Aus irgend einer Laune heraus hab ich gestern im Supermarkt einen Putenbraten eingepackt, also kommt der wohl nachher in den Ofen.
Ahhhh...lecker.
In diesem Zusammenhang ein völliges Primitivogericht, das echt einfach nachzumachen ist und oberlecker schmeckt.
Gut gewürzte Putenoberkeule(n) oder (Flug-)Entenbrüste auf ein mit zuvor reichhaltig mit Kartoffelstückchen, wahlweise Möhren-Scheiben/Stiftend/oder Mais ausgelegtem Backblech (tiefer Rand) auslegen und bei 160° gute 2 h schmoren lassen.
Kann völlig unbeobachtet vor sich her dudeln.
Nur die letzten 5 - max. 10 min. den Ofen auf 250° hochheizen, damit die eh schon angeknusperte Haut schön Kross wird. Dabei ist beobachten Pflicht, soll ja kein schwarz-verbrannter Hautpanzer werden.
Verstärken kann man den Bräunungseffekt, in dem man von dem sich angesammelten Sud in der Gemüseebene mit einer Schöpfkelle was auf den Geflügelteilen verteilt (für Kinder/Non-Alkoholiker usw.).
Der Rotweinfan kippt einen guten 1/8 l Rotwein drüber, der Bierfan entsprechendes Gebräu.
Dazu passt Rotkohl oder auch kalter RoteBeete Salat, Brot zum Tunken der reichhaltigen Sauce und eine individuelle Menge an frisch geriebenem Parmesan zur Geschmacksverstärkung von Gemüse wie Fleisch.
Wer etwas mehr Wasser beim Schmoren dazugibt, kann einen Teil davon abschöpfen und als Grundlage für eine leckere Zwiebelsuppe nutzen, was die Empfehlung für die Vorsuppe wäre.
Warmer (Kinder-) Punsch runden das geschmackige und gehaltvolle Winteressen auf der flüssigen Seite ab.
Als Nachspeise empfehle ich "Creme Brulee".