzt größtrenteils andere Aktien. Die tolle telekom von damals kannste so lange halten wie du willst die wird wahrscheinlich nie mehr den damaligen Stand erreichen.

Gleiches gilt auch für die "der S&P500 macht wieder ein allzeithoch"-Leute. Ja, wird er. Aber schaut unter die Oberfläche: Die Steigerungen des Index basiert im Wesentlichen auf der Handvoll Monsterunternehmen wie beispielsweise der genannten Apple. Die allermeisten Unternehmenskurse des S&P500 haben ihrten Wert verringert während der Index auf neue Höhen geklettert ist. Wenn diese aktuelle Tech-Blase tatsächlich platzen sollte (und Apple, Microsoft, Amazon, Facebook, NVidia, Tesla und so weiter sich wieder ihrem realen Wert nähern) werden die Leitindizes der Welt massiv auf den Deckel bekommen - also deutlich mehr als im letzten März.
Wann das passiert und ob überhaupt weiß ich nicht (und auch sonst keiner), aber aus Erfahrung der letzten Jahrzehnte Börsengeschichte würde es mich persönlich sehr wundern, wenn wir nicht mittelfristig noch einen massiven Abverkauf erleben werden (oder wahlweise ne massive Inflation wenn die Notenbank die WallStreet halt mit Dollars zuscheiẞt um die Kurse oben festzutackern).
 
hast Du Anteile an einer Cryptowährung, eclipso?
Ver*a*ft.

Sicherlich ist Reputation ein unterschätzter, immaterieller Wert und vermutlich meinst du Akquisitionswährung bzw. willst darauf hinaus, aber Kapitalerhöhungen durch Anleger (Aktionäre) sind derzeit kaum Ausdruck von Vertrauen, sondern wird auf alles eingehakt wo man schnelles Geld machen kann. Das kann auch gerne nach hinten los gehen. Nv wird es freuen, weil auch das Eigenkapital steigt, nur muss man dann auch erfüllen was man verspricht. War ja in letzter Zeit eher schwierig. Mal abgesehen davon das ich glaube, dass Tech völlig überbewertet wird. Sicherlich bleibt eine Übernahme erstmal ausgeschlossen.

Sei es wie es sei, der Markt spielt einfach verrückt und richtet sich schon lange nicht mehr danach, was Unternehmen wirklich Wert sind oder was sie leisten, zu leisten im Stande sind. Datacenter ist keine Größe mit der man stetig wächst (nur soviel dazu)...dafür sind die Perioden viel zu lang, wo man neue Hardware stetig braucht.
Da frag ich mich, wo die ganzen Leute sind, die immer rumschreien, dass AMD so überbewertet ist... Hier hört man von den Kameraden komischerweise nichts :schief:
Ist sie, nur wird darüber nicht berichtet. Die Kursverluste können mit dem Cryptomarkt zusammenhängen. Nv oder AMD sind also Sternschnuppen, statt denn Börsensuperstars, egal was sie behaupten. Aktien wie Nv, Tesla und AMD werden mächtig gehypt und die operative Performance hält bei allen drei kaum mit den Kursgewinnen mit. Das ist Zündstoff für Warnsignale, siehe Free-Cash-Flow. Wichtiger sind liquide Mittel die alle drei nicht haben.
 
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Andererseits ist mein Bruder damals mit 30.000 in den "neuen Markt" eingestiegen. Als Aktien so schön trendy waren und alle mitverdienen wollten. Manch einer möge sich erinnern. Und quasi alles verloren.

Bei meine Eltern war das damals Infineon Aktien, aber Gott sei dank keine hohe Beträge ,waren nur 1 1/2 monatsgehälter.
 
Ein in der Vergangenheit sehr gutes Zeichen für einen bevorstehenden Crash bzw. Platzen einer Blase war immer, dass Horden von Privatanlegern auf einmal die Börse entdeckten und mitmachen wollten und Mainstreammedien das propagierten. Das war bei der Dotcomblase so als Mutti und Papi die Telekom kauften weil in der BILD als "Volksaktie" verschrien. Das war bei der Immobilienkrise so als Massen von Privatleuten der USA Hauskredite ohne jede Sicherheit aufnahmen und die letzten paar Wochen laufen Millionen von Privatanlegern in den USA in die Wallstreet über robinhood und vergleichbare Portale und pumpen all ihr Erspartes in den NasDaQ. Die großen Hedgefonds oder Leute wie Buffett sind dagegen weitgehend kaum investiert bzw. haben kaum/nicht zugekauft.

Demnächst werden wir dann sehen, ob die Horden von robinhoodern Recht haben oder die Profis von Blackrock und vergleichbaren die sich aktuell freuen, ihr Zeug noch sehr teuer verkaufen zu können.

Mir würde aktuell kein Beispiel der Geschichte einfallen, wo die Privatleute am Ende gewonnen haben. Vielleicht kommt ja alles anders aber ich schätze die Chance eher hoch ein, dass in nem halben Jahr (wenn auch dem letzten klar wird dass es keine V-Erholung der Wirtschaft geben wird, eher eine 2. Welle an Corona kommt denn ein wirksamer Impfstoff, Börsen-Trump die Wahl verliert und die Isolvenzen rollen) wieder alle die gesagt haben "diesmal ist alles anders!" am heulen sind wenn sie -50% und mehr im Depot stehen haben.
 
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Meinst du man kann mit der Vergangenheit vergleichen? Der Aktienmarkt ist heute ein anderer. Viele Privatanleger sind skeptisch so wie du. Aber es wird Unmengen an Geld ins System gepumpt, und jede Menge Geld wartet noch an der Seitenlinie. Ich vermute das du dich irrst. Wir werden sehen :-)
 
Ist sie, nur wird darüber nicht berichtet. Die Kursverluste können mit dem Cryptomarkt zusammenhängen. Nv oder AMD sind also Sternschnuppen, statt denn Börsensuperstars, egal was sie behaupten. Aktien wie Nv, Tesla und AMD werden mächtig gehypt und die operative Performance hält bei allen drei kaum mit den Kursgewinnen mit. Das ist Zündstoff für Warnsignale, siehe Free-Cash-Flow. Wichtiger sind liquide Mittel die alle drei nicht haben.

Ist sie eben nicht, du hast halt nur absolut keine Ahnung, wie so viele hier :schief:
Zum einen ist AMD alles andere als eine Sternschnuppe, einfach mal die Kennzahlen anschauen, die sich seitdem Lisa Su CEO ist merklich gebessert haben (und zwar in allen Bereichen!).
Die positive Entwicklung bei AMD sieht man vor allem an der Entwicklung der Eigenkapitalquote, die 2014 noch 4,96% betrug und jetzt bei 46,9% ist.
AMD (ADVANCED MICRO DEVICES) Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net
Was im übrigen auch deiner Aussage nach nicht genügend Liquiden Mitteln widerspricht, denn Eigenkapital kann zur Not aufgebraucht werden, Fremdkapital nicht.
Von daher nein AMD steht nicht schlecht dar, sie machen strategisch aktuell alles richtig.
 
Gut für NVidia, dass sie so schnell so viel Wert geworden sind. Fragt sich halt, wo das Kapital für eine derartige Steiegerung her gekommen ist. Freut sicher auch die NVidia-Fans. :daumen:

AMD gehts auch etwas besser, zumindest schreiben sie nicht mehr so viel rote Zahlen! :daumen:

Im Prinzip könnte NVidia ja nun das Ganze mal an Ihre Kunden zurück geben und die nächsten 2-3 Generationen ihrer Spieler-Grafiklösungen für die Hälfte der Vorgänger-Generation verkaufen. Das wär mal was, womit die mich echt beeindrucken könnten. Also RT und DLSS ist auch toll, aber sowas wär mal richtig was! Da würde ich wirklich große, glasige Augen bekommen ... :devil:
 
Ein in der Vergangenheit sehr gutes Zeichen für einen bevorstehenden Crash bzw. Platzen einer Blase war immer, dass Horden von Privatanlegern auf einmal die Börse entdeckten und mitmachen wollten und Mainstreammedien das propagierten. Das war bei der Dotcomblase so als Mutti und Papi die Telekom kauften weil in der BILD als "Volksaktie" verschrien. Das war bei der Immobilienkrise so als Massen von Privatleuten der USA Hauskredite ohne jede Sicherheit aufnahmen und die letzten paar Wochen laufen Millionen von Privatanlegern in den USA in die Wallstreet über robinhood und vergleichbare Portale und pumpen all ihr Erspartes in den NasDaQ. Die großen Hedgefonds oder Leute wie Buffett sind dagegen weitgehend kaum investiert bzw. haben kaum/nicht zugekauft.

Demnächst werden wir dann sehen, ob die Horden von robinhoodern Recht haben oder die Profis von Blackrock und vergleichbaren die sich aktuell freuen, ihr Zeug noch sehr teuer verkaufen zu können.
Ich denke mal nur sehr wenige werden abstreiten, dass die Blase irgendwann platzt. Die Preisfrage ist das wann, nicht das ob. Ich habe schon letztes Jahr gedacht, dass Tesla unfassbar überbewertet ist (auch wenn ich Teslas persönlich klasse finde). Der Wert hat sich mittlerweile verdreifacht. Sicher, irgendwann kommt der GAU, aber ob das übermorgen passiert, oder erst in drei Jahren, nachdem sich der Kurs nochmal verzehnfacht hat, weiß halt niemand.

Hinterher ist man dann immer schlauer. Ich ärgere mich auch, nicht vor zehn Jahren mal den PC zum Bitcoin Schürfen abgestellt zu haben. Wer damals einen vernünftigen PC eine Woche halt laufen lassen, und jetzt die erschürften Coins wiederfindet, hat nach heutigem Kursstand ausgesorgt. Hätte, hätte, Fahrradkette und so...
 
Ist sie eben nicht, du hast halt nur absolut keine Ahnung, wie so viele hier :schief:
Zum einen ist AMD alles andere als eine Sternschnuppe, einfach mal die Kennzahlen anschauen, die sich seitdem Lisa Su CEO ist merklich gebessert haben (und zwar in allen Bereichen!).
Die positive Entwicklung bei AMD sieht man vor allem an der Entwicklung der Eigenkapitalquote, die 2014 noch 4,96% betrug und jetzt bei 46,9% ist.
AMD (ADVANCED MICRO DEVICES) Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net
Was im übrigen auch deiner Aussage nach nicht genügend Liquiden Mitteln widerspricht, denn Eigenkapital kann zur Not aufgebraucht werden, Fremdkapital nicht.
Von daher nein AMD steht nicht schlecht dar, sie machen strategisch aktuell alles richtig.

Und du bist natürlich ein Experte....
Du solltest vielleicht mal alle Zahlen zu rate ziehen und dann nochmal darüber nachdenken. AMD hat eine sehr gute Entwicklung genommen aber letzten Endes ist diese Aktie extrem hoch bewertet für, dass was man tatsächlich abliefert.
AMD hat eine Bilanzsumme von 6mrd aber eine Kapitalisierung von 54mrd. Das ist schon eine große diskrepanz und die Kapitalisierung liegt bei rund 1/4 von Intel. Blickt man zu Intel liegen dort bei 130mrd Bilanzsumme 56,77% Eigenkapitalquote vor. Das sind Welten unterschied. Ich vermute mal das eclipso auch darauf hinaus wollte. Nvidia, AMD etc. haben einfach nicht Ansatzweise die liquiden Mittel die sie bei der Marktkapitalisierung typischerweise mitbringen müssten. Die Quote ist dafür erstmal zweitrangig.
Dazu kommen Umsatz, Gewinn, Marge etc. alles besser bei den blauen. Das einzige was AMD vorweisen kann ist ein ordentliches Wachstum in den letzten Jahren und das Potenzial weiterhin zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen, da Intel massiv unter Druck gerät. Aber rechtfertigt sowas bereits eine Bewertung auf 1/4 des größten Halbleiterherstellers der Welt?
 
Also Leute, ich bin schwer enttäuscht, wenn ich sehe, was hier für Beiträge gepostet und geliked werden. "Die Börse. Der größte Schwachsinn überhaupt" - das zeugt von Ignoranz - ich verrate euch mal was: Eine Aktie ist realer als ein Geldschein, weil es sich um einen Anteil an einem Unternehmen handelt und einen Anteil am Unternehmensgewinn verbrieft - die Dividende. Während Bargeld FIAT-Geld ist - letztlendlich nur bedrucktes Papier das mal beliebig ausgetauscht werden kann. Bei einer Währungsreform bleiben Unternehmen erstmal erhalten - auch wenn die Aktienwerte wahrscheinlich erstmal nach unten gehen werden.

Und zum Thema "80% der Tradingkonten sind schnell auf 0" - Stichwort Indexinvesting bzw. ETFs mit passiven Langfristinvestieren ist was ich tue - und wenn die Kurse um 50% einbrechen freue ich mich, dass ich günstig nachkaufen kann. Langfristig kann man wahrscheinlich mit einem breit diversizifierten Index (Bspw. MSCI World) gut Rendite machen. Wer in so einen Index investiert, ist an mehreren 1000 Firmen beteiligt, in denen Millionen Menschen in vielen Ländern der Welt arbeiten.

Das hat nichts mit Casino-Zockerei zu tun, sondern ist ein Fundament unseres Wohlstandes - die Möglichkeit, über Börsengänge Eigenkapital von Investoren einzusammeln, um eine Geschäftsidee zu realiseren und wachsen zu können.
Wirecard ist ein Einzelnes Unternehmen, das versagt hat und die Anteilseigner = Aktionäre müssen dafür eben bluten. Ein Unternehmen mit ein paar hundert Mitarbeitern, womit man natürlich ein Risiko eingeht, wenn man Aktien davon kauft. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg möglich, Überrendite, wenn man das richtige Untenehmen auswählt (Nvidia Anfang des Jahres, Tesla, Amazon in 2000, ...). Mit einem breit aufgestellten ETF rechnte ich mit 5%- - 8% pro Jahr (wenn man mindestens 15 Jahre drin bleibt).

 
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Je mehr Geld die Notenbanken zur Bewältigung der Finanzkrise in den Markt gepumpt haben, umso mehr sind die Aktienkurse hoch. Das sagt mir, dass wenn es zum Treffen kommt, der Markt immer kleiner werdende Beteiligungen an einer Firma höher im Wert einschätzt, als inflationär gedrucktes Geld.

Es zeigt leider auch, dass sich das Geld nicht bei allen Teilnehmern der Wirtschaft verteilt und dort zirkuliert, sondern dass es sich weiterhin konzentriert. Ein Teil der Wirtschaft schwimmt im Geld und weiß nicht wohin damit, aus Sicht eines anderen Teils der Bevölkerung herrscht Geldmangel. Das spielt es für das System Börse keine Rolle wie viel Gewinner es erzeugt, wer im Geschäft bleiben will macht sich besser nicht zu viel Feinde. Das gilt für Diktatoren, genauso wie die Börse. Zu Krisenzeiten schafft es die Börse halt nicht genug Profiteure zu erzeugen die dann das System stützen können. Im Gegenteil, die Börse zieht sich derzeit massiv den Zorn des Teils der Gesellschaft zu die sich nicht als wirtschaftliche Gewinner sehen.

Wartet mal wie das wird wenn es Winter wird und jeder wegen einer Erkältung schnupft und hustet und gleichzeitig Corona immer noch wütet.
 
Also Leute, ich bin schwer enttäuscht, wenn ich sehe, was hier für Beiträge gepostet und geliked werden. "Die Börse. Der größte Schwachsinn überhaupt" - das zeugt von Ignoranz - ich verrate euch mal was: Eine Aktie ist realer als ein Geldschein, weil es sich um einen Anteil an einem Unternehmen handelt und einen Anteil am Unternehmensgewinn verbrieft - die Dividende. Während Bargeld FIAT-Geld ist - letztlendlich nur bedrucktes Papier das mal beliebig ausgetauscht werden kann. Bei einer Währungsreform bleiben Unternehmen erstmal erhalten - auch wenn die Aktienwerte wahrscheinlich erstmal nach unten gehen werden.

Und zum Thema "80% der Tradingkonten sind schnell auf 0" - Stichwort Indexinvesting bzw. ETFs mit passiven Langfristinvestieren ist was ich tue - und wenn die Kurse um 50% einbrechen freue ich mich, dass ich günstig nachkaufen kann. Langfristig kann man wahrscheinlich mit einem breit diversizifierten Index (Bspw. MSCI World) gut Rendite machen. Wer in so einen Index investiert, ist an mehreren 1000 Firmen beteiligt, in denen Millionen Menschen in vielen Ländern der Welt arbeiten.

Das hat nichts mit Casino-Zockerei zu tun, sondern ist ein Fundament unseres Wohlstandes - die Möglichkeit, über Börsengänge Eigenkapital von Investoren einzusammeln, um eine Geschäftsidee zu realiseren und wachsen zu können.
Wirecard ist ein Einzelnes Unternehmen, das versagt hat und die Anteilseigner = Aktionäre müssen dafür eben bluten. Ein Unternehmen mit ein paar hundert Mitarbeitern, womit man natürlich ein Risiko eingeht, wenn man Aktien davon kauft. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg möglich, Überrendite, wenn man das richtige Untenehmen auswählt (Nvidia Anfang des Jahres, Tesla, Amazon in 2000, ...). Mit einem breit aufgestellten ETF rechnte ich mit 5%- - 8% pro Jahr (wenn man mindestens 15 Jahre drin bleibt).


Aktienhandel ist und bleibt ein großes Risikogeschäft.
Mein Vater wollte auch mal seine Rente damit sichern, indem er Empfehlungen gefolgt ist, jetzt ist das Geld futsch.
Es gibt genug historische Belege und Verfilmungen (auf wahren Begebenheiten), dass Aktionäre an der Börse oft reine Geldgeier sind.
Und wer es nicht ist und einfach nur dort als Angestellter arbeitet, der will aber auch schließlich nur seinen Lebensunterhalt verdienen.
Das Geld kommt von anderen Menschen, die für einen arbeiten müssen, um mit dessen Überschuss diese Personen dann mit durchzufüttern. Ist bei Versicherungen genauso.
Hört sich jetzt blöd an, ist aber im Prinzip doch so.
Ich denke nicht, dass jemand den barmherzigen Samariter spielt, und dann sein Geld an der Börse in ein Unternehmen pumpt, nur um ihm unter die Arme zu greifen zu wollen.
Wer eine soziale Ader hat, tätigt eher nebenher gemeinnützige Arbeit für umsonst, oder spendet eben Geld.
Jeder möchte am Ende des Tages seinen Profit und Reibach damit machen.
Das ist das Prinzip des Gebens und Nehmens. Das liegt in der Natur des Menschen.
Dieses gilt für jeden von uns, auch für mich, der ich eine uralte, fondsgebundene Lebensversicherung, mit Auszahlung zur Rente, rumliegen habe.
Ich selbst warte also darauf, dass andere Menschen mit meinem Geld möglichst viel erarbeiten, damit es mir später einmal etwas besser geht, als mit dem selbst erwirtschafteten Geld an sich.
Also mehr für mich durch möglichst wenig eigenes Zutun, auf Kosten anderer.
Und der Mittelsmann in der Versicherung, oder aber halt an der Börse, verdient an beiden Seiten gleichzeitig mit und trägt überhaupt kein Risiko, während Firma und Anteilsträger je zur Hälfte das Risioko aufteilen.
Einige schauen da vielleicht noch auf eine faire Win-Win Situation, andere wollen lediglich den größtmöglichen Gewinn abschröpfen.
Aktienpapiere sind übrigens nicht besser oder "wertiger" als Geld in der Hand oder auf der Bank.
Man kann damit lediglich schneller oder mehr Geld machen, oder auch verlieren.
Ich sag jetzt nicht, dass es eine schlechte Investition ist, auf keinen Fall.
Wer wirklich Personen mit Geschäftsmodellen udn Firmengründungen helfen will, investiert aber eher in diese Kickstarterprojekte für Start-Ups, anstatt in bereits existierende, (große) Unternehmen.
Aber selbst diese Menschen in dieser TV-Sendung, die sich mehrere Leute mit ihren Ideen anhören udn denen dann ihr Geld geben, sieben selbstverständlich die risikoärmsten und erfolgsversprechensten Goldesel heraus.
Auch dort wird nicht wirklich einfach nur Geld "verschenkt", man verspricht sich was davon.
Das möchte ich jetzt mal als allgemeine Einschätzung und Meinugn meinerseits losgeworden sein, ohne Aktienhandel udn Co. per se als schlecht darstellen zu wollen.
Schwarze und weiße Schafe etc. gibt es schließlich überall, beruflich und auch privat.
 
Mit Aktien kann jeder Geld machen ist ganz einfach. 500 mehr im Monat passt schon. Muss sich nur reinfuchsen.

Geld machen kann man nur wenn man selber auch Geld hat. Die angestellte Krankenschwester, die monatlich 50 Euro per Aktiensparen zur Seite legt kann wird auch in 30 Jahren keine 500 Euro Rendite pro Monat erzielen.
 
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